NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Impfungen beim Hausarzt - Kleiner Medienspiegel

Oliver Funke, Chef des Hausärzteverbandes Nordrhein-Westfalen, spricht aus, was viele Ärzte verärgert: Die Patienten sind vollkommen verunsichert, wenn es um den Impfstoff Astrazeneca geht, die Ärzte aber müssen diesen Impfstoff abnehmen, die Zahl ihrer Biontech-Dosen ist daran gekoppelt. dpa-Bericht in der Süddeutschen Zeitung, 14.04.2021:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankheiten-koeln-hausaerzte-kritisieren-vorgehen-bei-astrazeneca-impfungen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210414-99-195296

Hier der Hinweis in der Pharmazeutischen Zeitung vom 13.04.2021, dass die Ärzte auf Beschluss der Gesundheitsminister den Astrazeneca-Impfstoff abnehmen müssen:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hausaerzte-muessen-comirnaty-plus-vaxzevria-akzeptieren-124940/

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Ein erkenntnisreicher Anruf bei Spahn ....

Dirk Sieling hat mal eben den Jens im Gesundheitsministerium angerufen, um zu erfahren, warum die Impfstoff-Lieferungen an die Hausärzte halbiert wurden. Die ganze Wahrheit hier:

https://www.youtube.com/watch?v=b7Iq1c-sEmc

 

 

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Campus Papenburg offiziell in Betrieb

Sie haben im September mit ihrem Studium begonnen und werden die ersten PAs sein, die niedergelassenen Ärzten zur Seite stehen. In Papenburg gibt’s einen PA-Studiengang. Die Studenten wechselten bislang Räume und Standort, sind aber nun in den fertiggestellten Campus eingezogen, Papenburg ist jetzt Außenstelle der staatlichen Hochschule Anhalt. Der Campus eine denkmalgeschützte Industriehalle. Studieren kann nur, wer schon einen medizinischen Beruf ausübt. Die Ems-Zeitung berichtet, leider hinter Bezahlschranke. Ein Probemonat und drei Monate Rabatt sind möglich:
https://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2281428/studium-zum-arztassistenten-im-campus-papenburg-startet

Wer die Bezahlschranke überwunden hat, kommt dann auch zum Kommentar von Gerd Schade:
https://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2281442/kommentar-zum-campus-papenburg-weitere-potenziale-heben

Einblick ohne Zeitung gibt’s in diesem Video von Dr. Volker Eissing:

Campus Papenburg

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Lageberichte zum Impfstart bei den Hausärzten

Impfstart bei den Hausärzten – eine kleine Linkliste zu Freude und Mangel:

Der NDR dabei in Text und Film (4 min):
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Impfstart-bei-den-Hausaerzten-Neuer-Schwung-viel-Aufwand,impfung544.html

Die Kreiszeitung liefert einen langen, ausführlichen Bericht aus Varrel, in dem die Örzte und Vertreter der KV vorkommen, das Verfahren dargelegt wird etc. (11.04.2021):
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/stuhr-ort52271/ausbruch-starres-system-impfstart-corona-astrazeneca-biontech-stuhr-hausarzt-varrel-90403986.html

Aus Bremen berichtet ausführlich Timo Thalmann im Weser-Kurier (10.04.2021):
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-mit-aufgekrempeltem-aermel-in-die-praxis-_arid,1969162.html

Die Frankfurter Rundschau hat ebenfalls ein Video (1:30 min) eingestellt und hebt im Text vor allem auf den bürokratischen Aufwand ab, der den Hausärzten den Impfstart erschwert. Mit dabei das Zitat eines Arztes, das das Medienhaus Ippen bundesweit zitiert, die Rheinische Post aber recherchiert hat: „Der schlimmste Tag in meiner Praxis“. Gemeint war die Organisation des Ablaufs, die Warteschlangen der Patienten .... (11.04.2021):
https://www.fr.de/panorama/corona-impfstart-deutschland-hausarzt-coronavirus-impfen-impfstoff-astrazeneca-kritik-90405360.html

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Die App auf Rezept - Ärzte wünschen sich Testzugänge

„Ärzte wünschen sich Testzugänge für Apps“, titelt das Handelsblatt unter der Rubrik Digital Health. Zur Sprache kommt Jens Grothues, 3. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, der sich und allen anderen Ärzten mehr Infos erhofft hätte fürs Verschreiben digitaler Rezepte. Die App auf Rezept muss schließlich dem verschreibenden Arzt auch vertraut sein. Der Artikel vom 07.04.2021 liegt hinter Bezahlschranke, ein Testangebot gibt’s für 4 Wochen und 1 Euro:
https://www.handelsblatt.com/inside/digital_health/diga-aerzte-wuenschen-sich-testzugaenge-fuer-apps/27074800.html?ticket=ST-742164-zMcRcgn1XzImEdtKHUk5-ap2

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Und wie läuft's in den Praxen? Hausärzte impfen

Die Impfungen in den Hausarztpraxen haben – manchmal mit österlichen Lieferungsschwierigkeiten. Nun folgt die regionale Berichterstattung, die natürlich auf immer dieselben Probleme hinweist: Zu wenig Impfstoff, zu viele Anrufe. Ein paar Artikel seien hier beispielhaft zusammengestellt:

Die Ruhr-Nachrichten berichten über die bürokratischen Nebenwirkungen für Arzthelferinnen, Arzthelfer, Ärzte und Ärztinnen und machen das mit einer Zahl beispielhaft deutlich: So erhielt eine Praxis 24 Impfdosen, kämpft aber gegen oder mit – alles eine Frage der Perspektive – 26 Abrechnungsziffern. Der ganze Bericht vom 07.04.2021 fasst die Lage in mehreren Praxen zusammen, kann aber natürlich nur einen Ausschnitt widerspiegeln:
https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/corona-schutzimpfungen-in-hausarztpraxen-aerzte-kritisieren-buerokratie-aufwand-1621662.html

In Schleswig-Holstein soll der Ansturm auf die Praxen vermieden werden, indem die Ärzte sich selbst an die Patienten wenden, die am dringendsten einer Impfung bedürfen. Bericht beim NDR, 06.04.2021:
 https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Impfstart-in-Hauspraxen-Aerzte-sprechen-Patienten-an,impfstart128.html

Die Frage nach den Anrufen in der Arztpraxis steht denn auch im Zentrum des Interviews, das die ZEIT mit dem Chef des Hausärzteverbands geführt hat. Sein Tipp: E-Mail. Das ganze Interview, das sich allen praktischen Problemen der Abwicklung von Impfungen bei den Hausärzten widmet, finden Sie hier (06.04.2021)
https://www.zeit.de/arbeit/2021-04/ulrich-weigeldt-corona-impfungen-hausarzt-hausaerzteverband

In Datteln (NRW) klagen die Ärzte bereits über überlastete Telefonleitungen. Auch hier rufen die Ärzte ihre Patienten selbst an (24vest.de, 06.04.2021):
https://www.24vest.de/datteln/dattelner-aerzte-schlagen-alarm-zu-viele-anrufe-wegen-corona-impfungen-90316891.html

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Hausärzte könnten impfen, wenn sie könnten ...

Hausärzte in den Startlöchern, titelt der NDR einen dreiminütigen Sendebeitrag am 31.03.2021. Zu Gast ist das Fernsehen in der Praxis von Dr. Volker Eissing, Papenburg. Zur Sprache kommt nicht nur das Dilemma mit dem Impfstoff Astrazeneca. Zur Sprache kommen vor allem die Patienten, die das Vertrauen in den Impfstoff verloren haben:
https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/impfung-gegen-das-coronavirus-hausaerzte-in-den-startloechern/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS8yNGVjZGM4Mi03NWQ2LTQ3NmYtYjE1NC05MWRjMmRkNWEzZWY/

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In der Wetterau haben die Hausärzte schon angefangen zu impfen

Und so sieht’s aus, wenn man einfach anfängt: Das ZDF berichtet aus der Wetterau, wo in 30 Hausarztpraxen mit dem Impfen begonnen wurde. Insgesamt stehen dort 75 Hausärzte bereit. Der Autor hält mit seiner Freude nicht hinterm Berg und serviert uns die Aktion als gute Nachrichte zum Wochenende (13.03.2021):
https://www.zdf.de/nachrichten/briefing/good-news-impfen-hausarzt-zdfheute-update-100.html

Die Frankfurter Rundschau am 12.03.2021:
https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/im-wetteraukreis-impfen-ab-sofort-30-arztpraxen-90238505.html

Die Wetterauer Zeitung berichtet von Anfang an, 12.03.2021:
https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/corona-impfungen-hausaerzte-wetterau-arztpraxen-impfteams-modellprojekt-hessen-90236730.html

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Impfungen beim Hausarzt - ein Stichtag, viele Nachrichten, viele Versprechungen, viele Fragezeichen - und fehlender Impfstoff

Die Nachrichtenlage in pandemischen Zeiten verheddert sich schon mal. Spätestens bei der dritten Aktualisierung am selben Tag, ist unklar, wer denn nun die neueste Nachrichte hat – selbst wenn Tag und Stunde der Meldung praktischerweise gleich oben auf dem Artikel platziert wurden. Die Kür im Verheddern leistet nun der Merkur, der im Laufe der Aktualisierungen zum Thema Hausärzte und Impfung in der Nachricht abschnittsweise auf verschiedene eigene Updates im selben Ticker verweist. Das macht das Lesen durchaus ungemütlich.
https://www.merkur.de/politik/corona-impfung-deutschland-spahn-gesundheitsminister-hausaerzte-praxen-starttermin-merkel-zr-90235591.html

Nun kann man dem Merkur vielleicht Vieles anlasten: Doch dass beim Thema „Hausärzte sollen ab April impfen“ die Aktualisierungen sich selbst quasi überholen, liegt gewiss nicht an den Journalisten.

Stand heute, 11.03.2021 ist, dass spätestens in der Woche ab dem 19. April Hausärzte impfen können sollen. Die Tagesschau (11.03.2021) formuliert trotzdem überaus vorsichtig:

„Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern hatten sich am Mittwoch auf die Empfehlung geeinigt, mit den Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen ab Mitte April zu beginnen. Begründet wurde dies damit, dass noch nicht genügend Impfstoff für einen früheren Start zur Verfügung stehe.“

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-impfstart-praxen-103.html
Der Grund für die Vorsicht folgt im nächsten Satz: Die Bundeskanzlerin muss noch entscheiden. Das solle zeitnah geschehen.Und bevor jemand das Ganze als gute Nachricht begreift: KBV-Chef Andreas Gassen wird im weiteren Verlauf des Artikels zitiert. Er zweifelt, da die Regierung die Impfzentren bevorzuge und da es an Impfstoff mangele.

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Niedersächsische Hausärzte setzen sich fürs Impfen in den Praxen ein

In Niedersachsen werden seit Montag in fünf Hausarztpraxen Patienten gegen Corona geimpft. Weil das ein Probelauf ist, in dem sich die Schwierigkeiten des Alltags zu erkennen geben sollen, sind die Namen der fünf Ärzte erst einmal geheim, damit die Praxen nicht überlaufen werden, berichtet der NDR am 01.02.2021. Geimpft würden nur Menschen im Alter unter 75 Jahren. Ab April könnten in Niedersachsen 9000 Arztpraxen fürs Impfen bereitstehen, zitiert der NDR Niedersachsens KV-Vorstand Mark Barjenbruch.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Niedersaechsische-Hausaerzte-erproben-Corona-Impfungen,impfen342.html

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Corona-Impfung ab April beim Hausarzt?

Die Zeichen mehren sich, dass bald die Corona-Impfungen in die Hausarztpraxen verlagert werden. Business Insider hat Einblick ins „Distributionskonzept“ des Gesundheitsministeriums und spricht von 75000 Arztpraxen, die in das Impfprogramm einbezogen werden könnten.  18.02.2021:
https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/neuer-plan-der-bundesregierung-corona-impfung-schon-ab-april-beim-hausarzt-a/

Die WAZ berichtet hinter Bezahlschranke, 17.02.201:
https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/mehr-impfstoff-kommen-die-impfzentren-an-ihre-grenzen-id231583925.html

In Berlin läuft schon ein Pilotversuch in 100 Arztpraxen. Bericht in der Berliner Morgenpost, 15.02.2021:
https://www.morgenpost.de/berlin/article231575797/Corona-in-Berlin-Impfungen-beim-Hausarzt-sollen-im-Maerz-beginnen.html

Auch in Mecklenburg Vorpommern gibt es ein Pionierprojekt. In der Ärzte-Zeitung berichtet am 03.02.2021 ein Hausarzt von seinen Erfahrungen:
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/So-gut-klappt-das-Corona-Impfen-in-der-Hausarztpraxis-416781.html

Die KBV fordert in einer Presseerklärung am 12.02.2021 schnelles Handeln: Nur wenn möglichst bald die Arzpraxen in die Corona-Impfung einbezogen würden, könnten die zu erwartenden Impfstoffmengen überhaupt verimpft werden. Demnach könnte der „Impfstau“ schon im März entstehen:
https://www.kbv.de/html/1150_50581.php

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Ärzte und Kommunen warnen: So schnell geht's nicht mit den Schnelltests

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt auf Schnelltests für alle – und das möglichst schnell ab 1. März. Doch Kommunen und Ärzte warnen: So schnell geht das organisatorisch gar nicht. Während die Kommunen darauf verweisen, dass die Aufgabe groß und bis zum 1. März nicht genügend Schnelltests zur Verfügung stehen könnten, fehlt es den Ärzten an einer Handlungsstruktur.

Eine weitere Unklarheit besteht in dem Wort „Schnelltest“, der von den einen auch als Vokabel für den Test zuhause benutzt wird, von den anderen aber in Abgrenzung zum „Laientest“. Demnach wäre der Laientest zuhause durchzuführen, der Schnelltest hingegen von geschultem Personal. Doch diese Unterscheidung hat sich sprachlich noch nicht durchgesetzt.

Die Tagesschau berichtet am 18.02.2021 hier:
https://www.tagesschau.de/inland/erwartungen-schnelltests-corona-101.html

Beim ZDF ist diese Nachricht als 1-minütiges Video zu sehen und hören:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/kostenlose-schnelltests-video-100.html

Der SWR geht am 18.02.2021 den Fragen zur der Wirkungsweise, zur Möglichkeit und zum Genehmigungsverfahren für den Schnelltest auch zuhause nach:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/schnelltests-wissenswert-100.html

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Auch Ärzte dürfen meinen - Von einer kleinen Drehung auf dem Jahrmarkt der Stimmungsmacher

Razzien in Arztpraxen, haufenweise kostenlose Maskenbefreiungsatteste, Querdenker und Querköpfe: Die Vorwürfe gegen Ärzte, die sich corona-kritisch oder gar leugnend äußern, machen in jedem Fall Stimmung. Und wer das Thema googelt, erntet haufenweise Artikel. Die meisten in regionaler Berichterstattung – und hinter Bezahlschranke. Der Duktus ist seit Wochen derselbe: Die Ärzte sind unverantwortlich, die Ärztekammer und Staatsanwälte unnachgiebig.

Spekulation, ob das Ausmaß der Berichterstattung der Wirklichkeit angemessen ist. Spekulation, wem’s denn dient. Dass es zur Einschüchterung der Ärzte dienen soll, scheint ein naheliegendes Interesse zu sein. Vielleicht aber lässt sich auch die Pandemie viel besser aushalten, wenn man weiß, worüber man sich so richtig empören kann.

Nun aber wenden sich zwar noch nicht das Blatt oder gar die Stimmung. Aber die Drohgebärden lösen sich auf – und offenbar auch die Möglichkeiten: Es hat sich herausgestellt, dass Ärzte eine Meinung haben dürfen und sie die auch privat äußern dürfen. Zumindest ist die Ärztekammer in Niedersachsen zu der Auffassung gelangt, dass man Meinungen, selbst wenn irrsinnig, nicht ahnden kann.

Hier das Video vom NDR mit der Berichterstattung über die „Ärzte für Aufklärung“. Es lohnt sich, die Zwischentöne zu hören. Denn da klingelt allmähliche ein deutliches „Abwarten und Teetrinken“ durch. Die Ärztekammer, so der Schluss-Satz, hält das Problem für gelöst, wenn die Pandemie vorbei ist.

Na denn! Hier das Video vom 12.02.2021:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Serioese-Aerzte-veraergert-ueber-verharmlosende-Flugblaetter,ndrinfo13930.html

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Ärzte und Digitalisierung - Infografiken bei heise.de

Wie digital sind Deutschlands Ärzte, fragt heise.de und liefert dazu ein paar hübsche Infografiken am 09.02.2021:
https://www.heise.de/hintergrund/Statistik-der-Woche-Wie-digital-sind-Deutschlands-Aerzte-5048943.html

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Arzt

Ordnungsamt und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen Arzt aus dem Oldenburgischen, der die Corona-Regeln missachtet haben soll. Die NWZ berichtet hinter Bezahlschranke, das Kennenlernangebot kostet im ersten Monat 1 Euro (23.01.2021):
https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/gro-reken-st-heinrich/KB003_1/?pg=95

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KBV fordert Verlängerung des Rettungsschirms für Arztpraxen

KBV-Chef Andreas Gassen fordert die Verlängerung des Rettungsschirms für Arztpraxen mindestens bis zum Ende des 1. Quartals 2021. Es seien die Praxen, die den ersten Schutzwall in der Pandemie stellen, betont Gassen und verweist darauf, dass es ohne Rettungsschirm im zweiten Lockdwohn zu Insolvenzen und Schließungen kommen könnte. Die Pressemitteilung bei der KBV ist vom 16.12.2020:
https://www.kbv.de/html/1150_49741.php

Aus diesem Anlass ein kleiner Rundblick, was und wie die Medien aus den Arztpraxen überhaupt berichten, vielleicht mehr Querschnitt als repräsentativ. Die Internetrecherche nach Artikeln zum Alltag der Arztpraxen in Deutschland ist tatsächlich eher schwierig und nur bedingt erfolgreich. Und das, obwohl sich die regionalen Medien in der Regel gut um lokale Nachrichten kümmern. Will sagen: Die Nachrichtenlage aus den Arztpraxen ist eher schlecht.

In Flonheim (Rheinland-Pfalz) ist wegen eines Corona-Falls die ganze Hausarztpraxis in Quarantäne (Allgemeine Zeitung, 16.12.2020):
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/flonheim/flonheimer-arztpraxis-nach-corona-fall-im-team-geschlossen_22800444

Der Hinweis des Arztes aus dem Zollnernalbkreis (s.u.), dass die Berichte über Ärzte, die falsche Atteste ausstellen, medial Oberhand gewinnen, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Der jüngste Bericht vom Presseportal idowa benennt am 16.12.2020 einen Passauer Arzt, der mehrere 100 falsche Masken-Atteste ausgestellt haben soll:
https://www.idowa.de/inhalt.falsche-masken-atteste-ausgestellt-kripo-durchsucht-arztpraxis-in-passau.27e0f122-e276-495e-987d-42ebd58a64bb.html

Der SWR hat zwei Video-Beiträge aus Corona-Schwerpunktpraxen online gestellt (15.12.2020):
https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/corona-arztpraxis-dr-herbers-auf-hausbesuch-100.html

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Hausarztpraxen am Limit - eine Linksammlung

70 Anrufe innerhalb der ersten 90 Minuten ihres Arbeitstages hatte eine Mitarbeiterin einer Kölner Hausarztpraxis gezählt. Die Praxen arbeiten am Anschlag, denn jeder, der eine Schnupfen hat, ist verunsichert und will wissen, ob er nicht doch einen Test absolvieren muss. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat sich unter Kölner Ärzten umgehört und daraus einen umfangreichen Bericht verfasst. In der Papier-Ausgabe (20.11.2020) wird daraus der Aufmacher auf der ersten Seite und der Aufmacher auf der ersten lokalen Seite. Im Internet, hinter Bezahlschranke findet sich der Bericht hier, ein kostenloser Probemonat ist möglich:
https://www.ksta.de/koeln/druck-fuer-koelner-hausaerzte-extrem--die-zweite-corona-welle-ist-ein-tsunami--37638606?cb=1605868322019

Gleichzeitig lässt die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein verlauten, dass die Hausarztpraxen in ihrem Bezirk weniger überlastet sind als erwartet. Der dpa-Bericht in der Süddeutschen Zeitung am 20.11.2020:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-koeln-bericht-weniger-arztpraxen-in-corona-not-als-erwartet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201120-99-400021

Die Schwierigkeiten, Corona ohne Test hausärztlich zu diagnostizieren, die Symptome, die Richtlinien und Empfehlungen für die Ärzte macht sich die ZEIT zum Thema am 20.11.2020:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-11/corona-hausarzt-praxis-symptome-erkaeltung-schnupfen-testung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Die Personalnot der Hausärzte war Thema im Schwarzwälder Boten am 17.11.2020:
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.arzthelfer-gesucht-hausaerzte-sorgen-sich-um-personal.23ac92c1-f8f2-4eb4-84a8-309af9e1f009.html

In der Heilbronner Stimme ist Corona nur ein Aspekt der Berichterstattung: Es geht darum, dass immer mehr Hausärzte immer weniger Hausbesuche machen. Artikel vom 20.11.2020:
https://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/hausaerzte-machen-weniger-hausbesuche;art19070,4416442

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Umfragen und Erkenntnisse über den Nutzen der Videosprechstunde

Der Dachverband der BKK hat 3000 Personen über 18 Jahre nach ihrer Auffassung zur Videosprechstunde befragt. Ergebnis: Nur 5 Prozent haben sie bislang genutzt, aber mehr als 40 Prozent wünschen sie als dauerhafte Einrichtung. Die Pressemitteilung zur Umfrage gibt’s hier:
https://www.lifepr.de/inaktiv/bkk-dachverband-ev/BKK-Umfrage-Video-und-Telefonsprechstunden-sind-in-Zeiten-der-Corona-Pandemie-sehr-gefragt/boxid/819739

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Mehr Babys, weniger Läuse? Eine kleine Corona-Positiv-Liste

Über die negativen Auswirkungen der Coronapandemie wurde und wird häufig und gern berichtet: Kontaktsperren vereinsamen, Isolation macht krank, ausbleibende Arztbesuche verhindern sinnvolle Behandlungen und/oder Diagnosen. Und ob die Zahl der depressiven Verstimmungen, Depressionen und die Zahl der Suizide angestiegen oder gesunken ist – auch darüber gibt es unterschiedliche Ansichten und Zahlen. Der Einschränkungen und Auswirkungen auf Körper, Seele und Geist, die eine indirekte Folge des Virus sind, sind also viele. Aber es gibt auch positive gesundheitliche Folgen. Hier also nun eine kleine Sammlung von Pluspunkten:

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Seltsame Impfungen eines Kieler Arztes

In Kiel versprach ein Arzt, mit „Fern-Impfungen“ Patienten vor Covid-19 schützen zu können. Ein Redakteur des NDR hat’s ausprobiert: Das Verfahren funktioniert ziemlich frei nach dem Prinzip „Alles Gute kommt von oben“ und hat viel mit Energie und Geist zu tun. Und kostet bar und ohne Quittung 20 Euro. Die Ärztekammer hat ein Prüfverfahren eingeleitet. Wer noch mehr wissen will, hier der Artikel vom 01.10.2020:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Kieler-Arzt-verspricht-geistige-Impfung-gegen-Corona,coronaimpfung102.html

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hat den NDR-Artikel aufgenommen und berichtet seinerseits am 02.10.2020 – auch über angebliche Masernimpfungen desselben Arztes:
https://www.rnd.de/panorama/corona-impfung-ohne-spritze-angeboten-verfahren-gegen-kieler-arzt-eingeleitet-BWFVBRQXM7RTWZZQIY5D7PJ3XY.html

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KBV Praxisnachrichten

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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