NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Und wieder boomt der PCR-Test

PCR-Tests boomen. In den vergangenen zwei Wochen soll, so ist es der Berliner Morgenpost zu entnehmen, die Nachfrage um 50 Prozent gestiegen sein. Das bringt Arbeit und Geld in die Labore – und bedeutet auf der anderen Seite Organisations- und Zeitprobleme für alle. So steht zum Beispiel jedem, der rote Kontaktwarnungen der Corona-App erhält, ein kostenloser PCR-Test zu. Der aber ist nicht mehr so ohne Weiteres überall zu bekommen. Zumindest in Köln, dort muss man sich im Wo und Wie schon auskennen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Eine kleine Nachrichtenliste.

Zuerst die Berliner Morgenpost, die aich am 17.11.2021 das Thema Wartezeiten vorgenommen hat:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article233870767/corona-test-pcr-labor-kapazitaet-frist.html

Der Kölner Stadt-Anzeiger fahndet hier den Möglichkeiten hinterher, an den kostenlosen PCR-Test für Corona-App-Gewarnte zu kommen. Der Artikel hinter Bezahlschranke ist sehr konkret, will sagen: Für Kölner gewiss von Nutzen. Für Nicht-Kölner reicht der Blick aus der Ferne völlig aus (17.11.2021):
https://www.ksta.de/koeln/warnmeldung-in-der-corona-app-der-schwierige-weg-zum-kostenlosen-pcr-test-in-koeln-39139876?cb=1637231151758&

Das Ärzteblatt nimmt die Potenz in den Blick: Mehr PCR-Tests bedeuten zugleich auch größere Positivraten. Die alte Erkenntnis wird hier mit aktuellen Zahlen belegt. Der Hinweis, dass so manches Labor bereits an der Grenze seiner Kapazitäten arbeitet, fehlt auch nicht. 16.11.2021:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/129131/Mehr-PCR-Tests-hoehere-Positivrate

Die aktuelle Pressemitteilung der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) vom 16.11.2021 finden Sie hier:
https://www.alm-ev.de/aktuell/corona-themenseite/datenerhebung-alm-ev/

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Eierstockzellen aus dem Labor

Wie die Fortpflanzung der Zukunft aussieht, brauchen wir uns wahrscheinlich gar nicht mehr auszudenken. In Japan sind Forscher mit dem Denken und dem Forschen nämlich einen ganz großen Schritt vorangekommen: Sie können nun aus Mäusestammzellen Eizellen entwickeln, die befruchtungsfähig sind. Sie brauchen dazu nur etwa Eierstockgewebe. Mehr m Deutschlandfunk, 21.07.2021:
 https://www.deutschlandfunk.de/fortpflanzungsmedizin-forscher-zuechten-eierstockzellen-im.676.de.html?dram:article_id=500396

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Viele Fragezeichen rund um Stöltings geplantes "Hochdurchsatzlabor" in Gelsenkirchen

Tja, da hatte die Firma Stölting den Bau eines Labors mit großem Presserummel angekündigt. 140000 PCR-Tests täglich sollten hier möglich sein. Das Ganze – sprachlich als Hochdurchsatzlabor gepriesen –, entpuppte sich aber nun nachrichtlich als ganz groß angelegte Ente: Weder gehört der Stölting-Gruppe das Grundstück, noch gibt es einen Bauantrag. Dann war zwischendurch von Düsseldorf die Rede, nun wieder von Gelsenkirchen.

Der WDR berichtete am 26.05.2021 hier:
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/verwirrung-um-coronatestlabor-gelsenkirchen-100.html

Die WAZ antwortete am 27.05.2021 auch mit der Stimme Stöltings auf die Nachricht des WDRs, leider hinter Bezahlschranke:
https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/kein-pcr-hightechlabor-in-gelsenkirchen-das-sagt-stoelting-id232387555.html

Hier die bisheringe Berichte vom April/Mai:
Testzentrum in Gelsenkirchen geplant - bis zu 1 Million PCR-Tests wöchentlich

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Testzentrum in Gelsenkirchen geplant - bis zu 1 Million PCR-Tests wöchentlich

Die Firma Stölting Service Group baut in Gelsenkirchen ein neues Labor für PCR-Tests, in dem bis zu 140 000 PCR-Tests täglich möglich sein sollen, andere Quellen sprechen von 1 Mio. Tests wöchentlich – und zwar ab Juni. Das neue Testverfahren ermögliche die Entdeckung von bis zu 20 Virusmutationen pro Probe. Der WDR nennt das Vorhaben eines der größten PCR-Labore in Europa.

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In Marburg soll ein neues BSL-4-Labor entstehen

Die Philipps-Universität Marburg (UMR) plant ein neues BSL-4-Labor für die Forschung an hochpathogenen Viren. Der Bericht dazu auf der Webseite der Uni am 23.04.2021:
https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2021/wissenschaftsrat-empfiehlt-neues-bsl-4-labor

Die Gießener Allgemeine berichtet am 26.04.2021 hier:
https://www.giessener-allgemeine.de/hessen/marburg-hochsicherheitslabor-fuer-virenforschung-geplant-42-millionen-euro-gesamtkosten-90476227.html

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Synlab will an die Börse

Synlab will im Juni an die Börse. Bericht beim BR, 07.04.2021:
https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/muenchen-europas-groesste-laborkette-synlab-strebt-an-die-boerse,STtpwCb

Deutsches Ärzteblatt, 07.04.2021:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/122722/Labordienstleister-Synlab-plant-Boersengang

Süddeutsche Zeitung, 07.04.2021:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/synlab-diagnose-boerse-1.5257024

Die Welt, 07.04.2021:
https://www.welt.de/wirtschaft/article229873175/Synlab-Labordienstleister-fuer-PCR-Corona-Tests-bereitet-Boersengang-vor.html

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Berufsbild CTA

Die NWZ stellt am 15.03.2021 mit einem dpa-Bericht das Berufsbild der CTA (Chemisch Technische Assistenten) vor. Der Bericht ist ein Teil des NWZ Jobs-Newsletters, den man abonnieren kann:
https://www.nwzonline.de/bildung-beruf/arbeitsplatz-labor-cta-brauchen-freude-am-experimentieren_a_51,0,1839047673.html

Den Artikel gibt’s auch in der Berliner Morgenpost, 15.03.2021:
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/article231797301/CTA-brauchen-Freude-am-Experimentieren.html

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ALM e. V.: 20 Prozent mehr PCR-Tests sind positiv

Die Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e. V.) haben ihre Testergebnisse der 10. Kalenderwoche veröffentlicht (16.03.2021). Demnach liegt die Zahl der positiven PCR-Tests in 173 Laboren um 20 Prozent höher als eine Woche zuvor. Auch die Anteil der Mutation B.1.1.7 sei gestiegen. Der ALM-Vorsitzende nimmt die Zahlen zum Anlass, zu warnen und darauf zu drängen, dass die Menschen im Umgang mit den zu erwartenden Schnelltests auch eindringlich dahingehend informiert werden, dass nach einem Positiv-Schnelltest unbedingt PCR-Test und Quarantäne folgen müssen. Die Pressemitteilung finden Sie hier:
https://www.alm-ev.de/sars-cov-2-pcr-positivrate-steigt-deutlich/

 ––Die Datenauswertung des Verbands wird seit März 2020 jeden Dienstag veröffentlicht, umfasst etwa 170 Labore und damit etwa 90 Prozent des aktuellen Corona-Testgeschehens, so die Angabe des Verbandes. Die wöchentlichen Berichte können Sie hier zurückverfolgen:
https://www.alm-ev.de/aktuell/corona-themenseite/datenerhebung-alm-ev/

Der Spiegel stellt am 16.03.2021 die Zahlen des ALM e.V. den Zahlen des RKI gegenüber:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/auswertung-der-labore-corona-positivrate-in-einer-woche-um-20-prozent-gestiegen-a-9d1ed2b6-5097-48b4-acb5-10cd59f06517

Infos zum ALM e. V. auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Akkreditierte_Labore_in_der_Medizin

In der Ärzte-Zeitung vom 02.11.2020 finden Sie die aktuelle Vorstands-Besetzung des ALM e. V.
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Stuehleruecken-im-ALM-Vorstand-aber-nicht-beim-Vorsitz-414300.html

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Labor der Bundeswehr erforscht Corona-Mutanten

Das Verteidigungsministerium erforscht Corona-Mutanten. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer war zu Besuch. Der BR berichtet am 15.02.2021:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/bundeswehr-labor-erforscht-corona-mutanten-in-muenchen,SP6lE2L

Einblicke ins Institut gibt die Bundeswehr auf Twitter:
https://twitter.com/BMVg_Bundeswehr/status/1361314493201084420

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Wie und wo die Mutationen des Coronavirus nachgewiesen werden - Linkliste

Die Mutationen des Coronavirus haben auch Aufgaben und Arbeit der Labore verändert. Berichte über die Mutationen des Virus und über die nun auch veränderte Arbeit der Labore finden sich zurzeit in fast allen regionalen Zeitungen. Meistens aber hinter einer Bezahlschranke. Hier trotzdem der Versuch einer Linkliste, die einen Teil der aktuellen Berichte sammelt:

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Dem mutierten Virus auf der Spur

Aus Südafrika kommt Entwarnung: Das mutierte Gen ist offenbar nicht tödlicher als die bekannte Variante. Die Tagesschau berichtet am 19.01.2021:
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/coronavirus-mutation-107.html

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Corona-Impfstoffe im Überblick

Jannik Deiters hat ganze Arbeit geleistet und im Handelsblatt zusammengetragen, welche Firma welchen Impfstoff entwickelt – und nach gleichen Parametern gelistet. Fast tabellarisch erhalten Sie so den Überblick und vor allem die Vergleichsmöglichkeit über Studienlage, Studienteilnehmer, Produktionskapazitäten etc. Artikel vom 24.11.2020:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/covid-19-vakzin-diese-firmen-haben-im-impfstoff-rennen-aktuell-die-besten-chancen/26651624.html?ticket=ST-564506-1afZcePl2kpIvbVkfFZ2-ap4

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Rhonda - das Mini-Labor für den PCR-Schnelltest in der Schachtel

Rhonda passt in einen Schuhkarton, dauert 40 Minuten und soll nicht mehr als 50 Euro kosten. Der Schnelltest der Firma Spindiag aus Freiburg im Breisgau hat das Bewertungsverfahren abgeschlossen und kann jetzt am Markt angeboten werden.

Pressemitteilung Spindiag, 16.11.2020:
https://www.spindiag.de/spindiag-erhalt-eu-marktzulassung-fur-rhonda-corona-pcr-schnelltest/

Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg, 16.11.2020:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/wirtschaftsministerin-verkuendet-start-eines-pcr-schnelltests/

Mitteilung der Uni Freiburg, 16.11.2020:
http://news.tf.uni-freiburg.de/single-news/artikel/552/spindiag-bringt-pcr-schnelltest-fuer-sars-cov-2-auf-den-markt.html

Badische Neueste Nachrichten, 17.11.2020 – bis Jahresende kostenlos möglich mit Anmeldung:
https://bnn.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/corona-labor-im-schuhkarton-kosten-sollen-pro-test-bei-maximal-50-euro-liegen

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Sendungsverfolgung für Laborproben - eine Preisgeschichte vom Handelsblatt

Handelsblatt und McKinsey haben einen Sonderpreis mit Namen „Female Founders Award“ gegründet, der 14 Frauen auszeichnen soll. Eine der Gründerinnen, die zu den Finalistinnen für den Preis 2020 gehörte, ist Maria Sievert – sie sorgt dafür, dass Laborproben ähnlich dem Prinzip der Paketsendungsverfolgung ihren Weg ohne Verwechslungsgefahren machen. Preisträgerin ist sie nicht geworden, der Titel wurde am 12.11.2020 verkündet.

Eine Lesegeschichte vom 09.11.2020:
https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/female-founders-award-2020-diese-gruenderin-bringt-die-sendungsverfolgung-in-die-medizin/26605392.html

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RKI hat Mindestkriterien für Corona-Test geändert - Erkältungssymptome allein reichen nicht mehr aus

Mehr als 20.000 Corona-Tests täglich – das meldet der WDR über das Labor in Marsdorf. Auch hier werden mittlerweile die Tests priorisiert. Altenheime und Krankenhäuser haben Vorrang. Wichtig der zweite Satz: Der WDR verweist darauf, dass das RKI die Testkriterien geändert hat. Danach reichen Erkältungssymptome nicht mehr aus, um einen Corona-Test machen zu können.

Bericht vom 05.11.2020:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/testlabor-koeln-kommt-an-grenze-100.html

Die geänderten Mindestkriterien des RKI sind Thema im Merkur am 06.11.2020:
https://www.merkur.de/welt/coronavirus-rki-aendert-covid-19-test-strategie-wer-wird-auf-sars-cov-2-getestet-zr-90091444.html

Knapp und sachlich informiert das Labor Riegel, Wiesbaden, über die neuen Testkriterien des RKI:
https://www.labor-riegel.de/de/aktuelles/riegelnews/meldungen-riegelnews/2020-11-04-anpassung-testkriterien-sars-cov-2-diagnostik.php

Die Infos beim RKI selbst:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Teststrategie/Testkiterien_Herbst_Winter.html

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Corona im Labor-Alltag

Florian Koch von der Badischen Zeitung hat Christian Haas, Leiter des Labors MVZ Clotten in Freiburg, interviewt. Haas wendet sich ganz klar gegen die Erwartung, dass Massentests der Weg der Zukunft sind – und vor allem beschreibt er den Arbeitsalltag im Labor, der auch von wütenden Telefonanrufen bestimmt wird, von Patienten, deren Ergebnis nicht postwendend vorliegt. Das Interview ist vom 30.10.2020:
https://www.badische-zeitung.de/laborleiter-christian-haas-ist-kein-freund-von-corona-massentests--197455220.html

Aus dem Synlab-Labor in Leinfelden-Echterdungen, in dem die meisten Tests von Hand analysiert werden, weil's schneller geht als im Automaten, berichtet die Stuttgarter Zeitung am 29.10.2020 - allerdings hinter einer Bezahlschranke. Ein vierwöchiger Test ist möglich.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.auswertung-der-corona-tests-land-unter-im-labor.abc0d6d3-a330-449e-b75c-0979ae3b6209.html?reduced=true

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Labor in Augsburg überfordert - 58 von 60 Ergebnissen eines Labors als falsch positiv entdeckt

Im Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen wunderte man sich darüber, dass sehr viele falsch-positive Corona-Testresultate seitens eines medizinischen Labors aus Augsburg geliefert wurden.

 

Lesen Sie auf welt.de die Begründung

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Virale These einer chinesischen Virologin

Dr. Li-Meng Yan ist chinesische Virologin, hat am Corona-Virus in Wuhan geforscht und ist im April in die USA geflohen. Zurzeit wird sie durch die Presse gereicht - und zwar weltweit. In englischsprachigen Medien wird sie als Whistleblower vorgestellt. Sie gibt an, den Beweis dafür antreten zu können, dass das Virus keinesfalls natürlich ist, sondern in einem Labor hergestellt wurde Die Nachricht wird überall gerne aufgenommen, in Deutschland von Voxnews bis zum Merkur, von 20min (Schweiz)  über Facebook bis hin zu vielen unbekannten Nachrichtenportalen. Aber auch seriösere Zeitungsportale (Frankfurter Neue Presse, HNA) stellen die Meldung online. Der Merkur und die HNA spielen im Titel mit dem Adjektiv „spektakulär“ – vergessend, dass der Vorwurf, das Virus sei in einem Labor in China geschaffen worden, so alt ist, wie die Pandemie selbst. Die wirkliche Frage (nein, eine der wirklichen Fragen) also ist, warum das Interview mit Li-Meng Yan gerade jetzt viral geht. Denn ihre Aussagen hat sie wohl schon deutlich früher gemacht. Das Portal as.com spricht von einem Interview mit der spanischen Zeitung „El Mundo“ im Juli (alle Links unten). Die Quelle, auf die sich die meisten Medien beziehen, ist ein TV-Interview für die Sendung "Loose Women" des britischen TV-Senders ITV, das am 11.09.2020 hochgeladen wurde.

Hier eine kleine Linksammlung, die Nachrichten datieren vom 13. oder 14.09.2020:

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PCR-Tests auf 1500 Metern - eine Lesegeschichte

Ein Corona-Labor auf 1500 Metern Höhe – der österreichische Standard macht daraus eine nette Lesegeschichte mit ebenso netten Fotos. Die Idylle ist aber nur der Rahmen – vom Inhalt her ist’s der Versuch, der Osttiroler Mentalität nahezukommen. Kurz: Wer den Blick ein wenig weiten möchte und dazu noch fünf Minuten Zeit hat, kann hier kurz ins Sinnieren kommen. Der Artikel von Karin Pollack ist vom 13.09.2020:
https://www.derstandard.de/story/2000119448741/im-hoechsten-corona-labor-oesterreichs

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Der PCR-Test und seine Fragezeichen

Wie treffsicher ist der PCR-Test, fragt am 05.09.2020 Tobias Schmidt in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er folgt dabei verschiedenen Wissenschaftlern und verschiedenen Theorien, die die falsch positiven Testergebnisse hochrechnen. Fragen kann man an vielen Stellen stellen, Tobias Schmidt macht’s. Eine Frage jedoch stellt er nicht: Wieso kommen die Vorwürfe an den PCR-Test genau jetzt? Geht’s nur darum, dem angekündigten Schnelltest den Weg zu bahnen? Oder geht’s auch schon darum, ein wenig am Charisma des Charité Virologen zu kratzen?

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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