NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Gene und Krankheitsrisiko - Studie an der Charité

Die Gene steuern unsern Stoffwechsel – und gibt es in der Genstruktur Veränderungen, wirkt sich das auf Krankheiten, auf die Wirksamkeit oder Schädlichkeit von Medikamenten aus. Und vor allem: Das Muster ist bei jedem anders. Nun gibt eine Studie der Charité Berlin mit 20000 Teilnehmern (= Blutproben) Aufschluss über die genetische Steuerung des Stoffwechsels. Bericht von Bettina Reckter, VDI-Nachrichten, 21.11.2022:
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/gesundheit/stoffwechsel-wie-winzige-molekuele-unser-persoenliches-krankheitsrisiko-beeinflussen/

Die Pressemitteilung des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) zur Studie, 21.11.2022:
https://www.bihealth.org/de/aktuell/wie-gene-und-kleine-molekuele-unser-persoenliches-krankheitsrisiko-beeinflussen

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Die Pest und ihre Folgen für unser Immunsystem

Bestimmte Genvariationen trugen dazu bei, dass Menschen die Pest überlebten oder besonders anfällig dafür waren. Dass die Genvariationen, die für eine gute Immunabwehr gegen die Pest sorgten, sich besonders durchgesetzt haben, ist zu vermuten – und auch von einer Studie bestätigt. Spannend aber: Die Gene, die damals gegen die Pest schützten, haben auch Nachteile. Sie sorgen für Autoimmunerkrankungen. Auch und erst recht heute.

Artikel in National Geographic, 21.10.2022:
https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/10/wie-die-pest-bis-heute-unser-immunsystem-beeinflusst?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Wissenschaft.de, 19.10.2022:
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/die-pest-hat-unser-erbgut-gepraegt/

Scinexx, 20.10.2022:
https://www.scinexx.de/news/medizin/genetik-schwarzer-tod-wirkt-bis-heute-nach/

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Der Mensch, seine Darmbakterien und ihre Evolution

Darmbakterien sind schon seit geraumer Zeit in den Mittelpunkt der Forschung gerückt. Jetzt stellten Forscher am Max-Planck-Institut in Tübingen fest, dass erstaunlich viele Bakterien aus dem menschlichen Darm sich während der Evolution erstaunlich parallel mit uns mit entwickelt haben. So sehr, dass sie ohne uns nicht könnten. Bericht bei ntv, 20.09.2022:
https://www.n-tv.de/wissen/Uberraschende-Erkenntnis-Darmbakterien-haben-sich-parallel-zum-Mensch-entwickelt-article23596231.html

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Chili als Schmerzmittel

Hochdosierte Chili-Wirkstoffe unters Pflaster? Das muss doch brennen wie Teufel. Tut es auch, aber danach kann ein Patient in Dresden, dessen Nerven nach Unfall und OP lädiert sind, tatsächlich seine Schmerzen besser aushalten. Wer den Artikel vom 18.09.2022 in der Sächsischen lesen will, muss brav zuvor wenige Anzeigen schauen und wegklicken. Dann ist der Weg frei. Ein Quasi-Bezahlmodell.

https://www.saechsische.de/gesundheit/medizin/dresden-friedrichstadt-behandlung-mit-chili-schaerfe-ich-kann-mit-den-schmerzen-besser-leben-5758333-plus.html

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Ameisen und ihre Medizin

Heimlich und offen beneiden wir die Ameisen ja schon lange: Total gut organisiert, jede Ameise weiß was zu tun ist und welche Aufgabe sie hat. Fleißig sind sie alle und der Staat funktioniert offenbar fast  reibungslos. Nun berichtet die Universität Würzburg am 15.09.2022 darüber, wie eine afrikanischer Ameisenart ihre verletzten Artgenossen versorgt. Lesetipp!

https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/die-medizin-der-ameisen/

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Post-Vac: Die Diskussion über Impfnebenwirkungen kommt endlich ins Rollen

Impfnebenwirkungen? Ganz schlechtes Thema. Zumindest lange Zeit. Kommen vor, sind aber selten, so die häufig lapidare Antwort. Klar: Auch da fehlte es an Erfahrungen. Aber selbst, als Menschen von ihren Erfahrungen berichteten, blieben die Antworten oft lapidar. Als ob das Thema eine ganze Gesellschaft hilflos gemacht hätte. Hilflos sind aber vor allem diejenigen, die nach einer Corona-Impfung an Nebenwirkungen leiden. Zumindest medial scheint sich aber in den letzten Wochen und Monaten einiges zu drehen. Und auch einen Namen fürs Phänomen gibt’s auch schon länger: Post-Vac-Syndrom (auch Post-Vax). Die wichtigste Erkenntnis: Die Impfnebenwirkungen ähneln den Auswirkungen von Long Covid. Im Ärzteblatt aus dem Mai ist noch die Rede von seltenen Fällen – und einer äußerst dünnen Datenlage:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/225071/Post-Vac-Syndrom-Seltene-Folgen-nach-Impfung

An der Uni Marburg, von der auch die meistzitierten Daten und Auswertungen stammen, gibt es eine Post-Vax-Spezialsprechstunde:
https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_kar/51186.html

Eine kleine Linksammlung mit aktuellen Artikeln oder Dokus:

Focus fasst die wichtigsten Erkenntnisse – vor allem der Uniklinik Marburg – am 06.09.2022 zusammen:
https://www.focus.de/gesundheit/news/experte-klaert-auf-long-covid-nach-der-impfung-versteckte-krankheiten-koennen-post-vac-syndrom-beguenstigen_id_141929464.html

Der MDR hat sich des Themas umfassend angenommen. Zu Wort kommen Betroffene, Rechtsanwälte, Karl Lauterbach, Ärzte, es gibt Zahlen zur Anerkennung der Impfnebenwirkungen durch die Versorgungsämter der Länder etc. Artikel vom 04.09.2022:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-impfung-long-covid-post-vac-syndrom-100.html

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Wenn die Sterberate zur Lebenserwartung wird - Statistische Übungen

Es ist in Bayern passiert. In NRW ist es auch passiert. In Thüringen zeichnet es sich besonders deutlich ab. Und auch für die anderen Bundesländer melden die Medien, was nicht nur deutschlandweit gilt. Statistiker haben es errechnet: Die Lebenserwartung der Menschen ist zurückgegangen. Mal mehr, mal weniger. Und manchmal, das erstaunt, ist sie sogar ein ganz klein wenig länger geworden. Meist eben aber zurückgegangen. Das war sonst nur im Krieg so. Oder nach dem Ende der DDR. Also schon ein seltenes Rechenergebnis. Es betrifft die Kinder, die während der Pandemie geboren wurden. Besonders betroffen sind die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – und hier vor allem die Jungen. Für sie stehen rechnerisch anderthalb Jahre weniger Lebenserwartung bereit.

Aber halt: Was passiert denn da? Warum sollen die Kinder, die während der Pandemie geboren wurden, kürzer leben? Die Erklärung bekommt, wer sich brav bis ans Ende des Artikels durcharbeitet:

„Für die Lebenserwartung wird ermittelt, welche durchschnittliche Lebenslänge Neugeborene erreichen würden, wenn die in einem Jahr verzeichneten altersspezifischen Sterblichkeitsraten über die nächsten 115 Jahre konstant gehalten würden.“

17.08.2022:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gesundheit-corona-pandemie-lebenserwartung-teils-deutlich-gesunken.c595e0e8-a06a-47b3-aedf-11f8d419e5f0.html

Salopp übersetzt: Wenn die derzeitige Pandemie noch 115 Jahre anhält oder wenn ein anderes Ereignis eintritt, das gleiche Sterberaten nach sich zieht, sterben die jetzt in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt geborenen Jungen durchschnittlich jünger als mit 79 Jahren.

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Südkorea: E-Tattoo zur Gesundheitsüberwachung

Ein Tattoo, das der Gesundheitsüberwachung dient – und das genauso leicht aufzutragen wie abzuwaschen ist: In Südkorea forschen Wissenschaftler an einer Tinte aus Flüssigmetall, die – zurzeit noch über Kabel – ablesbare Daten übertragen kann. Das große Ziel ist es, die Daten per Chip und kabellos auf ein Gerät spielen zu können.

Nachricht bei der Deutschen Welle, 03.08.2022, 1:30 min:
https://www.dw.com/de/e-tattoos-zur-%C3%BCberwachung-der-gesundheit/av-62701235

Bei Reuters, 02.08.2022:
https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/skorea-develops-nanotech-tattoo-health-monitoring-device-2022-08-02/

Euronews (und Reuters), 03.08.2022:
https://www.euronews.com/next/2022/08/03/south-korean-scientists-have-developed-new-e-tattoos-that-can-monitor-health-conditions

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Digitale Gesundheitsanwendung für HIV-Infizierte wird geplant und gefördert

An einer App für HIV-Infizierte arbeiten Wissenschaftler und Ärzte in Frankfurt. Ziel ist es, den Status der „digitalen Gesundheitsanwendung“ zu erreichen. Dann könnte die App verschrieben und über die Krankenkassen abgerechnet werden. Die Betreiber des Projektes hoffen zugleich, damit den Auftakt zu ähnlichen Apps zu geben. Über Konzept, Fördergelder und den Stand der Dinge berichtet die FAZ am 04.08.2022:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/aerzte-entwickeln-app-zur-besseren-behandlung-chronisch-kranker-18219361.html

Auch bei kma-online (Thieme), 03.08.2022):
https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/uniklinik-frankfurt-entwickelt-gesundheits-app-fuer-hiv-infizierte-48213

Die Universität Frankfurt berichtet hier (02.08.2022):
https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/innovative-gesundheits-app-fuer-mehr-lebensqualitaet-ki-hilft-chronisch-erkrankten/

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Ergebnisse manipuliert? Alzheimer-Forscher unter Verdacht

Sylvain Lesné, französischer Neurowissenschaftler, soll seine Ergebnisse in der Alzheimerforschung jahrelang manipuliert und geschönt haben. Damit hätte er nicht nur der Forschung Schaden zugefügt, sondern auch den Patienten. Denn der Ansatz, dass Proteine sich im Gehirn ablagern und so die Krankheit auslösen, wurde mit Geld in Milliardenhöhe unterstützt, ohne dass daraus die Entwicklung von Medikamenten gefolgt wäre. Die Debatte schlägt jetzt auch in den Medien Wellen:

Deutschlandfunk berichtet am 03.08.2022 hier:
https://www.deutschlandfunk.de/alzheimer-forschung-skandal-100.html

Im Juli berichtete das Wissenschaftsmagazin Science über den Wissenschaftler, der in monatelanger Kleinarbeit die Bildfälschungen des französischen Forschers enttarnt hat. Bericht vom 21.07.2022:
https://www.science.org/content/article/potential-fabrication-research-images-threatens-key-theory-alzheimers-disease

Der Stern berichtete am 29.07.2022:
https://www.stern.de/gesundheit/alzheimer-forschung--moeglicher-betrugsfall-schockt-wissenschaftler-32580556.html

Spiegel, 01.08.2022:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/wissenschaftsskandal-wegen-mutmasslichem-betrug-wie-ein-neurowissenschaftler-alzheimer-studien-faelschte-a-725a8aca-c270-4bf2-86b5-1708d0021ef9

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Auf der Suche nach der Ursache rätselhafter Hepatitis bei Kindern

Möglicherweise ist ein Adenovirus zusammen mit Helferviren für die rätselhaften und gehäufte Hepatitis bei Kindern verantwortlich. Untersuchungen aus London und Glasgow legen dies nahe, der letztendlich Beweis ist noch nicht geführt. Bericht in Spektrum, 27.07.2022:
https://www.spektrum.de/news/viren-ursache-fuer-raetselhafte-kinder-hepatitis-wohl-gefunden/2043964?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute&utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Israelische Forscher gehen dem bereits diskutierten Verdacht nach, dass diese Form der Hepatitis eine Langzeit-Corona-Folge ist. Der MDR berichtet am 27.07.2022:
https://www.mdr.de/wissen/hepatitis-leberentzuendung-kinder-folge-corona-covid-102.html

Das RKI informierte am 31.05.2022 über die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern. In Deutschland war bis dahin kein Anstieg seltsamer Hepatitsfälle vermerkt worden:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/aktuell/Hepatitis-unklarer-Aetiologie.html

Das Ärzteblatt am 31.06.2022:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135396/Ursache-der-beunruhigenden-Zunahme-kindlicher-Hepatitisfaelle-weiterhin-ungeklaert

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Radioaktive Paste gegen Hautkrebs - eine fast virale Nachricht

Man kann versuchen, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schießen, und die könnten danach vom Regen in die Traufe fallen. All diese Sprichworte könnten einem schon einfallen, wenn man die neuesten Nachrichten über die Heilung von Hautkrebs liest (Links folgen). Eine radioaktive Paste soll helfen und heilen, sofern der Krebs noch nicht weit fortgeschritten ist. Rostocker Wissenschaftler haben das ausprobiert. Die Probanden, sofern im Anfangsstadium, sind dann wohl mit heiler Haut davongekommen.

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E.-coli als Transportmittel für Medikamente

E.-coli-Bakterien könnten künftig Medikamente gegen Krebs direkt zum Tumor transportieren, so die Hoffnung der Forscher des Max-Planck-Institutes für wissenschaftliche Systeme. Bericht in den VDI-Nachrichten, 18.07.2022:
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/gesundheit/wie-bakterien-in-der-krebsbehandlung-zu-winzigen-robotern-werden/

Die Pressemitteilung des Max-Planck-Institutes finden Sie hier:
https://idw-online.de/en/news798385

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Virus trifft auf Mikroplastik

Ganz schön schlau, das muss man ihnen lassen. Einige Viren, die Magen-Darm-Erkankungen auslösen, haben das Mikroplastik für sich entdeckt. Darauf können sie offenbar länger leben, nämlich bis zu drei Tage, und von da aus eben auch länger Menschen infizieren. Diese Nachricht finden Sie im Business Insider am 07.07.2022. Und da auch dieses Magazin online sich nicht von den Lesern, sondern notgedrungen von der Werbung finanzieren lässt, kommt es hier zu einer ganz wunderbaren Liasion. Bildlich gesehen. Für ein bekanntes Herrenparfüm steigt nämlich ein mit Sixpack und allem, was mann so braucht, versehener Mann, in innigster innerer Andacht und mit körperlicher Verve aus dem Wasser auf. Biblisch gesehen, steigt er vielleicht sogar aus den Wassern aus. Auf keinen Fall aber hat er die Überschrift des Textes, in dem er wirbt, zuvor gelesen: „Krank nach dem Baden im Sommer“, so die ersten warnenden Worte. Falls ich Ihnen zu viel versprochen habe und das schöne Mannsbild nicht auf Ihrem Bildschirm aus den Wassern neu geboren wird, weil die Werbung mal wieder personalisiert ist, bleibt die Frage: Was soll ich persönlich mit so einem schönen Mann? Aber da können Sie mir gewiss auch nicht weiterhelfen. Der Artikel lohnt das Lesen trotzdem.
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/krank-nach-dem-baden-im-sommer-diese-viren-heften-sich-an-mikroplastik-und-ueberleben-so-bis-zu-drei-tage-a/

Das Thema auch in Standard.de, 29.06.2022:
https://www.derstandard.de/story/2000136984017/gefaehrliche-viren-besiedeln-mikroplastik-im-wasser

Bleibt noch eine weitere Frage. Nämlich die nach dem Nachrichtenwert. Neudeutsch: Der Faktencheck. Ich bin kein Faktenfinder, finde die Nachricht aber ansonsten nur bei Yahoo und Winfuture. Der Business-Insider hingegen gesteht am Ende seines Artikels, dass er eine Übersetzung aus dem Englischen ist – und verlinkt ins Original. Aber dort kann Ihnen auf der Suche nach den Fakten auch nicht weitergeholfen werden. Der Artikel ist tatsächlich nur die Übersetzung.

Immerhin habe ich am Ende doch noch etwas herausgefunden. Auf der Seite des WWF ist im Jahre 2020 noch unklar, ob Mikroplastik ein Überträger für Viren und Bakterien ist. Und wo die Frage, da geht offenbar der Weg, nicht wahr?
https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/mikroplastik

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Die Wissenschaft hat festgestellt ---- Statistisches zu Alzheimer, Influenza und Covid-19

Die regelmäßige Grippe-Impfung senkt offenbar das Alzheimer-Risiko. Während eine Erkrankung an Corona das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöht. So die statistischen Ergebnisse dänischer und US-Forscher. Der MDR berichtet am 30.06.2022:
https://www.mdr.de/wissen/corona-grippe-impfung-schuetzt-vor-alzheimer-demenz-100.html

Ausführlicher über den Zusammenhang von Covid-19 und Influenza mit neurodegnerativen Erkrankungen berichtete das Ärzteblatt am 27.06.2022:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135389/COVID-19-und-Influenza-erhoehen-Risiko-fuer-neurodegenerative-Erkrankungen-mit-einer-Ausnahme

Auch der WDR hat sich der dänischen – statistischen – Studie angenommen. Die Wissenschaftsjournalistin des WDR, Ruth Schulz, weist jedoch darauf hin, dass das Risiko statistisch nur leicht erhöht ist. 28.06.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/erhoeht-corona-das-risiko-fuer-alzheimer-und-parkinson-100.html

Die Deutsche Welle weist ebenfalls, gleich zu Anfang ihres Artikels, darauf hin, dass es keinen Grund zu allzu großer Sorge gibt. Außerdem gebe es keine Anhaltspunkte für einen kausalen Zusammenhang. 01.07.2022:
https://www.dw.com/de/keine-angst-vor-alzheimer-nach-covid-19/a-62303350

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Faszien faszinieren in Wellness und Wissenschaft

Die Faszien sind ein Gewebe, das von Wissenschaftlern lange übersehen wurde. So der nicht mehr neue Refrain nicht nur aus dem Fitnessgewerbe. Der Versprechungen sind viele: Krankheiten und Schmerzen, die bisher schwer zu therapieren waren, sollen nun, wenn wir die Faszien richtig behandeln, Besserung erfahren. Wobei wissenschaftlich gesehen keineswegs ganz genau klar ist, was eine Faszie ist – und wer oder was eigentlich so alles ganz genau dazugehört. Noch weniger ist klar, welche Bedeutung und wie viele Aufgaben die Faszien im Allgemeinen und im Besonderen haben. Faszinierend ist aber allemal, wie schnell und wohin sich Medienwellen ausweiten, wenn neue Worte und neue Erkenntnisse in öffentliche Diskussionsräume geraten. Also auch hier eine kleine, hoffentlich feine Linksammlung von Februar bis Mai 2022 – und ohne Scheu vor Werbung oder gar vor ungewollter Komik. Wobei die ungewollte Komik am ehesten mit der Werbung einhergeht. Aber das wird Ihnen keinesfalls entgehen …

Texte aus dem Bereich Wissenschaft:

Im Spektrum arbeitet sich Caroline Williams am 31.05.2022 gründlich durch die wissenschaftliche Seite des Themas:
https://www.spektrum.de/news/bindegewebe-faszien-das-uebersehene-gewebe/2025739

Der Rundum-Überblick bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Faszie

Das Gesundheitszentrum Liebscher-Bracht klärt über Funktion, Aufbau und Arbeitsweise der Faszien auf:
https://www.liebscher-bracht.com/therapie/grundlagen/faszien/#

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Krankheit und Körpergröße

Die Größe eines Menschen erhöht die Wahrscheinlichkeit für einige Erkrankungen. Die Zusammenhänge sind klar, Ursache und Wirkung nicht vollständig. Der Deutschlandfunk berichtet am 06.06.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-Prozess-gegen-Hamburger-Arzt-wegen-Maskenbefreiungen,prozess7240.html

Auf Scinexx am 06.06.2022:
https://www.scinexx.de/news/medizin/wie-unsere-koerpergroesse-das-krankheitsrisiko-beeinflusst/

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Pocken: Einblicke, Rückblicke, Ausblicke

Die Affenpocken kommen – nachrichtlich betrachtet – eigentlich wie gerufen. Journalisten können in ganzer epischer Breite das Thema Pandemie wieder ausleuchten - und damit die aktuellen Impfdebatten von historischer Seite her wieder neu beleben. Der aktuelle Aspekt: Der Pockenimpfstoff, mit dem in Deutschland bis 1976 verpflichtend geimpft wurde, ist noch zur Genüge vorhanden, er schützt auch gegen die Affenpocken. An neuen Impfstoffen wird dennoch gearbeitet. Und bei der Gelegenheit gibt’s auch wieder eine ganze Reihe medizinhistorischer Rückblicke. Hier eine kleine Linkliste.

Die Augsburger Allgemeine hat vor allem die Kapazitäten und Möglichkeiten neuer und alter Pockenimpfstoffe im Blick. 24.05.2022:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/viren-so-kaempft-der-mensch-gegen-die-pocken-id62789031.html

Stefanie Grossmann hat für den NDR eine Geschichte des Impfens – und auch die Geschichte der Impfgegner zusammengetragen. Mit wunderbaren Fotos. Und mit Beispielen und Ereignissen, die in den letzten zwei Jahren noch nicht überall zu lesen waren. Lesetipp! 24.05.2022:
https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Pocken-Polio-Corona-Geschichte-des-Impfens-und-seiner-Gegner,impfen446.html

Auch das Erzbistum Köln kann zur Geschichte der Pocken Wesentliches beitragen: Im Historischen Archiv des Erzbistums wurden die Impflisten einer Pfarrei entdeckt. Ulrich Helbach hat über die Bedeutung des Fundes geschrieben – und über den Ablauf der Impfung. Ohne Datum:
https://www.erzbistum-koeln.de/kultur_und_bildung/historisches-archiv/projekte/schaetze-aus-dem-archiv-3/meilenstein-in-der-medizingeschichte/

Der Tagesanzeiger veröffentlichte am 28.05.2022 eine Geschichte der Pocken, zwar hinter Leseschranke, aber wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben, dürfen Sie das Medium 14 Tage lang kostenlos lesen:
https://www.tagesanzeiger.ch/ein-bis-zwei-kinder-starben-in-jeder-familie-623622752273

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Antibiotikaresistente Bakterien in der Antarktis

Chilenische Wissenschaftler haben in der Antarktis Bakterien gefunden, die resistent gegen Antibiotika sind. Der Bakterienfund ist Folge der Eisschmelze, die nun eine „Quelle für uralte Gene“ sei. Von den Bakterien selbst gehe wahrscheinlich keine Infektionsgefahr aus, sie könnten aber möglicherweise, wenn sie sich selbst verbreiten, die Verbreitung von Infektionskrankheiten fördern. Artikel vom 28.05.2022, Latina-Press:
https://latina-press.com/news/301599-chilenische-wissenschaftler-finden-antibiotikaresistente-bakterien-in-der-antarktis/

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Mit dem Kopfschmerzkalender die Forschung unterstützen

Kopfschmerzpatienten können künftig kostenlos bei der App zum Kopfschmerzkalender mitmachen – und unterstützen damit gleichzeitig die Kopfschmerzforschung. Der Kalender ist eine Hilfe bei der Behandlung der Kopfschmerzen – und die App erinnert ihren Nutzer täglich ans Ausfüllen.

Idw-Nachrichten, 11.05.2022:
https://nachrichten.idw-online.de/2022/05/11/kostenloser-kopfschmerzkalender-der-deutschen-migraene-und-kopfschmerzgesellschaft-e-v-jetzt-fuer-jeden-verfuegbar/?groupcolor=3

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KBV Praxisnachrichten

Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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