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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Unterkategorien in dieser Kategorie:

Medikamente

Zum Rückzug von Astrazeneca

Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca ist weltweit nicht mehr auf dem Markt berichtet die Frankfurter Rundschau. Die Begründung seitens Astrazeneca sei das Überangebot an Corona-Impfstoffen. Die Frankfurter Rundschau erwähnt allerdings gleich im ersten Satz den Wirbel um die Nebenwirkungen des Impfstoffs. Einen direkten Zusammenhang mit der Zurücknahme stellt die FR aber im Text nicht her. Bericht vom 09.05.2024:
https://www.fr.de/panorama/konzern-astrazeneca-verkauft-weltweit-keine-corona-impfstoffe-immun-impfen-vakzin-pharma-zr-93059925.html

Die Tagesschau berichtet vorsichtiger: „In den sozialen Medien werden Bedenken bei der Sicherheit als Grund gehandelt. Tatsächlich geht es um kommerzielle Interessen.“ Im Verlauf der Nachricht werden die Reihenfolge der Ereignisse und die Begründungen sorgfältig aufgezählt. 08.05.2024:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/astrazeneca-zulassung-eu-nebenwirkungen-100.html

Dass der Impfstoff keine Zulassung mehr in der EU hat, berichtete der Deutschlandfunk bereits am 07.05.2024:
https://www.deutschlandfunk.de/marktzulassung-von-astrazeneca-impfstoff-zurueckgenommen-100.html

Ausführlicher, und auch aktueller, ist der Bericht beim ZDF, 08.05.2024:
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/astrazeneca-corona-impfstoff-ruecknahme-nachfrage-100.html

Die FAZ berichtete am 08.05.2024:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/astrazeneca-impfstoff-gegen-corona-wegen-schwacher-nachfrage-nicht-mehr-zugelassen-19705697.html

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Niederlage für CureVac im Patentstreit

Im Patentstreit zwischen BionTech und CureVac hat CureVac einen Rückschlag erlitten. Das Bundespatentgericht hat einen Impfstoffpatent des Unternehmens für nichtig erklärt, berichtet die Tagesschau, 19.12.2023:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/curevac-biontech-patentstreit-100.html

SWR, 19.12.2023:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/curevac-patentstreit-bundespatentgericht-muenchen-100.html

BR, 10.12.2023:
 https://www.br.de/nachrichten/wissen/rueckschlag-fuer-curevac-im-impfstoff-patentstreit-mit-biontech,TytP1s5

Das Urteil wirkt sich schlagartig auf die CureVac-Aktie auf. Finanzen.net, 10.12.2023:
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/bundespatentgericht-nasdaq-wert-curevac-aktie-rauscht-ueber-30-prozent-in-die-tiefe-curevac-erleidet-im-impfstoff-patentstreit-mit-biontech-einen-rueckschlag-13127680

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Was machen eigentlich ... Die Lieferengpässe

Bei mehr als 500 Medikamenten gibt es Lieferengpässe, und in NRW haben die Apotheker bei jedem zweiten Medikament Lieferschwierigkeiten. Diese Zahlen nennt der Kölner Stadt-Anzeiger gleich zu Beginn seines Artikels. Fazit: Die Lage ist keinesfalls besser als im vorigen Jahr. Artikel von 11.12.2023:
https://www.ksta.de/politik/nrw-politik/nrw-gesundheitsministerium-geht-gegen-arzneimittelmangel-vor-700207

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert hier;
https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/Lieferengpaesse/_node.html

Neu ist die Situation nicht. Der Saarländische Rundfunk berichtete am 31.10.2023 über die Lage im Saarland:
https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/lieferengpass_arzneimittel_medikamente_apotheken_100.html

Der SWR für Baden-Württemberg am 30.10.2023 hier:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/apotheken-warnen-vor-medikamenten-mangel-im-winter-100.html

Der PM-Report hat für das Thema einen Artikel eingerichtet, zu dem laufend die neueste Berichterstattung gestellt wird. So hat man einen wunderbaren Überblick zeitlich zurück. Die neueste Aktualisierung ist vom 06.11.2023:
https://pm-report.de/markt/2023/lieferengpaesse-bei-medikamenten-2022-2023-die-unendliche-geschichte.html

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ZDF-Doku über Versorgungsengpässe bei Antibiotika

Die Versorgungsengpässe bei Medikamenten sind strukturell – und wurden in der Pandemie nur besonders deutlich. Was passieren muss bzw. was bereits passiert, damit sich die Situation wieder bessert, berichtet das ZDF am 19.10.2023. Hinter dem folgenden Link findet sich eine umfangreiche Berichterstattung aus Fernsehbeiträgen und Text, auch die 28-minütige Doku aus der Reihe „Die Spur“ mit dem Titel „Antibiotika: nicht lieferbar“, der am Mittwoch, 18.10.2023, gesendet worden ist:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/arzneimittel-antibiotika-mangel-medikamente-100.html

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Neuer XBB-Corona-Impfstoff von Biontech: Zugelassen und (noch) nicht von der STIKO empfohlen

Am 18. September ist er da: Der neue Impfstoff von Biontech, der an die neue Corona-Variante angepasst ist. Für alle, die bei den Corona-Nachrichten die Pausetaste gedrückt hatten: Die neue Corona-Omikron-Variante firmiert unter dem Kürzel XBB 1.5. Der Biontech-Impfstoff, der spätestens heute von den Ärzten geordert werden muss, wenn sie ihn am 18. September verimpfen wollen, ist offenbar zwar nicht namenlos, doch ist seine Benennung für die Arzt-Patienten-Kommunikation zumindest erschwerlich. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein gibt Bestelltipps: „Praxen können den neuen Impfstoff unter dem Namen „Comirnaty 30 Mikrogramm/Dosis Omicron XBB.1.5“ auf dem gleichen Weg bestellen wie die bisherigen Corona-Vakzine. Bestellfrist für die erste Auslieferung am 18. September ist der kommende Dienstag, 12. September, 12.00 Uhr.”
https://www.kvno.de/aktuelles/aktuelles-detail/nachricht/neuer-corona-impfstoff-xbb15-ab-sofort-bestellbar

Der Text der KVNO hat dabei eine ganz eigene Tücke: Da doppeln sich ganze Textpassagen – und auf der Suche nach dem Warum wächst dem Leser ein Argwohn, der sich vom Text her nicht wirklich vertreiben lässt. Vor allem dann nicht, wenn man ihn auf der Folie eines Rundbriefes der KV Baden-Württemberg liest. Hintergrund: Der neue Impfstoff ist zwar zugelassen, aber noch nicht von der STIKO empfohlen. Der Text der KVNO berichtet pauschal über die Corona-Impfempfehlungen der STIKO, sagt aber nicht ausdrücklich, dass eine Impfempfehlung der STIKO zu dem neuen, angepassten Impfstoff für die Variante XBB 1.5 (noch) nicht veröffentlicht wurde.

Das aber berichtet die KV Baden-Württemberg in einem Rundschreiben „An alle für die Schnellinformation angemeldeten Ärzte der KVBW“. Damit auch alle anderen schnell informiert sind, hat eine „Mrs. Post Vac to go on X“ – ja das mit der Namensgebung hakt oft – auf X (ehemals Twitter) das Schreiben gepostet:
https://twitter.com/post_vac/status/1701359367654625407?t=WAz_UGi5aDXi6xpp6uYoig&s=09

Die entscheidende Aussage in diesem Schreiben steht in einer Zwischenüberschrift: „Wegen noch fehlender STIKO-Empfehlung für XBB 1.5-Impfstoff keine Staatshaftung“

Die dann folgende Erläuterung: „Für alle zugelassenen Covid-19-Impfstoffe gilt bei indikationsgerechtem Einsatz die Herstellerhaftung. Der Anspruch des Patienten auf Leistungen im Rahmen des Bundesversorgungsgesetzes im Falle eines Impfschadens bei diesem Vakzin („Staatshaftung“) ist aufgrund der öffentlichen Impfempfehlung des Landes Baden-Württemberg erst gegeben, wenn eine STIKO-Empfehlung veröffentlicht ist.“

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Lauterbach will Arzneimittelforschung fördern

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will, das gab er in Neu-Delhi am Rande des Treffens der G20-Gesundheitsminister bekannt, die Arzneimittelforschung und -produktion in Deutschland gesetzlich fördern. dpa-Bericht in der Süddeutschen Zeitung, 19.08.2023:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/medizin-lauterbach-will-arzneimittelproduktion-per-gesetz-foerdern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230819-99-884762

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Tornado in North Carolina teilt Firmengebäude von Pfizer

Ein Tornado in North Carolina hat – unter anderem – ein Gebäude des Pharmakonzerns Pfizer zerstört. Bilanz: des Tornados: 16 Menschen verletzt, hunderte mussten ihre Häuser verlassen, bei Pfizer wurde offenbar niemand verletzt, aber nach Angaben des ZDF wurden 50000 Paletten mit Medikamenten vernichtet. Nachricht vom 20.07.2023:

ZDF, Video, 00:25 Sekunden:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/tornado-north-carolina-pfizer-zerstoerung-video-100.html

Handelsblatt, Video 00:43 Sekunden:
https://www.handelsblatt.com/video/unternehmen/extremwetter-tornado-verwuestet-pfizer-fabrik-in-north-carolina/29269178.html

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Medikamentenmangel - aktuelle Links

Medikamentenmangel, Lieferengpässe, Paracetamolkrise: Schlagworte nicht nur für die Überschrift. Die FAZ berichtet hinter Bezahlschranke über die Lage der Apotheker. Kostenloser Test ist möglich, Artikel vom 30.08.2022.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/lieferengpaesse-bei-arzneien-wie-etwa-fiebersaeften-18279084.html

Und hier eine kurze, zumeist aktuelle Linkliste zum Thema:

Spektrum geht auf die Suche nach den Ursachen des Medikamentenmangels, 29.08.2022:
https://www.spektrum.de/news/warum-herrscht-zurzeit-medikamentenmangel/2051430

Ab 2024 soll in Europa wieder Paracetamol produziert werden, weiß die Handelswoche, 29.08.2022, hinter Bezahlschranke, kostenloser Test möglich:
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/medikamente-werden-knapp-deutschlands-dealer-ohne-china-keine-pillen/28624636.html?ticket=ST-2142679-Yh9zTKWdkMCictjaiBoa-cas01.example.org

Die FAZ berichtet über Lieferengpässe bei einem Medikament für Schlaganfälle, aktualisierter Artik3l, 30.08.2022:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/medikament-fuer-schlaganfaelle-lieferengpass-bei-alteplase-18278835.html

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Biotechnologie-Standort Mainz

Die Stadt Mainz plant einen Campus Biotechnologie.

Infos im Stern, 15.05.2022:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/rheinland-pfalz-saarland/forschung-mainz-will-campus-fuer-biotechnologie-anschaulich-machen-31861580.html

Die Wormser Zeitung hat am 13.05.2022 ein Interview mit Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Gutenberg-Universität Mainz, eingestellt, in dem die Frage nach der Rolle der Biotechnologie in Rheinland-Pfalz, besonders Mainz, erörtert wird:
https://www.wormser-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/mainz-bietet-einen-guten-rahmen-fur-biotechnologie_25521438

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Biontech: Nachrichten-, Aktien- und Forschungslage

Die Biontech-Aktie leidet. So heißt es auf der Website Wallstreet online. Und zwar unter den Corona-Maßnahmen, die aufgehoben werden, und unter den Impfnebenwirkungen, die bekannt bzw. diskutiert werden. Die „vorsichtige“ Einschätzung der Sachlage, die Wallstreet online zitiert, schließt dann immerhin den Gedanken mit ein, dass Biontech möglicherweise vom Markt genommen werden müsse.
Bericht vom 20.04.2022:
https://www.wallstreet-online.de/_amp/nachricht/15334325-aktien-biontech-party-vorbei

„Der Aktionär“ hofft – hinter Bezahlschranke – für Biontech auf einen Markt in China (25.04.2022):
https://www.deraktionaer.de/artikel/pharma-biotech/biontech-gibt-china-bald-gruenes-licht-20249235.html

Zugleich geht quer durch die Medien die Nachricht, dass der Booster-Schutz gegen Omikron nach der Impfung mit dem Impfstoff von Biontech zwar ausgesprochen hoch ist, aber nur drei Monate anhält. ntv, 25.04.2022:
https://www.n-tv.de/wissen/Booster-Schutz-sinkt-nach-drei-Monaten-deutlich-article23287431.html

Dieselbe Nachricht auch beim ZDF, 25.04.2022:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-omikron-booster-schutz-100.html

Der speziell an die Omikron-Variante des Coronavirus angepasste Impfstoff lässt hingegen auf sich warten. Genauer: Die EMA lässt ihn warten, weil Studiendaten fehlten. Bericht beim MDR/Brisant (25.04.2022):
https://www.mdr.de/brisant/omikron-impfstoff-100.html

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Grippe: Apotheker bleiben auf Impfstoff sitzen

Die Grippewelle 2021/22 ist wohl ins Wasser gefallen. Zahlen dazu in der Allgäuer Zeitung, 25.02.2022:
https://www.allgaeuer-zeitung.de/welt/panorama/rki-meldet-222-neue-influenza-faelle-bislang-keine-bestaetigten-grippe-toten-in-deutschland_arid-379381

So bleiben Apotheker auf vorfinanzierten Grippe-Impfstoffen sitzen. Der Apothekerverband Nordrhein setzt sich für eine Entschädigung der Apotheker ein. 25.02.2022:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/avnr-fordert-entschaedigung-fuer-liegengebliebene-grippe-impfstoffe-131516/

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Medikamente ja, Wunder nein

Die Tablette gegen Covid – auf ihr ruhen viele Hoffnungen. Stilisiert bis zur Wunderpille sind bei mehreren Pharmafirmen zwar keine Wunder in Vorbereitung. Dennoch scheint die Rettung nahe. Schwierig wird’s mit der Nomenklatur – zumindest für Nichteingeweihte. Deswegen erst ein kleines Vokabelprogramm – und dann die kleine Linksammlung.

Paxlovid: PF-07321332, von Pfizer.
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/PF-07321332

Xevudy: Von GlaxoSmithKline, bereits bekannt als Sotrovimab, in Japan im September 2021 zugelassen als Xevudy.
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sotrovimab

Kineret: Von Orphan Biovitrum
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Anakinra

Molnapuvir: Von Merck
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Molnupiravir

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Pfizer forscht an mRNA-Impfstoff gegen Grippe

Pfizer will der Grippe künftig mit einem mRNA-Impfstoff begegnen und startet eine Studie. Bericht im Deutschen Ärzteblatt, 28.09.2021:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127679/Pfizer-startet-klinische-Studie-mit-mRNA-Impfstoff-gegen-Grippe

Die Pharmazeutische Zeitung berichtet am 30.09.2021:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/pfizer-startet-studie-mit-mrna-grippeimpfstoff-128340/

Und Business Insider trägt am 27.09.2021 eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten für mRNA-Impfstoffe zusammen, auf die Pharma-Unternehmen ihre Hoffnungen richten.
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/die-grossen-plaene-mit-der-mrna-so-wollen-pharma-unternehmen-sie-gegen-eine-reihe-von-krankheiten-einsetzen/

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Lesetipp: Lieferengpässe, monatelang

Lieferengpässe bei Medikamenten – vor Corona waren sie regelmäßig Thema. Während Corona sind sie immer noch Alltag, nur in der Berichterstattung eine Ebene nach hinten gerückt. Hier ein Lesetipp: PTA Eva Bahn recherchiert für eine Patientin einem Medikament hinterher, auf das sie schon lange wartet – und gibt uns Einblick in die Struktur des Versorgungssystems und ihrer daraus resultierenden Zettelwirtschaft. Der Artikel ist vom 26.05.2021, aber gewiss noch nicht veraltet. Zu finden im Portal DocCheck:
https://www.doccheck.com/de/detail/articles/33259-lieferengpaesse-die-unerreichbare-spritze

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Hoffnungsträger monoklonale Antikörper - Kleine Info-Sammlung

„Monoklonale Antikörper“ sind das Zauberwort der Stunde, sie können eingesetzt werden als Medikament gegen Covid-19 und sollen schwere Verläufe und Tod verhindern. Mittlerweile stehen, so die Pharmazeutische Zeitung am 07.05.2021, sechs monoklonale Antikörper bei der Europäischen Arzneimittelagentur zur Prüfung an. Das sechste ist Sotrovimab von

GlaxoSmithKline. Und auch wenn der EMA noch gar nicht alle Daten vorliegen, steigt die GlaxoSmithKline-Aktie schon mal. Und: Es ist der sechste monoklonale Antikörpber, der bei der EMA vor oder im Rolling Review steht. Ein Überblick tut also not.

Die Pharmazeutische Zeitung informiert am 07.05.2021 über Sotrovimab – so der Name bei GlaxoSmithKline und dem „Rolling Review“ bei der EMA:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/naechstes-rolling-review-zu-sechstem-covid-19-antikoerper-gestartet-125531/

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/VIR-7831

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Asthmaspray - das Medikament der Stunde?

Noch ein nachrichtliches Lauffeuer: Das Asthmamittel Budesonid hilft gegen schwere Covid-Verläufe. Die Nachricht ist einmal rund – bis zur Bild der Frau. Kleine Linksammlung:

Die Reuters-Nachricht bei Nasdaq, 12.04.2021:
https://www.nasdaq.com/articles/asthma-drug-budesonide-speeds-recovery-for-at-home-covid-19-patients-2021-04-12

Bild der Frau, 12.04.2021:
https://www.bildderfrau.de/gesundheit/krankheiten/article232015839/Budesonid-Dieses-Asthmamittel-verhindert-schwere-Covid-Verlaeufe.html

Pharmazeutische Zeitung, 12.04.2021:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/budesonid-als-game-changer-was-ist-dran-124932/

Der Erfahrungsbericht einer österreichischen Ärztin, die das Asthmamittel längst einsetzt, mit ihrem Erfolg aber bislang eher nicht gehört wurde und das twitterte. Nachricht 12.04.2021 bei RND:
https://www.rnd.de/gesundheit/junge-arztin-zeigt-sich-irritiert-bei-twitter-budesonid-schon-tausendfach-erfolgreich-angewendet-doch-keiner-hat-mich-ernst-genommen-WTWYSXADUBBY3G7YN26S7UCNDM.html

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Der Impfstoff von Astrazeneca heißt jetzt Vaxzevria

Astrazeneca heißt seit dem 25. März Vaxzevria. Der Hersteller begründet das damit, dass Astrazeneca der Firmenname ist. Die Namensumstellung sei seit Monaten geplant und keine PR-Maßnahme, berichtet das ZDF aus dem Unternehmen am 31.03.2021:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-astrazeneca-neuer-name-vaxzevria-100.html

Auch in der „Welt“, 31.03.2021:
https://www.welt.de/feed/msn/wissenschaft/article229471351/Corona-AstraZeneca-vermarktet-Impfstoff-kuenftig-unter-neuem-Namen.html

Tut nix zur Sache und passt doch: Vielleicht erinnern Sie sich noch an Raider? Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix:
https://www.youtube.com/watch?v=0w1EApgMdJ4

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Impfstoff von Johnson & Johnson in der EU zugelassen - Linksammlung

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson für die EU empfohlen, die EU-Kommission hat ihn wenig später zugelassen. Der Vektorvirenimpfstoff kann bei Kühlschranktemperatur gelagert werden – und der Impfkandidat braucht nur eine Dosis. Der Impfstoff ist von der Johnson & Johnson-Tochter Janssen (Cilag) entwickelt worden und wird in den Niederlanden produziert. Deutschland soll 36,7 Millionen Dosen bekommen. Bundesgesundheitsminister Spahn rechnet jedoch nicht vor Mitte April mit der Lieferung des Impfstoffes.

Hier ein Informationsüberblick:

Die Tagesschau informiert am 11.03.2021 hier über die Zulassung des Impfstoffes:
https://www.tagesschau.de/ausland/impfstoff-johnson-103.html

Die ZEIT titelt am 12.03.2021: „Spahn wirft USA Impfstoff-Blockade vor“:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-03/coronavirus-impfung-johnson-jens-spahn-lieferung-europaeische-union?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Über die Wirkungsweise des Impfstoffes auch im Vergleich mit den anderen drei zugelassenen Impfstoffen berichtet die Tagesschau am 11.03.2021 hier:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/johnsonjohnson-103.html

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Schnell, schneller am schnell-testen

Einmal wöchentlich soll sich jeder Bundesbürger kostenlos einem Corona-Schnelltest unterziehen dürfen, so lautet der jüngste Beschluss vom Corona-Gipfel. Das hehre Ziel wirft Fragen auf: Wer, wann, wo und wie wird dokumentiert. Wie wird verhindert, dass Hans Meier sich zuerst in der Schule und dann in der Apotheke testen lässt, obwohl seine Woche noch nicht rum ist.

Der MDR stellt all diese Fragen – und er stellt fest, dass am Anfang aller Dokumentation das Papier steht. Artikel vom 05.03.2021:
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/kostenlos-corona-schnelltest-100.html

Die Tagesschau kann in ihrem Bericht vom 04.03.2021 immerhin schon auf die „Taskforce Testlogistik“ verweisen  und auf 6 Mio Euro Sachkosten und 15 Mio Euro Durchführungskosten.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/schnelltest-ueberblick-101.html

Die pharmazeutische Zeitung richtet ihr Augenmerk auch auf die Konsequenzen eines positiven Schnelltests: Dann soll unter Umständen in der Apotheke auch ein kostenloser PCR-Test möglich sein. Doch auch hier ist die Organisation noch nicht geklärt (04.03.2021):
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ab-8-maerz-ein-kostenloser-schnelltest-pro-woche/seite/2/

Unterdessen legt die Drogerie-Kette dm in Baden-Württemberg zusammen mit dem Land längst los: Testzentren vor den Drogerien sind geplant. Der SWR berichtet am 04.03.2021:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/kostenlose-schnelltests-dm-100.html

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Astrazeneca und die Medienmacher - Irgendwas bleibt immer hängen

Einen ganz, ganz schlechten Start hatte in Deutschland der Impfstoff von Astrazeneca. So schlecht, dass jetzt scheinbar allerorten massenweise Impfdosen übrigbleiben. Was dazu führt, dass jetzt schon als gute Nachricht berichtet wird, dass der Impfstoff von Astrazeneca, im Gegensatz zum Biontech-Impfstoff, sechs Tage lang haltbar ist. Und es führt ebenso dazu, dass allerorten berufene und nicht berufene Menschen und Politiker überlegen, wie wann und warum welche Impfkandidaten vorgezogen werden können, damit Astrazeneca-Impfdosen eben nicht länger als sechs Tage liegen bleiben. Und das wiederum führt dazu, dass der Imageschaden, den Astrazeneca zweifelsohne längst hat, sich enorm vergrößert. Man nennt das Handlungmuster einen Teufelskreis. Oder sind wir erst noch bei der Katze, die sich sprichwörtlich in den Schwanz beißt?

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KBV Praxisnachrichten

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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