NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Kommentar: Die Diskussion zum Krankenstand verfehlt ihr eigenes Thema

Und? Kennen Sie den Refrain schon auswendig? Wir singen, Sie haben es schon gemerkt, wieder das Lied vom hohen Krankenstand in Deutschland. Bundeskanzler Friedrich Merz hat angestimmt. Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Bad Rappenau, der zweitgrößten Stadt im Landkreis Heidelberg im Lande Baden-Württemberg. Die Landtagswahl ist schon bald, am 8. März.

Aber halt, ich bin ungenau: Das Lied vom hohen Krankenstand wurde schon gleich nach dem Jahreswechsel gesungen – und zwar auf der Klausurtagung der CSU. Und dort wurde als Beschluss gefasst die Forderung nach Abschaffung der telefonischen Krankschreibung.

Nun ist Wahlkampf in Baden-Württemberg und Friedrich Merz singt denselben Text. KBV-Chef Andreas Gassen fällt ein und stimmt ihm zu. Die telefonische Krankschreibung lade natürlich zum Missbrauch ein, wird er in den Nachrichten gerade gerne und überall zitiert (alle Links unten am Ende des Textes).

Hängt Andreas Gassen nun sein Fähnchen in den Wind? Oder segelt er im Windschatten? Sicher ist: Gassen verfolgt seine eigenen Ziele – und die sind sehr viel grundsätzlicher. Sein Vorstoß im Oktober 2025: Die Abschaffung der AU in den ersten drei Tagen. Die nämlich produziere Abertausende von Arztbesuchen, die nicht notwendig seien. Und vielleicht könne man bei der Gelegenheit auch gleich die Dreitagepflicht zur Vier- oder Fünftagepflicht ausweiten.

Dass Gassen mit diesen Vorschlägen bei Bundesgesundheitministerin Nina Warken keineswegs auf offene Ohren oder Türen stieß, ist nicht verblüffend. Und dass Gassen seine Idee weiterverfolgt, verwundert auch nicht. Denkt man sein Modell zu Ende, dann bedarf es der telefonischen Krankschreibung schlicht gar nicht: Ein kranker Arbeitnehmer mit fünf Karenztagen ist nach diesen Tagen entweder wieder gesund oder aber ernsthaft krank – und ein Gang zum Arzt ist sowieso notwendig.

Bleibt die Frage, warum Gassen Merz zur Seite springt. Oder hat er sich einfach nur medial verkalkuliert. Vielleicht hatte er gehofft, die Diskussion in seinem Sinne verschieben zu können. Und vielleicht spielt er dabei mit dem Feuer: Hinter Merzens Forderung, die natürlich auch die Forderung der CDU ist, stecken die Wirtschaftsverbände, die nicht wirklich den hohen Krankenstand meinen, wenn sie klagen. Sie suchen nur nach Wegen der Produktivitätssteigerung. Denn dass der Krankenstand auch deswegen eklatant gestiegen ist, weil die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen mittlerweile alle – und die Betonung liegt auf alle – elektronisch erfasst werden, hat sich mit Sicherheit auch bis dahin rumgesprochen.

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Landgericht Berlin verurteilt Doctolib wegen Irreführung

Die Verbraucherzentrale hatte gegen Doctolib geklagt, weil auf der Plattform Patienten Selbstzahlertermine angeboten wurden, selbst wenn es in den Einstellungen abgelehnt war. Das Landgericht Berlin hat das untersagt, Doctolib hat Berufung eingelegt.

Die Nachricht ausführlich und mit Hintergrund bei heise.de, 15.01.2026:
https://www.heise.de/news/Landgericht-Berlin-Doctolib-Filter-fuer-Kassenpatienten-irrefuehrend-11141760.html

… in der ZEIT, 15.01.2026:
https://www.zeit.de/gesundheit/2026-01/doctolib-gericht-urteil-termin-arzt-verbraucherzentrale

… in der „Welt“, 15.01.2026:
https://www.welt.de/gesundheit/article69689472124ec15494002f1e/doctolib-gericht-verurteilt-buchungsplattform-wegen-irrefuehrung-der-versicherten.html

… in Apotheke adhoc, 15.01.2026:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/markt/arzttermine-doctolib-wegen-irrefuehrung-verurteilt/#

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Eine Modekrankheit aus Paris -- Die Grippe zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Die Grippe – nicht immer weiß der Patient, woher er sie hat und wie sie ihn ergreifen konnte. Genauso wenig wissen die Sprachwissenschaftler über ihre Herkunft Bescheid. Sicher scheint einzig zu sein, dass die Franzosen diesen Namen prägten. Und schon hier scheiden sich die Geister: Die einen sagen, die Grippe ist vom Verb „gripper“ abgeleitet, was nichts anderes heißt, als „ergreifen“. Die Ähnlichkeit des deutschen und des französischen Verbs scheint das zu belegen.

Aber dann gibt es die anderen, und die sagen, das französische Substantiv bedeutet Grille oder Laune. Der Grippepatient wird dies nickend bestätigen können, auch wenn ihm nach Grillen so gar nicht zumute ist und seine Laune sich in Grenzen hält.

Das Herkunftswörterbuch des Wahrig greift noch weiter zurück: Die Grippe, nämlich das französische Wort, könnte demnach zurückgehen auf die russische Heiserkeit: chripe.
https://www.wissen.de/wortherkunft/grippe

Dass die Bezeichnung der Krankheit aus Frankreich kommt, dafür spricht vieles. Vor allem die Zeitungen aus dem Jahr 1803. Damals griff die Grippe nach den Parisern. Aber auch Meldungen aus anderen französischen Städten erreichten die deutschen Zeitungen.

Die Kölnische Zeitung schreibt am 26.02.1803:

„Der lustige Pariser, der gerne über alle Gegenstände entweder scherzet oder dichtet, hat auch über die in Paris noch herrschende traurige Krankheit la Grippe allerhand lustige Geschichten ins Publikum gebracht. – Indessen ist zu befürchten, daß die nicht scherzende la Grippe den Dichter de Lille, im Ernste in die andere Welt schicken werde. – Der gelehrte Mechanikus Tremel ist schon gegrippt worden.“
https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/1078244

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Ein Krankenhaus mit Sterneküche

Im Krankenhaus Bad Belzig kocht ein Sternekoch. Bislang. Nun aber geht er in Rente und nun füllt seine Frau seinen Platz aus. Sie ist ebenfalls Sterneköchin. Der rbb berichtet am 05.01.2026 in einem 3-Minuten-Beitrag aus der Küche:
https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20260105_1930/sternekoch-krankenhaus.html

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Debatte über Kürzungen im Gesundheitssystem: Es dampft in allen Gassen

Andreas Gassen, KV-Vorsitzender, orientiert sich offenbar nicht nur an den Sternen und den Dönerpreisen auf seiner Suche nach Rettungswegen für das Gesundheitssystem (oder wahrscheinlich genauer: für die Krankenkassen). Jetzt wandelt er, immer noch Rat suchend, auch durch die Straßen, die vor Kurzem noch Hendrik Streeck für die Diskussion geöffnet hat. Es geht um die Behandlung (nein, gemeint ist in Wirklichkeit: die Nicht- oder Geringer-Behandlung) von Schwerstkranken. Geredet hat Gassen mit der Neuen Osnabrücker Zeitung, die seit jeher den Ruf genießt, bei vielen gesellschaftlichen Themen journalistisch gern der Vorreiter zu sein. (Ebenso berühmt ist oder war die NOZ für ihre Kommentare). Im Interview, das Tobias Schmidt für die NOZ führt, sagt Gassen:

„Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, ob es womöglich einen gewissen Automatismus gibt, alle medizinischen und technischen Möglichkeiten maximal auszuschöpfen, auch wenn das nicht in jedem Einzelfall im Sinne der Patienten ist.“
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/kassenaerztechef-gassen-mit-vorschlaegen-steuern-auf-alkohol-erhoehen-49534225

Gassens Satz in diesem Interview, der gerade die Schlagzeilen im Flug erobert:

„In England bekommen Sie mit 70 Jahren eben keine neue Hüfte mehr.“

Aber Gassen weiß, welche Wege wandelbar sind. Sein Vorschlag: Der Staat soll für die Gesundheitsversorgung der Bürgergeldempfänger zahlen, damit die Krankenkassen diese Kosten nicht stemmen müssen. Das würde ganz nebenbei natürlich die Beiträge der Versicherten entlasten (so zumindest die Andeutung im Interview).

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Zwischen Döner und Sternenhimmel -- Gassen sucht weisen Rat

Man könnte ja denken, dass es der Jahreswechsel ist, der Andreas Gassen beflügelt. Oder ist ihm ein Engel erschienen, ein Stern aufgegangen?

Zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es ja nicht nur in den Zeitungen aus Papier viel Platz zwischen den Seiten. Und zwischen Ohren und Augen der Deutschen passen zwischen Weihnachten und Neujahr, zwischen Sekt und Kaviar, zwischen Rotkohl und Raketen vielleicht auch immer noch ein paar neue Gedanken. Auch nicht schlimm, wenn es die alten Gedanken sind. Routine gehört zum Jahreswechsel zwingend dazu.

Und so durfte KV-Chef Andreas Gassen nicht nur davon träumen, sondern sich fast sicher sein, dass in den Köpfen und Gedanken der Deutschen Platz genug ist für eine alte Idee im neuen Gewand: Die Praxisgebühr muss wieder her, um die Krankenkassen zu sanieren. Diesmal aber eben als Kontaktgebühr. Wer Kontakt mit einem Arzt aufnimmt, soll drei bis vier Euro zahlen. Wenn das keine kluge Wegweisung ist!

Schon vor Weihnachten hatte Gassen uns wissen lassen, dass eine Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal zumutbar ist. „Das ist der Preis eines Döners“, titelte am 17.12.2025 die „Welt“ – und setzte damit Gassens Worte ganz oben an.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article693d1c90f679420e000b341b/aerzteverbandschef-gassen-zehn-euro-praxisgebuehr-pro-quartal-sind-zumutbar-das-ist-der-preis-eines-doeners.html

Der Artikel in der "Welt" enthält übrigens einen ganzen Strauß von Vorschlägen – und ich wette, es gibt keinen Vorschlag darunter, der noch nicht rauf und runter debattiert worden wäre: Homöopathie aus den Kassenleistungen herausnehmen, Gesundheits-Apps ebenfalls, Zuckersteuer, Zigaretten- und Alkoholsteuer erhöhen.

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Paywall vom Rolli gehackt

Wie eine Rollstuhlfahrerin ihren Rolli – genauer: die App ihres Rollis – gehackt hat, erfahren Sie im Spiegel. Der App zugrunde lag ein Abo-Modell, dass schnelleres Fahren nur bei höheren Zahlungen erlaubte. Torsten Kleinz berichtet am 28.12.2025:
https://www.spiegel.de/netzwelt/hackerkonferenz-39c3-warum-eine-multiple-sklerose-erkrankte-ihren-rollstuhl-hackte-a-169573b3-dbc9-4aed-bc33-1cc39cee6971

Im Standard berichtet Georg Pichler am 29.12.2025:
https://www.derstandard.at/story/3000000302326/wie-eine-multiple-sklerose-erkrankte-die-paywall-ihres-rollstuhls-knackte

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Krankenkassenbeiträge steigen -- Warkens Wille war wohl nicht genug

Die Rheinische Post spricht vom „Beitragsschock“, doch zumindest kam der Schock wohl für die meisten nicht überraschend. Entgegen dem Versprechen der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken werden über den Jahreswechsel viele Krankenkassenbeiträge doch erhöht. Und auch die Behandlung der Schuldfrage wird niemanden verblüffen. Schuldig sind die anderen.

Dennoch hier eine aktuelle Linkliste:

Der Focus berichtet umfassend und sammelt die Fakten: „31 Krankenkassen erhöhen ihre Beiträge – so viel zahlen Sie drauf“, titelt er am 23.12.2025:
https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/31-kassen-erhoehen-ihre-beitraege-so-viel-zahlen-sie-drauf_48d02683-319e-4ca9-a67c-2e6606a27d8b.htm

Noch faktischer arbeitet die „Welt“: Dort finden Sie eine lange Liste über die Erhöhungen der Krankenkassen. Inklusive der Beiträge, die gleich bleiben, 23.12.2025:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article694a3403f6fc544dba9b193c/krankenkasse-die-grosse-gkv-uebersicht-so-teuer-wird-ihre-krankenkasse-im-neuen-jahr.html

Die Tagesschau am 22.12.2025: „Warken gibt Krankenkassen Mitschuld“
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/beitragerhoehung-krankenkasse-opposition-100.html

Die taz, 22.12.2025:
https://taz.de/Streit-zwischen-Warken-und-Krankenkassen/!6140658/

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Fehlende Fehlerkultur? Behandlungsfehler in der Medizin

Der Medizinische Dienst fordert eine Pflicht zur Offenlegung von Behandlungsfehlern. Die Tagesschau berichtet – wie viele andere Medien auch – am 22.12.2025:
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/behandlungsfehler-transparenz-medizinischer-dienst-100.html

RND hat – hinter Bezahlschranke – ein Interview zum Thema veröffentlicht mit dem Chef des Medizinischen Dienstes Stefan Gronemeyer. Auch Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht heute, 22.12.2025, dieses Interview in seiner Papierausgabe. Hier der Link zu RND:
https://www.rnd.de/politik/behandlungsfehler-kosten-deutschland-fast-50-milliarden-euro-jaehrlich-ADBJV23MHBEIXEXMRFWWW24NUA.html

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet am 22.12.2025 hier:
https://www.aerzteblatt.de/news/ruf-nach-verpflichteter-offenlegung-von-behandlungsfehlern-b0596384-ea72-43a9-be17-10b8f33f0d07

Der Spiegel, 22.12.2025:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/aerzte-medizinischer-dienst-fordert-offenlegung-von-behandlungsfehlern-a-cd1cf2ba-c3a0-49a9-82c9-e68546fdb2ed

Der SWR hat am 31.10.2025 über die Zahlen des Medizinischen Dienstes zu Behandlungsfehlern in Baden-Württemberg im Jahre 2024 informiert:
https://www.swr.de/swraktuell/medizinische-behandlungsfehler-patienten-geschaedigt-statistik-100.html

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Menschliche Gebeine aus der Kolonialzeit: Aktuelle Debatten

Das Nordmagazin vom NDR setzt sich – umfangreich – mit der möglichen oder schwierigen Rückgabe von menschlichen Gebeinen aus deutschen Universitäten oder Museen an die Herkunftsländer. Die Schädel oder Knochen sind oft Relikte aus der Kolonialzeit. Verlinkt sind auch viele weitere Artikel. Wer sich in das Thema einarbeiten möchte, hat hier schon einmal eine breite Grundlage. 16.12.2025:
https://www.ndr.de/kultur/der-lange-weg-nach-hause-menschliche-ueberreste-aus-der-kolonialzeit,hereroschaedel-100.html

Die Staatlichen Museen zu Berlin veröffentlichten am 02.12.2025 einen Artikel über Rückführungen aus ihrem Bestand.
https://www.smb.museum/nachrichten/detail/repatriierungen-aus-dem-ethnologischen-museum-rueckgaben-und-gespraeche/

Am 17.12.2025 hat es in Berlin eine Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien gegeben, in der die Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung diskutiert wurde. Durch diese Debatte zog sich die Diskussion um den Umgang mit dem Kolonialismus. Auf der Seite des Deutschen Bundestages ist ein Text darüber und die gesamte zweistündige Diskussion eingestellt.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a22_kultur/oeffentliche_sitzungen/1131998-1131998

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Gefälschte Papier-Rezepte für Krebsmedikamente und Abnehmspritzen -- Nachrichtenliste

Die Fälschung von Rezepten für Krebsmedikamente sorgen immer wieder für Aufsehen – und wenn Sie online nach Nachrichten darüber suchen, ist die Ergebnisliste fast eine umfangreiche Chronologie. Jetzt gerade geht die AOK Nordost an die Presse, Apotheke adhoc leitet weiter. Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Über die Feiertage mitsamt ihren Praxisschließungen erwartet die Krankenkasse eine weitere Steigerung gefälschter Papier-Rezepte. Der Rat an Praxen ist eindeutig: Bitte nur e-Rezepte.

Der aktuelle Artikel bei Apotheke adhoc, 18.12.2025:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/aok-nordost-jedes-caprelsa-rezept-gefaelscht/#

Auch über einen konkreten Fall berichtet Apotheke adhoc. Hier war ein Rezeptfälscher in Ulm auf Abnehmspritzen aus. 18.12.2025:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/panorama/abnehmspritze-rezeptfaelscher-festgenommen/

Auch der Stern berichtet über den Mann aus Ulm (dpa-Text), 18.12.2025:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/baden-wuerttemberg/ulm--mann-mit-gefaelschtem-rezept-fuer-abnehmspritze-festgenommen-36974962.html

Ein Bericht auch in der Pharmazeutischen Zeitung, 18.12.2025:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/aok-nordost-warnt-vor-rezeptfaelschungen-161403/

Die Pressemitteilung der AOK Nordost vom 16.12.2025:
https://www.aok.de/pp/nordost/pm/warnung-rezeptfaelschung-weihnachtszeit-jahrswechsel/

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Warken und die Krankenkassen -- Der Konflikt spitzt sich zu

Wer nach Nachrichten zur Gesundheitspolitik der Bundesregierung sucht, landet mitten in einem Konflikt: Die Kassenbeiträge sollen stabil bleiben, hatte Bundesministerin Nina Warken als Ziel ausgegeben. Die Realität bei den Krankenkassen – und deren Erwartung bzw. Forderungen – sehen anders aus. Und auch sonst macht Warken offenbar zurzeit keinen guten Eindruck. Hier also eine Warken-Nachrichtenliste, chronologisch absteigend geordnet:

Die jüngste Nachricht ist von heute, 10.12.2025. Apotheke adhoc berichtet über die Neueinstellung eines Abteilungsleiters im Gesundheitsministerium, zuständig für Digitalisierung und Innovation:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/warken-holt-cdu-mann-ins-bmg/

Die Pharmazeutische Zeitung gibt Warkens Absichtserklärung wieder, Versicherten auch künftig teure und neue Therapien zu ermöglichen:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warken-will-zugang-zu-neuen-medikamenten-sicherstellen-161142/

Der MDR berichtete am 09.12.2025 über Warkens Absicht, trotz hoher Arzneimittelkosten Patienten den Zugang auch zu neuen und teuren Arzneimittel zu gewähren. Natürlich sind auch die Beiträge zur Krankenkasse Thema des Artikels:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/medikamente-kosten-warken-gesetzliche-krankenkassen-beitraege-100.html

Die Tagesschau lotet am 09.12.2025, die Positionen zu den Krankenversicherungsbeiträgen aus:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/krankenkassen-beitraege-sparpaket-102.html

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Vegetabilische Milch: eine kleine Produktgeschichte

Sie schmeckt eigentümlich – und doch verbessert sie die Qualität des Tees und des Kaffees. So ist einem Reisebericht zu entnehmen, der am 04.08.1855 im Neuwieder Intelligenz- und Kreisblatt zu lesen war. Die Rede ist von einer ganz besonderen Milch, und der Reisende, nur beim Nachnamen Wallace genannt, ist Engländer. Die Milch aber kommt aus der Rinde eines Baumes – und sie hat noch einen ganz anderen Nutzen: Sie leimt. So sei dem Reisenden dort eine Geige gezeigt worden, verleimt mit dieser Milch. Allerdings: Eine Zukunft als Leim sah Wallace für diese Milch nicht: Er ist wasserlöslich.
https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/2822477

1870 taugt die Entdeckung des amerikanischen Milchbaums in der Essener Zeitung immer noch zu einer Meldung, die fürs Staunen gut sein soll. Hier erfahren wir auch, dass Wallace entlang des Amazonas gereist ist und der Milchbaum in Südamerika zu finden ist. „Die Milch, welche bei uns vermittelst der Kuh fabriciert wird, kommt dort also durch eine Baumart zur Welt. Dabei ist diese vegetabilische Milch nahrhafter, als die thierische und verdickt so zähe, daß man damit ganz schön leimen kann.“
https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/13346029

Der Reisende lässt sich schnell als Alfred Russel Wallace identifizieren – und wer mehr über seine Person, seine Reise und den Milchbaum wissen will, kann beim Projekt Gutenberg den Bericht dieser Reise lesen:
https://www.gutenberg.org/files/53177/53177-h/53177-h.htm?utm_source=chatgpt.com

Der Milchbaum findet bei Wikipedia seine Beschreibung als „Amerikanischer Kuhbaum“ – oder auf Latein als Brosimum utile:
https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Kuhbaum

Alfred Russel Wallaces Lebenslauf finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Russel_Wallace

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Die Zahnbürste im Wandel der Zeiten

Die Menschen putzen sich seit Menschengedenken die Zähne. Und das nutzt nicht nur den Zähnen und den Zeitgenossen. Zeitgenössische Untersuchungen verweisen gern darauf, dass auch die Herzgesundheit von der Zahnpflege profitiert – und mangelnde Zahnpflege möglicherweise auch ihren Beitrag zu Schlaganfällen leistet.

Die neueste Nachricht beim Deutschlandfunk1 ist pragmatisch: Die beste Zahnbürste ist die, die richtig benutzt wird. Das ist doch mal ein Satz fürs Lehrbuch. (Alle Quellenangaben in diesem Text sind als Fußnoten verlinkt.)

Aber: Auch wenn Zahnpflege bestimmt so alt ist wie die Menschheit: Die Zahnbürste ist jünger. Medscape2 hat die historischen Spuren gesammelt. Demnach finden sich in Babylonien um 3500 vor Christus Vorstufen der Zahnbürste – und die Chinesen sollen um 1000 vor Christus Zahnbürsten genutzt haben. Zusammen mit Kinderurin als Mundspülung.

Wer jetzt „Igitt“ denkt, dem sei gesagt: Auch die Römer wussten vom Nutzen des Urins als Mundspülung. Und die Eigenurinbehandlung3 ist nicht nur alternativmedizinische Gegenwart, sondern auch medizinische Vergangenheit.

In Europa erlebte die Zahnbürste – mit Griff aus Elfenbein – und die Zahnbürste überhaupt gegen Ende des 18. Jahrhunderts ihre erste Blüte- und Werbezeit. Maßgeblich beteiligt daran war ein Londoner Apotheker, der überaus erfolgreich seine eigenen Tinkturen und Wässerchen nach Europa und Übersee vermarktete. Online sind über Thomas Greenough4 noch nicht sehr viele Einträge gewidmet, über seinen Enkel findet man seine Existenz immerhin bei Wikipedia bestätigt.

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Fehlerhafte Brustkrebsbefunde und -behandlungen in Bremen

(Linkliste wird laufend und chhronologisch aktualisiert)

Im Klinikum Bremen-Mitte sind Patientinnen mit Brustkrebs aufgrund einer falschen Diagnose monatelang mit unnötigen Therapien behandelt worden. Insgesamt wurden 34 Patientinnen, auch aus anderen Krankenhäusern, falsch diagnostiziert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Hier ausgewählte Links zu den Nachrichten, chronologisch bei der frühesten Nachricht beginnend:

Das Bremer Regionalmagazin buten un binnen berichtet am 03.12.2025 mit Text und Filmbeitrag. Der Klinikdirektor nimmt im Interview Stellung. Der Filmbeitrag dauert etwa 14 min.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/interview-ockenga-geno-bremen-brustkrebs-100.html

Die Nachricht am 03.12.2025 bei buten un binnen:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/brustkrebs-bremen-fehlbefunde-geno-100.html

Die Bild am 03.12.2025:
https://www.bild.de/regional/bremen/brustkrebs-skandal-in-bremen-34-frauen-monatelang-falsch-behandelt-692fe51934f148f9c60462e3

buten un binnen setzt seine Berichterstattung am 04.12.2025 fort beginnend mit der Nachricht, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bremen-falsche-brustkrebs-befunde-ermittlungen-staatsanwaltschaft-100.html

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Kleiner Rundumschlag zum Tattoo -- Nachrichtliches und Historisches

Die Tinte auf der Haut geht auch unter die Haut. Verblüffend ist das nicht. Eine Schweizerische Studie hat sich nun aber genauer mit dem Thema Tattoo beschäftigt. Ergebnis: Ein Teil der Tattoo-Tinte landet, wie vermutet, in den Lymphknoten und von dort aus kann sie Entzündungen auslösen. Die können, auch das ist nicht verwunderlich, lange oder kurz dauern.

Neu ist dagegen wohl die Erkenntnis: Die Ansammlung von Tattoo-Tinte in den Lymphknoten hat auch unmittelbare Auswirkungen auf Impfungen. Vor allem: Sie hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff.

Nun sind die Tattoos, wir wissen es aus den Medien, mindestens schon seit der Steinzeit üblich. Dabei stets mit unterschiedlicher Bedeutung: religiös, sozial, rituell, einfach nur beschriftend usw. Und auch die Kunst und die Schönheit haben gewiss von Anfang an eine Rolle gespielt.

Da hat es auch nichts genutzt, dass Gott, der Herr, selbst eine biblische Warnung ausgesprochen hat, die zu diesem Thema auch gern immer wieder zitiert wird:

Leviticus, 19,28, Lutherbibel 2017:
„Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einritzen; ich bin der HERR.“

Oder, zeitgemäß und „jugendorientiert“, von der Volxbibel in die Gegenwart übersetzt:

„27-28 Wenn bei euch jemand gestorben ist, dann könnt ihr ruhig trauern. Aber ich will nicht, dass ihr dann so seltsame Rituale macht von den anderen Völkern, von den Leuten, die mich nicht kennen, also euch den Bart abschneidet oder euch ritzt oder wegen dem Toten euch ’ne Tätowierung stechen lasst. Nicht vergessen, ich bin Gott!“

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Insektenschutz und Hundekuchen -- Polysemantische Spielereien

Insektenschutz im Rotlichtbezirk – so ließe sich die Quintessenz der Überschrift zusammenfassen, die ins Auge sticht, bevor man sie begriffen hat. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat am 30.11.2025 sprachlich neu zusammengesetzt, was von nun an auch zusammengehören sollte. Der Leser aber, der schneller gucken kann als lesen, sieht vor allem eines: rot. So ist die im Foto abgebildete Beleuchtung auf dem Rundweg am Oulu-See in Steinbüchel. Steinbüchel ist ein Stadtteil von Leverkusen. Das Rotlicht, das sanft auf den Rundweg fällt, soll nun dem Schutz der Insekten dienen. Denn es zieht sie, aufgrund der Lichtfarbe, nicht mehr an. Insektenschutz also:
https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/leverkusen-insektenschutz-oulusee-ist-jetzt-rotlichtbezirk-1159845

Der Artikel von Ralf Krieger liegt hinter einer Bezahlschranke. Aber: Das Foto vom Rotlicht auf dem Rundweg ist kostenfrei zu betrachten. Im Text, der nicht kostenlos ist, zitiert der Autor dann Marlene Dietrich, die von denjenigen Männern singt, die sie umschwirren wie Motten das Licht.

An diesem Punkt setzen wir jetzt wieder beim Insektenschutz ein. Und beim Sprachwandel. Der Kölner Stadt-Anzeiger macht sich sozusagen zum Wandlungsgehilfen, wenn er diese neue Form des Insektenschutzes in den Titel nimmt.

Polysemie nennen die Sprachwissenschaftler, wenn ein Wort verschiedene Bedeutungen haben kann. Bislang haben wir Insektenschutzmittel zum Beispiel gegen Mücken verwendet. Nun aber drehen wir die Bedeutung des Wortes Insektenschutz ganz einfach um. Mit Rotlicht. Das muss nicht sachlich falsch sein. Nein, es ist überhaupt nicht falsch. Wir müssen Insekten schützen. Aber sprachlich ist es mindestens komisch, wenn unsere Schützenhilfe nun nach neuen Insektenschutzmöglichkeiten sucht.

Wenn wir hier nun von Polygamie statt von Polysemie reden würden, lägen wir sachlich ziemlich daneben. Sprachlich aber ist das der richtige Weg: Die Polygamie ist übersetzt einfach nur das Vielspiel. Lassen Sie sich nicht von denen täuschen, die Polygamie mit dem Wort Vielehe oder ganz und gar einseitig mit dem Wort Vielweiberei übersetzen. Der Polygame, sofern er sich auf die reine Sprache hinter seiner Benennung beruft, spielt halt gern viel. Sie kennen ja den Satz: „Der will nur spielen!“ Hier also mit Rotlicht und Insekten. Auf den Hund kommen wir später noch.

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Drei Punkte mit Fragezeichen -- Zur Geschichte eines Symbols

Schön ist dieses Zeichen nicht, eindeutig ist es auch nicht. Aber es ist auffällig. Und darum geht es: Die gelbe Binde wird wohl von den meisten sofort gesehen und dann als Kennzeichen für Blinde verstanden. Sie ist als „Verkehrsschutzzeichen“ definiert und sie kann, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, von allen Menschen mit Behinderung getragen werden. Eingeführt worden ist dieses Zeichen nach dem Ersten Weltkrieg – als Schutz für die vielen Kriegsversehrten.

Die Krefelder Polizei informiert darüber bildlich und textlich prägnant:
https://krefeld.polizei.nrw/medien/gut-zu-wissen-das-verkehrsschutzzeichen

Nur: Was bedeuten eigentlich die drei schwarzen Punkte auf der Binde oder dem Button?

Die Bedeutung der Frage Gelb erschließt sich ja fast von allein: Sie ist eine Signalfarbe und fällt sofort auf. Doch die Suche nach einer Erklärung für die drei schwarzen Punkte gestaltete sich ziemlich schwierig. KI und Co. sind zuallererst bemüht, den Sinn der Binde und des Verkehrsschutzzeichens zu erklären. Nach der Bedeutung der Punkte befragt, kommt hier und da und nicht nur bei der KI schon mal die Brailleschrift der Blinden als Ursprung in Betracht. Immerhin sind Punkte ja ihr Wesen – sie besteht nur aus Punkten. Aber: Die Analogie zum B in Blindenschrift ist schlichtweg nicht vorhanden. Außerdem: Dem Sehenden erschließt sich die Bedeutung eines solchen Zeichens ja nicht, sofern er nicht zugleich mit der Blindenschrift vertraut ist. Und wie nach der Recherche jetzt längst klar ist: Die Binde mit den drei Punkten ist gar nicht nur für Blinde, sie kann von allen Menschen getragen werden, die mit einer körperlichen Einschränkung leben.

Also alles auf Anfang: Woher kommen die drei Punkte?

Wikipedia hilft weiter, wenn man nach dem „Verkehrsschutzzeichen“ sucht: https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsschutzzeichen

Hier finden wir zumindest den Urheber: Konrad Plathe. Er war Bibliothekar, Archivar, lebte in Berlin – und schlug im Jahre 1919 das uns bekannte Zeichen vor. Seine Denkschrift trug den Titel „Die Einführung eines Abzeichens für Schwerhörige“. Das Zeichen war den Deutschen längst vertraut. Seit 1910 bedeutete es im Straßenverkehr ein Verbot für Kraftwagen und Motorräder, wenngleich die Beschilderung regional sich durchaus unterscheiden konnte.

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mRNA-Impfstoff gegen Grippe

Bald soll auch gegen die Grippe ein mRNA-Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse von Moderna und Pfizer sind eindeutig: Ein mRNA-Wirkstoff lässt sich schneller an die jeweils aktuellen Grippeviren anpassen. Damit ist er effizienter. Aber es ist auch von mehr Nebenwirkungen die Rede. Die Berichterstattung:

Die „Welt“, 24.11.2025: „Schutz gegen Influenza - Neue mRNA-Impfstoffe gegen Grippe wirken besser – haben aber einen Haken“
https://www.welt.de/gesundheit/article691ec88c76d3bd8e531d0e31/grippe-neue-mrna-impfungen-gegen-influenza-wirken-besser-haben-aber-einen-haken.html

Deutsches Ärzteblatt, 20.11.2025: „Weiterer mRNA-Impfstoff schützt besser vor Grippe als konventioneller Impfstoff“
https://www.aerzteblatt.de/news/weiterer-mrna-impfstoff-schutzt-besser-vor-grippe-als-konventioneller-impfstoff-105d0553-5a91-40fb-9eca-7547be4e399f

Biermann-Medizin, 21.11.2025: „mRNA-Impfstoffe als Schutz vor Grippe“
https://biermann-medizin.de/grippeschutz-mrna-impfstoffe/

Apotheken-Umschau, 19.11.2025: „Pfizer-Studie -- Neue mRNA-Impfung soll deutlich besser vor Grippe schützen“
https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/mrna-impfung-gegen-grippe-deutlich-besserer-schutz-vor-influenza-1439747.html#

Die Deutsche Apotheker Zeitung, 19.11.2025: „Phase-III-Ergebnisse zum Impfstoffkandidaten von Pfizer - Impfen wir künftig mit mRNA-Vakzinen gegen Grippe?“
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2025/11/20/bald-mit-mrna-vakzinen-gegen-grippe-impfen

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Laufende Linkliste zur Streeck-Debatte

Eigene Texte zum Thema:
Die Streeck-Debatte -- Kommentar zum Anfang
Mißfelder, Lemke, Streeck -- von der Kontinuität des Unsäglichen
Kleine orthografische Notoperation

Linkliste zur Streeck-Debatte:

21.11.2025:

In der Tagespost, ein katholisches Medium, setzt sich Stefan Rehder heftig dafür ein, dass wir Streeck richtig verstehen bzw. dass wir ihn nicht falsch verstehen. Anschließend diskutiert er sein eigenes Verständnis einer menschennahen Medizin. Nichts davon ist falsch. Und doch: An Streeck geht der Kommentar irgendwie vorbei. 21.11.2025:
https://www.die-tagespost.de/politik/in-deutschland-herrscht-therapiefreiheit-art-269486

Auf DocCheck kommentiert Medizinjournalist Dr. Christian Weymayr: "Streeck: Keine Medikamente mehr für Alte?". Bzw. er sucht im Vor und Zurück Streeckscher Argumentation nach dem wahren Inhalt seiner Forderung. Das ist, kurz gesagt, die Würde des Patienten. Weymayr kommt zu der Erkenntnis: Streeck rennt offene Türen ein. Hoffen wir, dass er Recht hat. 21.11.2025:
https://www.doccheck.com/de/detail/articles/52288-streeck-keine-medikamente-mehr-fuer-alte

Die FAZ titelt am 21.11.2025: "Er ist gekommen, um gehört zu werden". Darunter ein Foto von Hendrik Streeck, gerade ankommend. (Während das Adenauer-Porträt sich abzuwenden scheint.) Im Text - hinter Bezahlschranke - wird es dann um die Wandlung vom Mediziner zum Politiker gehen:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/was-hat-hendrik-streeck-als-cdu-abgeordneter-in-der-politik-vor-110787850.html

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