NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Impfen mit Drive-In - In Meerbusch ist's möglich

Die Bild-Zeitung macht’s mit Humor: „In diesem Stau standen die Autofahrer gestern gerne!“, schreibt sie in der ersten Zeile. Der Titel hatte es schon verraten: „3000 Impfungen am Drive-In von Meerbusch“ (05.06.2021)
https://www.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/auto-schlangen-in-meerbusch-3000-impfungen-am-drive-in-76633714.bild.html

Dr. Markus Groteguth hatte vor seiner Praxis mehrere Impfstraßen aufgebaut. Die Impflinge mussten aus Meerbusch kommen und sich über Internet angemeldet haben. Und sie bekamen den Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal verimpft werden muss.

Auch die Rheinische Post berichtet – hinter Bezahlschranke – am 05.06.2021:
https://rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/meerbusch-tausende-nutzen-drive-in-impfstation_aid-58977159

Der WDR berichtete am 02.06.2021 im Vorfeld:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/impfung-meerbusch-drive-in-100.html

Und die Praxis veröffentlichte den Organisationsplan auf ihrer Internetseite:
https://medicm.de/corona-drive-in/

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Das Bundesgesundheitministerium geht in der Pressearbeit ganz eigene Wege ...

Auch ohne Pressecodex gibt es so etwas wie Anstandsregeln im medialen Umgang. Und wenn nicht alle Anstandsregeln schriftlich fixiert sind, so gibt es doch Analogien. Das Bundesgesundheitsministerium – oder der Bundesgesundheitminister, das lässt sich nicht immer sauber unterscheiden – hat’s aber wohl eher nicht mit der Analogie. Der Tagesspiegel bringt heute die Nachricht, dass das Bundesgesundheitsministerium Fragen der ZEIT samt Antworten des Bundesgesundheitsminister/ium/s (das ist doch mal eine praktische Anwendung des Schrägstrichs, oder? Auf jeden Fall ganz genderlos) an andere Medien verschickt hat.

Tja. Benehmen ist Glücksache. Und Glück hat man halt selten. Oder: Die Sache mit dem Anstand kannste dir auch kniggen ....

Tagesspiegel 05.06.2021:
https://www.tagesspiegel.de/politik/pressefreiheit-verletzt-journalistenverband-ruegt-spahn-fuer-offenlegung-von-zeit-anfragen/27258122.html

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Die vierte Welle - musikalisch und gedanklich untermalt

„Spahn plant für eine vierte Viruswelle“, titelt die Berliner Morgenpost am 02.06.2021.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232428875/corona-news-impfung-who-china-lockerungen-rki-zahlen.html

Und ich frage mich, welches Vergnügen der zuständige Schlagzeilen-Redakteur bei dieser Schlagzeile wohl empfunden haben mag. Stellen Sie sich mal vor, Sie fliegen schnell über diese Zeile hinweg, weil Sie eigentlich gleichzeitig etwas anderes tun. Oder weil das Telefon klingelt. Oder weil Sie sich für Spahn nur deshalb interessieren, weil es ohne Gesundheitsminister auch nicht geht. Sie huddeln also optisch durch die oberste Zeile und lesen: „Spahn plant vierte Viruswelle“. Spätestens da hat die Berliner Morgenpost die Aufmerksamkeit, die man als Zeitung so braucht. Und dann bemerken Sie den Irrtum. Spahn plant nur für. Oder sorgt vor. Aber: Seit wann reden wir denn eigentlich von der vierten Welle? Und wer spahnt oder plant was und warum?

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Nicht nur in Köln: Lollitests und Kitas schneiden bestens ab

Die Stadt Köln und die Uniklinik Köln testen seit März Kinder in den Kitas mit den sogenannten Lollitests. Nahmen anfangs etwa 30 Kitas an dem Projekt teil, sind es nun fast alle. Gestern gingen Stadt und Uni mit Erfolgsmeldungen an die Presse: Etwa 90 Infektionen  wurden entdeckt, die Kitas sind keine Hotspots. Stattdessen liegt die Zahl der Infektionen in den Kitas eher unter dem Durchschnitt.

Berichte:

WDR, 01.06.2021:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/bilanz-lolli-test-100.html

Kölnische Rundschau, 01.06.2021:
https://www.rundschau-online.de/region/koeln/corona-tests-in-koeln-lollitests-bis-ende-juli-in-kitas-38446258?cb=1622627188057

Kölner Stadt-Anzeiger, 01.06.2021, Bezahlschranke:
https://www.ksta.de/koeln/studie-zur-koelner-lolli-test-methode-infektionsketten-in-87-faellen-durchbrochen-38445322?cb=1622628063727

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Viele Fragezeichen rund um Stöltings geplantes "Hochdurchsatzlabor" in Gelsenkirchen

Tja, da hatte die Firma Stölting den Bau eines Labors mit großem Presserummel angekündigt. 140000 PCR-Tests täglich sollten hier möglich sein. Das Ganze – sprachlich als Hochdurchsatzlabor gepriesen –, entpuppte sich aber nun nachrichtlich als ganz groß angelegte Ente: Weder gehört der Stölting-Gruppe das Grundstück, noch gibt es einen Bauantrag. Dann war zwischendurch von Düsseldorf die Rede, nun wieder von Gelsenkirchen.

Der WDR berichtete am 26.05.2021 hier:
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/verwirrung-um-coronatestlabor-gelsenkirchen-100.html

Die WAZ antwortete am 27.05.2021 auch mit der Stimme Stöltings auf die Nachricht des WDRs, leider hinter Bezahlschranke:
https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/kein-pcr-hightechlabor-in-gelsenkirchen-das-sagt-stoelting-id232387555.html

Hier die bisheringe Berichte vom April/Mai:
Testzentrum in Gelsenkirchen geplant - bis zu 1 Million PCR-Tests wöchentlich

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Säugetier mit Imageproblem und zehn Buchstaben: Die Fledermaus

Auch der längste Winterschlaf geht vorüber, selbst wenn in diesem Jahr Regen und Kälte für eine Verlängerung gesorgt haben. Die Fledermäuse sind wach, und Naturschützer und andere Fledermausretter auch. Denn nicht nur der nasse Mai hat die Bedingungen für die nächtlichen Flieger verschlechtert. Die Pandemie hat dem Image der Tiere, so scheint es, enorm geschadet. Nun tut Aufklärung not – und die kommt aus den verschiedensten Richtungen.

In Recklinghausen wird die Fledermaus zur Kunst. Neben Pappkameraden treten dort bis zum 27. Juni menschliche Fledermausperformer mittwochs und sonntags in Erscheinung. Mehr erfährt man in der Recklinghäuser Zeitung am 24.05.2021:
https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/recklinghausen/riesen-fledermaeuse-besetzen-kiosk-w1636631-6000008496/

Jörg Römer arbeitet im Spiegel am 23.05.2021 an einer Imageverbesserung. Der Artikel beginnt mit Bild: Die Mückenfledermaus frisst pro Nacht Tausende Stechmücken. Doch unter der Überschrift „Batman in Not“ versammelt der Autor vor allem An- und Übergriffe auf die tierischen Zeitgenossen. Und betont: Auch wenn Coronaviren bei Fledermäusen längst nachgewiesen war, als wir von einer Pandemie diesen Ausmaßes nicht einmal zu alpträumen gewagt hätten, wurden bei den in Deutschland vorkommenden Fledermäusen noch keine SARS-Cov-2-Viren gefunden.

Aber in ganz anderer Hinsicht spielt die Fledermaus für die Mediziner eine große Rolle: Trotz großer Virenlast – möglicherweise ja auch wegen – sind Fledermäuse gut geschützt gegen Krankheiten. Die Frage ist: Wie machen die das? Aber auch den ökologischen Zusammenhängen, in denen die Fledermaus selbstredend unverzichtbar ist, geht Römer nach. Also ein prima Rundumschlag, der alle Aspekte einmal in den Blick nimmt:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fledermaeuse-in-der-corona-pandemie-fliegende-suendenboecke-a-bf088f5e-5244-4786-8765-d5dfd88c7f99

Die Frage, wie die Fledermäuse selbst mit ihren Viren klarkommen, und die daraus folgende Frage, ob wir das Verfahren für uns Menschen quasi abschreiben können, erkundet die Deutsche Welle in einem 6-minütigen Film am 21.05.2021:
https://www.dw.com/de/fledermaus-tier-mit-superkr%C3%A4ften/av-57606287

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Auf der Suche nach dem nächsten pandemischen Verursacher

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie, so scheint es. Macht nichts, dass wir uns noch fühlen wie in der Pandemie. Journalisten und Wissenschaftler blicken schon wieder weit hinaus und erblicken noch mehr Viren mit pandemischen Fähigkeiten: Geflügelpest, Vogelgrippe, Influenza. Alles im Anmarsch, und das quasi incognito. Denn wir haben unser Augenmerk ja woanders und sind noch immer auf der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus. Wer also sich viral ablenken oder weiterleiten lassen möchte, wird im Spektrum der Wissenschaft bestens informiert, 26.05.2021:
https://www.spektrum.de/news/vogelgrippe-das-naechste-pandemievirus-ist-vielleicht-schon-da/1875904

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Lesetipp: Die Schuldfrage

Es ist ein seltsamer Artikel, den Martin Zeyn da verfasst hat. Zum einen aufgrund der Form: Kein Bericht, eher ein Essay, dafür dann wieder zu viel Ich – und doch kein Ego-Trip, schon gar kein Erlebnisbericht, auch wenn das Erlebnis „Ich hatte Corona“ deutlich zentral liegt. Wirklich zentral ist in dem Artikel aber die Frage nach der Schuld. Ist Krankheit eigenes Verschulden? Nein, natürlich nicht. Und doch ist es nicht nur die Vergangenheit, die Epidemien und Seuchen als Strafe Gottes betrachtet. Die Gegenwart ist nicht deutlich anders. Zeyn hat zusammengetragen, was Jahrhunderte und religiöse Strömungen zum Krankheitsbild und zur Schuld als Ursache oder Teil beigetragen haben, er arbeitet sich erzählerisch launig vom Hölzchen zum Stöckchen und hat doch nur den einen roten Faden, in den er vielfältige Denkanstöße oder Merksamkeiten einknotet. Schön ist auch dass der Deutschlandfunk zu anderen, ähnlich gelagerten Artikeln verlinkt, die Medizin aus historischer oder gesellschaftlicher Perspektive betrachten.

Deutschlandfunk, 24.05.2021,
https://www.deutschlandfunk.de/medizin-und-gesellschaft-ueber-krankheit-und-schuld.1184.de.html?dram:article_id=497734

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War's doch in Wuhan? Politische und virologische Neuauflage einer These

Und nun die ganze Diskussion von vorne: Es könnte, sollte, wäre vielleicht doch möglich, dass das Coronavirus einem Labor im chinesischen Wuhan entfleucht ist. Joe Biden, der amerikanische Präsident, ist sprachlich sehr viel vorsichtiger als sein Vorgänger und diplomatisch vielleicht auch. Dass er das Thema seit März auf der Agenda hat, verwundert nicht. Warum gerade jetzt die Wuhan-These öffentlich neu aufgekocht wird, verwundert vielleicht. In der HNA sind die jüngsten Geschehnisse und Deutungsversuche nach dem Muster von „was bisher geschah“ bestens zusammengefasst, auch die Info, dass die WHO erneut forscht, ist enthalten. Biologisch und faktisch gibt’s die Info, dass das amerikanische Außenministerium Dokumente hat, die darauf schließen lassen, dass im November 2019 drei Mitarbeiter des Labors in Wuhan so erkrankt sind, dass sie in die Klinik mussten. Ihre Symptome ähnelten denen der späteren Corona-Kranken. Damit müsste der Ausbruch der Krankheit von Dezember 2019 auf November 2019 zurückdatiert werden. Insgesamt geht es aber wohl weniger um Fakten als um Drohung und Diplomatie. Und diese Seite wird im HNA-Bericht gut deutlich (27.05.2021):
https://www.hna.de/politik/corona-ursprung-wuhan-labor-china-coronavirus-who-gesundheit-pandemie-90661013.html

Focus online berichtet am 25.05.2021 mit Berufung auf das Wallstreet Journal von ebendiesen Hinweisen, die dem amerikanischen Außenministerium vorliegen sollen. Danach seien drei Mitarbeiter des Labors in Wuhan im November 2019 klinikreif erkrankt – mit Symptomen, die der Corona-Erkrankung gleichen:
https://www.focus.de/panorama/praezises-us-dokument-woher-kam-corona-ploetzliche-erkrankung-von-labor-mitarbeitern-wirft-erneut-fragen-auf_id_13325189.html

Die Süddeutsche Zeitung berichtet ebenfalls umfangreich und politisch, wobei der Korrespondent Hubert Wetzel aus Washington durchaus mit dem Bild des allwissenden Geheimdienstes spielt. Nichtsdesto: Der Artikel verlinkt mit Joe Bidens Presseerklärung, blickt Jahre und Jahrzehnte zurück, erfasst die Stimmungslage – auch und vor allem unter den amerikanischen Journalisten –  und ordnet die Rezensionen der Wuhan-These ins Farb- und Stimmungsfeld Trump-Biden ein. Lohnt sich unbedingt, zu lesen (27.05.2021):
https://www.sueddeutsche.de/politik/ursprung-coronavirus-us-geheimdienste-labor-wuhan-biden-1.5305275

Für die FAZ berichtet am 27.05.2021 Friederike Böge aus China – hinter Bezahlschranke:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/corona-ursprung-kommt-das-virus-doch-aus-dem-labor-in-wuhan-17359779.html

Auch die Rheinische Post geht das Thema chronologisch an und berichtet am 25.05.2021 hier:
https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-neue-mutmassungen-ueber-labor-unfall-als-ausgangspunkt-von-pandemie_aid-58415703

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Corona-Warn-App: Erfolg oder Miss? Zukunft als Impfnachweis?

Was macht eigentlich .... die Corona-Warn-App? Man hört und liest ja durchaus weniger. Nun wird sie wieder gerechtfertigt, das RKI hat geprüft, Die „Computerwoche“ berichtet am 26.05.2021: Mindestens 150000 entdeckte Infektionen gehen aufs Konto der Corona-App. Das sind 4,3 Prozent der Infektionen. Infos hier: 26.05.2021:
https://www.computerwoche.de/a/packstationen-als-tante-emma-laeden-der-zukunft,3550982

Die Computerwoche beruft sich auf den Bericht in der ZEIT online, der ist hinter Bezahlschranke – aber es gibt die Möglichkeit zum vierwöchigen kostenlosen Test. Artikel vom 21.05.2021:
https://www.zeit.de/digital/2021-05/corona-warn-app-pandemiebekaempfung-kontaktverfolgung-covid-19?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Die Image-Korrektur kommt vielleicht nicht von ungefähr. Der Merkur weiß zumindest, dass die Corona-Warn-App den Impfnachweis für Urlauber integrieren könnten, denn dass der europäische digitale Impfpass noch rechtzeitig zu den Sommerferien realisiert wird, Sie wissen schon. Bericht vom 26.05.2021:
https://www.merkur.de/verbraucher/corona-warn-app-digitaler-impfpass-rki-urlaub-reisen-90659690.html

Auch Chip.de ist bezüglich des Updates auf dem Laufenden, 26.05.2021:
https://www.chip.de/news/Digitaler-Impfnachweis-bald-in-der-Corona-Warn-App_183404309.html

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Impfung von Kindern und Jugendlichen - Positionen und Beschlüsse

Die Inzidenzzahlen sinken, kalendarisch ist der Sommer zu erwarten, politisch wirft die Bundestagswahl ihre Schatten voraus. Und die Hoffnung gilt der Zeit nach den Sommerferien bzw. der Zeit nach der Bundestagswahl. Diskutiert ist bereits alle Mögliche und Unmögliche – von der Impfung bis zum Ausweis, von der Mutante bis zur möglichen künftigen Entwicklung des Coronavirus zur Kinderkrankheit, in der Annahme, dass Erwachsene irgendwann durchimmunisiert sind.

Nun ist eine Möglichkeit auf dem Weg zur Herdenimmunität die Impfung von Kinder- und Jugendlichen. Sie stand bislang hintan, auch weil Kinder und Jugendliche in der Regel nicht so schwer erkranken. Der Nachweis, dass sie so etwas wie die „Stille Post“ der Pandemie sind, ist nie geführt – und die These nie vollständig widerlegt worden.

Und so debattiert das Land seit wenigen Tagen die Durchimpfung der 12- bis 15-Jährigen oder der 12 bis 19-Jährigen, das variiert. Selbstverständlich auf freiwilliger Basis. Wobei an der Selbstverständlichkeit durchaus gedreht werden kann. Dreh- und Angelpunkt sind nämlich die Schulen: Dort sollen die Kinder und Jugendlichen – um im Jargon zu sprechen – abgeholt werden. Geimpft natürlich. Keine Frage: So entsteht Gruppendruck. Verordnete Freiwilligkeit sozusagen, denn wenn der Niklas und der Lukas, dann auch Janine und Julia.

Donnerstag ist wieder „Impfgipfel“ – und dort soll auch über das Impfung von Kindern und Jugendlichen beraten werden. Der Tagesspiegel sieht den Gipfel von Kanzlerin und Gesundheitsministern schon als Wegbereiter und zitiert die Bundeskanzlerin, der es vor allem um die Frage der Organisation gehe (25.05.2021):
https://www.tagesspiegel.de/politik/gipfel-soll-weg-bereiten-impfungen-fuer-kinder-die-naechste-herausforderung-fuer-deutschland/27217926.html

Nicht zufällig zeitgleich ist natürlich die bevorstehende Zulassung des Impfstoffes von Biontech für Kinder und Jugendliche bei der EMA. Mit ihr wird schon Ende Mai, also ungefähr jetzt, gerechnet (FAZ, 26.05.2021)
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spahn-will-corona-impfung-fuer-kinder-auch-ohne-stiko-empfehlung-17358671.html

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Impfaktion in Geseke geplatzt

Während in Altengeseke die Schützen vor Pfingsten zur öffentlichen Impfaktion eingeladen haben, platzt am selben Wochenende 24 Kilometer weiter östlich, in Geseke, eine noch größere Impfaktion. Der Hintergrund: Ein Arzt hatte sich – auf völlig redlichem und legalen Weg – 1500 Impfdosen organisiert, die zusammen mit Stadtverwaltung, örtlichen Organisationen am Pfingstsamstag den Gesekern verabreicht werden sollten. Doch dann kam es zum Eklat. Das Rathaus-TV aus Geseke spricht von „dunklen Wolken“. Gemeint sind Ärzte, die ihrerseits keine Impfdosen mehr bekommen haben. Die Diskussion eskalierte – und aus formalen Gründen musste die gesamte Aktion schließlich abgesagt werden. Das Rathaus-TV vom 21.05.2021:
https://www.youtube.com/watch?v=rNkvb0v1pEw

„Der Patriot“ berichtet für 49 Cent am 21. Mai, hier mit der Überschrift „Bitterer Piks für Geseke":
https://www.derpatriot.de/artikel/corona/bitterer-piks-fuer-geseke-reaktionen-zur-absage-der-impfaktion.html

Weitere Berichte:

Schützen schützen impfend
Impfaktionen landauf landab

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Schützen schützen impfend

Dass die Zahl derer, die gegen Corona geimpft sind, stetig steigt, ist in vielen Orten auch das Verdienst von Ärzten, Organisationen, Vereinen und einzelnen Menschen, die sich für Impfaktionen engagiert haben. In vielen Orten sind es die Schützenvereine, deren Feste und Feiern gerade wieder alle ausfallen. Ins Licht der Presse kommen sie selten, weil vielfach die Berichterstattung regional ist – und nur für Abonnenten einsehbar. Einige Hinweise konnte ich dennoch sammeln, wenngleich ich nicht alle Geschichten zuende erzählen kann. Vielleicht dennoch ein Ansporn?

„Wenn Schützen schützen ...“ lautet die Überschrift in „Der Patriot“. Zur Einordnung: Der Patriot ist von 1848 – eine Tageszeitung im Raum Lippstadt – und die Schützen, die zurzeit wohl kaum Feste feirn, schützen impfend. 300 Menschen in Altengeseke am Pfingstsamstag wurden geimpft. Der Patriot berichtet am 24.05.2021 hinter Bezahlschranke, hat aber einen Einzelpreis pro Artikel parat: 49 Cent, wenn Sie mehr wissen wollen:
https://www.derpatriot.de/artikel/kreis/wenn-schuetzen-schuetzen-grosse-impf-aktionen-in-altengeseke-und-lippstadt.html

Auf Facebook bedankt sich die Schützenbruderschaft beim Helferteam:
https://de-de.facebook.com/pg/SchutzenbruderschaftStNikolaiAltengeseke/posts/

Auch in „Hier und heute“ im WDR am 25.05.2021 wird die Aktion lobend erwähnt. Die Sendung ist aber leider noch nicht in der Mediathek wiederzufinden.

Auch in Verne (Salzkotten) waren die Schützen aktiv, insgesamt gab es 300 Impfdosen. Sälzer-TV berichtet:
https://www.nrwision.de/mediathek/saelzertv-impfaktion-der-verner-schuetzen-landwirtschaft-heute-teil-3-wasseramsel-210525/

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Nicht ohne meine Maske - ein seltsames Zwischenspiel aus Niedersachsen und Twitter

RND fasst die Lage kurz zusammen: Das Land Niedersachsen wollte die Maskenpflicht im Einzelhandel aufheben, wenn der Inzidenzwert unter 35 liegt. Bundesgesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler intervenierten – und der Plan, die Masken fallen zu lassen, ist seinerseits fallengelassen.

RND 21.05.2021:
https://www.rnd.de/wirtschaft/ohne-maske-einkaufen-niedersachsen-will-aufhebung-der-maskenpflicht-im-einzelhandel-nach-kritik-66FT7VF7XRDUHHFFKP2KI4DAAA.html

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CovPass: Noch nicht alles passt so ganz, dafür passiert aber wenigstens was

Das wird eng: Es drohen die Sommerferien und der digitale Impfnachweis. Weil’s europäisch beschlossen ist, weil’s praktisch ist, weil’s Urlaubskontrollen erleichtert. Ist auch alles ganz leicht, wenn man sich beim Bundesgesundheitsministerium durch die Web-Seite liest. Zumal das gelbe Heft weiterhin gilt und auch an Menschen ohne Smartphone gedacht ist. Die kriegen einen QR-Code zwar nicht aufs Auge gedrückt, aber doch als Papier auf die Hand.

Doch auch hier liegt der Teufel im Detail. Denn so ein Impfausweis muss erst einmal erstellt werden. Das geht, laut Bundesgesundheitsministerium so:

„Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können.“
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html

Merken Sie was? In dem Satz mit der „Eingabe und Übernahme“ fehlt das Subjekt. Da ist niemand, der eingibt und übernimmt. Sprachlich geht das ganz einfach: Im Passiv erduldet das Objekt stillschweigend Eingabe und Übernahme und braucht auch vom Täter nichts zu wissen.

Aber die Vermutung, dass hier Impfzentren und Arztpraxen gemeint sind, grenzt an Sicherheit. Sie sind nämlich das Subjekt bei der Generierung des Ausweises. Doch auch hier gilt: Wer macht’s? Klar, die Arzthelferin, ganz nebenbei. Wahrscheinlich während sie zugleich das Telefon bedient, das schon lange vor dem 7. Juni zur Impfhotline geworden ist.

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Affären, Epstein, Tigermücken - Schillernde Nachrichten rund um Bill Gates

Zwei Wochen, nachdem die Scheidung von Bill und Melinda Gates durch die Presse ging, rücken die Medien Bill Gates in die Nähe von Jeffrey Epstein. Auch Gates Affären sind Thema.

Das Handelsblatt titelt am 18.05.2021 „Die dunkle Seite von Bill Gates“:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/scheidung-des-microsoft-gruenders-die-dunkle-seite-von-bill-gates/27199366.html?ticket=ST-6857151-vbilJpd43K4PAsbP4lZB-ap6

Die Frankfurter Rundschau weiß schon in der Überschrift, dass Gates mit Jeffreys Hilfe den Nobelpreis gewollt hatte. 19.05.2021:
https://www.fr.de/panorama/bill-gates-scheidung-melinda-jeffrey-epstein-nobelpreis-microsoft-oslo-milliardaer-missbrauch-90651108.html

Russia Today hingegen informiert am 17.05.2021 darüber, dass Microsoft Bill Gates schon 2019 loswerden wollte:
https://de.rt.com/nordamerika/117601-bereits-2019-wollte-microsoft-gates-wegen-sexueller-eskapaden-loswerden/

Die „Welt“ berichtet in der Videonachricht am 18.05.2021 in Text und Bild auf Youtube, wie Bill Gates 2019 der Untersuchung bzw. ihrem Ergebnis 2019 zuvorgekommen ist und aus dem Verwaltugnsrat austrat:
https://www.youtube.com/watch?v=0yqv4Kws_RA

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Keine Impfpriorisierung mehr ab 7. Juni

Während der Marburger Bund in der Tagesschau noch vor der Aufhebung der Impfpriorisierung warnt, die in einigen Bundesländern in Arztpraxen schon gilt, verkündet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Ende aller Priorisierung für den 7. Juni.

Tagesschau, 17.05.2021, Marburger Bund:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-impfungen-deutschland-103.html

RND, 17.05.2021, Aufhebung der Impfpriorisierung:
https://www.rnd.de/politik/spahn-impfpriorisierung-bundesweit-ab-7-juni-aufgehoben-5OJI2I72CCA5RRXSJSYLRMRBBY.html

T-online mit der Nachricht über die Aufhebung der Impfpriorisierung, 17.05.2021:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_90050504/bund-und-laender-heben-impfpriorisierung-ab-7-juni-auf.html

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Neuigkeiten aus und über Impfzentren

Wann endet die Arbeit der Impfzentren? Endet sie überhaupt? Es gibt auch schon Vorschläge, gleich für die nächste Pandemie zumindest die Struktur aufrechtzuerhalten. Während in Niedersachsen ganz klar das Ende der Impfzentren für den Herbst geplant ist. Die Situation ist also vollkommen unüberschaubar. Und dann gibt es noch die Orte, in denen Ärzte und Impfzentren einander nicht grün sind und die Orte, in denen die Ärzte erleichtert sind, dass die Impfzentren doch nicht schließen. Deswegen: eine kleine Nachrichtensammlung.

Es sind die Ärzte in Bad Tölz und Wolfratshausen, die sich über den nächsten Vertrag fürs Impfzentrum freuen. Bericht am 15.05.2021:
https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/impfzentren-in-bad-toelz-und-wolfratshausen-bleiben-vorerst-erhalten-90577302.html

In München sorgten Spekulationen über ein baldiges Ende der Impfzentren für ein solches Unbehagen, dass die Abendzeitung am 15.05.2021 beteuert: Das Impfzentrum Riem bleibt mindestens bis 30. September.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/impfzentrum-in-riem-bleibt-noch-bis-september-art-727924

„Hallo Niedersachsen“ berichtet am 14.05.2021 über das mögliche Aus für Niedersachsens Impfzentren am 30. September. Bericht von 2 Minuten:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Corona-kompakt-Impfzentren-wohl-nur-bis-September,hallonds65804.html

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hingegen will die Impfzentren wegen künftiger Pandemien in Reserve halten, zitiert das Ärzteblatt ihn aus der Rheinischen Post (14.05.2021):
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123828/Brinkhaus-will-Impfzentren-dauerhaft-erhalten-Impfrekord-vor-Christi-Himmelfahrt

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Aktualisierung: Tausende Impfungen im MVZ Birkenallee

Aktualisierung 17.05.2021:

Jeweils 1000 Impfungen am Freitag und am Samstag, online vergeben, 75000 Aufrufe im MEDNET Impftool allein am Samstag, an beiden Tagen in der Praxis in Papenburg 25 Mitarbeiter im Einsatz, Impfinteressenten nicht nur aus Papenburg, der NDR zu Gast, und: an den nächsten beiden Samstagen sollen im MVZ Birkenalle wieder 1000 Patienten mit Astrazeneca geimpft werden. Fazit: Die Skepsis gegen den Impfstoff von Astrazeneca ist sicherlich gesunken. Bericht gibt's hinter Bezahlschranke in der Neuen Osnabrücker Zeitung am 16.06.2021:
https://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2311717/astrazeneca-1000-impfungen-pro-tag-bei-dr-eissing-in-papenburg

Hallo Niedersachsen, 14.05.2021:
https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/papenburg-ansturm-auf-astrazeneca-impfung-fuer-alle/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS8xMDE5NWUwNi1lNzQ1LTRmNjktYmUwMC02YjFlN2Y0YzNjMDA/

Erster Bericht am 08.05.2021:

1000 Impfungen täglich sind möglich. Dieses Ziel hatte Dr. Volker Eissing, Gründer des MVZ Birkenallee in Papenburg, Anfang März verkündet und damit für Lächeln bzw. Spott, Widerspruch und Fragezeichen gesorgt. Nichtsdestotrotz: Mit viel Vorbereitungen, Impfschulungen der Mitarbeiter, Softwareanpassungen, der Anlage von Impfstraßen durch die Praxis und einem großen Zelt draußen auf dem Parkplatz hat das MVZ für einen reibungslosen – und abstandshaltenden – Ablauf gesorgt. 3500 Patienten waren am Freitag bereits geimpft, an einigen Tagen waren es Hunderte. Ab 10. Mai gibt’s eine dritte Impfstraße, so dass die Kapazitäten noch einmal aufgestockt werden. 1000 Impfungen im MVZ sind also möglich. Bleibt die Frage: Wie kommt Dr. Eissing in so viel Impfstoff? Antwort: Über den Großhandel bezieht er den Impfstoff von Astrazeneca – den viele Patienten nicht wollen.

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Matthias Schrappe diskutiert - adhoc und intensiv - die Zahl der Intensivbetten

Ein Thesenpapier macht seit Sonntag Furore. Es trägt zuvörderst den Namen von Matthias Schrappe, ist aber aufgestellt zusammen mit acht weiteren Wissenschaftlern. Der „Welt“ liegt es vor – und sie berichtet am 17.05.2021 hinter Bezahlschranke. Es geht um Statistiken und ihre Richtig- und Unrichtigkeiten und um die tatsächliche Zahl der Intensivbetten.
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus231167815/Intensivstationen-Es-geschehen-seltsame-unverstaendliche-Dinge.html

Das „Ad-hoc-Papier“ veröffentlicht Matthias Schrappe auf seiner Web-Seite hier:
http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_files/thesenpapier_adhoc3_210516_endfass.pdf

Infos zu Schrappe bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Schrappe

Das Portal „Presse Augsburg“ veröffentlicht am 16.05.2021 den Artikel der DTS-Nachrichtenagentur, die das Papier zusammenfasst. Hier wird die Kernaussage schnell deutlich: Die Bundesregierung habe mit einer halben Milliarde Euro den Aufbau von Intensivbetten gefördert, die sich nun kaum wiederfinden ließen. Zumindest sei es versäumt worden, zusammen mit den Betten auch für Pflegepersonal zu sorgen:
https://presse-augsburg.de/forscher-kritisieren-umgang-von-krankenhaeusern-mit-foerdermitteln/724832/

Euronews nehmen den Bericht der Welt hier auf (17.05.2021):
https://de.euronews.com/2021/05/17/7-tage-inzidenz-bei-83-streit-um-betten-auf-intensivstationen-entbrannt

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