NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Ärzte machen Meinung, auch ungefragt - RND sondiert Auftreten der Ärztevertreter in der Pandemie

Sie wurden in der Pandemie erst nicht gehört, ihre Vertreter wussten sich aber öffentlich Gehör zu verschaffen, so der Duktus und das eher zwiegespaltene Lied, das RND heute (29.07.2021) auf die Ärzteschaft singt. Beschrieben werden aus dem Rückblick auch Diskussionsprozesse, in denen die Ärztevertreter sich, so scheint es, zu weit aus dem Fenster herausgelehnt hatten. Die Versuche, der Verbreitung von Panik entgegenzutreten, endeten dann schon mal im Rückwärtsgang. Gleichzeitig beschreibt der Artikel, wie Kven, Bundesärztekammer und Montgomery durch mediales Auftreten genauso wie durch aktives Mittun in der Pandemie, die Position der Ärzte zum Positiven verändert haben. Die Götter in Weiß, lange nur in den Medien mit Geldforderungen und Terminschwierigkeiten, so der Eindruck der Autoren, reden wieder mit und werden auch gehört. Ob das immer gut war, daran zweifeln die Autoren, dass die Rollenänderung aber gut ist, und möglicherweise auch in Zukunft von Bedeutung, ist das Fazit, das sie Andreas Gassen sprechen lassen. „Wir werden wahrnehmbar bleiben“, sagt der KV-Chef dort.

Der Artikel ist so gründlich wie grundsätzlich. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat ihn heute auf die Seite 2 gesetzt. Er dürfte nicht die einzige Tageszeitung sein, die das Thema gerne und groß annimmt.

Hier der Link zu RND, Artikel vom 29.07.2021:
https://www.rnd.de/politik/corona-pandemie-hat-sich-die-rolle-der-aerztinnen-und-aerzte-durch-die-krise-fuer-immer-veraendert-MX4PGSSPPVHWBF6AXQLDEGDYPU.html

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Ärztlicher Alltag nach der großen Flut

In den Katastrophengebieten mehren sich Keime, Krankheiten und Mangel. Wie die medizinische Situation vor Ort aussieht, ist in Zahlen wahrscheinlich noch gar nicht zu fassen. Eine Sammlung von Vor-Ort-Berichten:

Erste Eindrücke und Zahlen, wie viele Arztpraxen vom Hochwasser in welchem Ausmaß betroffen sind, gibt es in der Ärzte-Zeitung, 19.07.2021:
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Hochwasser-Katastrophe-Bei-Praxisausfall-greift-die-Nachbarschaftshilfe-421401.html

Wie zwei Ärzte in Ahrweile eine Praxisbetrieb möglichst schnell wieder auf die Beine stellen wollen und welchen Schwierigkeiten sie dabei trotzen müssen, darüber berichtet die Ärzte-Zeitung am 19.07.2021 hier:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Flut-Katastrophe-Patienten-versuchen-verweifelt-an-Medikamente-zu-kommen-421388.html

RTL berichtet am 21.07.2021 über die Zunahme von Wundinfektionen und Darmerkrankungen in den Flutgebieten. Ursache ist das verseuchte Wasser, das Kanalisationswasser, Benzin, Heizöl, Tierkadaver u.v.m. mit sich führt. Die Zerstörung vieler Arztpraxen vor Ort belastet die Situation zusätzlich:
https://www.rtl.de/cms/nach-hochwasser-immer-mehr-flutopfer-und-helfer-werden-durch-kontaminiertes-wasser-krank-4799755.html

Hier ein RTL-Bericht aus dem Ortsteil Brück (Ahrweiler), der die medizinische Situation zu fassen versucht – vom Arzt, dem Frau und Kind ertrunken sind, bis hin zu den Problemen in der Notfallpraxis, die in einer Schule eingerichtet wurde (21.07.2021):
https://www.rtl.de/cms/flut-katastrophe-in-brueck-ahr-arzt-berichtet-von-trauma-und-nahtoderfahrungen-der-einwohner-4799167.html

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Richtungswechsel am Montag: Die Impfschwänzer sind nicht das Problem

Gut, dass gestern Montag war! Zeit für journalistische Recherche, nicht nur dem Impfschwänzer hinterher. Der Kölner Stadt-Anzeiger zum Beispiel hat gründlich gearbeitet und widmet dem Thema aus verschiedener Perspektive verschiedene Betrachtungen und Artikel. Das Wichtigste vorweg: Dem Impfschwänzer wird wohl keine Strafe drohen, sagt auch Jens Spahn*. Die Häufigkeit der unabgesagten und verfallenen Impftermine wird mit 3 bis 6 Prozent angegeben, je nach Impfort (Hausarzt, Impfzentren) sind die Zahlen verschieden. Und ebenso wichtig: Den Impfzentren geschah – bis vergangenen Donnerstag – in der Regel kein Schaden, denn die Impfdosis wird immer erst aus dem Kühlschrank genommen, wenn der Impfling da ist. Hieß also fürs Impfzentrum und den Hausarzt bis vergangenen Donnerstag: Umdisponieren, Warteliste abarbeiten, Impfstoff einen Tag länger aufbewahren. Das war ganz gewiss organisatorischer Aufwand, aber so verfiel – zumindest bis zur Stiko-Kreuzimpfungsempfehlung – kein Impfstoff.

Dann kam eben dieser Donnerstag und die Stiko hatte empfohlen, Astrazeneca-Erstgeimpften beim zweiten Mal einen mRNA-Impfstoff zu spritzen. Seit der Empfehlung zur Kreuzimpfung ist’s mit den ausfallenden Impfterminen erst recht ein Kreuz. Bei den Hausärzten, so zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger, Oliver Funken vom Hausärzteverband Nordrhein**, stieg die Rate die Ausfallquote rasant von 3 auf 20 Prozent. Der Anteil der nichtabgesagten Termine ist hierbei nicht benannt, wohl aber die Folge der ausgefallenen Termine: Astrazeneca-Impfstoff verfällt jetzt. Die Zahlen der Impfzentren: Am Freitag hätten rund 20 Prozent der Impfkandidaten, die zum Impfen ins Impfzentrum gekommen sind, das Impfzentrum wieder ungeimpft verlassen – da kein mRNA-Impfstoff angeboten werden konnte.

So die Sachlage. Wie zu erwarten war, redet nach den sonntäglichen Strafpredigten jetzt kaum noch jemand von Gebühren für Impfschwänzer. Allein der organisatorische Aufwand von Androhung bis Abrechnung würde ja die Höhe der Einnahmen möglicherweise schnell übersteigen.

Wir sollten aber dennoch die Suche nach den eigentlichen Tätern nicht aus den Augen verlieren. Denn es gibt sie, die Schuldigen. Und wenn es nicht Menschen sind, so sind es menschengemachte Ursachen, die dafür sorgen, dass die Impfterminierungen heftig durcheinandergeraten. KV-Chef Andreas Gassen hat ein paar von ihnen gefunden. Da trotz Aufhebung der Priorisierung Impftermine Mangelware waren, hat der gemeine Impfkandidat, der Vorsorge betreiben wollte, sich nämlich gleich mehrere Termine organisiert.Sicher ist sicher. Und sicher bin ich mir, dass das kein Spaß für ihn war, sondern Panik. Und sicher ist die Panik geschürt worden. Ein anderer Grund den Gassen benennt, sei in manchen Fällen die Schwierigkeit gewesen, das Impfzentrum überhaupt telefonisch zu erreichen.

Und dann kam ebendieser Donnerstag mit der Nachricht, am besten sei es, Astrazeneca kreuzweise, Sie wissen schon. Und nicht zu vergessen: Wissen Sie noch genau, wann jeweils welcher Abstand für welche Impfung angesagt war? Mal kurz, mal lang, mal mindestens 6 Wochen, mal unbedingt kürzer. Sicher, im Umgang mit neuen Pandemien und neuen Impfstoffen muss man erst Erfahrungen sammeln. Die Erfahrung, die Impfkandidaten seit Mitte Januar sammeln konnten, lautet: Empfehlungen kommen aus heiterem Himmel und können, aufs Ganze gesehen, durchaus vollkommen widersprüchlich sein. Das kann einem die Entscheidung für und gegen eine Impfung schon mal grundsätzlich schwer machen. Denn der Versuch, eine persönliche Entscheidung mit Verstand zu fällen, scheitert im Dschungel sich plötzlich wandelnder Empfehlungen. Die Wandlungen aber spiegeln sich dann im Ausfall der Termine. Plötzliche Umentscheidungen - auch aus heiterem Himmel sozusagen.

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Und die Mühlen mahlen wieder: Spahns Entlassung gefordert

Aktualisierung 06.06.2020:

Norbert Walter Borjans, SPD, fordert die "Entbindung" Spahns in der Bild am Sonntag, t-online prägt das Wort von der "Schrottmasken-Affäre", 06.06.2021:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_90165358/schrottmasken-affaere-jens-spahn-schwer-unter-beschuss-ministerium-wehrt-sich.html

in der Bild, 05.06.2021:
„Unwürdig“ und „geschmacklos“ - SPD-Chef will Rücktritt von Spahn in Masken-Affäre - Politik Inland - Bild.de

 Auch in der "Welt"; 06.06.2021:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article231606949/Spahn-SPD-fordert-Konsequenzen-nach-Bericht-ueber-unbrauchbare-Masken.html

Derweil arbeitet das Bundesgesundheitsministerium an einem Eckpunktpapier, das Montag vorliegen soll - und das dazu dienen soll, den seriellen Betrug mit Schnelltestzentren zu verhindern. Bericht auch in der "Welt", 06.06.2021:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article231539683/Bundesgesundheitsministerium-Weniger-Geld-fuer-Schnelltests.html

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Aktualisierung: Tausende Impfungen im MVZ Birkenallee

Aktualisierung 17.05.2021:

Jeweils 1000 Impfungen am Freitag und am Samstag, online vergeben, 75000 Aufrufe im MEDNET Impftool allein am Samstag, an beiden Tagen in der Praxis in Papenburg 25 Mitarbeiter im Einsatz, Impfinteressenten nicht nur aus Papenburg, der NDR zu Gast, und: an den nächsten beiden Samstagen sollen im MVZ Birkenalle wieder 1000 Patienten mit Astrazeneca geimpft werden. Fazit: Die Skepsis gegen den Impfstoff von Astrazeneca ist sicherlich gesunken. Bericht gibt's hinter Bezahlschranke in der Neuen Osnabrücker Zeitung am 16.06.2021:
https://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2311717/astrazeneca-1000-impfungen-pro-tag-bei-dr-eissing-in-papenburg

Hallo Niedersachsen, 14.05.2021:
https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/papenburg-ansturm-auf-astrazeneca-impfung-fuer-alle/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS8xMDE5NWUwNi1lNzQ1LTRmNjktYmUwMC02YjFlN2Y0YzNjMDA/

Erster Bericht am 08.05.2021:

1000 Impfungen täglich sind möglich. Dieses Ziel hatte Dr. Volker Eissing, Gründer des MVZ Birkenallee in Papenburg, Anfang März verkündet und damit für Lächeln bzw. Spott, Widerspruch und Fragezeichen gesorgt. Nichtsdestotrotz: Mit viel Vorbereitungen, Impfschulungen der Mitarbeiter, Softwareanpassungen, der Anlage von Impfstraßen durch die Praxis und einem großen Zelt draußen auf dem Parkplatz hat das MVZ für einen reibungslosen – und abstandshaltenden – Ablauf gesorgt. 3500 Patienten waren am Freitag bereits geimpft, an einigen Tagen waren es Hunderte. Ab 10. Mai gibt’s eine dritte Impfstraße, so dass die Kapazitäten noch einmal aufgestockt werden. 1000 Impfungen im MVZ sind also möglich. Bleibt die Frage: Wie kommt Dr. Eissing in so viel Impfstoff? Antwort: Über den Großhandel bezieht er den Impfstoff von Astrazeneca – den viele Patienten nicht wollen.

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Hausärzte impfen - trotz Engpässen. Kleine Nachrichtensammlung

Hausärzte impfen. Und in vielen Praxen ist die Mehrbelastung deutlich spürbar. Ebenso der Mangel am Impfstoff von Biontech. Manche Hausärzte impfen deswegen nicht oder nicht mehr. Ein Überblick ist schwer zu bekommen, die Lage verworren. Und weil die Berichterstattung vor allem oft nur regional ist, kommt man auch nicht an alle Nachrichten heran, da die regionalen Tageszeitungen verständlicherweise ihr regionalen Berichte nicht kostenlos teilen wollen und können. Dennoch eine Nachrichtensammlung:

Vorab: Für Mittwoch meldet das RKI – und infolge die ganze Medienwelt – einen Impfrekord: 1,35 Millionen Impfungen an einem Tag. Hier in der „Welt“, 14.05.2021:
https://www.welt.de/vermischtes/article222523568/Corona-Deutschland-Impfrekord-1-35-Millionen-Menschen-an-einem-Tag-geimpft.html

RTL zitiert aus einem Bericht der Rheinischen Post, wonach mittlerweile auch der Impfstoff von Astrazeneca knapp werde und Hausärzte Termine absagen müssten. Die Information kommt von Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Der Bericht bei RTL am 14.05.2021:
https://www.rtl.de/cms/astrazeneca-hausaerzte-muessen-impftermine-absagen-impfstoff-wird-knapp-4759394.html

Die Rheinischen Post hat ihren Bericht hinter Bezahlschranke am 13.05.2021 hier veröffentlicht:
https://rp-online.de/panorama/coronavirus/astrazeneca-wird-knapp-hohe-nachfrage-in-praxen-aerzte-stonieren-termine_aid-58110279

Ruhr24.de berichtet am 14.05.2021 über die Lage in NRW – und das mit deutlichen Worten. Danach fühlen sich die Ärzte wie „Reste-Verwerter“ der Impfzentren. Vor allem aber ist der Biontech-Mangel Thema, der in NRW bei den Hausärzten zum Stopp der Erstimpfungen mit diesem Impfstoff führen könnte:
https://www.ruhr24.de/nrw/corona-nrw-biontech-impfungen-gruppe-3-drama-stopp-astrazeneca-aerzte-praxis-patienten-kvwl-90488452.html

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Kleiner Alltagstipp der MQR: Das Pillenselfie

Beim Kreuz- und Quergoogeln bin ich auf ein Video der Medizinischen Qualitätsgemeinschaft Rendsburg gestoßen, gezeichnet von Leon Wollenweber, das kurz, hilfreich und amüsant ist – aber noch keine große Karriere hingelegt hat. Zumindest auf Youtube nicht. Vielleicht können wir das hier ja nachholen, der Tipp ist brauchbar, nicht nur bei Sprachproblemen (19.09.2019):

https://www.youtube.com/watch?v=t80WEvNvDys

Eingebettet in die Seite der MQR finden Sie das Video auch hier:
https://www.youtube.com/watch?v=t80WEvNvDys

Das Rendsburger Ärztenetz hat dabei mit der Hochschule Flensburg zusammengearbeitet. Die Infos dazu finden sie hier (24.10.2019). Außerdem ist dort der Comic von Leon Wollenweber als PDF verfügbar:
https://hs-flensburg.de/hochschule/aktuelles/2019/10/24/studierende-unterstuetzen-aerztinnen-bei-patientinnen-sicherheit

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Impfungen beim Hausarzt - Kleiner Medienspiegel

Oliver Funke, Chef des Hausärzteverbandes Nordrhein-Westfalen, spricht aus, was viele Ärzte verärgert: Die Patienten sind vollkommen verunsichert, wenn es um den Impfstoff Astrazeneca geht, die Ärzte aber müssen diesen Impfstoff abnehmen, die Zahl ihrer Biontech-Dosen ist daran gekoppelt. dpa-Bericht in der Süddeutschen Zeitung, 14.04.2021:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankheiten-koeln-hausaerzte-kritisieren-vorgehen-bei-astrazeneca-impfungen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210414-99-195296

Hier der Hinweis in der Pharmazeutischen Zeitung vom 13.04.2021, dass die Ärzte auf Beschluss der Gesundheitsminister den Astrazeneca-Impfstoff abnehmen müssen:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hausaerzte-muessen-comirnaty-plus-vaxzevria-akzeptieren-124940/

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Ein erkenntnisreicher Anruf bei Spahn ....

Dirk Sieling hat mal eben den Jens im Gesundheitsministerium angerufen, um zu erfahren, warum die Impfstoff-Lieferungen an die Hausärzte halbiert wurden. Die ganze Wahrheit hier:

https://www.youtube.com/watch?v=b7Iq1c-sEmc

 

 

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Campus Papenburg offiziell in Betrieb

Sie haben im September mit ihrem Studium begonnen und werden die ersten PAs sein, die niedergelassenen Ärzten zur Seite stehen. In Papenburg gibt’s einen PA-Studiengang. Die Studenten wechselten bislang Räume und Standort, sind aber nun in den fertiggestellten Campus eingezogen, Papenburg ist jetzt Außenstelle der staatlichen Hochschule Anhalt. Der Campus eine denkmalgeschützte Industriehalle. Studieren kann nur, wer schon einen medizinischen Beruf ausübt. Die Ems-Zeitung berichtet, leider hinter Bezahlschranke. Ein Probemonat und drei Monate Rabatt sind möglich:
https://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2281428/studium-zum-arztassistenten-im-campus-papenburg-startet

Wer die Bezahlschranke überwunden hat, kommt dann auch zum Kommentar von Gerd Schade:
https://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2281442/kommentar-zum-campus-papenburg-weitere-potenziale-heben

Einblick ohne Zeitung gibt’s in diesem Video von Dr. Volker Eissing:

Campus Papenburg

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Lageberichte zum Impfstart bei den Hausärzten

Impfstart bei den Hausärzten – eine kleine Linkliste zu Freude und Mangel:

Der NDR dabei in Text und Film (4 min):
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Impfstart-bei-den-Hausaerzten-Neuer-Schwung-viel-Aufwand,impfung544.html

Die Kreiszeitung liefert einen langen, ausführlichen Bericht aus Varrel, in dem die Örzte und Vertreter der KV vorkommen, das Verfahren dargelegt wird etc. (11.04.2021):
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/stuhr-ort52271/ausbruch-starres-system-impfstart-corona-astrazeneca-biontech-stuhr-hausarzt-varrel-90403986.html

Aus Bremen berichtet ausführlich Timo Thalmann im Weser-Kurier (10.04.2021):
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-mit-aufgekrempeltem-aermel-in-die-praxis-_arid,1969162.html

Die Frankfurter Rundschau hat ebenfalls ein Video (1:30 min) eingestellt und hebt im Text vor allem auf den bürokratischen Aufwand ab, der den Hausärzten den Impfstart erschwert. Mit dabei das Zitat eines Arztes, das das Medienhaus Ippen bundesweit zitiert, die Rheinische Post aber recherchiert hat: „Der schlimmste Tag in meiner Praxis“. Gemeint war die Organisation des Ablaufs, die Warteschlangen der Patienten .... (11.04.2021):
https://www.fr.de/panorama/corona-impfstart-deutschland-hausarzt-coronavirus-impfen-impfstoff-astrazeneca-kritik-90405360.html

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Die App auf Rezept - Ärzte wünschen sich Testzugänge

„Ärzte wünschen sich Testzugänge für Apps“, titelt das Handelsblatt unter der Rubrik Digital Health. Zur Sprache kommt Jens Grothues, 3. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, der sich und allen anderen Ärzten mehr Infos erhofft hätte fürs Verschreiben digitaler Rezepte. Die App auf Rezept muss schließlich dem verschreibenden Arzt auch vertraut sein. Der Artikel vom 07.04.2021 liegt hinter Bezahlschranke, ein Testangebot gibt’s für 4 Wochen und 1 Euro:
https://www.handelsblatt.com/inside/digital_health/diga-aerzte-wuenschen-sich-testzugaenge-fuer-apps/27074800.html?ticket=ST-742164-zMcRcgn1XzImEdtKHUk5-ap2

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Und wie läuft's in den Praxen? Hausärzte impfen

Die Impfungen in den Hausarztpraxen haben – manchmal mit österlichen Lieferungsschwierigkeiten. Nun folgt die regionale Berichterstattung, die natürlich auf immer dieselben Probleme hinweist: Zu wenig Impfstoff, zu viele Anrufe. Ein paar Artikel seien hier beispielhaft zusammengestellt:

Die Ruhr-Nachrichten berichten über die bürokratischen Nebenwirkungen für Arzthelferinnen, Arzthelfer, Ärzte und Ärztinnen und machen das mit einer Zahl beispielhaft deutlich: So erhielt eine Praxis 24 Impfdosen, kämpft aber gegen oder mit – alles eine Frage der Perspektive – 26 Abrechnungsziffern. Der ganze Bericht vom 07.04.2021 fasst die Lage in mehreren Praxen zusammen, kann aber natürlich nur einen Ausschnitt widerspiegeln:
https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/corona-schutzimpfungen-in-hausarztpraxen-aerzte-kritisieren-buerokratie-aufwand-1621662.html

In Schleswig-Holstein soll der Ansturm auf die Praxen vermieden werden, indem die Ärzte sich selbst an die Patienten wenden, die am dringendsten einer Impfung bedürfen. Bericht beim NDR, 06.04.2021:
 https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Impfstart-in-Hauspraxen-Aerzte-sprechen-Patienten-an,impfstart128.html

Die Frage nach den Anrufen in der Arztpraxis steht denn auch im Zentrum des Interviews, das die ZEIT mit dem Chef des Hausärzteverbands geführt hat. Sein Tipp: E-Mail. Das ganze Interview, das sich allen praktischen Problemen der Abwicklung von Impfungen bei den Hausärzten widmet, finden Sie hier (06.04.2021)
https://www.zeit.de/arbeit/2021-04/ulrich-weigeldt-corona-impfungen-hausarzt-hausaerzteverband

In Datteln (NRW) klagen die Ärzte bereits über überlastete Telefonleitungen. Auch hier rufen die Ärzte ihre Patienten selbst an (24vest.de, 06.04.2021):
https://www.24vest.de/datteln/dattelner-aerzte-schlagen-alarm-zu-viele-anrufe-wegen-corona-impfungen-90316891.html

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Hausärzte könnten impfen, wenn sie könnten ...

Hausärzte in den Startlöchern, titelt der NDR einen dreiminütigen Sendebeitrag am 31.03.2021. Zu Gast ist das Fernsehen in der Praxis von Dr. Volker Eissing, Papenburg. Zur Sprache kommt nicht nur das Dilemma mit dem Impfstoff Astrazeneca. Zur Sprache kommen vor allem die Patienten, die das Vertrauen in den Impfstoff verloren haben:
https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/impfung-gegen-das-coronavirus-hausaerzte-in-den-startloechern/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS8yNGVjZGM4Mi03NWQ2LTQ3NmYtYjE1NC05MWRjMmRkNWEzZWY/

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In der Wetterau haben die Hausärzte schon angefangen zu impfen

Und so sieht’s aus, wenn man einfach anfängt: Das ZDF berichtet aus der Wetterau, wo in 30 Hausarztpraxen mit dem Impfen begonnen wurde. Insgesamt stehen dort 75 Hausärzte bereit. Der Autor hält mit seiner Freude nicht hinterm Berg und serviert uns die Aktion als gute Nachrichte zum Wochenende (13.03.2021):
https://www.zdf.de/nachrichten/briefing/good-news-impfen-hausarzt-zdfheute-update-100.html

Die Frankfurter Rundschau am 12.03.2021:
https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/im-wetteraukreis-impfen-ab-sofort-30-arztpraxen-90238505.html

Die Wetterauer Zeitung berichtet von Anfang an, 12.03.2021:
https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/corona-impfungen-hausaerzte-wetterau-arztpraxen-impfteams-modellprojekt-hessen-90236730.html

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Impfungen beim Hausarzt - ein Stichtag, viele Nachrichten, viele Versprechungen, viele Fragezeichen - und fehlender Impfstoff

Die Nachrichtenlage in pandemischen Zeiten verheddert sich schon mal. Spätestens bei der dritten Aktualisierung am selben Tag, ist unklar, wer denn nun die neueste Nachrichte hat – selbst wenn Tag und Stunde der Meldung praktischerweise gleich oben auf dem Artikel platziert wurden. Die Kür im Verheddern leistet nun der Merkur, der im Laufe der Aktualisierungen zum Thema Hausärzte und Impfung in der Nachricht abschnittsweise auf verschiedene eigene Updates im selben Ticker verweist. Das macht das Lesen durchaus ungemütlich.
https://www.merkur.de/politik/corona-impfung-deutschland-spahn-gesundheitsminister-hausaerzte-praxen-starttermin-merkel-zr-90235591.html

Nun kann man dem Merkur vielleicht Vieles anlasten: Doch dass beim Thema „Hausärzte sollen ab April impfen“ die Aktualisierungen sich selbst quasi überholen, liegt gewiss nicht an den Journalisten.

Stand heute, 11.03.2021 ist, dass spätestens in der Woche ab dem 19. April Hausärzte impfen können sollen. Die Tagesschau (11.03.2021) formuliert trotzdem überaus vorsichtig:

„Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern hatten sich am Mittwoch auf die Empfehlung geeinigt, mit den Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen ab Mitte April zu beginnen. Begründet wurde dies damit, dass noch nicht genügend Impfstoff für einen früheren Start zur Verfügung stehe.“

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-impfstart-praxen-103.html
Der Grund für die Vorsicht folgt im nächsten Satz: Die Bundeskanzlerin muss noch entscheiden. Das solle zeitnah geschehen.Und bevor jemand das Ganze als gute Nachricht begreift: KBV-Chef Andreas Gassen wird im weiteren Verlauf des Artikels zitiert. Er zweifelt, da die Regierung die Impfzentren bevorzuge und da es an Impfstoff mangele.

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Niedersächsische Hausärzte setzen sich fürs Impfen in den Praxen ein

In Niedersachsen werden seit Montag in fünf Hausarztpraxen Patienten gegen Corona geimpft. Weil das ein Probelauf ist, in dem sich die Schwierigkeiten des Alltags zu erkennen geben sollen, sind die Namen der fünf Ärzte erst einmal geheim, damit die Praxen nicht überlaufen werden, berichtet der NDR am 01.02.2021. Geimpft würden nur Menschen im Alter unter 75 Jahren. Ab April könnten in Niedersachsen 9000 Arztpraxen fürs Impfen bereitstehen, zitiert der NDR Niedersachsens KV-Vorstand Mark Barjenbruch.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Niedersaechsische-Hausaerzte-erproben-Corona-Impfungen,impfen342.html

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Corona-Impfung ab April beim Hausarzt?

Die Zeichen mehren sich, dass bald die Corona-Impfungen in die Hausarztpraxen verlagert werden. Business Insider hat Einblick ins „Distributionskonzept“ des Gesundheitsministeriums und spricht von 75000 Arztpraxen, die in das Impfprogramm einbezogen werden könnten.  18.02.2021:
https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/neuer-plan-der-bundesregierung-corona-impfung-schon-ab-april-beim-hausarzt-a/

Die WAZ berichtet hinter Bezahlschranke, 17.02.201:
https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/mehr-impfstoff-kommen-die-impfzentren-an-ihre-grenzen-id231583925.html

In Berlin läuft schon ein Pilotversuch in 100 Arztpraxen. Bericht in der Berliner Morgenpost, 15.02.2021:
https://www.morgenpost.de/berlin/article231575797/Corona-in-Berlin-Impfungen-beim-Hausarzt-sollen-im-Maerz-beginnen.html

Auch in Mecklenburg Vorpommern gibt es ein Pionierprojekt. In der Ärzte-Zeitung berichtet am 03.02.2021 ein Hausarzt von seinen Erfahrungen:
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/So-gut-klappt-das-Corona-Impfen-in-der-Hausarztpraxis-416781.html

Die KBV fordert in einer Presseerklärung am 12.02.2021 schnelles Handeln: Nur wenn möglichst bald die Arzpraxen in die Corona-Impfung einbezogen würden, könnten die zu erwartenden Impfstoffmengen überhaupt verimpft werden. Demnach könnte der „Impfstau“ schon im März entstehen:
https://www.kbv.de/html/1150_50581.php

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Ärzte und Kommunen warnen: So schnell geht's nicht mit den Schnelltests

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt auf Schnelltests für alle – und das möglichst schnell ab 1. März. Doch Kommunen und Ärzte warnen: So schnell geht das organisatorisch gar nicht. Während die Kommunen darauf verweisen, dass die Aufgabe groß und bis zum 1. März nicht genügend Schnelltests zur Verfügung stehen könnten, fehlt es den Ärzten an einer Handlungsstruktur.

Eine weitere Unklarheit besteht in dem Wort „Schnelltest“, der von den einen auch als Vokabel für den Test zuhause benutzt wird, von den anderen aber in Abgrenzung zum „Laientest“. Demnach wäre der Laientest zuhause durchzuführen, der Schnelltest hingegen von geschultem Personal. Doch diese Unterscheidung hat sich sprachlich noch nicht durchgesetzt.

Die Tagesschau berichtet am 18.02.2021 hier:
https://www.tagesschau.de/inland/erwartungen-schnelltests-corona-101.html

Beim ZDF ist diese Nachricht als 1-minütiges Video zu sehen und hören:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/kostenlose-schnelltests-video-100.html

Der SWR geht am 18.02.2021 den Fragen zur der Wirkungsweise, zur Möglichkeit und zum Genehmigungsverfahren für den Schnelltest auch zuhause nach:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/schnelltests-wissenswert-100.html

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Auch Ärzte dürfen meinen - Von einer kleinen Drehung auf dem Jahrmarkt der Stimmungsmacher

Razzien in Arztpraxen, haufenweise kostenlose Maskenbefreiungsatteste, Querdenker und Querköpfe: Die Vorwürfe gegen Ärzte, die sich corona-kritisch oder gar leugnend äußern, machen in jedem Fall Stimmung. Und wer das Thema googelt, erntet haufenweise Artikel. Die meisten in regionaler Berichterstattung – und hinter Bezahlschranke. Der Duktus ist seit Wochen derselbe: Die Ärzte sind unverantwortlich, die Ärztekammer und Staatsanwälte unnachgiebig.

Spekulation, ob das Ausmaß der Berichterstattung der Wirklichkeit angemessen ist. Spekulation, wem’s denn dient. Dass es zur Einschüchterung der Ärzte dienen soll, scheint ein naheliegendes Interesse zu sein. Vielleicht aber lässt sich auch die Pandemie viel besser aushalten, wenn man weiß, worüber man sich so richtig empören kann.

Nun aber wenden sich zwar noch nicht das Blatt oder gar die Stimmung. Aber die Drohgebärden lösen sich auf – und offenbar auch die Möglichkeiten: Es hat sich herausgestellt, dass Ärzte eine Meinung haben dürfen und sie die auch privat äußern dürfen. Zumindest ist die Ärztekammer in Niedersachsen zu der Auffassung gelangt, dass man Meinungen, selbst wenn irrsinnig, nicht ahnden kann.

Hier das Video vom NDR mit der Berichterstattung über die „Ärzte für Aufklärung“. Es lohnt sich, die Zwischentöne zu hören. Denn da klingelt allmähliche ein deutliches „Abwarten und Teetrinken“ durch. Die Ärztekammer, so der Schluss-Satz, hält das Problem für gelöst, wenn die Pandemie vorbei ist.

Na denn! Hier das Video vom 12.02.2021:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Serioese-Aerzte-veraergert-ueber-verharmlosende-Flugblaetter,ndrinfo13930.html

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