Die Tinte auf der Haut geht auch unter die Haut. Verblüffend ist das nicht. Eine Schweizerische Studie hat sich nun aber genauer mit dem Thema Tattoo beschäftigt. Ergebnis: Ein Teil der Tattoo-Tinte landet, wie vermutet, in den Lymphknoten und von dort aus kann sie Entzündungen auslösen. Die können, auch das ist nicht verwunderlich, lange oder kurz dauern.
Neu ist dagegen wohl die Erkenntnis: Die Ansammlung von Tattoo-Tinte in den Lymphknoten hat auch unmittelbare Auswirkungen auf Impfungen. Vor allem: Sie hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff.
- Einen Artikel über diese Studie aus der Schweiz finden Sie online in Geo Wissenschaft, am 01.12.2025:
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/tattoofarbe-schlaegt-aufs-immunsystem-36914736.html - Am 09.03.2025 formulierte die Tagesschau eine ähnliche Nachricht – nur aus anderer Perspektive. Sie verwies auf eine deutsche Studie, die nachgewiesen hat, das längst nicht so viel Farbe im Körper bleibt, wie bislang angenommen. Aber die Farbe, die sich in den Lymphknoten ansammle, sei ein Gesundheitsrisiko. Hier ist die Rede von Krebs:
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/tattoos-farbe-wirkung-100.html - Geo Wissenschaft hatte am 13. November eine Serie mit historischen Fotos eingestellt, die einen schönen – auch im Wortsinn – Überblick gibt:
https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/historische-fotos-vom-aufstieg-der-taetowierer-36072040.html
Nun sind die Tattoos, wir wissen es aus den Medien, mindestens schon seit der Steinzeit üblich. Dabei stets mit unterschiedlicher Bedeutung: religiös, sozial, rituell, einfach nur beschriftend usw. Und auch die Kunst und die Schönheit haben gewiss von Anfang an eine Rolle gespielt.
Da hat es auch nichts genutzt, dass Gott, der Herr, selbst eine biblische Warnung ausgesprochen hat, die zu diesem Thema auch gern immer wieder zitiert wird:
Leviticus, 19,28, Lutherbibel 2017:
„Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einritzen; ich bin der HERR.“
Oder, zeitgemäß und „jugendorientiert“, von der Volxbibel in die Gegenwart übersetzt:
„27-28 Wenn bei euch jemand gestorben ist, dann könnt ihr ruhig trauern. Aber ich will nicht, dass ihr dann so seltsame Rituale macht von den anderen Völkern, von den Leuten, die mich nicht kennen, also euch den Bart abschneidet oder euch ritzt oder wegen dem Toten euch ’ne Tätowierung stechen lasst. Nicht vergessen, ich bin Gott!“
