NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Post-Vac: Die Diskussion über Impfnebenwirkungen kommt endlich ins Rollen

Impfnebenwirkungen? Ganz schlechtes Thema. Zumindest lange Zeit. Kommen vor, sind aber selten, so die häufig lapidare Antwort. Klar: Auch da fehlte es an Erfahrungen. Aber selbst, als Menschen von ihren Erfahrungen berichteten, blieben die Antworten oft lapidar. Als ob das Thema eine ganze Gesellschaft hilflos gemacht hätte. Hilflos sind aber vor allem diejenigen, die nach einer Corona-Impfung an Nebenwirkungen leiden. Zumindest medial scheint sich aber in den letzten Wochen und Monaten einiges zu drehen. Und auch einen Namen fürs Phänomen gibt’s auch schon länger: Post-Vac-Syndrom (auch Post-Vax). Die wichtigste Erkenntnis: Die Impfnebenwirkungen ähneln den Auswirkungen von Long Covid. Im Ärzteblatt aus dem Mai ist noch die Rede von seltenen Fällen – und einer äußerst dünnen Datenlage:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/225071/Post-Vac-Syndrom-Seltene-Folgen-nach-Impfung

An der Uni Marburg, von der auch die meistzitierten Daten und Auswertungen stammen, gibt es eine Post-Vax-Spezialsprechstunde:
https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_kar/51186.html

Eine kleine Linksammlung mit aktuellen Artikeln oder Dokus:

Focus fasst die wichtigsten Erkenntnisse – vor allem der Uniklinik Marburg – am 06.09.2022 zusammen:
https://www.focus.de/gesundheit/news/experte-klaert-auf-long-covid-nach-der-impfung-versteckte-krankheiten-koennen-post-vac-syndrom-beguenstigen_id_141929464.html

Der MDR hat sich des Themas umfassend angenommen. Zu Wort kommen Betroffene, Rechtsanwälte, Karl Lauterbach, Ärzte, es gibt Zahlen zur Anerkennung der Impfnebenwirkungen durch die Versorgungsämter der Länder etc. Artikel vom 04.09.2022:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-impfung-long-covid-post-vac-syndrom-100.html

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Zahlen aus dem tödlichsten Juli aller Corona-Zeiten - Oder: Noch ein Verriss

Die Medien und die Pandemie sind tiefgründig und voller Geheimnisse. Und dies ist der zweite Teil meiner morgendlichen coronaren Entdeckungsreise.
(Den ersten Teil lesen Sie im vorigen Artikel).

Kein Corona-Juli war so tödlich wie der Juli 2022. Berichtet der Tagesspiegel aus Berlin und leitet diese Nachricht mit einer Überschrift ein, die so laut wie hölzern ist: „Tödlichster Juli seit Beginn der Corona-Pandemie“. Der Nachrichtentext beginnt nach dieser Überschrift, die die Bild-Zeitung ganz gewiss sprachlich ausdrucksvoller hingekriegt hätte, szenisch mit der Stimme aus dem Off.

„Im öffentlichen Raum gibt es kaum noch Corona-Regeln, viele Maßnahmen beruhen auf freiwilliger Basis. Die Politik begründet das zum einen mit der hohen Anzahl an verabreichten Impfdosen – mehr als 51 Millionen Menschen in Deutschland erhielten bisher eine Auffrischimpfung – zugleich gilt die Omikron-Variante des Coronavirus als harmlos im Vergleich zu ihren Vorgängern.“
https://www.tagesspiegel.de/wissen/2839-menschen-starben-toedlichster-juli-seit-beginn-der-corona-pandemie/28619754.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Sehen Sie ihn auch? Den Zeigefinger des Autors Daniel Krause? Groß und lang dräut er über dem Text. Als seien 51 Millionen Auffrischungsimpfungen nicht viel mehr 51 Millionen Aluhüte. Dann braucht’s innerhalb des Artikels ein bisschen Raum für Eigen- und Fremdwerbung – und dann erfahren wir, wenn wir die richtige Zeile wiederfinden, die Wahrheit und nichts als die ganze, bittere Wahrheit. In Zahlen: 136 Tote Juli 2020, 274 Tote im Juli 2021, und im Juli 2022 verzeichnen wir 2839 Tote!

Dieser Präsentierteller, ich gebe es zu, ist eindrucksvoll. Aber wir sind hier schon auf dem Gipfel der Wahrheit angekommen. Kommen noch ein paar Zahlen aus dem Divi-Register – und dann kommt der Abstieg. Auch mathematisch. Rein rechnerisch und prozentual betrachtet, umgerechnet auf die Zahl der Neuinfektionen liegt die Zahl der Toten im Juli 2022 nämlich niedriger als im Juli 2020. Dass diese Erkenntnis gegen Ende des Artikels ausgerollt wird, hat bestimmt nichts mit Dramaturgie zu tun. Im Gegenteil. Zuerst einmal müssen ja in jedweder Lehreinheit die Voraussetzungen geklärt werden. Also erst die absoluten Zahlen und die absolute Wahrheit.

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Das Ende des Sommers? Der Anfang vom Herbst? Psssst!!

Manchmal steht in einem Text mehr zwischen als in den Zeilen. Wenn alles, was ein Text sagen will, zwischen den Zeilen steht und diese zwischenzeiligen Infos auch noch auf Übereinkunft zwischen Sender und Empfänger beruhen, spricht man von Steganographie. Das können Journalisten nun schlechterdings nicht leisten, sie sind der Öffentlichkeit verpflichtet, nicht dem Geheimnis. Und wenn wir alle wissen, welche Sprache zwischen den Zeilen gesprochen wird, ist das Geheimnis ja futsch. Außerdem: Wir leben ja keineswegs in einer Welt der Geheimniskrämerei. Coronazahlen, -daten, -infos: Alles offen. Jeder hat Zugang.

Uneindeutiger wird’s mit der Kommunikation, wenn der Sender zwischen den Zeilen Infos rüberbringt – und der Empfänger nicht weiß, ob das Absicht, Zufall oder Versehen ist. Beispiel: Daniel Steiger schreibt am 02.09.2022 in der Südwestpresse:

„Die Thermometer klettern nicht mehr auf 35 Grad, immer mehr Bundesländer kehren aus den Sommerferien zurück ... langsam aber sicher kommen wir ans Ende des Sommers. Der Herbst steht vor der Tür.“

Keinerlei Neuigkeit, nur ein szenischer Einstieg, der uns Leser auf etwas vorbereiten soll. Dass der Herbst kommt, wissen wir. Dass die Temperaturen sinken, merken wir. Die Nachricht oder Nichtnachricht besteht jetzt in dem, was wir wissen, dort aber nicht steht: Die Coronazahlen sinken. Sagt uns Steiger aber nicht. Zumindest nicht hier. Irgendwo am Ende des Artikels kommt er mit den Corona-Zahlen vom RKI rüber, die die meisten Leser auch schon so ungefähr kennen:

So schnell geht man ein Bündnis ein! Da hat uns Daniel Steiger doch glatt auf seine Seite gezogen. Er weiß es, wir wissen es, es ist nur noch nicht offiziell und niemand würde es verlautbaren: Wenn die Coronazahlen jetzt sinken, könnte es doch sein, dass der uns angedrohte Corona-Herbst ausfällt oder flachfällt. Nicht einfach so. Aber vielleicht läuft er langsam aber sicher aus. So langsam und sicher, wie wir in Steigers erstem Satz ans Ende des Sommers kommen.

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RKI soll Corona-Teststellen überprüfen - Rochade oder Eulenspiegelei?

Aktualisierung 25.08.2022:

Lauterbach weiß von nichts, so die Zusammenfassung, wenn man sie überspitzen will. Offensichtlich gibt und gab das RKI Signale, dass es die Kontrolle der Corona-Abrechnungen nicht leisten kann. Den Fernsehsendern liegen diese Signale vor, Karl Lauterbach offenbar nicht. Bericht Tagesschau, 25.08.2022:
'https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-testzentren-109.html

Auch die Süddeutsche Zeitung, 25.08.2022, allerdings hinter Bezahlschranke:
https://www.sueddeutsche.de/politik/lauterbach-schnelltest-betrug-rki-wieler-brandbrief-1.5644899?reduced=true

Nachrichtenlage am 17.08.2022:

Keine Ahnung, ob Karl Lauterbach Schach spielt. Erst recht keine Ahnung, ob er ein guter Schachspieler ist. Aber auf jeden Fall ist die Rochade, die er plant, schon jetzt für Menschen, die selbst keinesfalls gut Schach spielen, nur schwer verständlich. Es geht um die Abrechnung von Coronatests, die schon zu Zeiten von Lauterbachs Vorgänger mindestens abwegig waren. Dergestalt, dass das Geld gerne mal ganz ungeprüft und stapelweise in Taschen verschwand, die dann auch nicht so genau zu benennen waren. Nicht Lauterbachs Schuld. Und auch nicht die Schuld der KVen. Im Gegenteil, die weisen alle Schuld und jetzt auch alle Zuständigkeit von sich. Sie seien nicht in der Lage, die Abrechnungen verantwortlich zu prüfen.

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Wenn die Sterberate zur Lebenserwartung wird - Statistische Übungen

Es ist in Bayern passiert. In NRW ist es auch passiert. In Thüringen zeichnet es sich besonders deutlich ab. Und auch für die anderen Bundesländer melden die Medien, was nicht nur deutschlandweit gilt. Statistiker haben es errechnet: Die Lebenserwartung der Menschen ist zurückgegangen. Mal mehr, mal weniger. Und manchmal, das erstaunt, ist sie sogar ein ganz klein wenig länger geworden. Meist eben aber zurückgegangen. Das war sonst nur im Krieg so. Oder nach dem Ende der DDR. Also schon ein seltenes Rechenergebnis. Es betrifft die Kinder, die während der Pandemie geboren wurden. Besonders betroffen sind die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – und hier vor allem die Jungen. Für sie stehen rechnerisch anderthalb Jahre weniger Lebenserwartung bereit.

Aber halt: Was passiert denn da? Warum sollen die Kinder, die während der Pandemie geboren wurden, kürzer leben? Die Erklärung bekommt, wer sich brav bis ans Ende des Artikels durcharbeitet:

„Für die Lebenserwartung wird ermittelt, welche durchschnittliche Lebenslänge Neugeborene erreichen würden, wenn die in einem Jahr verzeichneten altersspezifischen Sterblichkeitsraten über die nächsten 115 Jahre konstant gehalten würden.“

17.08.2022:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gesundheit-corona-pandemie-lebenserwartung-teils-deutlich-gesunken.c595e0e8-a06a-47b3-aedf-11f8d419e5f0.html

Salopp übersetzt: Wenn die derzeitige Pandemie noch 115 Jahre anhält oder wenn ein anderes Ereignis eintritt, das gleiche Sterberaten nach sich zieht, sterben die jetzt in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt geborenen Jungen durchschnittlich jünger als mit 79 Jahren.

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Lauter Missverständnisse - Lauterbach klärt auf

Da haben wir doch alle – oder waren es mal wieder nur die Medien – unser aller Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach völlig missverstanden. Der Plan, dass von der künftig geplanten Maskenpflicht diejenigen ausgenommen sind, die frisch genesen oder vor spätestens drei Monaten geimpft wurden, bedeutet keineswegs, dass wir uns jetzt alle drei Monate impfen lassen sollen. Gut, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach das jetzt richtigstellt: Sich alle drei Monate impfen zu lassen, sei medizinisch völlig unsinnig – und die vierte Impfung für alle habe er auch nicht gefordert.

BR, 10.08.2022: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/lauterbach-corona-impfung-alle-drei-monate-ist-unsinnig,TE4wDji

So, dann wissen wir ja jetzt Bescheid. Unter gewissen Umständen – Alter, Gesundheit, etc. – dürfen wir uns die vierte Impfung also sparen und brauchen uns auch nicht damit auseinandersetzen, ob wir auf einen angepassten Impfstoff warten wollen, sollen oder müssen. Wir müssen einfach nur die Klappe halten, pardon, den Mund wieder bedecken.

Sollten wir dann doch frisch genesen sein, umso besser. Und damit der Rest der Welt gleich weiß, dass wir keinen Mundschutz tragen müssen, bekommt das Impfzertifikat in der Corona-Warn-App ein farbliches Kennzeichen. Das ist von großem Vorteil für alle, die da kontrollieren sollen werden müssen: Es geht schneller.

Blöd nur, wer noch immer keine Corona-Warn-App hat. Aber sicher lässt sich auch jedes andere Handy-Impf-Zertifikat, zum Beispiel bei CovPass, farblich kennzeichnen. Einfacher wäre es natürlich, ein jeder trüge ein farbliches Band am Oberarm. Aber nein, das geht natürlich gar nicht. Historisch nicht und praktisch nicht. Da könnte sich ja jeder sein Bändchen selbst herstellen.

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Bundesgesundheitsminister hat Corona

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, vierfach geimpft, hat Corona, ist nur leicht infiziert und nimmt seine Amtsgeschäfte aus häuslicher Isolation heraus wahr.

Tagesschau, 05.08.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/lauterbach-corona-infektion-101.html

Süddeutsche Zeitung, 05.08.2022:
https://www.sueddeutsche.de/politik/lauterbach-corona-zahlen-deutschland-rki-1.5634186

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Der Corona-Plan ab Herbst

Aktualisierung 04.08.2022:

Wer noch nicht weiß, was Schneeketten und Winterreifen mit Corona zu tun haben und wer noch nicht ganz überblickt, wohin der neue Corona-Plan uns führen soll: Gesundheitsminister Karl Lauterbach twittert so bildhaft wie tabellarisch:
https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1554809274412548097?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

 

03.08.2022

Einigung erzielt, Corona-Maßnahmen für den Herbst geklärt. Wenn das Infektionsschutzgesetz im September ausläuft, gilt Maskenpflicht in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Fernverkehr. Über den ÖPNV entscheiden die Länder. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt außerdem eine Testpflicht. Außerdem können die Länder schärfere Maßnahmen anordnen.

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Mariannes Furcht vor den Affenpocken - und Helgas coole Sprüche

Herrlich norddeutsch: Freshtorge steht uns über Youtube mit seinen Charakteren Helga und Marianne seit Beginn der Corona-Pandemie treu, beratend, urteilend, sorgend, schimpfend an der Seite. Als hätte er uns auf's Maul geschaut. Nun fürchtet Marianne die nächste Pandemie - und Helga plädiert zur Abkehr von der Panikmache. Das Ganze wieder ganz wunderbar;
https://www.youtube.com/watch?v=FXv9P2Pxs3U

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Impf-Nachrichten-Ticker: Impf-Empfehlung der STIKO zu Affenpocken

Aktualisierung 09.06.2022:

Die STIKO gibt eine Impf-Empfehlung zu Affenpocken heraus. Gefährdeten Personen, das sind Labormitarbeiter, die ohne Schutzausrüstung mit Proben von Affenpocken gearbeitet haben, und Menschen mit wechselnden Sexualkontakten, sollten sich impfen lassen. In Deutschland sind die Affenpocken bislang bei homosexuellen Männern aufgetreten. Nachricht Tagesschau, 09.06.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/affenpocken-impfung-stiko-101.html

Die Impf-Empfehlung des RKI:
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2022-06-09.html

Frühestens im September erwartet Bundesgesundheitsminister Kar Lauterbach einen Impstoff, der an die Omikron-Variante des Coronavirus angepasst ist. Tagesschau, 08.06.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/lauterbach-corona-117.html

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Auf der Suche nach der Ursache rätselhafter Hepatitis bei Kindern

Möglicherweise ist ein Adenovirus zusammen mit Helferviren für die rätselhaften und gehäufte Hepatitis bei Kindern verantwortlich. Untersuchungen aus London und Glasgow legen dies nahe, der letztendlich Beweis ist noch nicht geführt. Bericht in Spektrum, 27.07.2022:
https://www.spektrum.de/news/viren-ursache-fuer-raetselhafte-kinder-hepatitis-wohl-gefunden/2043964?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute&utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Israelische Forscher gehen dem bereits diskutierten Verdacht nach, dass diese Form der Hepatitis eine Langzeit-Corona-Folge ist. Der MDR berichtet am 27.07.2022:
https://www.mdr.de/wissen/hepatitis-leberentzuendung-kinder-folge-corona-covid-102.html

Das RKI informierte am 31.05.2022 über die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern. In Deutschland war bis dahin kein Anstieg seltsamer Hepatitsfälle vermerkt worden:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/aktuell/Hepatitis-unklarer-Aetiologie.html

Das Ärzteblatt am 31.06.2022:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135396/Ursache-der-beunruhigenden-Zunahme-kindlicher-Hepatitisfaelle-weiterhin-ungeklaert

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Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen - Der Diskussion zweiter Teil

Oppositionspolitiker sind für die Aufhebung der Impfpflicht – und die Deutsche Krankenhausgesellschaft schließt sich dieser Einstellung an. Nicht vermittelbar, so zitiert RND, seit die Omikronvariante die Deltavariante des Coronavirus ersetzt habe. Bericht RND, 27.07.2022:
https://www.rnd.de/gesundheit/corona-teilimpflicht-in-der-pflege-gesundheitsverbaende-fuer-aufhebung-ZYYQ2WVQNVBARPJPU24T5WJZS4.html

Buten un binnen, das Regionalmagazin im Land Bremen, berichete am 17.07.2022 darüber, dass die Impfpflicht im Gesundheitswesen kaum durchgesetzt werde – im Lande Bremen nicht, genausowenig wie in ganz Deutschland. Quelle für diese Analsyse ist die Bild am Sonntag.
Der Bericht in buten un binnen:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/impfpflicht-gesundheitswesen-bremen-wird-nicht-durchgesetzt-100.html

Auch der NDR zitiert am 17.07.2022 den Bericht der Bild am Sonntag:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Impfpflicht-im-Pflegebereich-wird-nicht-umgesetzt,kurzehh1170.html

Der Bericht in der „Bild“ am 17.07.2022:
https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/von-wegen-impf-plficht-laender-setzen-impf-pflicht-fuer-pfleger-nicht-um-80721432.bild.html

Ein Kommentar in der Augsburger Allgemeinen fasst am 25.07.2022 die Stimmung so zusammen: Ungeimpft in der Pflege ist verantwortungslos, aber ein Gesetz, das nicht umgesetzt wird, nutzt nichts – und sollte abgeschafft werden:
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/kommentar-impfpflicht-in-der-pflege-herr-lauterbach-kippen-sie-dieses-gesetz-id63393321.html

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Gassen gegen Lauterbach - Impfstrategie und Isolationspflicht in der Diskussion

KBV-Chef Andreas Gassen wird sich nicht ein viertes Mal impfen lassen – und die pauschale Empfehlung zur vierten Impfung hält er für falsch. Außerdem fordert er, die Isolations- und Quarantänepflicht solle zumindest vorübergehend aufgehoben werden. Damit geht Gassen natürlich frontal auf den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach los. Hier also eine kleine, feine und aktuelle Linkliste zu einer Debatte, auf die wir alle irgendwie wohl gewartet haben. Ach so – und ja. Wenn zwei sich streiten, dann freut sich – hier ist es vor allem die FDP. Deren Rolle in der Debatte dem Anschein nach vor allem in Zustimmung zum KBV-Chef besteht.

Der jüngste Text findet sich beim Kölner Stadt-Anzeiger, 25.07.2022:
https://www.ksta.de/politik/streit-um-isolationspflicht--falsch-und-gefaehrlich----lauterbach-schiesst-gegen-gassen-39835958

Die Tagesschau zeichnete schon am 23.07.2022 die Diskussionsstandpunkte nach – und lässt auch den STIKO-Chef zu Wort kommen:
https://www.tagesschau.de/inland/corona-kassenaerzte-impfstrategie-lauterbach-101.html

t-online spitzt das Gegenüber-Duell am 24.07.2022 zusammen:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92368648/corona-lauterbach-und-gassen-streiten-um-impfstrategie-fuer-den-herbst.html

RND berichtet am 24.07.2022 von Lauterbachs Reaktion auf Gassen.
https://www.rnd.de/politik/lauterbach-nennt-booster-ablehnung-durch-aerztefunktionaer-problematisch-IPNJBTKEGZHRRPQQAKML3XKBPA.html

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Corona hautnah

Über Hautveränderung nach Corona oder Coronaimpfung berichtet das ZDF am 20.07.2022:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-omikron-symptom-hautausschlag-100.html

Das Portal gesundheit.de beschreibt Hautveränderungen, die auf Corona zurückgeführt werden können:
https://www.gesundheit.de/news/corona-hautausschlag

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Pflegerin angeklagt, weil sie mit Corona weitergearbeitet haben soll

In Hildesheim ist eine Pflegerin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, weil sie offenbar im Heim Pfleger angesteckt hat, obwohl sie in Quarantäne hätte sich begeben müssen, da jemand in ihrem Haushalt an Corona erkrankt war. Mindestens eine Bewohnerin ist in Folge an Corona gestorben. Bericht Braunschweiger Zeitung, 12.07.2022:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92356824/corona-schwerere-verlaeufe-bei-omikron-ba5-karl-lauterbach-widerspricht-rki.html

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Zur Umsetzung der Impfpflicht im Gesundheitswesen - Linkliste

Die Impfpflicht im Gesundheitswesen gilt. Und das nicht nur theoretisch. Und doch: Im Alltag ist Vieles anders. Und viele Ungeimpfte arbeiten weiter – genauso, wie sich viele Geimpfte auch weiter infizieren. Schwierig, einen Überblick zu formulieren. Eine kleine (chronologische) Linksammlung zum Thema ist vielleicht hilfreich. Wenngleich sie oft auch nur zeigt, welche Medien auf wessen Seite sich schlagen möchten. Aber auch das ist ja informativ.

Der jüngste Text ist vom MDR, 11.07.2022. Unter der Überschrift „Was aus der Impfpflicht im Gesundheitswesen geworden ist“, konstatiert der Autor, dass in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen offenbar noch keine Tätigkeitsverbote ausgesprochen wurden und auch die Reaktionszeiten der Ämter durchaus lang sind:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/corona-virus-impfpflicht-krankenhaus-arzt-pflege-100.html

Die Thüringer Zahnärzte fordern Augenmaß bei der Umsetzung der Impfpflicht. Die Versorgungslage müsse immer Vorrang haben. 11.07.2022:
https://www.abg-net.de/aktuelles/nachrichten/datum/2022/07/11/zahnaerzte-fordern-augenmass-bei-umsetzung-der-corona-impfpflicht/

Der BR berichtet im Ticker am 10.07.2022 von einem erstmaligen Betretungsverbot für nicht geimpftes Personal in Brandenburg:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-die-ereignisse-vom-04-bis-10-Juli,T9vrM87

Fazit im Text vom SWR am 20.06.2022: Vielerorts wird auf Zeit gespielt.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/bw-impfnachweis-teil-impfpflicht-pflege-100.html

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Amtsärzte fordern Abwasseruntersuchungen auf Corona in allen Städten

Die Amtsärzte in Deutschland fordern Abwasseranalysen in ganz Deutschland. Die Tagesschau berichtet hier in einem 30-Sekunden-Video:
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1054655.html

Damit haben die Amtsärzte wohl den Auftakt zu einem (nicht wirklich neuen) Medienthema gegeben. Hier nur ein paar Links:

Die Berliner Morgenpost nimmt den Vorschlag der Amtsärzte hier auf, 04.07.2022:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article235793405/coronavirus-abwasser-pandemie-amtsaerzte-zahlen.html

Neue Zahlen und Richtwerte aus dem Abwasser: In Köln belegen die Virenfunde aus der Abwasseranalyse, dass die Inzidenzzahlen eher doppelt so hoch sind, als sie derzeit verlautbart werden. Einen Wortwitz, der die Diskrepanz als Dunkelziffer benennt, spart sich der WDR jedoch. Bericht vom 04.07.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/abwasser-corona-inzidenz-100.html

Die taz berichtet aus Berlin – und ist dabei durchaus den Wortwitzeleien nicht abgeneigt. Das Erstaunliche: Hier deuten die Zahlen darauf hin, dass die derzeitige Coronawelle längst wieder abebbt. Artikel vom 04.07.2022:
https://taz.de/Coronavirus-Monitoring/!5865241/

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Die Wissenschaft hat festgestellt ---- Statistisches zu Alzheimer, Influenza und Covid-19

Die regelmäßige Grippe-Impfung senkt offenbar das Alzheimer-Risiko. Während eine Erkrankung an Corona das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöht. So die statistischen Ergebnisse dänischer und US-Forscher. Der MDR berichtet am 30.06.2022:
https://www.mdr.de/wissen/corona-grippe-impfung-schuetzt-vor-alzheimer-demenz-100.html

Ausführlicher über den Zusammenhang von Covid-19 und Influenza mit neurodegnerativen Erkrankungen berichtete das Ärzteblatt am 27.06.2022:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135389/COVID-19-und-Influenza-erhoehen-Risiko-fuer-neurodegenerative-Erkrankungen-mit-einer-Ausnahme

Auch der WDR hat sich der dänischen – statistischen – Studie angenommen. Die Wissenschaftsjournalistin des WDR, Ruth Schulz, weist jedoch darauf hin, dass das Risiko statistisch nur leicht erhöht ist. 28.06.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/erhoeht-corona-das-risiko-fuer-alzheimer-und-parkinson-100.html

Die Deutsche Welle weist ebenfalls, gleich zu Anfang ihres Artikels, darauf hin, dass es keinen Grund zu allzu großer Sorge gibt. Außerdem gebe es keine Anhaltspunkte für einen kausalen Zusammenhang. 01.07.2022:
https://www.dw.com/de/keine-angst-vor-alzheimer-nach-covid-19/a-62303350

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Bürgertest kostet den Bürger ab Juli 3 Euro - Katalog von Ausnahmen

Wir hatten es geahnt. Der kostenlose Bürgertest wird nicht kostenlos bleiben. Und so ist es auch gekommen. Am Freitag hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in einer Pressekonferenz kundgetan, was uns ab dem 1. Juli erwartet. Für die meisten sind das Kosten von 3 Euro pro Test. Für die Ausnahmen, und das sind nicht wirklich wenige, bleibt der Test kostenlos. Kinder unter fünf Jahren, Frauen zu Beginn der Schwangerschaft und Besucher von Krankenhäusern und Pflegeheimen zum Beispiel.

So sollen die Kosten gesenkt werden. 5 Milliarden Euro hätten veranschlagt werden müssen bis Jahresende, wenn der kostenlose Bürgertest für alle kostenlos geblieben wäre. Mit einer Beteiligung von 3 Euro von all den Bürgern, die nicht zum Ausnahmekatalog gehören, werden jetzt bis Jahresende stattdessen nur noch Kosten von 2,7 Milliarden Euro erwartet.

Gleichzeitig sinkt der Betrag, den Testzentren und Co. für einen Bürgertest abrechnen können. Und gleichzeitig ist noch nicht wirklich klar, wie die Bürger ihre Berechtigung zum kostenlosen Test nachweisen müssen. Die Rede ist von Selbstauskünften und von Formularen. Sicher, wir hatten es geahnt. In vier Tagen geht’s los.

Die Verkündigung:

Tagesschau, 24.06.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-buergertest-101.html

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Wir müssen reden! Über Impfnebenwirkungen

Und es gibt sie doch: Impfnebenwirkungen. Und das mitten in Deutschland nach und während einer großen Pandemie – und auch noch mit oder wegen oder anlässlich von Corona. Nun wird Sie diese Erkenntnis nicht wirklich verblüffen. Aber all die Faktenfüchse und Nachrichtenrichtigsteller in Deutschland könnten ihre Spürnasen jetzt von Youtube weg hin zu den Zahlen der KBV wenden. Wobei – und vielleicht auch deswegen der Spott – die folgende Artikelserie hat ihren Anfang nicht bei deutschen Medien genommen, sondern bei der Epoch Times. Deren Hauptsitz in New York sich befindet. Denn noch herrscht hier in Deutschland die Meinung vor, dass Impfnebenwirkungen so selten sind, dass man sie nicht überbewerten sollte. Nun ist aber in der deutschen Ausgabe der Epoch Times ein statistisches Dokument der KBV aufgetaucht.

Das Dokument, das – soweit ich das sehe – die Epoch Times zuerst in die Runde geworfen hat, besagt, dass im Jahr 2021 insgesamt 2 487 526 Patienten mit Impfnebenwirkungen behandelt wurden. Den Artikel vom 23.06.2022 finden Sie hier:
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kbv-papier-enthuellt-25-mio-patienten-mit-impfnebenwirkungen-afd-will-konsequenzen-a3870369.html

Zum Dokument der KBV verlinkt die Epoch Times hier:
https://www.epochtimes.de/assets/uploads/2022/06/2022-06-16_Anfrage-_codierte-Impfnebenwirkungen-Covid-19.pdf

Den Auftakt zu einer möglichen Debatte hat sofort Dr. Peter F. Mayer gegeben in einem Blog, der sich als Redaktionsnetzwerk unabhängiger Autoren vorstellt. Eine Website aus Österreich. Peter Mayer beginnt seinen Text ebenfalls mit einem großen Doch: Und er hatte vielleicht doch recht, der entlassene BKK-ProVita-Chef:.Artikel auch vom 23.06.2022:
https://tkp.at/2022/06/23/kbv-papier-enthuellt-25-millionen-patienten-mit-impfnebenwirkungen-in-deutschland-im-jahr-2021/

Mehr über die Autoren des Blogs erfahren Sie hier:
https://tkp.at/ueber-den-blog/

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KBV Praxisnachrichten

PraxisNachrichten

Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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