Der Krallenfrosch hat sein Leben bestimmt nicht freiwillig in den Dienst der Wissenschaft gestellt. Aber hätte man ihn gefragt, er hätte ja auch nicht antworten können, denn er gehört zur Gattung der Zungenlosen Frösche. Sein wissenschaftlicher, vor allem aber sein praktischer Auftrag, begann in den 30er-Jahren in Kapstadt: Der Wissenschaftler Lancelot Hogben fand heraus, dass das Froschweibchen binnen 12 Tage ablaicht, wenn ihm der Urin einer schwangeren Frau gespritzt wird.
Nachrichten aus dem Gesundheitswesen
In den USA haben Ärzte einem Patienten in einer achtstündigen Operation ein modifiziertes Schweineherz eingesetzt.
Die ZEIT berichtet am 10.01.2022 in Wort und Film. Das Video dauert etwa 1 min:
https://www.zeit.de/wissen/2022-01/transplantation-schweineherz-eingepflanzt-genetik-organspende?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Die Tagesschau berichtet am 11.01.2022 hier:
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-mediziner-schweineherz-transplantation-101.html
Das ZDF, 11.01.2022:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/usa-herz-transplantation-mensch-schwein-100.html
t-online berichtet, 11.01.2022:
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_91458192/medizin-erstmals-schweineherz-transplantation-fuer-einen-menschen.html
Die Tablette gegen Covid – auf ihr ruhen viele Hoffnungen. Stilisiert bis zur Wunderpille sind bei mehreren Pharmafirmen zwar keine Wunder in Vorbereitung. Dennoch scheint die Rettung nahe. Schwierig wird’s mit der Nomenklatur – zumindest für Nichteingeweihte. Deswegen erst ein kleines Vokabelprogramm – und dann die kleine Linksammlung.
Paxlovid: PF-07321332, von Pfizer.
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/PF-07321332
Xevudy: Von GlaxoSmithKline, bereits bekannt als Sotrovimab, in Japan im September 2021 zugelassen als Xevudy.
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sotrovimab
Kineret: Von Orphan Biovitrum
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Anakinra
Molnapuvir: Von Merck
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Molnupiravir
Pfizer will der Grippe künftig mit einem mRNA-Impfstoff begegnen und startet eine Studie. Bericht im Deutschen Ärzteblatt, 28.09.2021:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127679/Pfizer-startet-klinische-Studie-mit-mRNA-Impfstoff-gegen-Grippe
Die Pharmazeutische Zeitung berichtet am 30.09.2021:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/pfizer-startet-studie-mit-mrna-grippeimpfstoff-128340/
Und Business Insider trägt am 27.09.2021 eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten für mRNA-Impfstoffe zusammen, auf die Pharma-Unternehmen ihre Hoffnungen richten.
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/die-grossen-plaene-mit-der-mrna-so-wollen-pharma-unternehmen-sie-gegen-eine-reihe-von-krankheiten-einsetzen/
Auch Mediziner wissen, dass sie Vieles nicht wissen. Rätselhafte Zusammenhänge zwischen Grippe und Corona, Vermutungen, Verdachtsmomente und Theorien. Die FR trägt zusammen, was spannend ist: So kann ein Schnupfen vor schwerem Covid-Verlauf schützen. Auch die Grippe-Impfung kann das. Nicht immer sind die Gründe klar. Aber die Forscher sind den Wechselwirkungen der Erreger von Atemwegserkrankungen untereinander auf der Spur. Artikel von Pamela Dörhöfer in der FR, 29.09.2021:
https://www.fr.de/wissen/covid-und-die-influenza-91019546.html
Noch eine virale Nachricht: Auch wenn’s keine Pockenviren mehr gibt – ein paar liegen noch auf Reserve. Und für den Fall eine Unfalls oder Terroranschlags, so formuliert es der Deutschlandfunk, ist es wichtig, dass Forscher die Arbeitsweise der Pockenviren verstehen. Das tun sie jetzt, sie können den Pockenviren beim Vermehren in den Wirtszellen zusehen.
Der Dlf berichtet am 27.09.2021:
https://www.deutschlandfunk.de/medizin-so-vermehren-sich-pockenviren.2850.de.html?drn:news_id=1305543
Grundlage der Nachricht des Dlf ist dieser Bericht in Nature, 23.09.2021:
https://www.nature.com/articles/s41594-021-00655-w
Den Pressetext der Julius-Maximilians-Universität Würzburg finden Sie hier, 23.09.2021:
https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/wie-pockenviren-sich-vermehren/
Einen längeren Bericht gib’s auch bei zm-online (Zahnärztliche Mitteilungen) am 27.09.2021:
https://www.zm-online.de/news/gesellschaft/deshalb-waren-pocken-so-erfolgreich/
Dass die Inzidenzzahl nicht mehr oder nicht mehr allein ausreichend ist, die Corona-Lage angemessen zu messen und zu bewerten, wird lange schon diskutiert. Offenbar aber eine Diskussion im Bereich von „Sollte-Könnte-Müsste“. Konkrete Vorschläge, wie denn aber anders die Lage eingeschätzt werden – müsste -, machte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor wenigen Tagen. Sie möchte dabei die Menschen in Altersgruppen einteilen, die einzeln bewertet werden und übt laute Kritik am RKI: Wichtige Werte würden nicht veröffentlicht, heißt es schon in der Überschrift der HNA am 04.08.2021:
https://www.hna.de/politik/corona-deutschland-rki-inzidenz-indikatoren-pandemie-daten-alternative-dkg-90900381.html
Schon am 03.08.2021 hatte die HNA über den Vorschlag der DKG ausführlich berichtet und auch die Reaktionen aus der Politik zusammengetragen:
https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/rki-muss-umgehend-weitere-kennzahlen-veroeffentlichen/
Die Pressemitteilung der DKG ist seit dem 31.07.2021 online:
https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/rki-muss-umgehend-weitere-kennzahlen-veroeffentlichen/
Die Tagesschau stellte am 31.07.2021 die Positionen des RKI und der DKG einander gegenüber. Der Hinweis von DKG-Chef Gaß: Die Zahl der Reiserückkehrer treibe selbstverständlich die Inzidenzzahl wieder hoch – ganz einfach auch, weil wieder mehr getestet werde:
https://www.tagesschau.de/inland/corona-inzidenz-indikatoren-101.html
Auch das ZDF spitzte seinen Bericht auf die Gegenüberstellung RKI und DKG zu, 31.07.2021:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-inzidenz-richtwerte-krankenhausgesellschaft-100.html
Wie die Fortpflanzung der Zukunft aussieht, brauchen wir uns wahrscheinlich gar nicht mehr auszudenken. In Japan sind Forscher mit dem Denken und dem Forschen nämlich einen ganz großen Schritt vorangekommen: Sie können nun aus Mäusestammzellen Eizellen entwickeln, die befruchtungsfähig sind. Sie brauchen dazu nur etwa Eierstockgewebe. Mehr m Deutschlandfunk, 21.07.2021:
https://www.deutschlandfunk.de/fortpflanzungsmedizin-forscher-zuechten-eierstockzellen-im.676.de.html?dram:article_id=500396
Eine Impfung gegen Candida albicans könnte künftig Menschen mit Morbus Crohn weiterhelfen. Der Impfstoff provoziert die Produktion von Antikörpern. Den Bericht über die Mäuse-Forschung finden Sie in Forschung und Wissen, 19.07.2021:
https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/impfung-gegen-pilze-stoppt-darmentzuendungen-13375194
Spektrum.de berichtet ebenfalls am 19.07.2021:
https://www.spektrum.de/news/pilzinfektion-impfung-gegen-pilze-bremst-entzuendungen-im-darm/1896382
am 15.07.2021 auf Wissenschaft.de:
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/wie-pilze-und-immunsystem-im-darm-zusammenspielen/
Mehr als 40 Prozent der SARS-Cov2-Infizierten wissen von ihrer Infektion nichts. Dieses Ergebnis einer Studie der Mainzer Universitätsmedizin geht als größte Überraschung gerade durch die Medien. Doch die Studie wartet mit noch mehr Überraschungen auf. So hat sich herausgestellt, dass Kinder die Infektion nicht in erwartetem Ausmaß weitergeben, weil ihr Immunsystem besser ist. Desweiteren gibt’s Zahlen und Daten zum Testverhalten der Deutschen. Wenig verblüffend das Ergebnis, dass ärmere Menschen ein höheres Infektionsrisiko haben – und zwar nicht aufgrund ihres Verhaltens, sondern aufgrund ihrer Lebensverhältnisse.
Die Uni Mainz stellt ihre Studie hier umfassend vor (07.07.2021):
https://www.unimedizin-mainz.de/presse/pressemitteilungen/aktuellemitteilungen/newsdetail/article/aha-regeln-und-testen-als-pandemiebremse.html
Die Tagesschau berichtet am 07.07.2021 online hier:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-studie-mainz-101.html
Die „Welt“ (07.07.2021):
https://www.welt.de/wissenschaft/article232355177/Studie-belegt-hohe-Dunkelziffer-bei-Coronavirus-Infektionen.html
ntv (07.07.2021):
https://www.n-tv.de/panorama/Studie-offenbart-hohe-Corona-Dunkelziffer-article22667685.html
An der Kölner Uniklinik wurden bislang 30 Leichen obduziert von Menschen, die an Corona gestorben sind. Die Ergebnisse, Notwendigkeiten und den Alltag in der Kölner Pathologie fassen Paul Gross und Nina Klembt vom Kölner Stadt-Anzeiger am 06.07.2021 zusammen. Der Artikel liegt allerdings hinter Bezahlschranke. Für alle, die das Abo nicht scheuen oder schon haben, trotzdem ein Lesetipp:
https://www.ksta.de/koeln/-sehen-das-schlachtfeld--obduktionen-in-koeln-zeigen--wie-covid-19-blutzellen-angreift-38882746#
In der Ärzte-Zeitung ist am 08.02.2021 ein Artikel von Birgitta von Gyldenfeldt online gestellt, der aus der Kieler Pathologie berichtet:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Obduktion-von-Corona-Toten-Wir-werden-demuetig-416937.html
Die „Welt“ berichtete am 18.02.2021 über die Obduktionen in Hamburg:
https://www.welt.de/gesundheit/gesundtheit-und-fitness/article226659653/Obduktion-von-Coronaopfern-Todesursache-bestaetigt-sich.html
Dass medizinische Studien in Schubladen landen, obwohl ihre Ergebnisse veröffentlicht werden müssten, scheint seit Jahren ein Ärgernis. Die Nichtregierungsorganisation Transparimed hat nun zusammen mit der Uni Oxford nachgezählt und kommt für die Europäische Union auf fast 6000 Studien, die stillschweigend geendet haben. NDR, WDR und SZ haben hinterherrecherchiert – und Markus Grill (WDR) berichtet nun umfassend online auf der Webseite der Tagesschau:
Tagesschau, 04.07.2021:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/medizinische-studien-101.html
Die Nachricht im Deutschlandfunk Nova ist eher kurz gefasst: Unis und Pharmaunternehmen halten Studien zurück, die sie eigentlich veröffentlichen müssten, so das Ergebnis einer Untersuchung der Uni Oxford und einer Nichtregierungsorganisation. Deutschlandfunk verlinkt auch zur Quelle:
Deutschlandfunk Nova, 05.07.2021:
https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/medizin-tausende-studien-nicht-veroeffentlicht
Klima Mensch Gesundheit – so die drei Schlagworte der neuen Web-Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Online geschaltet vor wenigen Tagen, sind wirken die Informationen eher noch wie pädagogische Lehreinheiten. Doch gedacht ist die Seite wohl als Informations- und Nachrichtenportal. Und wer weiß: Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.
https://www.klima-mensch-gesundheit.de/
Mehr Stoff für die Auseinandersetzung lieferte die Mediendebatte vor drei Wochen. Anlass waren die Daten einer internationalen Studie aus mehr als 730 Städten aus der ganzen Welt. Die Studie schreibt jeden dritten Todesfall bei Hitze dem Klimawandel zu. Der Deutschlandfunk berichtet umfangreich – und endet mit der Erkenntnis, dass Deutschland ganz vorn liegt in der Statistik der Hitzetoten. 2018 sollen 2000 Menschen der Hitze zum Opfer gefallen sein.
Der Bericht vom 01.06.2021, mit weiteren Verlinkungen:
https://www.deutschlandfunk.de/hitzetote-der-klimawandel-ist-schon-heute-toedlich.676.de.html?dram:article_id=498150
Die ZEIT berichtete am 31.05.2021:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-05/hitzetote-klimawandel-erderwaermung-todesfaelle-nature-climate-change-bericht?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Zugang zur Studie bekommt man, nicht kostenlos, bei Nature.com:
https://www.nature.com/articles/s41558-021-01058-x
PCR-Tests als Messinstrument der Pandemie, aus dem dann politische Maßnahmen abgeleitet werden, sind erneut in die Diskussion geraten. Die Universität Essen/Duisburg hat Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, in der die Daten von 190 000 PCR-Tests von 160 000 Personen ausgezählt wurden. Das Fazit ist kurz – und wahrscheinlich verkürzend: Der Ct-Wert, der als Messeinheit für den Ansteckungsgrad der Person gilt, ist, gelinde gesagt, flexibel zu handhaben – und taugt nicht zur Norm, da zu viele andere Faktoren eine Rolle spielen.
Die Tagesschau setzt sich im faktenfinder am 22.06.2021 mit der Studie auseinander:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-ctwert-101.html
In Stadt und Kreis Osnabrück wurden 3000 Menschen daraufhin untersucht, ob sie Antikörper gegen das Coronavirus aufweisen. Ziel war es, herauszufinden, wie viele Menschen tatsächlich – auch unbemerkt – sich mit dem Virus angesteckt haben. Das Ergebnis überrascht: Es sind doppelt so viele, als in den Statistiken gezählt werden. Der NDR berichtet am 22.06.2021 über die Helmholtz-Studie:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Hohe-Dunkelziffer-bei-Corona-Infektionen-in-Region-Osnabrueck,helmholtz114.html
Medikamente mithilfe eines Vehikels an Ort und Stelle zu transportieren, ist die Idee eines Forscherteams in Massachussets. Sie arbeiten an einem Stent mit Schuppen, der z. B. in den Magen-Darm-Trakt geschoben wird, um dort z. B. Kortison abzugeben. Die Schuppen lassen sich aufstellen für die Abgabe und zusammenlegen, um den Stent wieder zu entfernten. Bericht von Esther Megbel, 17.06.2021, Spektrum:
https://www.spektrum.de/news/moderne-medizin-medikamente-ueber-einen-geschuppten-schlauch/1885804
Link zum Text im Fachmagazin „Nature Materials“, in der die Forscher ihre Ziele und Versuche vorstellen:
https://www.nature.com/articles/s41563-021-01031-1.epdf?sharing_token=25eM3Zuq7tgeJDOJNn3xe9RgN0jAjWel9jnR3ZoTv0NYATkHbqJpBrpKLtdHHDIrOEP55iQ3F7peMMpAJX3phiuSKGdM4iJfn6ACqlXMy52dwPZe8_EWpQZOH0d1HdYYEw1_ktGb58m0M518O-eW7acUxZo1Vk8cE4xAazr17dxeVTnnjExBjsyd_lXT4mg6-XH4Cd-yhrudScnsVRqi5hHq2RTrHac_z0lMfV9b3OQ%3D&tracking_referrer=www.spektrum.de
Auch der längste Winterschlaf geht vorüber, selbst wenn in diesem Jahr Regen und Kälte für eine Verlängerung gesorgt haben. Die Fledermäuse sind wach, und Naturschützer und andere Fledermausretter auch. Denn nicht nur der nasse Mai hat die Bedingungen für die nächtlichen Flieger verschlechtert. Die Pandemie hat dem Image der Tiere, so scheint es, enorm geschadet. Nun tut Aufklärung not – und die kommt aus den verschiedensten Richtungen.
In Recklinghausen wird die Fledermaus zur Kunst. Neben Pappkameraden treten dort bis zum 27. Juni menschliche Fledermausperformer mittwochs und sonntags in Erscheinung. Mehr erfährt man in der Recklinghäuser Zeitung am 24.05.2021:
https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/recklinghausen/riesen-fledermaeuse-besetzen-kiosk-w1636631-6000008496/
Jörg Römer arbeitet im Spiegel am 23.05.2021 an einer Imageverbesserung. Der Artikel beginnt mit Bild: Die Mückenfledermaus frisst pro Nacht Tausende Stechmücken. Doch unter der Überschrift „Batman in Not“ versammelt der Autor vor allem An- und Übergriffe auf die tierischen Zeitgenossen. Und betont: Auch wenn Coronaviren bei Fledermäusen längst nachgewiesen war, als wir von einer Pandemie diesen Ausmaßes nicht einmal zu alpträumen gewagt hätten, wurden bei den in Deutschland vorkommenden Fledermäusen noch keine SARS-Cov-2-Viren gefunden.
Aber in ganz anderer Hinsicht spielt die Fledermaus für die Mediziner eine große Rolle: Trotz großer Virenlast – möglicherweise ja auch wegen – sind Fledermäuse gut geschützt gegen Krankheiten. Die Frage ist: Wie machen die das? Aber auch den ökologischen Zusammenhängen, in denen die Fledermaus selbstredend unverzichtbar ist, geht Römer nach. Also ein prima Rundumschlag, der alle Aspekte einmal in den Blick nimmt:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fledermaeuse-in-der-corona-pandemie-fliegende-suendenboecke-a-bf088f5e-5244-4786-8765-d5dfd88c7f99
Die Frage, wie die Fledermäuse selbst mit ihren Viren klarkommen, und die daraus folgende Frage, ob wir das Verfahren für uns Menschen quasi abschreiben können, erkundet die Deutsche Welle in einem 6-minütigen Film am 21.05.2021:
https://www.dw.com/de/fledermaus-tier-mit-superkr%C3%A4ften/av-57606287
Ein Pflaster, das der Überwachung von Patienten dient, hat Henkel zusammen mit Medizinunternehmen entwickelt. Es dient dazu Patienten mit Herzfehlern oder Epilepsie zu überwachen, kann aber auch bei Corona-Patienten eingesetzt werden. Das Handelsblatt berichtet am 08.05.2021:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/innovationweek/75-ideen/tele-medizin-henkel-hat-ein-gesundheitspflaster-entwickelt-das-patienten-aus-der-ferne-checkt/27153654.html?ticket=ST-646274-kWRKfhiPUzhLhdzWb2ia-ap5
06.05.2021, Die „Welt“ fasst den Quartalsbericht von Henkel zusammen:
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article230919745/Trotz-Corona-Henkel-waechst-mit-Klebstoff-und-Persil.html
Henkels Produktinfo zu medizinischen Klebebändern:
https://www.henkel.de/39750-39750
Henkels Pressebericht zur Entwicklung des Gesundheitspflasters ist vom 28.04.2020:
https://www.henkel.de/resource/blob/1060062/3bdde7646c76d7d58856eaca42c45ba5/data/2020-04-28-presseinformation-henkel-corona-smart-patch.pdf
„Monoklonale Antikörper“ sind das Zauberwort der Stunde, sie können eingesetzt werden als Medikament gegen Covid-19 und sollen schwere Verläufe und Tod verhindern. Mittlerweile stehen, so die Pharmazeutische Zeitung am 07.05.2021, sechs monoklonale Antikörper bei der Europäischen Arzneimittelagentur zur Prüfung an. Das sechste ist Sotrovimab von
GlaxoSmithKline. Und auch wenn der EMA noch gar nicht alle Daten vorliegen, steigt die GlaxoSmithKline-Aktie schon mal. Und: Es ist der sechste monoklonale Antikörpber, der bei der EMA vor oder im Rolling Review steht. Ein Überblick tut also not.
Die Pharmazeutische Zeitung informiert am 07.05.2021 über Sotrovimab – so der Name bei GlaxoSmithKline und dem „Rolling Review“ bei der EMA:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/naechstes-rolling-review-zu-sechstem-covid-19-antikoerper-gestartet-125531/
Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/VIR-7831
33,8 Millionen Euro will die britische Regierung in ein Militärlabor investieren, dass die Corona-Mutanten bzw. die Wirksamkeit von Impfstoffen gegen die Mutanten erforschen soll. 3000 Mitarbeiter arbeiten in dem Labor, das 1916 gegründet wurde, um auf deutsche Chemiewaffen zu reagieren. Der Bericht findet sich am 06.05.2021 bei ntv:
https://www.n-tv.de/ticker/England-investiert-Millionen-in-Erforschung-von-Corona-Mutanten-article22534612.html
Das Ärzteblatt berichtet am 06.05.2021 hier:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123623/London-investiert-Millionen-in-Erforschung-von-Coronamutanten
Die Nachricht – als Text – beim britischen Fernsehsender Skynews (05.05.2021):
https://news.sky.com/story/covid-19-29-3-million-labs-to-be-built-at-porton-down-to-test-vaccine-efficacy-against-covid-19-variants-12296788
und beim Independent (05.05.2021):
https://www.independent.co.uk/news/science/covid-vaccines-uk-doses-porton-down-latest-b1841889.html
Ein- und Überblick in Arbeit und Geschichte des Labors gibt der Daily Mirror – mit Fotos – am 04.03.2021:
https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/inside-uks-top-secret-porton-23606889
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