NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Lauterbach will 1000 Gesundheitskioske einrichten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will mit 1000 Gesundheitskiosken dafür sorgen, dass auch in sozial benachteiligten Regionen die medizinische Versorgung gewährleistet ist. Gestritten wird – wie sollte es anders sein – über eine Finanzierung. Das Konzept, so scheint es zumindest, steht in der Diskussion nicht wirklich zur Debatte. Die Mitarbeiter der Gesundheitskioske sollen vor allem die kontinuierliche Versorgung und Behandlung sicherstellen. Also Blutdruckmessen, Blutzucker messen, chronisch Kranke begleiten – und ansprechbar sein.

Artikel in der Tagesschau, 30.08.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/gesundheitskiosk-103.html

Links zu Berichten und Webseiten bereits bestehender Gesundheitskioske:

Der – nach Tagesschaubericht – erste Gesundheitskiosk in Deutschland steht in Billstedt und Horn (Hamburg):
https://gesundheit-bh.de/gesundheitskiosk/

Dort war auch der Bundesgesundheitsminister zu Besuch. Das Hamburger Abendblatt berichtet am 31.08.2022 hinter Bezahlschranke:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article236305355/karl-lauterbach-besucht-gesundheitskiosk-in-billstedt-hamburg-medizinische-beratung.html#

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Acht Minuten für Karl Lauterbach - extra 3

Acht Minuten Zeit für nur einen einzigen Minister. In mehreren Auftritten. Christian Ehring meint’s echt ernst. Und knöpft sich den Bundesgesundheitsminister vor. Sein Verbesserungsvorschlag: Besser Krankheiten verbieten, als mehr Personal anordnen, dort wo mehr Personal nicht vorhanden ist. Ja, so könnte es gehen. Auf jeden Fall, so die Kritik: Lauterbach coronat zu viel und handelt zu wenig. Beitrag in extra 3, 20.08.2022:

https://www.youtube.com/watch?v=BtIbDWsAV_g

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Lauter Missverständnisse - Lauterbach klärt auf

Da haben wir doch alle – oder waren es mal wieder nur die Medien – unser aller Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach völlig missverstanden. Der Plan, dass von der künftig geplanten Maskenpflicht diejenigen ausgenommen sind, die frisch genesen oder vor spätestens drei Monaten geimpft wurden, bedeutet keineswegs, dass wir uns jetzt alle drei Monate impfen lassen sollen. Gut, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach das jetzt richtigstellt: Sich alle drei Monate impfen zu lassen, sei medizinisch völlig unsinnig – und die vierte Impfung für alle habe er auch nicht gefordert.

BR, 10.08.2022: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/lauterbach-corona-impfung-alle-drei-monate-ist-unsinnig,TE4wDji

So, dann wissen wir ja jetzt Bescheid. Unter gewissen Umständen – Alter, Gesundheit, etc. – dürfen wir uns die vierte Impfung also sparen und brauchen uns auch nicht damit auseinandersetzen, ob wir auf einen angepassten Impfstoff warten wollen, sollen oder müssen. Wir müssen einfach nur die Klappe halten, pardon, den Mund wieder bedecken.

Sollten wir dann doch frisch genesen sein, umso besser. Und damit der Rest der Welt gleich weiß, dass wir keinen Mundschutz tragen müssen, bekommt das Impfzertifikat in der Corona-Warn-App ein farbliches Kennzeichen. Das ist von großem Vorteil für alle, die da kontrollieren sollen werden müssen: Es geht schneller.

Blöd nur, wer noch immer keine Corona-Warn-App hat. Aber sicher lässt sich auch jedes andere Handy-Impf-Zertifikat, zum Beispiel bei CovPass, farblich kennzeichnen. Einfacher wäre es natürlich, ein jeder trüge ein farbliches Band am Oberarm. Aber nein, das geht natürlich gar nicht. Historisch nicht und praktisch nicht. Da könnte sich ja jeder sein Bändchen selbst herstellen.

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Bundesgesundheitsminister hat Corona

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, vierfach geimpft, hat Corona, ist nur leicht infiziert und nimmt seine Amtsgeschäfte aus häuslicher Isolation heraus wahr.

Tagesschau, 05.08.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/lauterbach-corona-infektion-101.html

Süddeutsche Zeitung, 05.08.2022:
https://www.sueddeutsche.de/politik/lauterbach-corona-zahlen-deutschland-rki-1.5634186

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Affenpocken - Panikmache und Entwarnung in aktuellen Überschriften (und Nachrichten)

Same procedure as last year? Na ja, die Prozedur, von der ich hier zu sprechen gedenke, fing schon 2020 an. Und ob sie nun, mehr als zwei Jahre später, damit anfängt, wieder aufzuhören, weiß ich nicht. Es sieht aber so aus.

Same procedure as every year? Na ja, noch nicht. Aber es sieht so aus, als müssten wir uns darauf vorbereiten. Kommt nach der Coronapandemie die Affenpocken-was-auch-immer-demie? Es sieht so aus, als hätten zumindest die Medien ihr nächstes Fressen schon gefunden. Wobei sich da die Lager ziemlich spalten: Die einen warnen laut, die anderen beruhigen laut. Ob das hinwiederum zum Konzept gehört, darf man wahrscheinlich nur dann fragen, wenn man sich den Vorwurf der Verschwörungstheorien gefallen lassen möchten.

Nein, für eine Theoriebildung ist es noch deutlich zu früh, aber vielleicht können wir ja ein paar Verschwörer im noch laufenden Geschäft beobachten. Zumindest aber können wir die Theorien in ihrer Bildungsphase hinterherspüren. Mein Versuch, die aktuellen Überschriften tabellarisch in zwei Spalten einzuordnen – nämlich in Warnungen und Entwarnungen – ist allerdings allenfalls für den Ansatz gut, danach aber doch lächerlich. Entwarnungen gibt es genug, die Warnung aber kommt stets im Gewand der Tarnung daher. Es sind diese mahnenden Stimmen, die in einem Satz sagen können, dass das Virus lange nicht so gefährlich ist, wie das Coronavirus – und im nächsten Satz das ganze Programm fordern, von der Isolationspflicht bis zur Impfung. Same procedure als last year, James.

Also wieder eine kleine Überschriftenliste, die Eingruppierung ist tatsächlich jedoch ziemlich relativ. Nicht jeder Artikel hält, was die Überschrift verspricht. Meist findet sich im Kleindgedruckten dann doch der beruhigende Hinweis darauf, dass die Gefahr nicht so groß ist, wie der Anschein. Doch die Überschriften huldigen halt gern dem Anschein.  

Zuallererst vor aber noch ein großes Loblied auf die taz. Die geht nämlich das Thema von einer ganz anderen Seite an – und mahnt Journalisten und Journalistinnen zur Vorsicht und vor Panikmache. Und das ganze ohne Klickschrankerei. Der Artikel ist, so vermute ich zumindest, vom 23.05.2022:
https://taz.de/Affenpocken-in-Medienberichten/!5853554/

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Gassen gegen Lauterbach - Impfstrategie und Isolationspflicht in der Diskussion

KBV-Chef Andreas Gassen wird sich nicht ein viertes Mal impfen lassen – und die pauschale Empfehlung zur vierten Impfung hält er für falsch. Außerdem fordert er, die Isolations- und Quarantänepflicht solle zumindest vorübergehend aufgehoben werden. Damit geht Gassen natürlich frontal auf den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach los. Hier also eine kleine, feine und aktuelle Linkliste zu einer Debatte, auf die wir alle irgendwie wohl gewartet haben. Ach so – und ja. Wenn zwei sich streiten, dann freut sich – hier ist es vor allem die FDP. Deren Rolle in der Debatte dem Anschein nach vor allem in Zustimmung zum KBV-Chef besteht.

Der jüngste Text findet sich beim Kölner Stadt-Anzeiger, 25.07.2022:
https://www.ksta.de/politik/streit-um-isolationspflicht--falsch-und-gefaehrlich----lauterbach-schiesst-gegen-gassen-39835958

Die Tagesschau zeichnete schon am 23.07.2022 die Diskussionsstandpunkte nach – und lässt auch den STIKO-Chef zu Wort kommen:
https://www.tagesschau.de/inland/corona-kassenaerzte-impfstrategie-lauterbach-101.html

t-online spitzt das Gegenüber-Duell am 24.07.2022 zusammen:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92368648/corona-lauterbach-und-gassen-streiten-um-impfstrategie-fuer-den-herbst.html

RND berichtet am 24.07.2022 von Lauterbachs Reaktion auf Gassen.
https://www.rnd.de/politik/lauterbach-nennt-booster-ablehnung-durch-aerztefunktionaer-problematisch-IPNJBTKEGZHRRPQQAKML3XKBPA.html

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Bürgertest kostet den Bürger ab Juli 3 Euro - Katalog von Ausnahmen

Wir hatten es geahnt. Der kostenlose Bürgertest wird nicht kostenlos bleiben. Und so ist es auch gekommen. Am Freitag hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in einer Pressekonferenz kundgetan, was uns ab dem 1. Juli erwartet. Für die meisten sind das Kosten von 3 Euro pro Test. Für die Ausnahmen, und das sind nicht wirklich wenige, bleibt der Test kostenlos. Kinder unter fünf Jahren, Frauen zu Beginn der Schwangerschaft und Besucher von Krankenhäusern und Pflegeheimen zum Beispiel.

So sollen die Kosten gesenkt werden. 5 Milliarden Euro hätten veranschlagt werden müssen bis Jahresende, wenn der kostenlose Bürgertest für alle kostenlos geblieben wäre. Mit einer Beteiligung von 3 Euro von all den Bürgern, die nicht zum Ausnahmekatalog gehören, werden jetzt bis Jahresende stattdessen nur noch Kosten von 2,7 Milliarden Euro erwartet.

Gleichzeitig sinkt der Betrag, den Testzentren und Co. für einen Bürgertest abrechnen können. Und gleichzeitig ist noch nicht wirklich klar, wie die Bürger ihre Berechtigung zum kostenlosen Test nachweisen müssen. Die Rede ist von Selbstauskünften und von Formularen. Sicher, wir hatten es geahnt. In vier Tagen geht’s los.

Die Verkündigung:

Tagesschau, 24.06.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-buergertest-101.html

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Sommer, Sonne - und die Welle

Trarira, die Sommerwelle, die ist da. Lange war sie herbeibefürchtet worden, nun lässt sie sich durch Zahlen belegen. Der Bundesgesundheitsminister warnt. Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen – und rät zur nächsten Impfung, die möglicherweise nicht vor Ansteckung, wohl aber vor schwerem Verlauf schütze.

Bericht der Berliner Zeitung, 15.06.2022
https://www.berliner-zeitung.de/news/lauterbach-sommer-corona-welle-ist-da-li.236414

Im Spiegel, 15.06.2022:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-sommerwelle-gesundheitsminister-lauterbach-warnt-vor-steigenden-infektionszahlen-a-e4c7b977-280a-47b4-81ba-905206ed38a9

Die Welt, 15.06.2022: https://www.welt.de/politik/deutschland/article239351385/Steigende-Corona-Zahlen-Lauterbach-Sommerwelle-ist-Realitaet.html

Die ZEIT, 15.06.2022:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-06/corona-pandemie-sommerwelle-impfung-lauterbach?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

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Triage - oder ein Gesetzesentwurf und der Rückwärtsgang

Die Nachrichtenlage ist unübersichtlich, das Ergebnis heute, 09.05.2022, eindeutig. Der Bundesgesundheitsminiseter Karl Lauterbach will keine „Ex-post-Triage“ ermöglichen. Das heißt: Im Falle einer Überlastung der Krankenhäuser soll nicht die Behandlung eines Patienten abgebrochen werden dürfen, weil sie weniger erfolgversprechend ist, als die Behandlung eines anderen Patienten. Die „Welt“ berichtet hier, 09.05.2022:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article238639529/Neues-Triage-Gesetz-Nach-Kritik-der-Gruenen-Lauterbach-will-keine-Ex-Post-Triage-ermoeglichen.html

Der Ausgangspunkt ist ebenso eindeutig: Ende 2021 hatte das Bundesverfassungsgericht eine Triage-Regelung gefordert, um so zu gewährleisten, dass niemand mit Behinderung benachteiligt wird, wenn die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht ausreichen, Presseimitteilung vom 28.12.2021:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-109.html

Am Wochenende ist dann der Gesetzesentwurf „in die Öffentlichkeit geraten“, wie es das Handelsblatt formuliert, nachdem Lauterbach versprochen hatte, bald einen Gesetzentwurf vorzulegen, 09.05.2022:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pandemie-nach-heftiger-kritik-lauterbach-zieht-entwurf-fuer-triage-gesetz-zurueck/28317866.html

Und dann geht die Nachrichtenlage für das vorangegangene Wochenende eben durcheinander, weil die Äußerungen der einen und der anderen Seite zeitgleich veröffentlicht wurden, weil nach dem Gesetzesentwurf der Abbruch von Behandlungen möglich sein sollte und weil der Ablauf der Ereignisse nicht sauber klar wird. So ist dann das Nacheinander der Ereignisse für den schnellen Nachrichten-Googler nicht so schnell nachvollziehbar.

Einen schnellen und guten Überblick der Debatte vom Wochenende gibt die Ärzte-Zeitung am 08.05.2022:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Ex-post-Triage-Gruene-kritisieren-Plaene-zu-Behandlungsabbruch-428934.html

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Lauterbach verweigert Geld für die digitale Modernisierung des RKI

RKI-Chef Lothar Wieler möchte das RKI digital neu aufstellen – und hatte von der vorige Regierung Zusagen erhalten. Der jetzige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach aber ist nicht bereit, die Finanzierung für das Projekt bereitzustellen. De3r Bericht der „Welt am Sonntag“ vomn 24.04.2022 liegt hinter Bezahlschranke:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus238335865/Bundeshaushalt-Lauterbach-blockiert-Modernisierung-des-Robert-Koch-Instituts.html

ntv (24.04.2022) und das Ärzteblatt (25.04.2022) nehmen jedoch die Berichterstattung darüber ebenfalls auf:
https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-streicht-Wieler-das-Geld-article23286295.html
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/133588/Zeitung-Gesundheitsministerium-verweigert-RKI-Reformprojekten-die-Finanzierung

Auch die FAZ berichtet am 24.04.2022:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lauterbach-blockiert-rki-reformen-17979237.html

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Geplante Lauterbach-Entführung - Nachrichtenlage und -Verlauf

Vier Männer sitzen in Untersuchungshaft, über eine fünfte geben die Ermittler keine Auskunft. Sie sollen die Entführung des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach geplant haben. Festgenommen wurden sie vor einer Woche. Die Nachricht wurde am 20.04.2022 öffentlich, der SWR berichtet am 21.04.2022 umfangreich:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/lauterbach-entfuehrer-beschuldigte-100.html

Die Pläne waren schon vorher bekannt, die Nachrichten berichteten am 14.04.2022 und 15.04.2022. Auffällig ist, dass in der Berichterstattung beim SWR und beim BR am 14.04.2022 und 15.04.2022 von einer Telegram-Chatgruppe die Rede ist, am 20.04.22/21.04.2022 jedoch allenfalls noch von einer Chatgruppe.


Die Berichte:

Die Tagesschau berichtete am 14.04.2022, dass ein Haftbefehl erlassen wurde:
https://www.tagesschau.de/inland/razzien-vereinte-patrioten-103.html

SWR (15.04.2022):
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/razzien-telegram-chatgruppen-100.html

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Lauterbach fürchtet Killervarianten im Herbst - Virologen reagieren zurückweisend

Nachdem der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der „Bild am Sonntag“ vor möglichen „Killervarianten“ gewarnt haben, sind diese und jener selbst in aller Munde. Kritik am Vokabular ist die häufigste Antwort. Der Artikel in der „Bild am Sonntag“ liegt online hinter Bezahlschranke, aber es ist genügend Aufmachung zu sehen und lesen, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Der Artikel fängt nahezu szenisch an: „Die Corona-Zahlen fallen und fallen und fallen …“. Genau, Sie ahnen es: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist nach Auskunft der Bild trotzdem besorgt. Für den Rest an Info bräuchten Sie das Abo:
 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/lauterbach-warnt-vor-absoluter-killervariante-ansteckend-wie-omikron-toedlich-wi-79797088,view=conversionToLogin.bild.html

Kostenlos lesen können Sie aber den Artikel, den die Bild selbst am 19.04.2022 nachdreht. Darin verwirft die Bild die Studie, aus der Lauterbach seine Einschätzung bezieht, in Bausch und Bogen – zumindest für Deutschland. Die Studie stammt aus Hongkong, und dort waren Coronaverlauf, Impfungsverhalten etc. sehr unterschiedlich als hier:
https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/lauterbachs-panik-prognose-vor-corona-killervariante-im-bild-check-79809068.bild.html



Kleine Linkliste der Reaktionen – alle ohne Bezahlschranke:

In der ZEIT vom 19.04.2022 finden Sie den dpa-Artikel, der die ersten Reaktionen zusammenfasst:
https://www.zeit.de/news/2022-04/19/killervariante-weiter-kritik-an-lauterbach?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


Der Tagesspiegel zitiert am 18.04.2022 (unter anderen) den Virologen Hajo Zeeb, der sowohl die Vokabel bemängelt – als auch die Erwartung eines möglichen Auftretens einer tödlichen Variante im Herbst in Frage stellt:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/sind-die-omikron-subtypen-toedlicher-lauterbach-warnt-vor-killervarianten-und-erntet-kritik/28258712.html

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Ab Mai Isolationspflicht nur noch für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Ab dem 1. Mai müssen Corona-Infizierte nicht mehr zwingend sich in häusliche Isolation begeben, können dies aber freiwillig tun. Das gilt nicht für Beschäftige im Gesundheitswesen. Hier bleibt die bisherige Regel bestehen, wonach die Mindest-Isolationsdauer fünf Tage beträgt. Danach kann man sich freitesten. Die neuen Regeln hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach heute in Berlin kundgegeben. Ziel ist, einen hohen Personalausfall bei hohen Inzidenzen zu verhindern. Die „Welt“ berichtet am 04.04.2022:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article237988321/Lauterbach-Isolation-bei-Corona-Infektion-ab-1-Mai-nur-noch-freiwillig.html

Auch im Spiegel, 04.04.2022:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/isolation-laut-gesundheitsminister-karl-lauterbach-ab-mai-nur-noch-freiwillig-a-a0215e30-75ff-4743-8f64-d99f7215c432

t-online hat einen Mathematiker zu diesen Regeln befragt, der die Pandemie „modelliert“. Seine Einschätzung: ein schlechter Aprilscherz. 04.04.2022:
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91955192/lockerung-der-quarantaene-regeln-experte-wohl-ein-schlechter-aprilscherz-.html

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Lauterbach und die Rolle rückwärts - Isolation künftig doch nicht freiwillig

Rückwärtsgang: Die Idee, dass Corona-Infizierte nur noch freiwillig in die Isolation gehen – ausgenommen Beschäftigte im Gesundheitswesen – ist Schnee von gestern. Lauterbach rudert zurück. Es sei das falsche Signal, wenn Infizierte selbst entscheiden. Und Corona sei ja auch keine Erkältung.

Bericht NDR, 06.04.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Falsches-Signal-Lauterbach-kassiert-freiwillige-Isolation,corona10498.html

MDR, 06.04.2022:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/corona-lauterbach-isolation-nicht-freiwillig-100.html

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Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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