NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Muskelaufbau ohne Anstrengung - Von den Sluraffen der Gegenwart

Gebratene Tauben, die einem ins Maul fliegen: Mal ehrlich, wer will das denn heutzutage noch? Diejenigen, die dem Fleischkonsum abgesagt haben, ganz gewiss nicht, und diejenigen, denen das Schnitzel oder das Steak die Leibspeise sind, stehen dem gebratenen Geflügel, das nicht aus dem Hühnerstall kommt, wahrscheinlich eher skeptisch gegenüber. Taube gibt’s halt nicht im Supermarkt. Oder am Grill. Nur im Schlaraffenland.

Aber: Das Schlaraffenland hat an Attraktivität deutlich verloren. Das wiederum könnte durchaus am Supermarkt liegen, der, sofern das Portemonnaie ausreichend gefüllt, tatsächlich ein bedenkenloses Sich-Durch-Fressen jedem möglich macht. Nein, auch das will heutzutage keiner mehr.

Bewusst, gesund und sportlich leben, das ist vielleicht nicht immer das Ziel, aber auf jeden Fall die Vorgabe. Der eigenen Körper wird performt. Oder gestaltet. Oder gestylt. Das Wort Bodybuilding hat sich – seltsam, oder? – allerdings auch überholt. Nein, die Körperkultur hat sich einen neuen Style gewählt. Man kann dabei – nicht nur sprachlich – bis zu einer gesteigerten Performance gelangen, aber Bodybuilding war tatsächlich früher.

Also Muskeln statt Masse. Und Muskelmasse statt Tauben. Wegen der Gesundheit. Aber selbst wenn sich die Wortwahl und der Betriebsmodus menschlicher Sehnsüchte ändert: Der innere Schweinehund, der bleibt. Und darum forschen Forscher, Forscherinnen, Forschende und Forsche nicht erst seit heute daran, wie der Muskelaufbau ganz ohne Anstrengung vonstattengehen kann. Das Zauberwort heißt Elektromuskelstimulation.

So könnten wir doch das Eine mit dem Anderen vereinen. Im Schlaraffenland der Zukunft sitzen wir bequem im Sessel, der innere Schweinehund liegt uns seufzend zu Füßen, das Fernsehgerät zeigt wahlweise eine Kochsendung (schön wäre jetzt, wenn eine Sternekoch Tauben braten würde) oder die Sportschau …. Und ganz nebenbei stimuliert ein Gerät unsere Muskeln elektrisch dergestalt, dass die Performance wieder stimmt. Vielleicht stellen wir noch einen Ventilator dazu, der für Kühlung sorgt.

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Gassen gegen Lauterbach - Impfstrategie und Isolationspflicht in der Diskussion

KBV-Chef Andreas Gassen wird sich nicht ein viertes Mal impfen lassen – und die pauschale Empfehlung zur vierten Impfung hält er für falsch. Außerdem fordert er, die Isolations- und Quarantänepflicht solle zumindest vorübergehend aufgehoben werden. Damit geht Gassen natürlich frontal auf den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach los. Hier also eine kleine, feine und aktuelle Linkliste zu einer Debatte, auf die wir alle irgendwie wohl gewartet haben. Ach so – und ja. Wenn zwei sich streiten, dann freut sich – hier ist es vor allem die FDP. Deren Rolle in der Debatte dem Anschein nach vor allem in Zustimmung zum KBV-Chef besteht.

Der jüngste Text findet sich beim Kölner Stadt-Anzeiger, 25.07.2022:
https://www.ksta.de/politik/streit-um-isolationspflicht--falsch-und-gefaehrlich----lauterbach-schiesst-gegen-gassen-39835958

Die Tagesschau zeichnete schon am 23.07.2022 die Diskussionsstandpunkte nach – und lässt auch den STIKO-Chef zu Wort kommen:
https://www.tagesschau.de/inland/corona-kassenaerzte-impfstrategie-lauterbach-101.html

t-online spitzt das Gegenüber-Duell am 24.07.2022 zusammen:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92368648/corona-lauterbach-und-gassen-streiten-um-impfstrategie-fuer-den-herbst.html

RND berichtet am 24.07.2022 von Lauterbachs Reaktion auf Gassen.
https://www.rnd.de/politik/lauterbach-nennt-booster-ablehnung-durch-aerztefunktionaer-problematisch-IPNJBTKEGZHRRPQQAKML3XKBPA.html

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Urlaubsangebot mit und vom Pflegedienst

Ein Pflegedienst in Gelsenkirchen hat ein Hotel auf Teneriffa gekauft – damit seine Pflegebedürftigen auch mal wieder ans Meer kommen. Mit den Pflegern, die ihnen vertraut sind. Bei den Pflegekräften war die Freude – und das Staunen – mindestens genauso groß, wie bei den Pflegebedürftigen (und Angehörigen). Die Preise für den Urlaub sind nicht überhöht, Ziel sei unterm Strich die schwarze Null. Der WDR berichtet am 27.05.2022 in einem Hörfunkbeitrag von 3:38 min. Und mit kurzem Text:
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/gelsenkirchener-pflegedienst-schickt-patienten-nach-teneriffa-100.html

Der Hör-Beitrag ist bereits im Dezember als Fernsehbeitrag in der Lokalzeit Ruhr erschienen, in der Mediathek des WDR aber nicht abrufbar. Einen Mitschnitt nicht unbedingt guter Qualität kann man aber auf der Facebook-Seite des Pflegedienstes abrufen:
https://m.facebook.com/apd.de/videos/wdr-lokalzeit-ruhr-%C3%BCber-apd-carevacation-gepflegt-urlaub-machen-auf-teneriffa/414654510360036/

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Corona hautnah

Über Hautveränderung nach Corona oder Coronaimpfung berichtet das ZDF am 20.07.2022:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-omikron-symptom-hautausschlag-100.html

Das Portal gesundheit.de beschreibt Hautveränderungen, die auf Corona zurückgeführt werden können:
https://www.gesundheit.de/news/corona-hautausschlag

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Nachrichten zu den Lieferengpässen in Apotheken

Lieferengpässe in Apotheken. Im Moment, so berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger, gibt es in NRW Schwierigkeiten bei frei verkäuflichen Medikamenten für Kinder, wie zum Beispiel Fiebersäfte. Bericht vom 20.07.2022:
https://www.ksta.de/wirtschaft/medikamenten-mangel-koelner-apotheken-klagen-ueber-lieferengpaesse-39826664

Der Focus berichtete bereits am 11.07.2022 hier:
https://www.focus.de/gesundheit/news/fiebersaefte-elektrolytloesungen-und-co-woher-der-bundesweite-engpass-bei-medikamenten-fuer-kinder-kommt_id_112049472.html

rbb24 berichtete am 14.07.2022 über stockende Lieferketten und Medikamentenmangel – und auch über die Pläne der Bundesregierung, die so die naheliegende Spekulation auch von rbb, Jahre in der Umsetzung brauchen dürften:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/07/medikament-gesundheit-corona-lieferprobleme-apotheke.html

Nachrichtlich ausgesprochen umfassend das Hamburger Abendblatt am 14.07.2022:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article235883977/medikamentenmangel-warum-paracetamol-auf-einmal-knapp-ist-arzneimittel-apotheke-verschreibung-arzt-onkologie-tamoxifen.html

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medikamente informiert auf eigener Webseite über die Lieferengpässe:
https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/Lieferengpaesse/_node.html

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Mechthild Eissing
Mehr als 250 Medikamente seien nicht lieferfähig, so der Deutsche Apothekerverband. Nachricht im Deutschladnfunk, 16.09.2022: http... Weiterlesen
Montag, 19. September 2022 11:21
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E.-coli als Transportmittel für Medikamente

E.-coli-Bakterien könnten künftig Medikamente gegen Krebs direkt zum Tumor transportieren, so die Hoffnung der Forscher des Max-Planck-Institutes für wissenschaftliche Systeme. Bericht in den VDI-Nachrichten, 18.07.2022:
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/gesundheit/wie-bakterien-in-der-krebsbehandlung-zu-winzigen-robotern-werden/

Die Pressemitteilung des Max-Planck-Institutes finden Sie hier:
https://idw-online.de/en/news798385

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Affenpocken - Neue Zahlen

Neue Zahlen zur Verbreitung der Affenpocken hat das RKI veröffentlicht. Demnach sind mehr als 2000 Erkrankungen gemeldet, mehr als die Hälfte davon in Berlin. Bis auf vier Frauen sind bislang nur Männer betroffen (gewesen).

Bericht in der Tagesschau, 19.07.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/affenpocken-faelle-deutschland-impfstoff-101.html

Der dpa-Bericht am 19.07.2022 in der Süddeutschen Zeitung:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-berlin-1140-affenpocken-faelle-in-berlin-sehr-hohe-impf-nachfrage-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220719-99-78166

Die jüngste Meldung des RKI über die nationale und internationale Lage ist vom 20.07.2022, daher liegen die Zahlen hier etwas höher als in der Nachricht der Tagesschau.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Ausbruch-2022-Situation-Deutschland.html;jsessionid=49F5C037334148E2658F3614B65038E4.internet111?nn=2386228

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Streik in NRWs Unikliniken beendet

Der Streik der Pflegekräfte an NRWs Unikliniken ist zuende gegangen – nach 79 Tagen. Die Urabstimmung, in der die Pflegekräfte über die Annahme des Verhandlungsergebnisses entscheiden, findet am 05.08.2022 statt. Die wichtigsten Verhandlungserfolge sind – kurz zusammengefasst – mehr Personal. Wenn das nicht möglich ist, gibt’s Zeit- und Geldausgleich.

Bericht in der Tagesschau, 20.07.2022:
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/demonstrationen-nrw-unikliniken-101.html

Bericht in der ZEIT, 20.07.2022:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-07/nordrhein-westfalen-unikliniken-streik-ende

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Nebelduschen und Verwendungsverbote: Das Wasser in Zeiten des Klimawandels

Sie haben schon von einer Nebeldusche gehört? Oder sind gar schon durchgegangen? Aber selbst, wenn Sie noch keine Nebeldusche gesehen haben, Sie werden sich die Sache schon richtig vorstellen: Ein feiner Sprühregen, den Sie bei Bedarf, also wahrscheinlich jetzt, schnell mal eben durchschreiten könnten. Und dann stellen Sie sich noch ein paar hüpfende und juchzende Kinder vor – und schon sind Sie wahrscheinlich mitten in der näheren Zukunft. Dank des Klimawandels. Wobei wir den Dank vielleicht besser durch „aufgrund“ ersetzen.

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Mechthild Eissing
Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über den Erfolg des Versuchs - und die Ausweitung des Testlaufs. 16 Kubikmeter Wasser pro Stun... Weiterlesen
Donnerstag, 21. Juli 2022 09:02
Mechthild Eissing
In Panketal bei Berlin ist es so weit: Rasensprengen und Pools befüllen ist ab August zu bestimmten Tageszeiten verboten. Berliner... Weiterlesen
Mittwoch, 27. Juli 2022 15:38
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Radioaktive Paste gegen Hautkrebs - eine fast virale Nachricht

Man kann versuchen, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schießen, und die könnten danach vom Regen in die Traufe fallen. All diese Sprichworte könnten einem schon einfallen, wenn man die neuesten Nachrichten über die Heilung von Hautkrebs liest (Links folgen). Eine radioaktive Paste soll helfen und heilen, sofern der Krebs noch nicht weit fortgeschritten ist. Rostocker Wissenschaftler haben das ausprobiert. Die Probanden, sofern im Anfangsstadium, sind dann wohl mit heiler Haut davongekommen.

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Medizinstudium ohne Abi

Hanna hat ADHS, sie hat kein Abitur, aber sie will Ärztin werden. Und sie hat einen Vertrag unterschrieben, sich als künftige Landärztin verpflichtet – und studiert nun in Gronau. Die Lesegeschichte liegt bei den Westfälischen Nachrichten zwar hinter Bezahlschranke und auch eine kostenlose Probezeit ist nicht mögliche. Aber Einsteiger zahlen in den ersten beiden Monaten weniger. Artikel vom 11.07.2022:
https://www.wn.de/muensterland/kreis-borken/gronau/medizin-studium-adhs-hauptschulabschluss-abitur-2597569?pid=true

Derselbe Artikel ist schon am 18.06.2022 bei der FAZ erschienen – aber auch hinter Bezahlschranke:
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/wie-eine-hauptschuelerin-medizin-studiert-landarztprogramm-in-nrw-18092800.htm

Wer sich grundsätzlich mit der Frage beschäftigt, wann und wie man ohne Abitur an einen Studienplatz für Medizin kommt, der kann sich beim „praktisch Arzt“ informieren. Unklar ist, wie aktuelle die Seite ist, da durch keinerlei Datum gekennzeichnet:
https://www.praktischarzt.de/medizinstudium/medizinstudium-ohne-abitur/

Der Spiegel berichtete im März darüber, dass immer mehr Studenten ohne Abitur einen Medizinstudienplatz erhalten. 28.03.2022:
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/che-studie-noch-nie-studierten-in-deutschland-so-viele-menschen-ohne-abitur-a-a0c0194c-8266-4830-b1c1-82d743769243

Insgesamt studierten schon 2020 etwa 1000 Menschen in Deutschland Medizin, ohne das Abitur gemacht zu haben, berichtet das „Centrum für Hochschulentwicklung“ im Juni 2020:
https://www.che.de/2020/medizinstudium-ohne-abitur/

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Pflegerin angeklagt, weil sie mit Corona weitergearbeitet haben soll

In Hildesheim ist eine Pflegerin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, weil sie offenbar im Heim Pfleger angesteckt hat, obwohl sie in Quarantäne hätte sich begeben müssen, da jemand in ihrem Haushalt an Corona erkrankt war. Mindestens eine Bewohnerin ist in Folge an Corona gestorben. Bericht Braunschweiger Zeitung, 12.07.2022:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92356824/corona-schwerere-verlaeufe-bei-omikron-ba5-karl-lauterbach-widerspricht-rki.html

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Corona-Ticker: Hausärzte wollen zurück zur telefonischen Krankschreibung

Hier werden regelmäßig bemerkenswerte Corona-Nachrichten eingestellt - nicht immer aktuell, nicht immer professionell und nicht allumfassend:

Aktualisierung 12.07.2022:

Hausärzte fordern angesichts steigender Corona- und Erkältungszahlen die Rückkehr zur telefonischen Krankschreibung. Die Tagesschau berichtet, 12.07.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/corona-telefonische-krankschreibung-103.html

Ist das derzeitig neue B5-Omikron-Coronavirus nur ansteckender oder sorgt es auch für einen schwereren Krankheitsverlauf? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und das RKI seien da offenbar verschiedener Ansicht, berichtet t-online, ohne aber eine ausdrückliche Antwort vom Gesundheitsministerium zu dieser Diskrepanz erhalten haben. Lauterbach war auf Twitter von schwereren Verläufen ausgegangen. Artikel 12.07.2022:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92356824/corona-schwerere-verlaeufe-bei-omikron-ba5-karl-lauterbach-widerspricht-rki.html

Aktualisierung 18.06.2022:

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Zur Umsetzung der Impfpflicht im Gesundheitswesen - Linkliste

Die Impfpflicht im Gesundheitswesen gilt. Und das nicht nur theoretisch. Und doch: Im Alltag ist Vieles anders. Und viele Ungeimpfte arbeiten weiter – genauso, wie sich viele Geimpfte auch weiter infizieren. Schwierig, einen Überblick zu formulieren. Eine kleine (chronologische) Linksammlung zum Thema ist vielleicht hilfreich. Wenngleich sie oft auch nur zeigt, welche Medien auf wessen Seite sich schlagen möchten. Aber auch das ist ja informativ.

Der jüngste Text ist vom MDR, 11.07.2022. Unter der Überschrift „Was aus der Impfpflicht im Gesundheitswesen geworden ist“, konstatiert der Autor, dass in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen offenbar noch keine Tätigkeitsverbote ausgesprochen wurden und auch die Reaktionszeiten der Ämter durchaus lang sind:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-virus-impfpflicht-krankenhaus-arzt-pflege-100.html

Die Thüringer Zahnärzte fordern Augenmaß bei der Umsetzung der Impfpflicht. Die Versorgungslage müsse immer Vorrang haben. 11.07.2022:
https://www.abg-net.de/aktuelles/nachrichten/datum/2022/07/11/zahnaerzte-fordern-augenmass-bei-umsetzung-der-corona-impfpflicht/

Der BR berichtet im Ticker am 10.07.2022 von einem erstmaligen Betretungsverbot für nicht geimpftes Personal in Brandenburg:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-die-ereignisse-vom-04-bis-10-Juli,T9vrM87

Fazit im Text vom SWR am 20.06.2022: Vielerorts wird auf Zeit gespielt.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/bw-impfnachweis-teil-impfpflicht-pflege-100.html

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Notfalldaten und Ausweispflicht: Von der Sehnsucht, erkannt zu werden

Ja, die Welt könnte so schön und so neu sein. Digital ist sie ja schon. Und weil es so schön ist und wir so vernünftig sind, könn(t)en wir alle die Informationen, die für unsere Retter im Notfall (dringend) erforderlich sein könn(t)en, so auf unseren Handys speichern, dass sie ohne PIN abrufbar sind. Das ist doch schön und praktisch zugleich, oder? Auf jeden Fall ein tolles Feature. Meine Hosentasche zum Beispiel greift ständig auf dieses Feature zurück. Von ganz allein. Das liegt aber vielleicht auch nur daran, dass ich in dieser schönen neuen Welt noch immer nicht weiß, wie ich auf meinem Handy die Display-Sperre einrichte. Aber Sie kennen diese Art von Grenz-Erfahrungen gewiss selbst.

Jemand, der über all diese digitalen Fragen vielleicht erhaben ist, gewiss aber den Durchblick hat, und der allen Menschen, deren Handynotfälle er zu händeln gebeten wurde, zur Eingabe von Notfalldaten geraten hat, hat jetzt die Notfalldienste nach der Notwendigkeit von Notfalldaten auf dem Handy befragt. (Link unten) Um es kurz zu machen: Sie sind gewiss nice to have, diese Notfalldaten. Nötig sind sie aber nicht. Oder nur bedingt. In den ersten 30 bis 40 Minuten stellen sich den Notfallsanitätern nämlich ganz andere Fragen als die, welche Medikamente dieser Mensch in akuter Not für gewöhnlich nehmen muss. Und auch der Name dieses Menschen spielt im Notfall nicht die bedeutendste Rolle.

Dies als Antwort auf meine Ärztin, die neulich – ohne mit der Wimper zu zucken – behauptet hat, ich müsse meinen Personalausweis ständig bei mir führen. Allein schon wegen der Retter, die mich im Notfall am Leben erhalten. Nein, habe ich kühn zu behaupten gewagt, die Retter retten mich auch, wenn sie meinen Namen nicht kennen. Und ja: Ich bin ausweispflichtig. Sie wahrscheinlich auch. Das heißt aber nur, dass ich einen Ausweis besitzen muss – und ihn auf Verlangen vorzeigen können muss. Ich muss ihn nicht ständig mit mir führen. Sollte ich ihn dann aber zur Feststellung meiner Identität, zum Beispiel während einer Demo, vorzeigen müssen und habe ich ihn nicht dabei, dauert die Feststellung meiner Identität natürlich leider etwas länger. Im Zweifelsfall ist sie auch unangenehmer. Weswegen es klug ist, an Orten und in Situationen, in denen zu erwarten ist, dass es einem passieren kann, sich ausweisen zu müssen, auch einen Ausweis mit sich zu führen.

Warum ich jetzt das Eine mit dem Anderen verknüpfe? Die Aufforderung, meinen Ausweis ständig mit mir zu führen, begegnete mir bei meiner Ärztin nicht zum ersten Mal. Der Auffassung sind tatsächlich viele Menschen. Es hat mich nur ausgesprochen verblüfft, dass eine Ärztin sie so vehement – und so unbelehrbar – vortrug.

Dahinter steckt, so mein Verdacht, eine stille Sehnsucht. Man kann sie für eigentümlich deutsch halten – oder einfach nur für eigentümlich: Es ist unser aller Sehnsucht, erkannt zu werden.

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Virus trifft auf Mikroplastik

Ganz schön schlau, das muss man ihnen lassen. Einige Viren, die Magen-Darm-Erkankungen auslösen, haben das Mikroplastik für sich entdeckt. Darauf können sie offenbar länger leben, nämlich bis zu drei Tage, und von da aus eben auch länger Menschen infizieren. Diese Nachricht finden Sie im Business Insider am 07.07.2022. Und da auch dieses Magazin online sich nicht von den Lesern, sondern notgedrungen von der Werbung finanzieren lässt, kommt es hier zu einer ganz wunderbaren Liasion. Bildlich gesehen. Für ein bekanntes Herrenparfüm steigt nämlich ein mit Sixpack und allem, was mann so braucht, versehener Mann, in innigster innerer Andacht und mit körperlicher Verve aus dem Wasser auf. Biblisch gesehen, steigt er vielleicht sogar aus den Wassern aus. Auf keinen Fall aber hat er die Überschrift des Textes, in dem er wirbt, zuvor gelesen: „Krank nach dem Baden im Sommer“, so die ersten warnenden Worte. Falls ich Ihnen zu viel versprochen habe und das schöne Mannsbild nicht auf Ihrem Bildschirm aus den Wassern neu geboren wird, weil die Werbung mal wieder personalisiert ist, bleibt die Frage: Was soll ich persönlich mit so einem schönen Mann? Aber da können Sie mir gewiss auch nicht weiterhelfen. Der Artikel lohnt das Lesen trotzdem.
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/krank-nach-dem-baden-im-sommer-diese-viren-heften-sich-an-mikroplastik-und-ueberleben-so-bis-zu-drei-tage-a/

Das Thema auch in Standard.de, 29.06.2022:
https://www.derstandard.de/story/2000136984017/gefaehrliche-viren-besiedeln-mikroplastik-im-wasser

Bleibt noch eine weitere Frage. Nämlich die nach dem Nachrichtenwert. Neudeutsch: Der Faktencheck. Ich bin kein Faktenfinder, finde die Nachricht aber ansonsten nur bei Yahoo und Winfuture. Der Business-Insider hingegen gesteht am Ende seines Artikels, dass er eine Übersetzung aus dem Englischen ist – und verlinkt ins Original. Aber dort kann Ihnen auf der Suche nach den Fakten auch nicht weitergeholfen werden. Der Artikel ist tatsächlich nur die Übersetzung.

Immerhin habe ich am Ende doch noch etwas herausgefunden. Auf der Seite des WWF ist im Jahre 2020 noch unklar, ob Mikroplastik ein Überträger für Viren und Bakterien ist. Und wo die Frage, da geht offenbar der Weg, nicht wahr?
https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/mikroplastik

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Schwarzbuch Krankenhaus - Erfahrungsberichte aus der Pflege

Die Beschäftigten der Unikliniken in NRW streiken seit neun Wochen – und haben sich nun mit Schilderungen aus dem Arbeitsalltag an die Öffentlichkeit gewandt – und sie haben in einer Kirche in Köln aus einem „Schwarzbuch Patientensicherheit“ Erfahrungsberichte vorgelesen. Denn oft reicht die Zeit nicht einmal für die notwendigsten Versorgungen.

Das Schwarzbuch finden Sie hier veröffentlicht:
https://schwarzbuch-krankenhaus.net/

Die Berichterstattung in (ausgewählten) Medien:

Rheinische Post, 04.07.2022
https://rp-online.de/nrw/panorama/koeln-uniklinik-beschaeftigte-tragen-dramatische-erfahrungsberichte-vor_aid-72379839

Bericht beim WDR, 04.07.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/patienten-sterben-alleine-100.html

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Amtsärzte fordern Abwasseruntersuchungen auf Corona in allen Städten

Die Amtsärzte in Deutschland fordern Abwasseranalysen in ganz Deutschland. Die Tagesschau berichtet hier in einem 30-Sekunden-Video:
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1054655.html

Damit haben die Amtsärzte wohl den Auftakt zu einem (nicht wirklich neuen) Medienthema gegeben. Hier nur ein paar Links:

Die Berliner Morgenpost nimmt den Vorschlag der Amtsärzte hier auf, 04.07.2022:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article235793405/coronavirus-abwasser-pandemie-amtsaerzte-zahlen.html

Neue Zahlen und Richtwerte aus dem Abwasser: In Köln belegen die Virenfunde aus der Abwasseranalyse, dass die Inzidenzzahlen eher doppelt so hoch sind, als sie derzeit verlautbart werden. Einen Wortwitz, der die Diskrepanz als Dunkelziffer benennt, spart sich der WDR jedoch. Bericht vom 04.07.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/abwasser-corona-inzidenz-100.html

Die taz berichtet aus Berlin – und ist dabei durchaus den Wortwitzeleien nicht abgeneigt. Das Erstaunliche: Hier deuten die Zahlen darauf hin, dass die derzeitige Coronawelle längst wieder abebbt. Artikel vom 04.07.2022:
https://taz.de/Coronavirus-Monitoring/!5865241/

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Die Wissenschaft hat festgestellt ---- Statistisches zu Alzheimer, Influenza und Covid-19

Die regelmäßige Grippe-Impfung senkt offenbar das Alzheimer-Risiko. Während eine Erkrankung an Corona das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöht. So die statistischen Ergebnisse dänischer und US-Forscher. Der MDR berichtet am 30.06.2022:
https://www.mdr.de/wissen/corona-grippe-impfung-schuetzt-vor-alzheimer-demenz-100.html

Ausführlicher über den Zusammenhang von Covid-19 und Influenza mit neurodegnerativen Erkrankungen berichtete das Ärzteblatt am 27.06.2022:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135389/COVID-19-und-Influenza-erhoehen-Risiko-fuer-neurodegenerative-Erkrankungen-mit-einer-Ausnahme

Auch der WDR hat sich der dänischen – statistischen – Studie angenommen. Die Wissenschaftsjournalistin des WDR, Ruth Schulz, weist jedoch darauf hin, dass das Risiko statistisch nur leicht erhöht ist. 28.06.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/erhoeht-corona-das-risiko-fuer-alzheimer-und-parkinson-100.html

Die Deutsche Welle weist ebenfalls, gleich zu Anfang ihres Artikels, darauf hin, dass es keinen Grund zu allzu großer Sorge gibt. Außerdem gebe es keine Anhaltspunkte für einen kausalen Zusammenhang. 01.07.2022:
https://www.dw.com/de/keine-angst-vor-alzheimer-nach-covid-19/a-62303350

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Migräne - Aktuelle Artikelsammlung

Die Barmer Krankenkasse in Baden-Württemberg hat festgestellt, dass immer mehr Männer unter Migräne leiden – und die Steigerungsrate bei den Männern deutlich höher ist als bei den Frauen. Gründe dafür sind unklar. Möglich ist auch, dass mehr Männer als zuvor benennen, dass sie Migräne haben. Zahlen und Vermutungen gibt es zu lesen in der Badischen Zeitung. Der dpa-Artikel ist vom 22.06.2022:
https://www.badische-zeitung.de/krankenkasse-immer-mehr-maenner-leiden-unter-migraene--214494738.html

Im Norden dasselbe Ergebnis im dpa-Artikel vom 04.07.2022, eingestellt von hamburg.de:
https://www.hamburg.de/nachrichten-hamburg/16319946/im-norden-leiden-maenner-zunehmend-an-migraene/

Hilfe für alle Migränegeplagten – bzw. Hilfsangebote – gibt es unzählige. Die Webseite Pharmafakten (eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland) berichtet über den Erfolg von digitalen Gesundheitsanwendungen (nicht nur) bei Migräne. Der Artikel bezieht vom 01.07.2022 bezieht sich auf eine Expertenrunde in Berlin.  
https://www.pharma-fakten.de/news/details/1256-digitale-gesundheitsanwendungen-was-digas-wirklich-koennen/

Die Corona-Pandemie scheint ein Migränetreiber zu sein. Der SWR berichtete am 21.10.2021 über einen deutlichen Anstieg der Migräne bei Kindern und Jugendlichen:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/migraene-kopfschmerzen-bei-kindern-jugendlichen-durch-pandemie-100.html

Auch die Pharmazeutische Zeitung berichtet am 22.06.2022 über den Einsatz von Gesundheitsapps bei Migräne:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kopfschmerzen-digital-in-den-griff-bekommen-133839/

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KBV Praxisnachrichten

Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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