NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Novavax im Aufwind - Neuer Impfstoff verbreitet Hoffnung

Im Herbst schon, so die Hoffnung, könnte auch in der EU ein neuer Impfstoff zugelassen werden, der statt gentechnischer Verfahren auf altbewährten Prinzipien beruht. Novavax, so die US-Firma, produziert ein Vakzin, das den Impfkandidaten den Nachbau eines Spikeproteins des Coronavirus injiziert – und es soll ausgesprochen wirksam sein. Die Bewertungen reichen in der Berichterstattung von über 90 Prozent bis fast 100 Prozent. Eine kleine Linksammlung zum Nachlesen:

RND berichtet am 25.07.2021 über die mögliche Zulassung:
https://www.rnd.de/gesundheit/neue-corona-vakzine-alternative-zu-gen-impfstoffen-QM5KHAB3RJBMHAGHI3L4RVMK2A.html

und am 14.06.2021 über die Studie:
https://www.rnd.de/gesundheit/novavax-corona-impfstoff-bewaehrt-sich-in-studie-zu-90-prozent-wirksam-YC7NEMM7XY7KFTPVZYEEOTNPLI.html

Die Tagesschau berichtet am 19.07.2021 über die Wirkungsweise des Vakzins – und über die Firmengeschichte von Novavax. Und die ist keineswegs rosig, da Medikamentenentwicklung nicht ein durchaus unsicheres Gewerbe ist. Erfolge gab’s bisher keine – und die Pleite drohte 2019:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/novavax-impfstoff-corona-covax-nachschub-entwicklungslaender-101.html

Das Manager-Magazin titelte deswegen am 06.07.2021 süffisant „Start up, 34 Jahre, bringt bald das erste Produkt“. Genauso süffisant geht’s weiter – und weil dieser Artikel einer der älteren in dieser Linkliste ist, ist sein Nachrichtenwert eigentlich auch schon überholt:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/pharma/novavax-corona-impfstoffhersteller-vor-durchbruch-nach-34-jahren-als-start-up-a-c5e2deac-3729-4c1c-9ed9-73df4b0e1cb1

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Impfstoff-Nachrichten-Ticker: Niedersachsens Gesundheitsministerin fordert dritte Impfung für Senioren im Herbst

Aktualisierung 29.07.2021:

In Niedersachsen ist die Diskussion entbrannt, ob und wann Senioren eine Auffrischungsimpfung erhalten sollen. Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens fordert eine dritte Impfung für Senioren schon im Herbst. NDR, 29.07.2021:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Dritte-Impfung-fuer-Senioren-Hausaerzte-kritisieren-Plaene,corona8440.html

Google und Facebook haben's schon beschlossen, der amerikanische Präsident überlegt noch: die Impfpflicht für Mitarbeiter. Mehr bei der Tagesschau, 29.07.2021:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/usa-google-impfpflicht-101.html

Aktualisierung 23.07.2021:

Apotheken stellen keine digitalen Impfausweise mehr aus. IT-Sicherheitsexperten war es gelungen, vom Impfnachweis-Portal der Apotheken aus Zertifikate für Ungeimpfte zu erstellen. Der Deutsche Apothekerverband hat die Ausstellung der Ausweise gestoppt. Es soll auch im Ausland schon mit deutschen digitalen Impfausweisen gehandelt worden sein. Das Handelsblatt berichtet (den meisten Teil hinter Bezahlschranke, die Nachricht ist offen lesbar) am 22.07.2021:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/corona-pandemie-it-experten-finden-sicherheitsluecke-bei-digitalen-impfnachweisen-ausstellung-durch-apotheken-gestoppt/27443716.html?ticket=ST-11724628-NnypUe0UB7iULSkfPUY6-ap4

Die Tagesschau nimmt die Nachricht des Handelsblatt am 23.07.2021 um 00:41 Uhr auf:
https://www.tagesschau.de/inland/impfnachweis-apotheken-coronavirus-101.html

Die EU lässt Moderna als Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu, berichtet das Handelsblatt im Ticker, 23.07.2021:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/corona-news-eu-arzneibehoerde-ema-laesst-moderna-impfstoff-fuer-jugendliche-ab-12-jahren-zu/25471608.html

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Kaspar Hauser - oder die pandemische Veränderung unseres sozialen Alltags

Wer den Namen Dagmar Henn googelt, stößt vor allem auf Missfallen. Und das ist noch extrem vorsichtig ausgedrückt. Denn er findet auch Beleidigungen, die an Anstößigkeit und Unanständigkeit nicht mehr zu überbieten sind. Das ist wichtig zu wissen, denn die Frau die in München bei den LINKEN agiert, die regelmäßig Artikel auf Russia Today veröffentlicht, eckt überall an. Und das mit Absicht. Einen Wikipedia-Eintrag ist ihr dennoch nicht vergönnt.

Und wer sich breitflächig durch die Nachrichtenwelt im Hinblick auf die Pandemie googelt, der stößt zurzeit, und das ist neu, auf Nachdenkliches, Rückblickendes, Bewertendes, Forderndes. Es scheint, als ob die Gesellschaft die Pause, die das Virus uns vor einer erwarteten vierten Welle noch lässt, sich ihrer selbst und ihrer Veränderungen zu vergewissern sucht.

Genau das macht auch Dagmar Henn in ihrem jüngsten Gastbeitrag auf Russia Today (28.07.2021). Sie bebildert das Ausmaß der Vereinsamung und Isolation, zu der die Pandemie beigetragen hat – und sie bemüht dafür Kaspar Hauser. Den Jungen, der in Einsamkeit aufgewachsen, sich später trotz allen Bemühens in und mit der Gesellschaft schwer tat – und der seither als Bild für Bindungslosigkeit und Isolation herhalten muss.

Dagmar Henn würde im weltweiten Web gewiss nicht so viel Verachtung und Spott hinterhergeworfen werden, wenn sie nichts Bedeutendes zu sagen hätte. Schreiben kann sie. Das Bild von Kaspar Hauser irritiert und verstört – und hält den Leser zuerst einmal protestbereit. Doch dann erkennen Sie, sofern Sie dieser Leser sind, ganz gewiss Vieles von dem wieder, was die Autorin aufzählt. Sie trägt Eindrücke zusammen, ist dabei ausgesprochen fleißig. Und sie bringt zur Sprache, was gewiss viele fühlen: Nach der Pandemie sind wir uns fremd. Der Abstand, den wir halten, löst sich keineswegs wieder von allein auf. Und die Haltung, die wir – wenn auch aus Sachzwängen heraus – den anderen Menschen gegenüber einnehmen, lässt sich nicht so einfach zurücknehmen. Selbst dann nicht, wenn wir es wollen.

Glauben Sie nicht? Ganz einfaches Beispiel – nicht nur aus meinen Leben: Es ist deutlich schwieriger geworden, mit fremden Menschen in einen Aufzug zu steigen. Mit einem höflichen Gruß, einem kurzen Nicken ist es längst nicht mehr getan. Wenn Sie freundlich sind, gucken Sie nämlich, ob es dem anderen recht ist, dass sie zu- oder miteinsteigen. Wenn Sie nicht freundlich sind, überlegen Sie vielleicht dennoch, ob es den anderen vielleicht stört, wenn Sie so dicht .... Aber unfreundlich, wie Sie gerade aufgelegt sind, wischen Sie diesen Gedanken weg. Vielleicht nervt es Sie mittlerweile auch, dass Sie ständig überlegen müssen, wem Sie wie nahe kommen dürfen. Dann wischen Sie deswegen den Gedanken weg. Bis Sie fertig sind mit ihren Gedanken, dem nötigen oder dem unnötigen Abstand, der geforderten oder geschuldeten Höflichkeit, ist der Aufzug längst angekommen, Sie grummeln ein „Schönen Tag noch“, wenn Sie freundlich sind. Wenn Sie unfreundlich sind, grummelt ihr Magen und Sie ignorieren ihn.

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Ärzte machen Meinung, auch ungefragt - RND sondiert Auftreten der Ärztevertreter in der Pandemie

Sie wurden in der Pandemie erst nicht gehört, ihre Vertreter wussten sich aber öffentlich Gehör zu verschaffen, so der Duktus und das eher zwiegespaltene Lied, das RND heute (29.07.2021) auf die Ärzteschaft singt. Beschrieben werden aus dem Rückblick auch Diskussionsprozesse, in denen die Ärztevertreter sich, so scheint es, zu weit aus dem Fenster herausgelehnt hatten. Die Versuche, der Verbreitung von Panik entgegenzutreten, endeten dann schon mal im Rückwärtsgang. Gleichzeitig beschreibt der Artikel, wie Kven, Bundesärztekammer und Montgomery durch mediales Auftreten genauso wie durch aktives Mittun in der Pandemie, die Position der Ärzte zum Positiven verändert haben. Die Götter in Weiß, lange nur in den Medien mit Geldforderungen und Terminschwierigkeiten, so der Eindruck der Autoren, reden wieder mit und werden auch gehört. Ob das immer gut war, daran zweifeln die Autoren, dass die Rollenänderung aber gut ist, und möglicherweise auch in Zukunft von Bedeutung, ist das Fazit, das sie Andreas Gassen sprechen lassen. „Wir werden wahrnehmbar bleiben“, sagt der KV-Chef dort.

Der Artikel ist so gründlich wie grundsätzlich. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat ihn heute auf die Seite 2 gesetzt. Er dürfte nicht die einzige Tageszeitung sein, die das Thema gerne und groß annimmt.

Hier der Link zu RND, Artikel vom 29.07.2021:
https://www.rnd.de/politik/corona-pandemie-hat-sich-die-rolle-der-aerztinnen-und-aerzte-durch-die-krise-fuer-immer-veraendert-MX4PGSSPPVHWBF6AXQLDEGDYPU.html

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Nena und Helge machen "Bumsfallera" - Konzertante Misstöne

Dieser Luftballon ging steil nach oben: Nena hat ihre Fans, die bei ihrem Konzert in sogenannten Boxen an der frischen Luft saßen oder standen, zu sich vor die Bühne gebeten. In Zeiten vollkommen geänderter Realitäten ist das natürlich eine Provokation, denn ein Pulk von Zuschauern vor der Bühne teilt nicht nur die frische Luft, sondern auch Viren. Das dem Konzert zugrundeliegende Hygienekonzept teilten Zuschauer und Nena dann hingegen nämlich nicht mehr. Das Konzert in Berlin war darum auch schneller zuende als gedacht. Hauptprogramm und Schluss. Keine Zugaben.

Helge Schneider hatte zuvor ein Strandkorbkonzert selbst abgebrochen. Kein Kontakt zum Publikum, das gehe ihm auf den Sack, so wird er in der Presse zitiert, die diese wunderbare Vorlagen jetzt berichterstattend und kommentierend auswalzt. Die Medien sind jetzt also nicht mehr auf der Suche nach der verletzten und gehinderten Künstler-Seele, die auch noch ihre Existenzgrundlage verliert, sondern sie sind auf der Suche nach der Egomanie des Künstlers, der sich im Gegenüber spiegeln muss – und darauf nicht verzichten kann oder will, egal, was es kostet.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf – und Nena natürlich keine Versuchsluftballons mehr steigen lassen darf.

Nein, es ist ja richtig, wo kämen wir denn dann hin, wenn jeder hingehen dürfte, wohin er wollte. Die Freiheit des anderen grenzte immer schon an die Grenzen der anderen. Und Corona ist ziemlich grenzwertig: Konzerte in Autos, Strandkörben und Boxen – man kann Nena und Helge Schneider irgendwie auch verstehen – sind wahrscheinlich noch schlimmer als alle virtuellen Realitäten. Grenzwertig sind sie allemal.

Dieses Leben im Konjunktiv, dieses Tun-als-ob, dieses Wir-machen-weiter-als-ob-nichts-wär! Doch, es war ja eine ganze Menge, und in dem Versuch, das Leben wieder zu normalisieren, sind nicht nur Helge Schneider und Nena die Versuchskaninchen – auch die eingeboxten oder gestrandkorbten Konzertbesucher sind Probanden einer neuen Realität. Und im Gegensatz zu den Menschen, die für medizinische Testreihen so etwas wie Schmerzensgeld bekommen, zahlen die Zuschauer noch drauf.

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Wohin mit dem Impfstoff, der übrig bleibt?

Es passiert in Baden-Württemberg, in Sachsen, in NRW – und vermutlich auch in allen anderen Bundesländern. Impfstoff verfällt. Vornweg der Ladenhüter Astrazeneca. Auswege gibt’s, wenn man zu Aktionismus und zu Aktionen bereit ist und man Zeit hat und Menschen, die die Organisation übernehmen. Doch bei den Hausärzten ist die Kette der Möglichkeiten oft zuende. Dort liegt Astrazeneca im Kühlschrank und keiner kommt. Hier eine kleine, aber wahrscheinlich doch wohl repräsentative Linkliste zum Thema:

Das Stadtmagazin Karlsruher Insider hat eine lapidare Erklärung: Die Inzidenz ist gesunken, die Impfling kneifen ob dieser Tatsache gern mal bei der Zweitimpfung. Der Artikel ist mehr ein versteckter Hilferuf, der Arzt, der Impfdosen wegschmeißen musste, bleibt ungenannt. Artikel vom 20.07.2021:
https://www.karlsruhe-insider.de/karlsruhe/kaum-nachfrage-astrazeneca-impfstoff-muss-in-karlsruhe-entsorgt-werden-80220/

In Köln haben einige Ärzte ebenfalls nach Hilfe gesucht und hofften darauf, dass ihnen das Impfzentrum die überschüssigen Dosen abnehmen würde. Das Impfzentrum darf aber nicht, wegen möglicherweise unterbrochener Kühlketten und mangelnder Sicherheit. Autorin Nina Klempt hat Hinter- und Vordertüren gesucht und Hinter- und Vordergründe aufgezählt. Bei der Schätzung der Impfdosen, die entsorgt werden oder vielleicht auch schon wurden, kommt sie auf eine Größenordnung mit vier Nullen am Ende. Umfangreicher, informativer Artikel, mit der Hoffnung darauf, dass sich Hinter- und/oder Vordertüren doch noch öffnen lassen. Artikel hinter Bezahlschranke, 21.07.2021:
https://www.ksta.de/koeln/-moralisch-nicht-vertretbar--zehntausende-corona-impfdosen-drohen-in-koeln-zu-verfallen-38923488

In Berlin könnten bis zu 100000 Dosen Astrazeneca auf dem Müll landen, berichtete Hildburg Bruns in der Berliner Zeitung schon am 18.07.2021:
https://www.bz-berlin.de/berlin/landen-100-000-impfdosen-in-berlin-auf-dem-muell

Die Neue Westfälische spekulierte schon Mitte Juli, dass Hunderttausende Dosen Astrazeneca zu verfallen drohen – und die Politik keinen Aus-, Rück- oder Umweg vorgesehen hat:
https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/23049652_Hunderttausende-Impfdosen-landen-bald-im-Muell.html

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Sorge vor Corona-Infektionen in den Katastrophengebieten

Die Länder NRW und Rheinland-Pfalz fürchten, dass sich in den Katastrophengebieten das Coronavirus ausbreiten könnte, weil dort die Menschen in Notunterkünften einander auf engstem Raum begegnen. Mit Tests und Impfungen soll vorgebeugt werden. Tagesschau, 20.07.2021:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/hochwasser-katastrophengebiete-corona-101.html

Der Deutschlandfunk berichtet konkreter: Im Ahrtal ist ein Impfbus unterwegs, und für NRW wird die Sorge benannt, dass derzeit auch die medizinische Infrastruktur zusammengebrochen ist. 20.07.2021:
 https://www.deutschlandfunk.de/sorge-vor-corona-in-den-katastrophengebieten-impfbus-im.1939.de.html?drn:news_id=1282365

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Aufsuchen oder heimsuchen? Impfungen auf Partymeilen und in Kirchen

Auf dem Weg von mehr als 40 hin zu mindestens 85 hat sich das Tempo deutlich verlangsamt. Die Rede ist von den Impfquoten in Deutschland. Die Bremsen auf einer Reise, die erst langsam ins Rollen kam und  spät an Fahrt gewann, sind: Sommerferien, Corona-Pause – und dann kam das Kreuz mit der Kreuzimpfung.

Dabei könnte alles so schön sein, es herrscht ja jetzt gar kein Impfstoffmangel mehr. Im Gegenteil, denn Astrazeneca hütet dann wohl den Laden und sorgt auch so für Überfluss.

Die nicht ganz neue Antwort auf die nachlassende Impfbegeisterung heißt: aufsuchendes Impfen. Nachdem in vielen großen Städten in den Vierteln, in denen viele ärmere, man sagt jetzt wohl sozial schwache, Menschen wohnen, aufsuchende oder auch niedrigschwellige Impfangebote gemacht wurden, geht’s jetzt zum Angebot für Jedermann.

In Köln sucht man diesen Jedermann sehr zentral: „Köln impft vor dem Dom“, so die Überschrift heute, 09.07.2021 in der Papierausgabe des Kölner Stadt-Anzeiger. Online – und öffentlich – gibt’s die Infos zu dieser aufsuchenden Impfung vom 16. bis 18. Juli hier (08.07.2021, nicht vollständig identisch mit dem Artikel der Papierausgabe heute):
https://www.ksta.de/koeln/corona-grosse-impfaktion-fuer-alle-koelnerinnen-und-koelner-am-dom-geplant-38892428?cb=1625815739900

Aufgesucht werden sollen die Menschen aber nicht nur am Kölner Dom. Wenn’s nach dem Landesgesundheitsministerium NRW geht, sollte es nun auch bald niedrigschwellige Impfangebote auf den Partymeilen geben können. (Kölner Stadt-Anzeiger, 07.07.2021):
https://www.ksta.de/politik/-impfstoff-wurde-verbrannt--kassenaerzte-kritisieren-stiko-fuer-ausgeloestes--tohuwabohu--38888026

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Corona: Studienergebnisse der Uni Mainz - Dunkelziffer höher als erwartet

Mehr als 40 Prozent der SARS-Cov2-Infizierten wissen von ihrer Infektion nichts. Dieses Ergebnis einer Studie der Mainzer Universitätsmedizin geht als größte Überraschung gerade durch die Medien. Doch die Studie wartet mit noch mehr Überraschungen auf. So hat sich herausgestellt, dass Kinder die Infektion nicht in erwartetem Ausmaß weitergeben, weil ihr Immunsystem besser ist. Desweiteren gibt’s Zahlen und Daten zum Testverhalten der Deutschen. Wenig verblüffend das Ergebnis, dass ärmere Menschen ein höheres Infektionsrisiko haben – und zwar nicht aufgrund ihres Verhaltens, sondern aufgrund ihrer Lebensverhältnisse.

Die Uni Mainz stellt ihre Studie hier umfassend vor (07.07.2021):
https://www.unimedizin-mainz.de/presse/pressemitteilungen/aktuellemitteilungen/newsdetail/article/aha-regeln-und-testen-als-pandemiebremse.html

Die Tagesschau berichtet am 07.07.2021 online hier:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-studie-mainz-101.html

Die „Welt“ (07.07.2021):
https://www.welt.de/wissenschaft/article232355177/Studie-belegt-hohe-Dunkelziffer-bei-Coronavirus-Infektionen.html

ntv (07.07.2021):
https://www.n-tv.de/panorama/Studie-offenbart-hohe-Corona-Dunkelziffer-article22667685.html

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Obduktionen nach Covid - Lesetipps

An der Kölner Uniklinik wurden bislang 30 Leichen obduziert von Menschen, die an Corona gestorben sind. Die Ergebnisse, Notwendigkeiten und den Alltag in der Kölner Pathologie fassen Paul Gross und Nina Klembt vom Kölner Stadt-Anzeiger am 06.07.2021 zusammen. Der Artikel liegt allerdings hinter Bezahlschranke. Für alle, die das Abo nicht scheuen oder schon haben, trotzdem ein Lesetipp:
https://www.ksta.de/koeln/-sehen-das-schlachtfeld--obduktionen-in-koeln-zeigen--wie-covid-19-blutzellen-angreift-38882746#

In der Ärzte-Zeitung ist am 08.02.2021 ein Artikel von Birgitta von Gyldenfeldt online gestellt, der aus der Kieler Pathologie berichtet:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Obduktion-von-Corona-Toten-Wir-werden-demuetig-416937.html

Die „Welt“ berichtete am 18.02.2021 über die Obduktionen in Hamburg:
https://www.welt.de/gesundheit/gesundtheit-und-fitness/article226659653/Obduktion-von-Coronaopfern-Todesursache-bestaetigt-sich.html

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Richtungswechsel am Montag: Die Impfschwänzer sind nicht das Problem

Gut, dass gestern Montag war! Zeit für journalistische Recherche, nicht nur dem Impfschwänzer hinterher. Der Kölner Stadt-Anzeiger zum Beispiel hat gründlich gearbeitet und widmet dem Thema aus verschiedener Perspektive verschiedene Betrachtungen und Artikel. Das Wichtigste vorweg: Dem Impfschwänzer wird wohl keine Strafe drohen, sagt auch Jens Spahn*. Die Häufigkeit der unabgesagten und verfallenen Impftermine wird mit 3 bis 6 Prozent angegeben, je nach Impfort (Hausarzt, Impfzentren) sind die Zahlen verschieden. Und ebenso wichtig: Den Impfzentren geschah – bis vergangenen Donnerstag – in der Regel kein Schaden, denn die Impfdosis wird immer erst aus dem Kühlschrank genommen, wenn der Impfling da ist. Hieß also fürs Impfzentrum und den Hausarzt bis vergangenen Donnerstag: Umdisponieren, Warteliste abarbeiten, Impfstoff einen Tag länger aufbewahren. Das war ganz gewiss organisatorischer Aufwand, aber so verfiel – zumindest bis zur Stiko-Kreuzimpfungsempfehlung – kein Impfstoff.

Dann kam eben dieser Donnerstag und die Stiko hatte empfohlen, Astrazeneca-Erstgeimpften beim zweiten Mal einen mRNA-Impfstoff zu spritzen. Seit der Empfehlung zur Kreuzimpfung ist’s mit den ausfallenden Impfterminen erst recht ein Kreuz. Bei den Hausärzten, so zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger, Oliver Funken vom Hausärzteverband Nordrhein**, stieg die Rate die Ausfallquote rasant von 3 auf 20 Prozent. Der Anteil der nichtabgesagten Termine ist hierbei nicht benannt, wohl aber die Folge der ausgefallenen Termine: Astrazeneca-Impfstoff verfällt jetzt. Die Zahlen der Impfzentren: Am Freitag hätten rund 20 Prozent der Impfkandidaten, die zum Impfen ins Impfzentrum gekommen sind, das Impfzentrum wieder ungeimpft verlassen – da kein mRNA-Impfstoff angeboten werden konnte.

So die Sachlage. Wie zu erwarten war, redet nach den sonntäglichen Strafpredigten jetzt kaum noch jemand von Gebühren für Impfschwänzer. Allein der organisatorische Aufwand von Androhung bis Abrechnung würde ja die Höhe der Einnahmen möglicherweise schnell übersteigen.

Wir sollten aber dennoch die Suche nach den eigentlichen Tätern nicht aus den Augen verlieren. Denn es gibt sie, die Schuldigen. Und wenn es nicht Menschen sind, so sind es menschengemachte Ursachen, die dafür sorgen, dass die Impfterminierungen heftig durcheinandergeraten. KV-Chef Andreas Gassen hat ein paar von ihnen gefunden. Da trotz Aufhebung der Priorisierung Impftermine Mangelware waren, hat der gemeine Impfkandidat, der Vorsorge betreiben wollte, sich nämlich gleich mehrere Termine organisiert.Sicher ist sicher. Und sicher bin ich mir, dass das kein Spaß für ihn war, sondern Panik. Und sicher ist die Panik geschürt worden. Ein anderer Grund den Gassen benennt, sei in manchen Fällen die Schwierigkeit gewesen, das Impfzentrum überhaupt telefonisch zu erreichen.

Und dann kam ebendieser Donnerstag mit der Nachricht, am besten sei es, Astrazeneca kreuzweise, Sie wissen schon. Und nicht zu vergessen: Wissen Sie noch genau, wann jeweils welcher Abstand für welche Impfung angesagt war? Mal kurz, mal lang, mal mindestens 6 Wochen, mal unbedingt kürzer. Sicher, im Umgang mit neuen Pandemien und neuen Impfstoffen muss man erst Erfahrungen sammeln. Die Erfahrung, die Impfkandidaten seit Mitte Januar sammeln konnten, lautet: Empfehlungen kommen aus heiterem Himmel und können, aufs Ganze gesehen, durchaus vollkommen widersprüchlich sein. Das kann einem die Entscheidung für und gegen eine Impfung schon mal grundsätzlich schwer machen. Denn der Versuch, eine persönliche Entscheidung mit Verstand zu fällen, scheitert im Dschungel sich plötzlich wandelnder Empfehlungen. Die Wandlungen aber spiegeln sich dann im Ausfall der Termine. Plötzliche Umentscheidungen - auch aus heiterem Himmel sozusagen.

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Gut, dass morgen Montag ist - Einwände gegen eine Debatte, die sich gebührlich gibt

Neue Täter braucht das Land. Die Impfbetrüger, die Vordrängler, die Termin-Erschleicher – all diese Leute, die offenbar nur dort in Massen auftraten, wo sie schwer zu filmen waren, uns aber ganz ohne Maß als Schuldige auf dem abendlichen Nachrichtenteller serviert wurden, haben sich genauso offenbar in Luft aufgelöst.

Nun wurden sie – offenbar – abgelöst. Heißt: Sie haben ihre Nachfolger gefunden. Dem Impfbetrüger, den wir alle verachten sollten, folgt nun der Impfschwänzer, den wir alle verachten sollen.

Denn dieser Impfschwänzer nimmt uns weg, was die Gesellschaft dringend braucht. Impftermine. Das macht er, ohne abzusagen. Hier ist jetzt die Stelle, an der Sie empört nicken oder mit dem Kopf schütteln dürfen, denn das ganze Land nickt oder schüttelt gerade mit dem Kopf und debattiert, wie wir die Impfschwänzer gebührend bestrafen.

Nein, ich frotzele nicht, ich floskele nur: Als Gebühr sind Preise zwischen 25 und 30 Euro im Gespräch. Links dazu, wenn Sie der Debatte folgen wollen, finden Sie gleich unten am Text.

Zuvor ein offenes Wort: Es gehört sich nicht, einen Termin nicht wahrzunehmen ohne abzusagen. Und ja, auch ich habe den Eindruck, dass solche Verpflichtungen den Mitmenschen gegenüber den meisten Menschen gar nicht mehr bekannt sind. Geführt wurde diese Debatte ja auch schon längst vor Corona: Was ist mit den Patienten, die einen Platz im Terminkalender eines Arztes einnehmen – und ihn dann alleine sitzenlassen? Auch da sollte noch vor kurzem eine Geldstrafe das Problem lösen.

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Lesetipp: Die Labortheorie und der amerikanische Rassismus

Nichts Neues zur Wuhan-These? Doch! Wolfgang Stieler kommentiert auf Heise.de: „Warum die Labortheorie zu Covid-19 einen Nerv trifft“. Ausgehend von den wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen den beiden großen Blöcken analysiert Stieler dann im Wesentlichen den mehr oder weniger subtilen Antirassismus der Amerikaner gegenüber Asiaten/Chinesen. Vor allem im Bereich der Wissenschaft. Stieler wartet aber nicht nur mit Thesen auf, sondern bringt Beispiele, die man sonst wahrscheinlich suchen müsste. Wobei: Der Artikel ist eine Provokation und will das auch sein. Die (bis jetzt) 153 Kommentare zu Stielers Kommentar sind zum großen Teil aufgebracht bis empört.

Dennoch oder genau deswegen: Lesetipp und mindestens bedenkenswert. Wer an dem Thema dran bleiben will, dem wird auf Schritt und Tritt mit Verlinkungen weitergeholfen.

Text vom 01.07.2021:
https://www.heise.de/hintergrund/Warum-die-Labor-Theorie-zum-Ursprung-von-COVID-19-einen-Nerv-trifft-6124270.html

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Gassen warnt vor Endzeitszenarien

Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, spricht von „Alarmismus“ und davon, dass man nicht den Eindruck habe, die Regierung habe etwas dazugelernt. Und damit meint er nicht nur den Umgang mit den Gefahren der „Delta-Variante“. Tim Szent-Ivany hat fürs RND am 30.06.2021 ein Interview mit Gassen eingestellt, in dem dieser gegensteuert: Auch wenn die Delta-Variante ansteckender sei, so sei sie wohl nicht gefährlicher als bisherige Varianten. Und die derzeitige Situation sei eine andere als noch vor einem Jahr, da viele geimpft seien.
https://www.rnd.de/politik/delta-variante-kassenarzt-chef-warnt-vor-hysterie-panikmache-und-alarmismus-XEB7DC6NZRGBVOAOEVO6K3EVKU.html

Die Tagesschau hat die Aussagen des KV-Vorsitzenden aufgenommen und titelt, Gassen zitierend, „Endzeitszenarien unverantwortlich“. 01.07.2021:
https://www.tagesschau.de/inland/delta-variante-kassenaerzte-101.html

Die Rheinische Post bemüht wsich am 30.06.2021 um eine Bewertung und Einordnung der Ereignisse in Sydney, wo sich zwei Menschen binnen weniger Sekunden mit der Delta-Variante angesteckt haben sollen:
https://rp-online.de/panorama/coronavirus/delta-kann-man-sich-im-vorbeigehen-mit-der-corona-variante-anstecken_aid-60366015

In Großbritannien waren ein Drittel der Menschen, die an einer Corona-Erkrankung aufgrund der Delta-Variante gestorben sind, zweifach geimpft, so die Statistik. Die Einordnung der Statistik bei Spektrum.de lässt diese Aussage jedoch in einem ganz anderen Licht erscheinen und erklärt die Zusammenhänge. So ist der Anteil der Vorerkrankten unter den Verstorbenen hoch – und bei ihnen ist der Impfschutz weniger vollständig. Kommentar von Lars Fischer, 29.06.2021:
https://www.spektrum.de/kolumne/delta-variante-warum-unter-den-coronatoten-immer-mehr-geimpfte-sind/1889236

Wem der Text von Lars Fischer gefallen hat: Fischer ist Wissenschaftsjournalist mit Ausbildung in Chemie. Im Spektrum hat er einen eigenen „Fischblog“, in dem zurzeit das Thema Corona im Mittelpunkt steht, das Themenspektrum reicht aber von "Allgemein" bis "Verhaltensforschung", und man kommt per Klick in die Themenwelten seiner Wahl.
https://scilogs.spektrum.de/fischblog/

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Strengere Anforderungen an die Bescheinigungen der Corona-Schnelltests

Erst war er in Zeichen der Hoffnung, nun steht er im Zeichen des Zwielichts: Der Corona-Schnelltest. So gibt es Tests, die falsch sind, Ergebnisse, die keinen Test als Voraussetzung hatten, Tests die gefälscht sind. Das betrifft gewiss nicht alle Testzentren – aber die schwarzen Schafe sorgen dafür, dass der Ruf der ganzen Branche doch arg gelitten hat.

Da setzt der Spiegel an mit seinem Einleitungssatz, der als Vergleich die handgeschriebene Schulentschuldigung heranzieht. Nachrüstung sei erforderlich, so die Autoren. Ab 1. August wird aber die Anforderung an die Bescheinigung der Testzentren doch erhöht. Ein PDF-Formular, das sich, nebenbei bemerkt, auch jeder selbst aus dem Internet hochladen – und ausfüllen – kann, reicht dann als Bescheinigung nicht mehr.

Bericht vom 29.06.2021:
https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/corona-schnelltests-neue-regeln-fuer-testnachweise-a-d5e2b1eb-b2ae-4317-9bc0-baa8bb68db10

Infos der Bundesregierung zur neuen Coronavirus-Testverordnung:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/cornoavirus-testverordnung-1935172

Die Zusammenfassung in der „Gelben Liste“:
https://www.gelbe-liste.de/apotheke/coronavirus-testverordnung-24-juni

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Spahns Maskenkauf und das Löschwasser aus dem Stausee ...

Thomas Reichart ist Fernsehjournalist, beim ZDF, berichtet aus Berlin. Und ist gerade offensichtlich verärgert. Das Schöne daran: Er berichtet es auch. Es geht um Jens Spahn. Nein, es geht um die Masken, die der Bundesgesundheitsminister zu viel beschafft hat. Der Bundesrechnungshof kritisiert. Spahn verteidigt sich. Mit der Feuerwehr – der würde man zu viel Löschwasser nach gelöschtem Brand auch nicht anrechnen. Sie sehen: Thomas Reichart hat durchaus Grund verärgert zu sein, denn das Löschwasser, das hier als Vergleich herhalten muss wird, sind 5,8 Milliarden Masken. Aber das ist nicht das Einzige, worüber Reichart sich ärgert.

Schön ist, wenn Berichterstattung nachvollziehbar ist. Manchmal gehört das Atmosphärische zwingend zur Nachricht. Der Artikel ist vom 18.06.2021 - aber weil er so schön ist, wollte ich Ihnen den doch noch nachtragen. Den Vergleich mit dem Stausee zieht übrigens am Ende Thomas Reichart, der der Ansicht ist, das 5,8 Milliarden Masken nicht verschüttetes Löschwasser sind, sondern von der Menge her dem Stausee entsprechen:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-maskenkaeufe-bundesrechnungshof-spahn-100.html

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Der Lockdown und der Baby-Boom

Also doch! Lange spekuliert, dann wieder vergessen und jetzt im hellen Presseschein: Die Corona-Babys sind da. Im März ist die Geburtenrate in Deutschland so hoch gewesen, wie seit 20 Jahren nicht mehr, so die Statistiker. Schnelles Zurückrechnen führt aber zu unvermuteten Ergebnissen: Es war das Ende der ersten Corona-Welle, das der Geburtenrate förderlich war. Nicht der Lockdown.

Der BR (er)freut sich und uns am 15. 06.2021 mit der Analyse des Babybooms:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/familienfreuden-babyboom-nach-corona-lockerungen,SaOBTAN

... und Michaes Zametzer glossiert zwei Tage später:
https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/ende-der-welt-corona-babys-willkommen-boomer-100.html

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Studie lässt Debatte um die Aussagekraft der PCR-Tests als pandemisches Maß wieder aufflammen

PCR-Tests als Messinstrument der Pandemie, aus dem dann politische Maßnahmen abgeleitet werden, sind erneut in die Diskussion geraten. Die Universität Essen/Duisburg hat Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, in der die Daten von 190 000 PCR-Tests von 160 000 Personen ausgezählt wurden. Das Fazit ist kurz – und wahrscheinlich verkürzend: Der Ct-Wert, der als Messeinheit für den Ansteckungsgrad der Person gilt, ist, gelinde gesagt, flexibel zu handhaben – und taugt nicht zur Norm, da zu viele andere Faktoren eine Rolle spielen.

Die Tagesschau setzt sich im faktenfinder am 22.06.2021 mit der Studie auseinander:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-ctwert-101.html

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Helmholtz-Studie zeigt Dunkelziffer bei Corona-Infektionen im Raum Osnabrück

In Stadt und Kreis Osnabrück wurden 3000 Menschen daraufhin untersucht, ob sie Antikörper gegen das Coronavirus aufweisen. Ziel war es, herauszufinden, wie viele Menschen tatsächlich – auch unbemerkt – sich mit dem Virus angesteckt haben. Das Ergebnis überrascht: Es sind doppelt so viele, als in den Statistiken gezählt werden. Der NDR berichtet am 22.06.2021 über die Helmholtz-Studie:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Hohe-Dunkelziffer-bei-Corona-Infektionen-in-Region-Osnabrueck,helmholtz114.html

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Nachrichtenlage Novavax und Curevac

Aktualisierung 20:21 Uhr:

Der Ausfall von Curevac, dem Impfstoff aus Tübingen wurde eine Wirksamkeit von nur 47 Prozent bescheinigt, bedeutet für Deutschland 1,4 Mio. Impfdosen weniger in diesem Quartal, allein 0,7 Mio davon in NRW. Tagesschau 17.06.2021:
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-41119.html

Text 15:21 Uhr:

In Deutschland war die Hoffnung auf den Impfstoff von Curevac groß. Doch die neuesten Nachrichten sorgen für Kurseinbrüche und schwindende Hoffnungen: Eine Wirksamkeit von 47 Prozent lässt die Aktien um 50 Prozent sinken, berichtet das Handelsblatt am 17.06.2021:
https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/corona-pandemie-curevac-impfstoff-liefert-nur-schwache-daten-bund-keine-auswirkung-auf-impfkampagne/27294828.html

Die FAZ geht den Kurseinbruch aber positiv an. Kommentatorin Ilka Kopplin erinnert ebenfalls am 17.06.2021 daran, dass Flops für Wissenschaftler zum täglichen Brot gehören und noch gar nichts über die Zukunft aussagen. Prinzip Hoffnung:
https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/corona-pandemie-curevac-impfstoff-liefert-nur-schwache-daten-bund-keine-auswirkung-auf-impfkampagne/27294828.html

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