NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Personalmangel in Kinderkliniken

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über den Mangel an Pflegekräften, der bundesweit und eben auch in Kölner Kinderkliniken dazu führt, dass Betten frei bleiben - und die Kinder in entferntere Krankenhäuser eingewiesen werden. Der Artikel liegt hinter einer Registrierschranke, neben einem Abo sind aber auch drei kostenlose Artikel pro Monat möglich:
https://www.ksta.de/koeln/personalmangel-koelner-kinderkliniken-muessen-patienten-abweisen-369966

  36 Aufrufe
36 Aufrufe

Mangel bei Medizinprodukten

In Kliniken fehlen teils Instrumente, die für lebensnotwendige Behandlungen nötig sind. Nicht immer ist Mangel der Grund. Ein kompliziertes Zulassungsverfahren stellt sich ebenfalls als Hindernis heraus. Die Tagesschau am 05.11.2022:
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-medizin-ausruestung-101.html

  43 Aufrufe
43 Aufrufe

Karl Lauterbach befürchtet Klinikschließungen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will sich „schnell und auch wirklich drastisch“ für staatliche Hilfe für Krankenhäuser einsetzen, um eine Pleitewelle zu verhindern. Das „Gießkannenprinzip“ aber lehnte er ab.

Die Tagesschau aus dem „Bericht aus Berlin“, 16.10.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/lauterbach-297.html

 T-online (dpa) berichtet darüber aus dem ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“. 16.10.2022:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100066738/karl-lauterbach-gesundheitsminister-warnt-vor-pleitewellen-bei-kliniken.html

Der „Spiegel“, 16.10.2022:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/karl-lauterbach-warnt-vor-drohenden-klinik-schliessungen-a-9ce3b550-d5d9-4ce3-ae0a-719814469084

Die „Welt“, 17.10.2022:
https://www.welt.de/politik/article241625307/Energie-und-Inflationskrise-Lauterbach-warnt-vor-drohenden-Klinik-Schliessungen.html

  74 Aufrufe
74 Aufrufe

Marburger Bund: Umfrage unter Klinikärzten

Der Marburger Bund hat sich unter Niedersachsens Klinikärzten umgefragt. Fast 70 Prozent der Ärzte sind mit dem Arbeitsbedingungen unzufrieden, ein Fünftel denkt darüber nach, den Beruf aufzugeben. Bericht im Stern, 13.09.2022:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/statistik--druck-und-frust--ueberlastete-aerzte-erwaegen-berufswechsel-32720086.html

Die Ergebnisse der bundesweiten Umfragen finden Sie auf der Seite des Marburger Bundes:
https://www.marburger-bund.de/bundesverband/themen/marburger-bund-umfragen/mb-monitor-2022-zu-wenig-personal-zu-viel-buerokratie

  124 Aufrufe
124 Aufrufe

Streik in NRWs Unikliniken beendet

Der Streik der Pflegekräfte an NRWs Unikliniken ist zuende gegangen – nach 79 Tagen. Die Urabstimmung, in der die Pflegekräfte über die Annahme des Verhandlungsergebnisses entscheiden, findet am 05.08.2022 statt. Die wichtigsten Verhandlungserfolge sind – kurz zusammengefasst – mehr Personal. Wenn das nicht möglich ist, gibt’s Zeit- und Geldausgleich.

Bericht in der Tagesschau, 20.07.2022:
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/demonstrationen-nrw-unikliniken-101.html

Bericht in der ZEIT, 20.07.2022:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-07/nordrhein-westfalen-unikliniken-streik-ende

  160 Aufrufe
160 Aufrufe

Die Barmer bringt die Krankenkassenkarte ins Handy

Die Barmer verlagert die Krankenkasse ins Handy. T-Systems und der ID-Dienstleister Verimi sollen dieses digitale Angebot für 8,7 Millionen Versicherte stemmen. So die Nachricht von gestern. Und manchmal steht – entgegen aller journalistischen Lehre – die wichtigste Nachricht doch am Schluss, zumindest im Artikel vom von chip.de am 30.06.2022: „Verimi und T-Systems erklärten, die vorgestellte Lösung sei so konzipiert, dass auch weitere gesetzliche wie private Krankenkassen die Komponenten als Grundlage ihres Angebotes nutzen könnten.“
https://www.chip.de/news/Gesundheitskarte-kuenftig-auf-dem-Smartphone-Neuerung-fuer-fast-9-Millionen-Versicherte_184320466.html

Auch in Computerbild, 29.06.2022:
https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-App-Check-Barmer-Gesundheitskarte-kommt-aufs-Smartphone-32964267.html

Der Auslöser für diese großangelegte Umstrukturierung liegt im „Digitale-Versorgungs-und-Pflege-Modernisierungsgesetz (DVPMG)“. Laut Nachrichtentexten müssen Krankenkassen dem Patienten ab 2023 eine sichere digitale Lösung anbieten. Im DVPMG selbst ist der 1. Januar 2024 genannt – aber einen wirklichen Überblick über dieses Änderungsgesetz gewinnt wohl nur derjenige Leser, dem die Grundlagen vertraut sind. Deswegen für alle Insider oder Einsteiger hier der Link zum Gesetz:
 https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=//*%5B@attr_id=%27bgbl121s1309.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl121s1309.pdf%27%5D__1656664603162

Der Traum vom Ausweg aus der oder vom Umweg um die eGK ist durchaus älter. Im Mai 2018 berichtete das Ärzteblatt über die Spahnschen Pläne – der beide Wege gleichzeitig gehen wollte.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95155/Handy-koennte-neue-Alternative-zur-elektronischen-Gesundheitskarte-werden

  173 Aufrufe
173 Aufrufe

NRW: Besuchsrecht im Krankenhaus gesichert

Offenbar ist die Zeit der Lehren angebrochen – und nicht nur der Ethikrat fällt in die Lehre**. Das Land NRW jedenfalls hat nun eine Lehre auch vollzogen: Es gibt nun in NRW ein Gesetz, dass das Besuchsrecht auch in pandemischen Zeiten sichert. Als Lehre daraus, dass zu Beginn der Pandemie das Besuchsrecht teilweise ausgesetzt war – und Menschen sterben mussten, ohne ihre Angehörigen noch einmal zu sehen. Die kurze Nachricht im Deutschlandfunk, 06.04.2022:
https://www.deutschlandfunk.de/lehre-aus-corona-besuchsrecht-im-krankenhaus-gesetzlich-gesichert-102.html

 **Siehe Artikel unten:
Der Ethikrat rät zu ethischen Entscheidungskriterien - 160 Seiten Studie zur Pandemie

  522 Aufrufe
522 Aufrufe

Ärztestreik - aktuelle Berichte

Der Marburger Bund hat heute seine Mitglieder in 460 Kliniken in ganz Deutschland zum Streik aufgerufen. Planbare Operationen können nicht stattfinden, der Notdienst soll aufrechterhalten bleiben. Hier die aktuelle Berichterstattung:

Der Spiegel, 31.03.2022:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/aerzte-bestreiken-460-krankenhaeuser-a-061eeb1e-e94a-4277-8321-e418aae161bf

In Niedersachsen werden 40 Kliniken bestreikt. Bericht beim NDR, 31.03.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Aerzte-Warnstreik-40-Kliniken-in-Niedersachsen-betroffen,warnstreiks434.html

In Schleswig-Holstein sind 13 Kliniken betroffen. NDR, 31.03.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Aerzte-streiken-heute-an-Kliniken-in-Schleswig-Holstein-,aerztestreik208.html

Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 31.03.2022 ausführlich und noch aus der Voraus-Perspektive vor allem über die Situation der Ärzte:
https://www.sueddeutsche.de/politik/aerzte-streik-donnerstag-hintergrund-1.5557538

Weiterlesen
  567 Aufrufe
567 Aufrufe

Marburger Bund fordert zum Ärztestreik am 31.03.2022 auf

Der Marburger Bund bereitet für den 31.03.2022 einen Ärztestreik in Kliniken vor. Eine kleine, unvollständige Linkliste:

In Niedersachsen sind rund 40 Kliniken betroffen. Bericht in der Süddeutschen Zeitung, 29.03.2022:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-hannover-aerzte-warnstreik-40-kliniken-in-niedersachsen-betroffen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220329-99-718865

Über den Streik in Schleswig-Holstein berichten die Kieler Nachrichten – hinter Bezahlschranke – am 29.03.2022 hier:
https://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Aerztestreik-in-Kiel-Preetz-Rendsburg-am-31.03.2022-Das-muessen-Patienten-wissen

Das Städtische Klinikum Karlsruhe berichtet hier:
https://www.klinikum-karlsruhe.de/aktuelles/presse/detailansicht/2022/03/ganztaegiger-aerztestreik-am-klinikum-karlsruhe-2

Der Marburger Bund berichtet in einer Pressemitteilung über den geplanten ganztägigen Streik am 31.03.2022 hier:
https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/marburger-bund-mobilisiert-fuer-ganztaegigen-warnstreik-am-31-maerz

  637 Aufrufe
637 Aufrufe

Personalmangel im Gesundheitswesen - aktuelle Berichte

Die Aachener Nachrichten nehmen heute, 22.03.2022, den Artikel zum Thema Personalmangel in Krankenhäusern wegen (oder im Zusammenhang mit?) Corona auf. Anlass ist wohl der künftige Wegfall des Rettungsschirmes.
https://www.aachener-nachrichten.de/politik/deutschland/omikron-faelle-bei-personal-schraenken-krankenhausbetrieb-ein_aid-67376171

Auch die Tagesschau berichtet am 22.03.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/rki-zahlen-personalmangel-101.html

RND beziffert am 22.03.2022 den Personalnotstand in Krankenhäusern mit der Überschrift: „Personalnotstand wegen Omikron: 75 Prozent der Krankenhäuser arbeiten nur noch eingeschränkt“
https://www.rnd.de/politik/omikron-personalmangel-in-kliniken-75-prozent-arbeiten-eingeschraenkt-3P7PYYX4NZFBZMF4D6W5HMIROY.html

Über Personal- und Geldmangel klagen auch die Bayerischen Kliniken. Der dpa-Text findet sich u. a. in der Augsburger Allgemeinen, 22.03.2022:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/krankenhaeuser-zwei-drittel-der-bayerischen-kliniken-fuerchten-rote-zahlen-id62130091.html

Auch in Schweinfurt sind bereits Krankenhäuser nicht mehr handlungsfähig, so die Berichterstattung in der Main-Post. Nicht notwendige Operationen werden mancherorts verschoben. Bericht am 22.03.2022:
https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/corona-lage-weiter-angespannt-es-gibt-wieder-ein-erstes-elektivverbot-art-10756329

Weiterlesen
  568 Aufrufe
568 Aufrufe

Klinikum in Nordfriesland nach Corona-Ausbruch geschlossen

Das Klinikum Nordfriesland bleibt nach einem Corona-Ausbruch geschlossen. Wie es zu den Infektionen kam, ließ sich trotz Kontrollen nicht nachverfolgen. Der NDR berichtete am 25.01.2021:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Klinikum-Nordfriesland-Sicherheitsluecke-noch-nicht-gefunden,nordfriesland166.html


  669 Aufrufe
669 Aufrufe

Personalmangel im Gesundheitswesen - nicht nur coronar

Dass der Karneval in Köln auch die Infektionszahlen in die Höhe treiben wird, wurde vorher vermutet und hinterher bestätigt und laufend berichtet. Die Uniklinik, so die Nachricht vom 08.03.2022 beim WDR, muss OPs verschieben, weil 748 Mitarbeiter an Corona erkrankt sind.
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/uniklinik-koeln-corona-karneval-100.html

Aber nicht nur in Köln ist Karneval und auch ohne karnevalistische Vorübungen ist die Personalnot mancherorts schlagartig groß geworden. Deswegen eine kleine Linkliste der Nachrichten:

Keine konkreten Zahlen über die erkrankten Krankenhausmitarbeiter in Ulm und Ostwürttemberg nennt der SWR, wohl aber die Schwierigkeiten. So wurden insgesamt sechs Intensivbetten gesperrt, in einem Krankenhaus wurde eine Station geschlossen. Bericht vom 07.03.2022:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/weniger-intensitvbetten-wegen-personalmangels-in-guenzburg-100.html

Die Morgenpost berichtet am 06.03.2022 über den Personalnotstand in Berlin, allerdings hinter Bezahlschranke. Verschiedene Abo-Modelle sind möglich. Neukunden können einen Probemonat für 99 Cent erhalten:
https://www.morgenpost.de/berlin/article234738273/Zwei-Jahre-Corona-Berlins-Pflegekraefte-arbeiten-am-Limit.html

Auch ohne konkrete Zahlen, aber mit sehr konkreten Hinweisen auf die Probleme im Alltag, ist ein Artikel aus dem O-Netz über Seniorenheime in Amberg, in denen sich das Omikron-Virus verbreitet. Das größere Problem ist demnach zurzeit die Ausfallquote der Mitarbeiter. Artikel vom 08.03.2022:
https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/amberger-seniorenheime-kaempfen-wegen-corona-personalausfaellen-id3438950.html

Weiterlesen
  360 Aufrufe
360 Aufrufe

Hackerangriff auf Klinikverbund

Der SWR berichtet am 14.01.2022 über einen Hackerangriff auf einen Klinikverbund:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/stoerung-der-it-im-medizin-campus-bodensee-100.html

  665 Aufrufe
665 Aufrufe

Labor im Krankenhaus: Jetzt übernehmen die Roboter

Demnächst machen sie die Nachtschicht auch allein: Zwei Roboter sind in Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein) im Labor des Asklepios Krankenhauses im Einsatz. Der NDR hat ihnen bei der Arbeit zugeschaut (13.12.2021). Das Video dauert etwa 2 min:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Roboter-unterstuetzen-Labor-Team-im-Krankenhaus,shmag88996.html

Hinter Bezahlschranke berichten auch die Lübecker Nachrichten (13.12.2021):
https://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Asklepios-Klinik-Bad-Oldesloe-Im-Labor-uebernimmt-der-Roboter

Die Ärzte-Zeitung berichtet ebenfalls (13.12.2021):
https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Startschuss-fuer-autonome-Laborroboter-in-der-Klinik-Bad-Oldesloe-425297.html

Die Pressemitteilung der Asklepios-Kliniken:
https://www.presseportal.de/pm/65048/5097443

  776 Aufrufe
776 Aufrufe

Millionen für die Uniklinik Rostock

Die Uniklinik in Rostock kann ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen, sagen mehr als 50 Ärzte in einem Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Nun ist Millionenhilfe zugesagt. Der NDR berichtet im August in Bild und Ton (ohne Datum im Artikel) – und verlinkt auch zur bisherigen Berichterstattung:
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nach-Brandbrief-Land-sichert-Uni-Klinik-Rostock-Hilfe-zu-,brandbrief112.html

Das Ärzteblatt berichtete am 18.08.2021 hier:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126479/Brandbrief-Unimedizin-Rostock-kann-Versorgung-nicht-mehr-gewaehrleisten

  547 Aufrufe
547 Aufrufe

Dement ins Krankenhaus - mehr als ein Organisationsproblem

Wenn Demenzkranke wegen anderer körperlicher Krankheiten oder wegen notwendiger Operationen zur Behandlung ins Krankenhaus müssen, wird’s schwierig. Im Detail weiß das jeder, der Angehörige hat, die in diese Bredouille gerieten: Der Demenzkranke kennt sich erstens im Krankenhaus nicht aus und bleibt zweitens größtenteils sich selbst überlassen. Nichts ist mehr wie gewohnt, und auch das Gewohnte war ja schon schwierig gewesen.

Es gibt Krankenhäuser, auch in Deutschland, die nach Lösungen suchen. Die Möglichkeit, dass sich ein Verwandter gleichzeitig aufnehmen lassen kann, ist ein Weg. Stationen, die auf die Unsicherheiten der Demenzkranken ausgerichet sind, ein anderer.

Das Kölner Domradio nimmt einen Artikel der Katholischen Nachrichtenagentur auf, das die Bandbreite der Modellversuche und Möglichkeiten benennt. Artikel vom 23.08.2021:

https://www.domradio.de/themen/soziales/2021-08-23/rooming-und-wohnzimmeratmosphaere-demenzsensible-krankenhaeuser-sind-noch-die-ausnahme

Die Seite „betanet“ widmet sich dem Thema grundsätzlich und gibt Tipps, worauf zu achten ist, wenn für Demenzkranke ein Krankenhausaufenthalt unvermeidlich ist:
https://www.betanet.de/demenz-krankenhausaufenthalt.html

Weiterlesen
  683 Aufrufe
683 Aufrufe

Laumann plant Krankenhausreform für NRW

NRWs Gesundheitsminister Karl Josef Laumann will umstrukturieren: Das Leistungsspektrum der Krankenhäuser soll aufeinander abgestimmt werden, die allermeisten Menschen sollen in der Zeit von 20 Autominuten ein Krankenhaus erreichen können. Viele gute Absichten sind formuliert, Schließungen von Krankenhäusern werden nicht ausgeschlossen. Die SPD befürchtet Kahlschlag.

Bericht im WDR, 20.08.2021:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/krankenhausplanung-laumann-100.html

Ärzteblatt 20.08.2021:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126545/Neuer-Krankenhausplan-Laumann-praesentiert-Entwurf-fuer-Nordrhein-Westfalen

Aachener Nachrichten 20.08.2021:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126545/Neuer-Krankenhausplan-Laumann-praesentiert-Entwurf-fuer-Nordrhein-Westfalen

  576 Aufrufe
576 Aufrufe

Matthias Schrappe diskutiert - adhoc und intensiv - die Zahl der Intensivbetten

Ein Thesenpapier macht seit Sonntag Furore. Es trägt zuvörderst den Namen von Matthias Schrappe, ist aber aufgestellt zusammen mit acht weiteren Wissenschaftlern. Der „Welt“ liegt es vor – und sie berichtet am 17.05.2021 hinter Bezahlschranke. Es geht um Statistiken und ihre Richtig- und Unrichtigkeiten und um die tatsächliche Zahl der Intensivbetten.
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus231167815/Intensivstationen-Es-geschehen-seltsame-unverstaendliche-Dinge.html

Das „Ad-hoc-Papier“ veröffentlicht Matthias Schrappe auf seiner Web-Seite hier:
http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_files/thesenpapier_adhoc3_210516_endfass.pdf

Infos zu Schrappe bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Schrappe

Das Portal „Presse Augsburg“ veröffentlicht am 16.05.2021 den Artikel der DTS-Nachrichtenagentur, die das Papier zusammenfasst. Hier wird die Kernaussage schnell deutlich: Die Bundesregierung habe mit einer halben Milliarde Euro den Aufbau von Intensivbetten gefördert, die sich nun kaum wiederfinden ließen. Zumindest sei es versäumt worden, zusammen mit den Betten auch für Pflegepersonal zu sorgen:
https://presse-augsburg.de/forscher-kritisieren-umgang-von-krankenhaeusern-mit-foerdermitteln/724832/

Euronews nehmen den Bericht der Welt hier auf (17.05.2021):
https://de.euronews.com/2021/05/17/7-tage-inzidenz-bei-83-streit-um-betten-auf-intensivstationen-entbrannt

Weiterlesen
  756 Aufrufe
756 Aufrufe

Kliniken: Entlassungspläne und Entlassungsspekulationen

Kleine Recherche, kommentarlos, chronologisch und unvollständig, zum Thema: Entlassungen im Gesundheitswesen – vor und nach der dritten Welle. Vorab ein Link zu „Bibliomed Manager“ mit einem Umfragebericht der Deutschen Krankenhausgesellschaft haben zur aktuellen Situation der Krankenhäuser:
https://www.bibliomedmanager.de/news/jedes-zweite-krankenhaus-erwartet-ueberlastung:

Die „Junge Welt“, laut Wikipedia ein „unabhängiges, marxistisches“ Medium, berichtet am 28.04.2021, dass in einem Tochtergesellschaft des Klinikkonzers sana 1000 Mitarbeiter entlassen werden sollen:
https://www.jungewelt.de/artikel/401378.gesundheitswesen-entlassungswelle-rollt-an.html

WSWS (Worlds Socialist Website) titelt ebenfalls am 28.04.2020: „Das ist der Dank – Stellenabbau in Kliniken und Pflegeheimen“. Zusammengefasst sind hier Zusammenlegungen, Stellenabbau, Lohnkürzungen aus ganz Deutschland:
https://www.wsws.org/de/articles/2021/04/24/pfle-a24.html

In Krefeld sorgt am 26.04.2021 ein Bericht des MDR über deutschlandweit geplante Entlassungen im Helios-Konzern für Aufregung. Die Westdeutsche Zeitung kann dann zwar keine geplanten Entlassungen für Krefeld nachweisen, berichtet dennoch umfänglich über Vermutungen:
https://www.wz.de/nrw/krefeld/wirtschaft/krefeld-laut-helios-ist-kein-stellenabbau-bei-der-aerzteschaft-geplant_aid-57576145
(Der zitierte Bericht des MDR vom 31.03.2021: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-505594.html)

Die ZEIT am 07.04.2021 über Klinikschließungen, Kündigungen und Kurzarbeit in der Corona-Krise:
https://www.zeit.de/arbeit/2020-04/gesundheitswesen-coronavirus-krankenhaus-unterfinanzierung-personal

Weiterlesen
  1060 Aufrufe
1060 Aufrufe

Die Lage auf den Intensivstationen - Artikelsammlung, aktualisiert 22.04.2021

Während die Deutsche Krankenhausgesellschaft mit der Meldung in die Öffentlichkeit geht, dass die Versorgung der Corona-Patienten in Deutschland nicht gefährdet ist, es wohl aber Engpässe gibt und Patienten verlegt werden mussten, gab es in der vorigen Woche aus Köln Berichte über eine drohende Triage. Hier die Nachrichtensammlung zum Thema:

Weiterlesen
  594 Aufrufe
594 Aufrufe

KBV Praxisnachrichten

Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

Neueste Kommentare

Mechthild Eissing Von der Schikanierung der Ungeimpften - Zwei Kommentare
01. Dezember 2022
Der MDR blickt umfassend zurück: War der Herdenschutz versprochen, war er angedeutet, sollte die Imp...
Mechthild Eissing Von der Schikanierung der Ungeimpften - Zwei Kommentare
15. November 2022
Die Schikane galt nicht nur den Ungeimpften. Sie galt uns allen. Auch wenn wir manches vielleicht we...
Mechthild Eissing ePa im Opt-out-Modus - und andere Pläne vom Lauterbach
09. November 2022
"Lauterbach lenkt ein: Streit um Hebammenfinanzierung wohl beigelegt", titelt die Tagesschau am 08.1...

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.