NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Lauterbach fürchtet Killervarianten im Herbst - Virologen reagieren zurückweisend

Nachdem der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der „Bild am Sonntag“ vor möglichen „Killervarianten“ gewarnt haben, sind diese und jener selbst in aller Munde. Kritik am Vokabular ist die häufigste Antwort. Der Artikel in der „Bild am Sonntag“ liegt online hinter Bezahlschranke, aber es ist genügend Aufmachung zu sehen und lesen, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Der Artikel fängt nahezu szenisch an: „Die Corona-Zahlen fallen und fallen und fallen …“. Genau, Sie ahnen es: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist nach Auskunft der Bild trotzdem besorgt. Für den Rest an Info bräuchten Sie das Abo:
 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/lauterbach-warnt-vor-absoluter-killervariante-ansteckend-wie-omikron-toedlich-wi-79797088,view=conversionToLogin.bild.html

Kostenlos lesen können Sie aber den Artikel, den die Bild selbst am 19.04.2022 nachdreht. Darin verwirft die Bild die Studie, aus der Lauterbach seine Einschätzung bezieht, in Bausch und Bogen – zumindest für Deutschland. Die Studie stammt aus Hongkong, und dort waren Coronaverlauf, Impfungsverhalten etc. sehr unterschiedlich als hier:
https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/lauterbachs-panik-prognose-vor-corona-killervariante-im-bild-check-79809068.bild.html



Kleine Linkliste der Reaktionen – alle ohne Bezahlschranke:

In der ZEIT vom 19.04.2022 finden Sie den dpa-Artikel, der die ersten Reaktionen zusammenfasst:
https://www.zeit.de/news/2022-04/19/killervariante-weiter-kritik-an-lauterbach?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


Der Tagesspiegel zitiert am 18.04.2022 (unter anderen) den Virologen Hajo Zeeb, der sowohl die Vokabel bemängelt – als auch die Erwartung eines möglichen Auftretens einer tödlichen Variante im Herbst in Frage stellt:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/sind-die-omikron-subtypen-toedlicher-lauterbach-warnt-vor-killervarianten-und-erntet-kritik/28258712.html

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Plastikpartikel in der Lunge - Neue Studien

In einer Studie aus Großbritannien weisen Forscher Plastikpartikel in menschlichen Lungen nach. Artikel im Stern, 06.04.2022:
https://www.stern.de/panorama/wissen/studie--forscher-erstmals-mikroplastik-in-lungen-lebender-menschen-gefunden-31762358.html

Scinexx.de berichtet am 13.04.2022 von Forschern der Arizona State University, die Mikroplastik in menschlichem Gewebe und Organen nachgewiesen haben:
https://www.scinexx.de/news/medizin/mikroplastik-selbst-in-unseren-geweben/

Schon 2019 hatten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes in Bremerhaven Mikroplastik in der Luft nachgewiesen. Das hatte die Diskussion zur Folge, ob das eingeatmete Mikro- oder Nanoplastik ausgehustet wird oder ob es nur klein genug sein muss, um in der Lunge zu bleiben. Der Tagesspiegel nahm die Diskussion am 15.08.2019 auf:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/mikrokunststoff-in-der-luft-unser-leben-in-der-plastikwolke/24908624.html

Die FAZ titelte am 14.08.2019: Wie Schuhsohlenreste in die Lunge kommen.
https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/wie-schuhsohlenreste-in-die-lunge-kommen-16333714.html

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Richtfest beim Forschungscampus Ost in Münster

In Münster entsteht an der Medizinischen Universität ein „Forschungscampus Ost“. Die Westfälischen Nachrichten berichten am 11.04.2022 aus Anlass des (und über das) Richtfestes:
https://www.wn.de/muenster/muensters-groesste-baustelle-viel-platz-fuer-die-uni-medizin-2556812

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) berichtet hier:
https://www.medizin.uni-muenster.de/forschungscampus-ost/startseite.html

Die Lokalzeit Münster (WDR) hat einen dreiminütigen Filmbeitrag eingestellt, mit Verlinkungen zur zurückliegenden Berichterstattung (11.04.2022):
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/forschungscampus-uni-muenster-100.html

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Ausbildungsmodul Suchtkrankheiten im Medizinstudium?

Burkhard Blienert, Drogenbeauftragter der Bundesregierung, fordert ein Ausbildungsmodul zum Thema Suchtkrankheiten fürs Medizinstudium. Die Nachricht in der Rheinischen Post, 10.04.2022:
https://rp-online.de/panorama/deutschland/duesseldorf-drogenbeauftragter-fordert-modul-suchterkrankung-im-medizinstudium_aid-67957979

Blienert hat das Amt des Drogenbeauftragten seit Mitte Januar inne, die Website der Bundesregierung stellt ihn hier vor:
https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/burkhard-blienert-ist-neuer-beauftragter-der-bundesregierung-fuer-sucht-und-drogenfragen/

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Blinde Frauen ertasten Brustkrebs

Auf den Tastsinn blinder Frauen setzen manche Frauenarztpraxen. Der Stern berichtet mit Beispiel am 10.04.2022. Nicht alle gesetzlichen Krankenkassen, aber alle privaten Krankenkassen übernehmen mittlerweile die Kosten. Der dpa-Bericht ist aber auch in vielen anderen Medien zu finden.
https://www.stern.de/panorama/wissen/medizin-dem-brustkrebs-auf-der-spur-31770662.html

Der SWR berichtete am 21.01.2022 in Bild und Ton über eine andere blinde Frau, die als Medizinisch-Taktile Untersucherin (MTU) tätig ist. Das Video dauert 2 min:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/isabell-pfeufer-aus-schriesheim-ertastet-brustkrebs-100.html

Im Portal „Familie.de“ hat Andrea Zschocher am 17.10.2021 einen Beitrag zum Thema eingestellt, inklusive abschließender Bewertung und weiterführenden Links zum Thema Brustkrebs:
https://www.familie.de/familienleben/we-are-familiy/sehende-haende-wieso-diese-frauen-die-brustkrebsvorsorge-revolutionieren/

Infos über die Untersuchung, Ausbildung etc. gibt’s auf der Seite „Discovering Hands“:
https://www.discovering-hands.de/

Eine Liste der gesetzlichen Krankenkassen, die die Kosten für diese Untersuchung übernehmen, gibt es auf der Seite Krankenkassen.de. (Da kein Datum angegeben ist, ist aber unklar, wie aktuell die Liste jeweils ist):
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/vorsorge-beim-arzt/discovering-hands/

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Interview mit Prof. Matthias Frosch - Pandemie und Medizinstudium

Der Würzburger Medizin-Dekan Prof. Matthias Frosch leitet seit drei Jahren den Medizinischen Fakultätentag. Die Zeitung „Main-Echo“ hat ein Interview mit ihm eingestellt. Aspekte: Ärztemangel und Unterversorgung in Deutschland, das Medizinstudium, die Auswirkungen der Pandemie aufs Medizinstudium. Und die neuen Notwendigkeiten, die die Folge struktureller gesellschaftlicher Veränderungen sind. 11.04.2022:
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/wuerzburger-medizin-dekan-frosch-warum-die-neue-approbationsordnung-wichtig-ist-und-was-sie-bedeutet-art-10769112

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Erkenntnisse über die neue Omikron-Variante

Die Omikron-Variante BA.1 und BA.2 haben sich zu einer neuen Omikron-Variante vermischt, die die Forscher mit den Buchstaben XE kennzeichnen. Spekulationen über diese Variante, die im Januar in Großbritannien entdeckt wurde, gibt es schon reichlich. Vor allem die Vermutung, dass die XE-Variante noch infektiöser ist, als das ursprüngliche Omikron-Virus. Erkenntnisse und Hoffnungen gibt’s aber auch. Artikel im Focus, 08.04.2022:
https://www.focus.de/gesundheit/news/chefvirologe-ulf-dittmer-omikron-xe-koennte-neuen-corona-peak-ausloesen-aber-es-gibt-auch-eine-gute-nachricht_id_80596174.html

Der Spiegel berichtete am 06.04.2022:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/neuer-subtyp-was-ueber-omikon-xe-bekannt-ist-a-18b31339-c450-4db9-aeb6-09304d3b2e59

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Zahl der Organspenden unerwartet stark gesunken

Die Zahl der Organspenden ist in Deutschland im ersten Quartal 2022 unerwartet drastisch zurückgegangen im Vergleich zum ersten Quartal 2021. Die Deutsche Stiftung für Organspenden (DSO) vermutet, dass der Grund dafür die hohe Arbeitsbelastung in den Kliniken sein könnte. Die Ostthüringer Zeitung hat den Artikel von dpa am 08.04.2022 eingestellt:
https://www.otz.de/leben/gesundheit-medizin/zahl-der-organspenden-geht-unerwartet-stark-zurueck-id235035843.html

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Medizingeschichte im Podcast mit Ulrich Noethen

Sie hören lieber zu als selber zu lesen? Oder gehören Sie zu den Menschen, die auf langen Autofahrten wenigsten was auf die Ohren haben wollen. Und das muss nicht unbedingt Musik sein? Die Apotheken-Umschau hat ihre Podcast-Serie „Siege der Medizin“ in die zweite Runde geschickt. Ulrich Noethen liest den Text. Infos zu was, wann und wo in der Pressemitteilung vom 08.04.2022:
https://www.presseportal.de/pm/52139/5192113

Auch bei der Apotheken-Umschau selbst. Dort wird regelmäßig ein Podcast eingestellt. Zurzeit können Sie sich über die Erfindung der Pille informieren. Titel: „Antibaby oder Wunschkind“. Das ist Folge 8, die vorherigen Folgen finden sich auch, wenn man genügend weit nach unten scrollt.
https://www.apotheken-umschau.de/podcast/serie/siege-der-medizin-804639.html

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Panorama: Die Arztpraxis als Spekulationsobjekt

Die ARD (NDR) hat heute einen Bericht aus der Reihe Panorama eingestellt über das Investment in Arzpraxen. In den vergangenen Jahren seinen Hunderte oder Tausende Praxen als Renditeobjekt aufgekauft worden. Konkrete Zahlen gibt es nicht. Hier der Fernsehbericht und ein langer Infotext vom 07.04.2022
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2022/Spekulanten-greifen-nach-Arztpraxen,arztpraxen112.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

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Medizin studieren - wie geht das? Ein Video mit Maus

Das Video ist nicht neu, aber wahrscheinlich immer noch aktuell. Es tritt auf, als sei es die Sendung mit der Maus. Wenn Sie keine Kinder mehr im Maus-Alter haben und auch sonst die Maus aus keinen anderen Gründen seriell auf dem Schirm haben: Ohne Vorwarnung wären Sie vielleicht tatsächlich drauf reingefallen. Gut gemeint und gut gemacht.

Hier haben sich vor zehn Jahren angehende Mediziner ausgelebt und vorgestellt. Und sie erklären nicht nur den Kindern, wie Medizin studieren geht. Zwischen Klischee und Wirklichkeit liegt wohl auch heute noch irgendwo der Alltag.

Also, viel Vergnügen mit den Medizinstudenten, die sich die Maus mal kurz für ihre Zwecke geliehen haben:

https://www.youtube.com/watch?v=0IfNcSBD_cI

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Auswirkungen von Corona auf das Gehirn von Affen untersucht

In den USA haben Wissenschaftler Affen mit Corona infiziert und anschließend schwere Entzündungen und Blutungen im Gehirn der Affen nachgewiesen. Dabei gehen die Entzündungen wohl nicht unmittelbar vom Virus aus, sondern sind eine indirekte Folge. Artikel in sciencemedia, 01.04.2022:
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/schwere-entzuendungen-im-gehirn-von-affen-mit-covid-19-entdeckt/

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NRW: Besuchsrecht im Krankenhaus gesichert

Offenbar ist die Zeit der Lehren angebrochen – und nicht nur der Ethikrat fällt in die Lehre**. Das Land NRW jedenfalls hat nun eine Lehre auch vollzogen: Es gibt nun in NRW ein Gesetz, dass das Besuchsrecht auch in pandemischen Zeiten sichert. Als Lehre daraus, dass zu Beginn der Pandemie das Besuchsrecht teilweise ausgesetzt war – und Menschen sterben mussten, ohne ihre Angehörigen noch einmal zu sehen. Die kurze Nachricht im Deutschlandfunk, 06.04.2022:
https://www.deutschlandfunk.de/lehre-aus-corona-besuchsrecht-im-krankenhaus-gesetzlich-gesichert-102.html

 **Siehe Artikel unten:
Der Ethikrat rät zu ethischen Entscheidungskriterien - 160 Seiten Studie zur Pandemie

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Der Ethikrat rät zu ethischen Entscheidungskriterien - 160 Seiten Studie zur Pandemie

Der Deutsche Ethikrat hat am 4. April eine 160 Seiten lange Stellungnahme veröffentlicht, die sich mit den Folgen der Pandemie beschäftigt. Fragestellung: Was kann und muss die Gesellschaft daraus lernen?

Erste Erkenntnis: Der Deutsche Ethikrat kann auch Englisch. Die Überschrift lautet: „Lessons learned.“ Das war der erste Teil. Der zweite Teil der Überschrift lautet: „Ethikrat bietet Orientierung für den künftigen Umgang mit Pandemien“.
https://www.ethikrat.org/mitteilungen/mitteilungen/2022/lessons-learned-ethikrat-bietet-orientierung-fuer-den-zukuenftigen-umgang-mit-pandemien/

Auch ich habe meine Lektionen gelernt. Im Deutschunterricht. So kann man in Sätzen unterschiedliche Schwerpunkte setzen: „Ethikrat bietet Orientierung für den künftigen Umgang mit Pandemien“, ist eine Aussagemöglichkeit. Die andere wäre gewesen: „Ethikrat bietet Orientierung für den Umgang mit künftigen Pandemien“. Der Unterschied scheint marginal – ist aber gewaltig. Es geht um den künftigen Umgang. Und darin liegt die noch verhohlene Kritik des Ethikrates am bisherigen Umgang. Die unverhohlene Kritik, die im Text zur Sprache kommt, löst natürlich umfangreiche mediale Reaktionen aus.

Das 160-Seiten-PDF des Ethikrates mit dem Titel "Vulnerabilität und Resilienz in der Krise. Ethische Kriterien für Entscheidungen in einer Pandemie. Stellungnahme":
https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-vulnerabilitaet-und-resilienz-in-der-krise.pdf

Kurz zurück in meine Deutschstunde: Überschriften, die kein Verb enthalten, können schon mal problematisch werden: Ist hier die Vulnerabilität in der Krise? Die Resilienz? Beide? Nein, natürlich nicht. Die Krise ist. Und die Vulnerabilität sowie die Resilienz befinden sich sozusagen darin. Ohne selbst in der Krise zu sein. Sprachspielerei. Zugegeben. Aber der Ethikrat kann noch viel schöner mit Sprache spielen. Das, was hinter dem Link veröffentlicht ist, nämlich die gesamten 160 Seiten, ist die "Vorabfassung". Und die werde durch die lektorierte Fassung noch ersetzt. So steht es da. Heißt das etwa: "Änderungen vorbehalten"? Wobei: Nicht immer alles kritisieren. Es hat doch auch was Gutes, wenn der Ethikrat seine Gedanken veröffentlicht, bevor sie lektoriert sind, oder?

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Mechthild Eissing
Die FAZ setzt sich gründlich mit der Stellungnahme des Ethikrates auseinander. MIt einzelnen Punkten sehr gründlich. Das Beispiel ... Weiterlesen
Freitag, 08. April 2022 15:00
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Kein Kopfball für Kinder?

Schottische Studien haben schon 2013 den Zusammenhang zwischen Kopfball und Demenz nahegelegt haben. Seitdem rumort es nicht nur beim Fußball. Nun fordern Ärzte ein Kopfballverbot für Kinder, während der DFB auf altersgerechtes Training setzt.

Die Mittelbayrische berichtet am 06.04.2022:
https://www.mittelbayerische.de/panorama-nachrichten/aerzte-fordern-kopfballverbot-fuer-kinder-21934-art2106589.html

Auch die Rheinische Post berichtet am 06.04.2022:
https://rp-online.de/sport/fussball/kopfball-verbot-beim-fussball-training-aerzte-fordern-verbot-fuer-unter-12-jaehrige_aid-67831353

Der WDR sendete am 05.04.2022 einen Radiobeitrag zum Thema (3:16 min):
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-westblick/audio-kopfball-im-kinderfussball-vorsicht-geboten-100.html

Weiterführendes und Rückblickendes:

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Landarztquote im Saarland

Auch im Saarland mangelt es an Landärzten. Über die Landarztquote dort berichtet die Saarbrücker Zeitung am 04.04.2022:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland-mit-dieser-quote-studieren-auch-bewerber-mit-schlechten-chancen-medizin_aid-67768485

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Kapriolen statt Kompromiss - Union gegen Vorschlag für Impfpflicht ab 60 Jahren

Auch der Kompromissvorschlag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren ist schon wieder Vergangenheit: Die Unionsfraktion will gegen diesen Vorschlag stimmen. Bericht Tagesschau, 06.04.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/impfpflicht-60-kompromiss-vorschlag-103.html

Der Deutschlandfunk berichtet und sprach mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz, 06.04.2022:
https://www.deutschlandfunk.de/merz-union-lehnt-auch-impfpflicht-ab-60-jahren-ab-100.html

Die „Welt“ trägt heute morgen, 06.04.2022 hinter Bezahlschranke „Sieben zwingende Argumente gegen eine Impfpflicht“ zusammen:
https://www.welt.de/kultur/plus238012041/Corona-Politik-Sieben-zwingende-Argumente-gegen-eine-Impfpflicht.html

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Lauterbach und die Rolle rückwärts - Isolation künftig doch nicht freiwillig

Rückwärtsgang: Die Idee, dass Corona-Infizierte nur noch freiwillig in die Isolation gehen – ausgenommen Beschäftigte im Gesundheitswesen – ist Schnee von gestern. Lauterbach rudert zurück. Es sei das falsche Signal, wenn Infizierte selbst entscheiden. Und Corona sei ja auch keine Erkältung.

Bericht NDR, 06.04.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Falsches-Signal-Lauterbach-kassiert-freiwillige-Isolation,corona10498.html

MDR, 06.04.2022:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/corona-lauterbach-isolation-nicht-freiwillig-100.html

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Ab Mai Isolationspflicht nur noch für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Ab dem 1. Mai müssen Corona-Infizierte nicht mehr zwingend sich in häusliche Isolation begeben, können dies aber freiwillig tun. Das gilt nicht für Beschäftige im Gesundheitswesen. Hier bleibt die bisherige Regel bestehen, wonach die Mindest-Isolationsdauer fünf Tage beträgt. Danach kann man sich freitesten. Die neuen Regeln hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach heute in Berlin kundgegeben. Ziel ist, einen hohen Personalausfall bei hohen Inzidenzen zu verhindern. Die „Welt“ berichtet am 04.04.2022:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article237988321/Lauterbach-Isolation-bei-Corona-Infektion-ab-1-Mai-nur-noch-freiwillig.html

Auch im Spiegel, 04.04.2022:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/isolation-laut-gesundheitsminister-karl-lauterbach-ab-mai-nur-noch-freiwillig-a-a0215e30-75ff-4743-8f64-d99f7215c432

t-online hat einen Mathematiker zu diesen Regeln befragt, der die Pandemie „modelliert“. Seine Einschätzung: ein schlechter Aprilscherz. 04.04.2022:
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91955192/lockerung-der-quarantaene-regeln-experte-wohl-ein-schlechter-aprilscherz-.html

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Nicht ohne meine Maske - Beobachtungen quer durch Deutschland

Ein Jahr und elf Monate, wenn man’s genau nimmt, ist die Maske im Gesicht Pflicht gewesen. Und zur Gewohnheit geworden. Nun gibt’s keine Pflicht mehr, aber genügend Appelle. Vermutlich werden die auch zum großen Teil gehört. Und nun, am ersten Werktag, nachdem die Pflicht zur Maske gefallen ist, gibt’s auch schon die ersten Artikel: Was machen Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann , wenn sie in den Supermarkt gehen? Eine kleine Liste – für alle die, die auch erst mal gucken wollen, was der Rest der Welt jetzt so mit seinem Mundwerk macht. Ohne Mundschutz fühlen wir uns wahrscheinlich alle irgendwas zwischen nackt und unhöflich. Das legen auch die Artikel folgenden nahe:

Die Aachener Nachrichten haben am 03.04.2022 sich bereits in Gaststätten und beim Sonntagseinkauf, wo möglich, erkundigt, weichen dann aber für den Rest des Artikels auf die Inzidenzzahlen als Thema aus. Fazit unklar: Die einen freuen sich, ohne Maske durchs Restaurant zu gehen. Die anderen sind beim Einkaufen vorsichtig:
https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/beim-einkaufen-bleiben-die-masken-sichtbar_aid-67741735

Auch der BR kommt zu dem Ergebnis, dass die Regensburger wie selbstverständlich mit Maske und Impfausweis auftauchen – und dass eine Gewohnheit sich nicht von alleine ablegt. 04.04.2022:
 https://www.br.de/nachrichten/bayern/erster-tag-ohne-maske-so-lief-er-in-der-regensburger-gastro,T1x5OhV

In Trier war der Sonntag verkaufsoffen – und der SWR fand dort Menschen mit und ohne Maske. Bericht 03.04.2022:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kunden-in-trier-nutzen-wegfall-der-maskenpflicht-im-einzelhandel-100.html

Die Süddeutsche Zeitung schickte Mitarbeiter am Sonntag durch die Stadt – und berichtet am Montag hinter Bezahlschranke. Das Fazit ist aber vorab schon offen lesbar: die einen so, die anderen anders. Artikel vom 04.04.2022:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-corona-maskenpflicht-hofbraeuhaus-1.5560066?reduced=true

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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