NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Finanzkommission Gesundheit soll bis Ende März Vorschläge liefern

Stabile Krankenkassenbeiträge, Primärarztsystem, ein stabileres Gesundheitssystem: Bundesgesundheitsminister in Nina Warken drängt auf Erfolge. Zuerst geht es darum, die Krankenkassenbeiträge im nächsten Jahr stabil zu halten.

Vorsichtig heißt es am 25.09.2025 auf Boerse.de: „Warken peilt baldige Klarheit für stabile Krankenkassen-Beiträge an“.
https://www.boerse.de/nachrichten/Warken-peilt-baldige-Klarheit-fuer-stabile-Krankenkassen-Beitraege-an/37931107

Die Deutsche Rentenversicherung informiert auf der Web-Seite „Ihre Vorsorge“ am 26.09.2025.
https://www.ihre-vorsorge.de/gesundheit/nachrichten/krankenkassen-warken-peilt-baldige-klarheit-fuer-stabile-beitraege-an

Bis März 2026 sollen dann Vorschläge vorliegen, die das gesamte GKV-System finanziell besser aufgestellt werden kann.

Aoptheke adhoc am 25.09.2025:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/gkv-stabilisierung-warken-fordert-vorschlaege-bis-maerz-2026/

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Mechthild Eissing
Außerdem will Nina Warken bis zum Frühjahr die elektronische Überweisung auf den Weg gebracht haben. ntv, 27.09.2025. https://www.... Weiterlesen
Montag, 29. September 2025 10:34
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Die ePa: Noch ist sie nicht überall

Der Oktober naht, ab dann ist die elektronische Patientenakte für alle Ärzte Pflicht. Doch bislang sind erst 80 Prozent der Arztpraxen softwaretechnisch so ausgestattet, dass sie die Patientenakte bedienen können, lauten die jüngsten Infos der KBV. Den verbleibenden 20 Prozent der Praxen drohen Sanktionen. Wohlgemerkt: den Praxen, nicht den Softwareherstellern.

Die Mopo berichtet am 23.04.2025 hier (dpa, mp):
https://www.mopo.de/news/panorama/berlin-praxen-koennen-teils-noch-nicht-mit-e-akten-starten/

Das Ärzteblatt mit dpa, 23.04.2025:
https://www.aerzteblatt.de/news/der-breite-start-der-elektronischen-e-patientenakten-in-praxen-hakt-51f9f805-9b0c-41da-b21d-70c227a1bdc0

Das Handelsblatt mit dpa, 23.04.2025:
https://www.handelsblatt.com/dpa/digitalisierung-der-breite-start-der-e-patientenakten-hakt/30479936.html

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Gewalt gegen Pflegepersonal

Die Tagesschau berichtet umfangreich über das Ausmaß der Gewalt in Krankenhäusern, die sich gegen Pflegepersonal und Ärzte richtet. Der Artikel vom 22.09.2025 gibt auch Antworten darauf, was Kliniken tun können - und wo die Grenzen dieser Möglichkeiten sind:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/gewalt-patienten-pflegepersonal-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

 Am 08.09.2025 berichtete der WDR, wie das Klinikum in Herford auf die zunehmende Gewalt in der Notaufnahme reagiert:
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/gewalt-an-kliniken-herford-100.html

 

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Coronare Nachrichten durch die Google-Brille - erstaunliche Wechselhaftigkeit

Ich kann mich täuschen. Vielleicht täusche ich mich. Hoffentlich täusche ich mich.

Als ich heute Morgen mit dem Schreiben begann, fielen mir einige stichelige Überschriften zur Enquete-Kommission ins Auge. Online. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, mit welcher Überschrift ich selbst anfangen wollte zu sticheln – und verschob die Arbeit auf später. Aber: Später war nichts mehr wie vorher. Die Überschriften sachlich – und die markanten Worte und Zeilen verschwunden. Nun ja, vielleicht habe ich ja auch nicht dasselbe Suchwort genommen wie zuvor. Doch alles Ausprobieren und Neuabfragen nutzte nichts: Ich bekomme diese schönen, sticheligen Überschriften bis auf eine oder zwei nicht mehr auf den Bildschirm.

Was das heißt?

Wenn ich nun spekuliere, ob regierungsseitig möglicherweise Einfluss auf den Duktus der Presse genommen wurde, spekulieren Sie und viele andere, dass ich einer Verschwörungstheorie anheimgefallen bin. Hoffentlich ist dem so, möchte ich darauf antworten. Nein, die Medien sind frei.

Wenn ich nun spekuliere, dass der Google-Apparat – auf wessen Veranlassung eigentlich? – die Überschriften neu sortiert hat, die nach vorne gestellt wurden, werde ich ein vorsichtiges Nicken ernten: Ja, Google sortiert gern neu und um und andersrum. Aber warum? Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin und überlasse Ihnen das Antworten. Aber: Dann müssten die anderen Überschriften ja irgendwo anders zu finden sein. Auf den Seiten 2 und 3 und folgende. Ich finde sie nicht, bis auf oben genannte ein oder zwei.

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Neue Corona-Variante wieder in einem Wolkengewand

Dass Stratus eine Wolke ist, wissen viele vielleicht noch vage aus der Schule. Dass Stratus nun auch eine Corona-Variante ist, wissen viele vielleicht schon längst aus der Zeitung. Aber es lohnt sich, auf die Details zu achten: Gemeinsam ist beiden die Fähigkeit, sich auszudehnen. Himmlisch betrachtet ist Stratus ein Höhennebel oder eine Schichtwolke, vom irdischen Standpunkt aus hat die derzeitige Corona-Variante neben ihrer Schwester (oder Cousine) Nimbus das Potenzial, eine Infektionswelle auszulösen.

Wobei: Stratus liegt derzeit mit 65 Prozent aller nachgewiesenen Covid-Infektionen in Deutschland vorn, berichtet ntv am 09.09.2025, während Nimbus auf ein Viertel zurückgedrängt ist. Schwere Verläufe seien bisher nicht bekannt:
https://www.n-tv.de/wissen/Neue-Corona-Variante-breitet-sich-rasant-aus-article26020089.html

Die Frankfurter Rundschau berichtet am 11.09.2025 über den aktuellen Stand der Corona-Infektionen und über die Symptome, die die neue Variante auslöst:
https://www.fr.de/panorama/who-behaelt-corona-variante-stratus-genau-im-blick-aktuelle-rki-zahlen-steigen-bereits-an-93928643.html

Focus online zeichnet den Verlauf der Variante Stratus nach – und deklariert ein Symptom der Infektion mit diesem Virus für „ganz harmlos“. Was auch immer das bedeuten mag. Klar ist, was beabsichtigt ist: Stratus gilt nicht als besorgniserregend – und Focus online möchte dies auch gleich in der Überschrift signalisieren. Der Artikel ist umfassend – und analysiert die Namensgebung von Nimbus und Stratus bis zur letzten Parallele. 11.09.2025:
https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/corona-variante-stratus-dominiert-das-sind-die-symptome_05e9d26b-703d-47cb-af9f-e690db0a0444.html

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über die gestiegene Zahl der Coronaviren im Abwasser und die gestiegene Zahl der verschnupften, jungen Patienten in Arztpraxen – ein Vorbote für die zu erwartende Ansteckung Älterer. Claudia Lehnen gibt insgesamt Entwarnung und stützt sich dabei auf Ärzte und Kassenärztliche Vereinigung. Dennoch: Personen, die viele Kontakte in der Öffentlichkeit haben, und Menschen, die älter sind als 60 Jahre und/oder schwere Grunderkrankungen haben, sollten sich eine Auffrischungsimpfung holen, so der Duktus ihres Artikels, 11.09.2025:
https://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/auffrischimpfung-im-oktober-coronafaelle-in-nrw-steigen-wieder-1104737

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Warken will den Klinik-Atlas von Lauterbach abschalten - oder doch nicht? Die Folge-Artikel zu einer zweideutigen Nachricht

Linksammlung vom 09.09.2025:

Gestern noch hieß es in den Medien ziemlich einmütig, Warken wolle den Klinik-Atlas einstellen. Heute, 09.09.2025, kommt das Dementi: Warken will den Klinik-Atlas ihres Vorgängers nicht abschaffen, er steht aber auf dem Prüfstand. Es werde die Projektgruppe eingestellt - und es würden Optionen geprüft, wie der Klinik-Atlas weiterzuführen sei. Diese Info findet sich in der ZEIT vom 09.09.2025:
https://www.zeit.de/gesundheit/2025-09/nina-warken-krankenhaus-reform-klinik-schliessungen-atlas

t-online informierte schon am 08.09.2025, dass das Ende der Projektgruppe nicht das Ende des Atlas bedeute:
https://www.t-online.de/finanzen/boerse/ticker/-bundes-klinik-atlas-auf-dem-pruefstand/0DB65000723DBA38/

Der MDR ist am 08.09.2025 um 18:14 noch bei der Darstellung, die wohl auf einen Text von RND zurückgeht, wonach Warken den Klinik-Atlas beenden will. Gleichzeitig aber beinhaltet der Text des MDR doch die Nachricht, dass das Verzeichnis noch "auf dem Prüfstand" stehe. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz, so der Bericht vom MDR, fordere ebenfalls die Abschaffung des Klinik-Atlas zugunsten des Klinikverzeichnisses der Deutschen Krankenhausgesellschaft. 
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/klinik-atlas-warken-abschaffung-krankenhaus-verzeichnis-reform-100.html

Die Tagesschau legte am 08.09.2025 noch einen weiteren Bericht vor, in dem die Reaktionen der Verbraucherverbände zusammengefasst sind. "Verbraucherschützer warnen vor dem Aus des Klinik-Atlas", so die Überschrift.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ende-klinikatlas-100.htmlhttps://www.tagesschau.de/inland/ende-klinikatlas-reaktionen-100.html

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Spremberg - die bemerkenswerte Geschichte eines Krankenhauses

Bis 2022 gehörte das Krankenhaus in Spremberg im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße, zum größten Teil den Mitarbeitern. Dann wurde es schwierig – auch wegen Corona. Wie das Krankenhaus gerettet wurde, berichtet Johanna Sagmeister für den rbb am 08.09.2025 für rbb. Sie finden den Artikel bei der Tageschau. (Aber lassen Sie sich nicht irritieren, das Video am Kopf des Artikel hat den Klinik-Atlas Lauterbachs zum Inhalt.)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/krankenhaussterben-spremberg-klinik-gerettet-100.html?at_medium=tagesschau&at_campaign=Mail&at_content=SiteSharing

Im Blaulicht-Cityreport24 finden Sie auch noch ein Interview mit der Gesundheitsministerin Britta Müller, die bei ihrer Klinikreise auch das Krankenhaus in Spremberg besucht hat. Das Interview ist seit dem 30.08.2025 online:
https://cityreport.pnr24-online.de/gesundheitsministerin-mueller-besucht-krankenhaus-spremberg/

Der Märkische Bote berichtet am 21.08.2025 von der Auszeichnung des Krankenhauses durch das FAZ-Institut als eines der besten Krankenhäuser Deutschlands und das zum siebten Mal in Folge:
https://maerkischer-bote.de/personen/krankenhaus-ausgezeichnet-241732

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Linksammlung zum EHEC-Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern - mit Zahlen aus anderen Gebieten

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich so viele Menschen mit EHEC infiziert, dass die Behörden von einem Ausbruch sprechen. Gleichzeitig gibt es auch in Belgien viele Infektionen.

Die jüngste Nachricht, die online ist, findet sich in der Ostsee-Zeitung. Und die kann vermelden, dass der Bakterienstamm jetzt identifiziert ist und die Zahl der offiziell gemeldeten Fälle in Mecklenburg-Vorpommern bei 43 liegt:
https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg-vorpommern/ehec-ausbruch-in-mv-aktuelle-infektionszahlen-vom-5-september-EANW5QPREFGWPMLGRLWUB4XHEQ.html

Die Kreiszeitung hat den Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern am 05.09.2025 zum Anlass genommen, um über die Zahl der EHEC-Fälle in Niedersachsen zu berichten. Fazit: Die Zahlen werden Ende des Jahres wahrscheinlich deutlich höher liegen als noch 2024. Und die Grafschaft Bentheim, das Emsland, Leer und der Kreis Wittmund liegen dabei zahlenmäßig vorn:
https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/zahl-der-ehec-infektionen-in-niedersachsen-steigt-manche-regionen-mehr-betroffen-als-andere-93918726.html

Auch in Baden-Württemberg liegt die Zahl der EHEC-Fälle in diesem Jahr höher als im Vergleichszeitraum 2024, lautet die Nachricht bei Apotheke adhoc. Hier gibt’s auch Infos über die Bakterien – und Infos, wie man sich schützt:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/panorama/ehec-wie-am-besten-schuetzen/#

Die Berliner Zeitung nimmt in ihrem Artikel natürlich die Infektionen in Berlin in den Blick. Die jüngsten Fälle sind vier Kinder, die aus Mecklenburg-Vorpommern kamen. 04.09.2025:
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ehec-faelle-in-berlin-das-sollte-man-ueber-den-erreger-jetzt-wissen-li.2354314

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Mechthild Eissing
Der NDR berichtet am 16.09.2025 über die weitere Entwicklung der EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern. Noch ist die Quelle n... Weiterlesen
Dienstag, 16. September 2025 12:55
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Wie man sich bettet - Göttliches und Hygienisches zum Thema Schlaf

Sie können sich drehen und wenden, wie Sie wollen – und Sie finden dennoch keinen Schlaf? Nach einer genügenden Anzahl schlafloser Nächte informieren Sie sich und suchen im Internet nach Tipps. Die gibt es reichlich – und sie firmieren unter dem Substantiv „Schlafhygiene“.
Als aufmerksamer Leser und Sucher nehmen Sie sich diesen oder jenen Ratschlag, der genau auf Ihr Leben und Ihre Lage passt, zu Herzen oder gleich am nächsten Abend mit ins Bett.

Aber Stopp! Wie viel Hygiene tut fürs Schlafen denn wirklich not? Sicher: Ordnung ist das halbe Leben – und wenn nachts das Schlafzimmer ordentlich ist, so sagen es die Prediger der Schlafhygiene, ist die andere Hälfte, nämlich der Schlaf, viel leichter in Ordnung zu bringen.
Aber Hygiene – ist das nicht ein Wort, das schon von Weitem nach Desinfektionsspray riecht? Nach klinischer Sauberkeit? Auf jeden Fall ist es ein Wort fernab alles Weichen, Wollenen oder Kuscheligen. Und mit Gemütlichkeit würde sie auch niemand assoziieren. Ruhe? Ja, vielleicht, aber sehr sterile Ruhe. Seelenruhe? Nein, gewiss nicht.

Wer also ist auf die Idee gekommen, uns guten Schlaf unter dem Zeichen der Hygiene zu predigen? Oder noch weiter zurück: Wer oder was ist denn Hygiene überhaupt?

Wikipedia informiert uns – und gendert dabei korrekt, was vielleicht auch eine Form von Hygiene ist: „Hygieia oder Hygeia (altgriechisch Ὑγίεια Hygíeia oder Ὑγεία Hygeía – als personifizierte „Gesundheit“) ist in der griechischen Mythologie eine wohl zunächst unabhängige athenische Heilgottheit.“ Diese „Heilgottheit“, das möchte ich hier gerne ausdrücklich betonen, ist eine Frau. (Die Griechen konnten sie aber scheinbar nicht ohne männlichen Beistand im Götterhimmel wirken lassen, und so gesellten sie ihr mal Asklepios als Vater, mal als Ehemann zur Seite. Oder Hermes als Ehemann.)
Große Hoffnungen setzten die Griechen in diese Göttin: Sie sollte den Kranken, die aus therapeutischen Gründen im Tempel schliefen, im Schlaf Heilung bringen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hygieia

Tatsächlich ist also Hygieia für den Schlaf zuständig. Und eigentlich gibt es an ihr nichts auszusetzen: Sie tritt auf als hübsche Gottheit – meist mit der Schlange, die wir von Asklepios kennen. Oder mit einem Füllhorn voller Früchte. Und ganz gewiss ohne Desinfektionsspray.
Aber als diese Göttin dann als „Schlafhygiene“ in den deutschen Sprachschatz kam, war schon einiges schiefgelaufen: In Stuttgart hatte am 23.05.1914 der Jungdeutschlandbund getagt. Thema: Jugendwanderungen und Jugendherbergen. Der „Rheinisch-Westfälischer zugleich Essener Stadt-Anzeiger“ berichtet einen Tag später: „Es kam zum Ausdruck, daß bei den Jungdeutschlandbestrebungen Körperhärtungen und Marschhygiene, Wohn- und Schlafhygiene mehr als bisher behandelt werden sollten.“
https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/12529349

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Die Einführung der ePA in den Krankenhäusern zieht sich noch hin

Ab 1. Oktober ist die elektronische Patientenakte für alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen Pflicht. Also auch für Krankenhäuser. Doch die Realität sieht anders aus. Marie-Claire Koch berichtet für heise.de aus einer Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft, 03.09.2025:
https://www.heise.de/news/Elektronische-Patientenakte-Kliniken-werden-Pflichtstart-im-Jahr-2025-verfehlen-10630320.html

Auch das Ärzteblatt berichtet am 03.09.2025:
https://www.aerzteblatt.de/news/elektronische-patientenakte-umsetzung-an-kliniken-lauft-schleppend-e667cbdf-2db3-4596-bc93-db1a51631b86

Und auch Apotheke adhoc, 03.09.2025:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/e-health/kliniken-epa-kommt-spaeter/#

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Warken hat einen neuen Pressesprecher

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen neuen Pressesprecher. Hanns Böckler ersetzt nun Hanno Kautz. Böckler ist seit 2020 im Gesundheitsministerium tätig.

Infos auf kom.de, 01.09.2025:
https://www.kom.de/personalwechsel/hannes-boeckler-ist-neuer-pressesprecher-des-bundesgesundheitsministeriums/

medieninfoweb, 02.09.2025:
https://medinfoweb.de/hannes-boeckler-spricht-fuer-bundesgesundheitsministerin/

im Grenzecho hinter Bezahlschranke am 03.09.2025:
https://www.grenzecho.net/128345/artikel/2025-09-03/eupener-wird-sprecher-von-nina-warken

Wer sich im Grenzecho eingezahlt hat, kann dann gewiss auch den Artikel von 2006 lesen: Böcklers Abschlussarbeit an der Pater-Damian-Schule in Eupen beschäftige sich mit der Stimmbildung bei Mensch und Säugetier:
https://www.grenzecho.net/art/region/eupener-land/stimmbildung-bei-mensch-und-saeugetier-erforscht

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Krankenpfleger in Landshut vor Gericht

In Landshut muss sich ein Krankenpfleger wegen 15-fachen Mordversuches verantworten. Er hätte schmerzlindernde Medikamente gestohlen und zur Vertuschung Medikamente umetikettiert haben, die dann teilweise auch den Patienten verabreicht worden seien. Der BR berichtet am 02.09.2025:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/15-facher-mordversuch-im-krankenhaus-pfleger-vor-gericht,UvdnqfT

Auch der Stern berichtet am 02.09.2025:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/bayern/kriminalitaet--15-facher-mordversuch--krankenpfleger-vor-gericht-36021826.html

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Bürokratiewelle aus Pappkartons in Hannover

Aktualisierung: Hier der Bericht vom NDR von der Aktion - mit imposantem Bild einer Welle es Pappkartons, die Pfleger und Arzt zu ertränken drohen, 28.08.2025:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/drei-stunden-taeglich-fuer-buerokratie-aerzte-und-pfleger-protestieren,krankenhaus-200.html


Eine Bürokratiewelle aus Aktenordnern, Formularen und Gesetzestexten wollen Ärzte und Pfleger der Niedersächsische Krankenhausgesellschaft heute in Hannover vor dem Neuen Rathaus aufbauen – als symbolischen Protest gegen die Bürokratisierung. Die Nachricht beim NDR, 28.08.2025:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/zu-viel-buerokratie-in-krankenhaeusern-protestaktion-geplant,krankenhaus-200.html

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Aus alten Zeitungen: Die Nadel im Herzmuskel

„Eine Nadel wandert durch den menschlichen Körper“ – Diese Überschrift schuf im Jahre 1932 ein Redakteur des Münsterischen Anzeiger (21.09.1932). Vielleicht war es Respekt, vielleicht war das Staunen zu groß. Die Überschrift ist auch gar nicht falsch. Aber ganz konkret wanderte die Nadel, von der hier die Rede ist, durch das Herz eines Menschen.

Was war passiert? Ein Packer, 17 Jahre alt, hatte in seiner linken Westentasche eine Nähnadel aufbewahrt, die dann auf Höhe der linken Brustwarze in seinen Körper gedrungen war. Das Röntgenbild lokalisierte die Nadel „am Rande des Herzschattens“ und man war der Ansicht, dass sie sich ganz leicht herausoperieren ließe. Doch die Operation in Wuppertal missglückte, die Nadel war nicht zu fassen gewesen und steckte im Herzmuskel.

Acht Tage später wurde der 17-Jährige erneut geröntgt. Ergebnis: Die Nadel war auf der anderen Seite des Herzens wieder herausgekommen und lag nun neben der Wirbelsäule. Nach noch einmal drei Wochen war sie dann bis zwischen die Rippen gelangt – und konnte nund dort leicht entfernen.

Fazit des Journalisten: „eine wundersame Lebensrettung“.

https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/5729581

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Zeitungsverbot im Krankenhaus sorgt für Diskussion über Norddeutschland hinaus

Hier die laufende Berichterstattung zum untenstehenden Artikel:

Der NDR berichtete noch am 27.08.2025 über Rücktrittsforderungen:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/nach-zeitungsverbot-in-kliniken-ruecktrittsforderungen-werden-laut-balster,zeitungszensur-108.html


Artikel vom 27.08.2025:

Seit Tagen rumort es in den Printmedien Norddeutschlands gewaltig. Zuerst fast nur hinter Bezahlschranke. Nun aber berichtet auch der NDR über den Sachverhalt – und so mancher Artikel und so mancher Kommentar in den ostfriesischen Zeitungen ist jetzt auch von der Schranke befreit und offen lesbar. Klinikchef Dirk Balster hatte nämlich in den Krankenhauskiosken in Aurich, Emden und Norden den Verkauf ostfriesischer Tageszeitungen verboten. Zum Schutze der Patienten, sagt er. Die hatten nämlich, so seine Einlassung, sich Sorgen gemacht über die Berichterstattung über die Krankenhäuser. Es ist anzunehmen, dass seine eigenen Sorgen noch viel größer waren – und vor allem jetzt noch größer geworden sind. Es geht um nichts Geringeres als die Pressefreiheit. Und im Hintergrund geht es jetzt wohl auch um Dirk Balsters berufliche Gegenwart und Zukunft. Die Emder Zeitung, Ostfriesische Nachrichten, Ostfriesischer Kurier und Ostfriesen-Zeitung jedenfalls reagierten auf sein Verbot sofort – und gemeinsam mit einem offenen Brief. Über diesen Brief berichten die Zeitungen „in eigener Sache“ und offen lesbar am 16.08.2025. Hier der Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten:
https://www.on-online.de/artikel/1585024/In-eigener-Sache?utm_source=MZT&utm_content=1586770

Das Verbot ist übrigens längst wieder zurückgenommen. Die Patienten können also alle Zeitungen wieder im Kiosk kaufen (und konnten sie zuvor gewiss auch online lesen, sofern sie Abonnenten sind).

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Weitere Anklage gegen Pfleger aus Würselen wahrscheinlich

Vor dem Landgericht Aachen muss sich ein Pfleger wegen neunfachen Mordes und 34 Mordversuchen verantworten. Diese Fälle stammen aus den Jahren 2023 und 2024. Da der Mann auch in den Jahren zuvor als Pfleger gearbeitet hat, hat die Polizei weiter ermittelt – und weitere Tote exhumiert. Ein zweiter Prozess ist wahrscheinlich.

Die Nachricht im WDR, 25.08.2025:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/update-prozess-pfleger-rheinmassklinik-100.html

und im Kölner Stadt-Anzeiger, 27.08.2025:
https://www.ksta.de/politik/nrw-politik/weitere-opfer-neue-vorwuerfe-gegen-mutmasslichen-todespfleger-von-wuerselen-1093674

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Hausarzt im Ruhestand wird Halbtagsarzt im Krankenhaus

Einmal Arzt, immer Arzt. Die Tagesschau erzählt die Geschichte von einem Hausarzt, der eigentlich im Ruhestand war, nun aber halbtags in einem Krankenhaus in Freiburg arbeitet – und dort seinen Teil gegen den Pflegenotstand beiträgt. Doch die eigentliche Story liegt noch ganz anders: Im Gegensatz zu seinen Kollegen hat er, der die „Routinearbeit“ macht, mehr Zeit am Krankenbett. 25.08.2025:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/krankenhaus-statt-ruhestand-100.html

Beim SWR auch auf Facebook und mit O-Tönen:
https://www.facebook.com/reel/1783719442352383

Die Artemed-Kliniken, zu denen das Loretto-Krankenhaus in Freiburg gehört, berichten selbst am 07.08.2025 hier:
https://www.artemed.de/aktuelles/detailansicht/teamwork-ueber-altersgrenzen-hinweg-das-loretto-krankenhaus-denkt-versorgung-neu

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Mangel an Medizinstudienplätzen - und ungleiche Verteilung

Zu wenig Medizinstudienplätze in Deutschland, um dem Ärztemangel zu begegnen – so wertet das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) die Datenlage aus. Die Nachricht geht wie ein Lauffeuer um und vielerorts werden die regionalen Zahlen nach vorn gestellt. Das CHE ist eine gemeinnützige GmbH, gegründet 1994 von der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz.

Infos zum CHE bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Centrum_f%C3%BCr_Hochschulentwicklung

Hier die Web-Seite der CHE. Sie finden dort auch den eigenen Bericht zum Thema:
https://www.che.de/

Hier einige ausgewählte Nachrichten:

Eine Überblicksnachricht im Deutschlandfunk, 21.08.2025:
https://www.deutschlandfunk.de/zu-wenig-medizinstudienplaetze-gegen-aerztemangel-112.html

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Neues und nicht ganz Neues zum Thema Gewalt in Arztpraxen

In Niedersachsen bietet die Ärztekammer medizinischem Personal Schulungen an zum Umgang mit gewaltbereiten Patienten oder Besuchern. Der NDR berichtet über die Lage in Niedersachsen und über die Schulung. Am Ende des Artikels finden Sie noch zwei ältere Beiträge zum Thema, 19.08.2025:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/gewalt-in-arztpraxen-wie-praxisteams-sich-fuer-notfall-wappnen,arztpraxis-128.html

Der Schwarzwälder Bote berichtet am 16.08.2025 über die Situation im Schwarzwald-Baar-Kreis. Allerdings hinter Bezahlschranke:
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.gewalt-in-villingen-schwenningen-wenn-faustschlaege-in-der-arztpraxis-fallen.987ee576-bb10-4c78-9b7f-b56d78b9f7f9.html

Zahlen einer Umfrage zum Thema Gewalt in Arztpraxen hat das Deutsche Ärzteblatt am 09.07.2025 veröffentlicht. Die Umfrage ist vom Medi-Verbund Baden-Württemberg:
https://www.aerzteblatt.de/news/umfrage-zeigt-gewalt-gehort-zum-alltag-in-praxen-cdee1912-1af5-4bb4-b675-43c912e985dd

Die Medical Tribune geht am 15.03.2025 auf Aspekte des Praxismanagements ein: Wie die Strukturen in der Praxis schaffen, wie sich selbst schützen und wie deeskalieren? Der Artikel beschreibt auch die Lage des Personals:
https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/selbstschutz-und-deeskalation-gegen-gewalt-in-arztpraxen-laesst-sich-trainierennbsp

Die ZEIT hat am 18.02.2025 einen dpa-Bericht online gestellt über das Thema Gewalt in Arztpraxen. Anlass war die Tat eines Patienten, der seinen Arzt krankenhausreif geschlagen hat:
https://www.zeit.de/news/2025-02/18/patient-schlaegt-hausarzt-krankenhausreif-kein-einzelfall

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Nachrichten zum Stand der Digitalisierung in Krankenhäusern

Krankenhäuser im Ruhrgebiet sind bei der Digitalisierung offenbar ganz vorn. Der WDR berichtet am 19.08.2025 – und benennt auch die Kehrseite: die Gefahr von Cyberangriffen und drohende Zugriffe auf Patientendaten. Den Schutz vor Cyberangriffen sehe die NRW-Regierung als die größte Herausforderung, so die Info in dem Text:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/digital-radar-krankenhaeuser-ruhrgebiet-100.html

Wie die Digitalisierung in den Krankenhäusern des Bundeslandes Hessen vorangeht, darüber berichtete die Frankfurter Rundschau vor zwei Wochen. Ganz vorn: Das Klinikum Darmstadt. Artikel vom 06.08.2025:
https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/digitalisierung-wird-am-klinikum-darmstadt-grossgeschrieben-93870702.html

Beurteilt wird die Digitalisierung der Krankenhäuser in Deutschland (auch) mithilfe des „DigitalRadars“. Dessen Ziel – als Zitat: „Das Reifegradmodell ermöglicht eine standardisierte und umfassende Bewertung des Digitalisierungsgrads von Krankenhäusern mittels Durchführung und Auswertung einer Erhebung bzw. Selbsteinschätzung der Krankenhäuser“. Auf der Web-Seite des DitigalRadars können Sie mehr über die Evaluation, den Auftrag der Bundesregierung und die Zwischenergebnisse lesen:
https://www.digitalradar-krankenhaus.de/

Im Bibliomedmanager 08/25 finden Sie ein Interview mit zwei Mitgliedern des Projektteams (07.08.2025):
https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/53607-mit-jeder-erhebung-tauchen-wir-tiefer-in-die-digitalisierung-ein

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KBV Praxisnachrichten

Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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