NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Menstruationsurlaub oder Period Leave - Stand der Diskussion

Menstruationsurlaub ist in Deutschland kein Thema – mit dieser Erkenntnis fangen wohl die meisten Artikel über das Thema an, das hier scheinbar keines ist. Aber sicher eines wird. Wobei der Fehler schon im Wort liegt. Denn: Urlaub ist nicht gemeint. Sondern die Möglichkeit für Frauen, die unter starken Regelbeschwerden leiden, der Arbeit fernzubleiben. Period leave auf Englisch. Andere Länder, andere Sitten: Man – und erst recht frau – staunt gewaltig beim Lesen. In vielen Ländern gibt es nämlich längst die Möglichkeit für Frauen, während schlimmer Periodentage zuhause zu bleiben.

Hier eine kleine Linksammlung:

Zuerst der Artikel aus der „Gründerszene“, einer Rubrik vom „Business Insider“. Hier werden auch drei Beispiele von Firmen in Deutschland genannt, die die Möglichkeit zu arbeitsfreien Regeltagen schon anbieten. Außerdem eine Sammlung von Beispielen aus anderen Teilen der Welt. Artikel zwar nicht zeitlos, doch ohne Datum:
https://www.businessinsider.de/gruenderszene/karriere-startup/period-leave-menstruationsurlaub/

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Menstruationsurlaub

Die Erdbeerwoche.com – eine Website, die sich als Periodenbegleiterin vorstellt – informiert umfassend hier:
https://erdbeerwoche.com/meine-umwelt/menstrual-leave-die-wichtigsten-infos-zum-menstruationsurlaub/

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Blinde Frauen ertasten Brustkrebs

Auf den Tastsinn blinder Frauen setzen manche Frauenarztpraxen. Der Stern berichtet mit Beispiel am 10.04.2022. Nicht alle gesetzlichen Krankenkassen, aber alle privaten Krankenkassen übernehmen mittlerweile die Kosten. Der dpa-Bericht ist aber auch in vielen anderen Medien zu finden.
https://www.stern.de/panorama/wissen/medizin-dem-brustkrebs-auf-der-spur-31770662.html

Der SWR berichtete am 21.01.2022 in Bild und Ton über eine andere blinde Frau, die als Medizinisch-Taktile Untersucherin (MTU) tätig ist. Das Video dauert 2 min:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/isabell-pfeufer-aus-schriesheim-ertastet-brustkrebs-100.html

Im Portal „Familie.de“ hat Andrea Zschocher am 17.10.2021 einen Beitrag zum Thema eingestellt, inklusive abschließender Bewertung und weiterführenden Links zum Thema Brustkrebs:
https://www.familie.de/familienleben/we-are-familiy/sehende-haende-wieso-diese-frauen-die-brustkrebsvorsorge-revolutionieren/

Infos über die Untersuchung, Ausbildung etc. gibt’s auf der Seite „Discovering Hands“:
https://www.discovering-hands.de/

Eine Liste der gesetzlichen Krankenkassen, die die Kosten für diese Untersuchung übernehmen, gibt es auf der Seite Krankenkassen.de. (Da kein Datum angegeben ist, ist aber unklar, wie aktuell die Liste jeweils ist):
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/vorsorge-beim-arzt/discovering-hands/

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Versorgungsengpass bei Tamoxifen

Beim Medikament Tamoxifen gibt’s einen Versorgungsengpass. Das Mittel wird eingesetzt, um Brustkrebs zu verhindern. Doch es gibt Alternativen. ntv berichtet 1m 28.02.2022:
https://www.n-tv.de/wissen/Brustkrebs-Patientinnen-fuerchten-um-ihre-Gesundheit-article23160713.html

Das Bundesinstitut für Arzneimittel hat eine Liste der Generika zusammengestellt. Bericht in der Pharmazeutischen Zeitung, 25.02.2022:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bfarm-ermoeglicht-erste-tamoxifen-importe-131526/

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Nein, nicht einmal die Mutterschaft ist gewiss

Nicolas Poussin: Das Urteil des Salomon, Louvre, Paris
https://de.wikipedia.org/wiki/Urteil_des_Salomon_

Der biblische König Salomo ist schon lange tot und kann sich deshalb wahrscheinlich längst nicht mehr im Grabe umdrehen. Das ist sein großes Glück. Denn sein Kreidekreis, in dem es fast zur Zerreißprobe am Kind kommt, als die Frage nach der wahren Mutterschaft geklärt werden sollte, reicht in unserer Zeit bei Weitem nicht mehr aus, um Mütter und Kinder richtig einander zuzuordnen.

Ob Bert Brecht, wenn er im Grabe könnte, wie er wollte, seinen Bleistift wieder spitzen würde, wenn er wüsste, wo wir mittlerweile in Fragen nach der wahren Mutterschaft gelandet sind, weiß ich nicht. Aber Stoff und Anstoß für ein wahrhaft literarisches Dilemma hätte er zur Genüge. Er müsste nur den Kreidekreis zum Labyrinth ohne Ausweg erweitern.

In Los Angeles, so ist es der Tagespresse zu entnehmen (alle Links am Textende), klagt ein Paar gegen eine Fruchtbarkeitsklinik. Die hat nämlich im Zuge künstlicher Befruchtung Embryonen verwechselt. Das Kind, das das Frau  daraufhin zur Welt brachte, hatte dunkle Haut und schwarze Augen. Das weckte berechtigte Zweifel, die später durch einen Gentest bestätigt wurden. Das Kind, dessen genetische Eltern dieses Paar ist, wurde kurze Zeit später von einer anderen Mutter geboren.

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Hebammen digital

2020 ist das Jahr der Digitalisierung in der Medizin. Und so hat Corona auch dafür gesorgt, dass Hebammen Schwangere vermehrt digital beraten. Wie die Schwangeren und die Hebammen davon profitieren, ob und wie die Hebammen die digitale Beratung beibehalten möchten, haben die Barmer, die Hochschule für Gesundheit und der Hebammenverband für 2020 erfragt. Der Bericht von AFP findet sich am 30.09.2021 im Täglichen Anzeiger (Holzminden):
https://www.tah.de/afpnewssingle/schwangere-in-pandemie-durch-hebammen-zunehmend-digital-betreut

Auch der Stern berichtet:
https://www.stern.de/news/schwangere-in-pandemie-durch-hebammen-zunehmend-digital-betreut-30788372.html

Die Pressemitteilung zur UMfrage findet sich hier:
https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/pressemitteilungen/digitale-hebammenbetreuung-348264

Und auch bei der Hochschule für Gesundheit, Bochum:
https://www.hs-gesundheit.de/aktuelles/details/digitale-hebammenbetreuung-gut-akzeptierte-alternative-in-pandemiezeiten

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Katholische Kirche kritisiert vorgeburtliche Bluttests als Kassenleistung

Bluttests auf Trisomie 21 sind künftig Kassenleistung – „begründeten Ausnahmefällen“. Die katholische Kirche und die Bundesvereinigung Lebenshilfe kritisieren das als ersten Schritt in Richtung Selektion. Den Bericht der Katholischen Nachrichtenagentur finden Sie auf Domradio, 20.08.2021:
https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2021-08-20/tendenz-richtung-regelmaessiger-selektion-vorgeburtliche-bluttests-werden-kassenleistung-kritik-von

Die FAZ berichtet am 19.08.2021:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/down-syndrom-krankenkassen-zahlen-trisomie-test-17492301.html

Die Tagesschau, 19.08.2021:
https://www.tagesschau.de/inland/nipt-test-trisomie-101.html

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Bill Gates und die künstliche Muttermilch

2013 noch hieß es aus der Universität Gießen: Muttermilch ist sehr komplex – und man könne nur die einfachen Zucker der Muttermilch verstehen. Dennoch lag die Latte höher: Das Ziel war mindestens, alle Zucker zu durchschauen. Nachbauen wäre noch schöner, so hieß es. Auch wenn, das altbekannte Credo lautet(e): "Stillen noch immer das Beste fürs Kind". Der Deutschlandfunk berichtete damals hier:
https://www.deutschlandfunk.de/muttermilch-aus-dem-labor.676.de.html?dram:article_id=245885

Keine 10 Jahre später, ein amerikanisches Start-up namens Biomilq, ein geschiedener Milliardär namens Bill Gates, die Berliner Morgenpost arbeitet mit Vokabeln wie Furore, Durchbruch und Euphorie. Zum ersten Mal sei es gelungen, Muttermilch außerhalb der mütterlichen Brust zu produzieren. Dahinter liegt nicht nur Hoffnung, dahinter liegt vor allem ein Markt, den die Morgenpost dann auch beziffert: 2025 soll der Markt für Babynahrung bei einer Größe von 104 Milliarden Dollar liegen, die Quelle für diese Einschätzung bleibt sprachlich unklar. Artikel vom 04.06.2021:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232456939/bill-gates-muttermilch-labor-investition.html

Überschriftlich besser auf den Punkt gebracht, hat’s natürlich die Bild. Sie gönnte sich und uns die Schlagzeile: Bill Gates investiert in Muttermilch. Artikel vom 03.06.2021:
3,5 Mio. Dollar für Start-up: Bill Gates investiert in Muttermilch - News Ausland - Bild.de

Bill Gates ist nicht der einzige Unterstützer der Firma Biomilq. Bei Futurezone finden Sie auch Marc Zuckerberg, Jeff Bezos u. a. in der Liste der Investoren. Futurezone wartet auch mit einem anderen positiven Aspekt auf: Der CO2-Ausstoß verringert sich, wenn die Baby statt mit Kuhmilchprodukten mit künstlicher Milch gefüttert werden. Soso.
https://futurezone.at/start-ups/bill-gates-muttermilch-biomilq-labor/401403969

Die Web-Seite der Biomilq informiert in Text und Bild hier. Firmenhinweis: „We’re women-owned, science-led, and mother-centered.”
https://www.biomilq.com/

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Frauenärzte fordern Impfung von Schwangeren

Elf medizinische Fachverbände haben sich für eine bevorzugte Impfung von schwangeren und stillenden Frauen ausgesprochen. Bislang hatte es auf die Frage, ob Schwangere und Stillende geimpft werden sollen, können, müssten keine klare Antwort gegeben, da die Stiko eine Impfung für Schwangere nicht empfiehlt. In anderen Ländern aber werden Schwangere selbstverständlich geimpft. Mittlerweile liegen Daten vor, die die Einschätzung nahelegen, dass eine Impfung Mutter und Kind schützt. Nun sprudelt es Texte zum Thema.

Zuerst die Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und des Berufsvrbands der Frauenärzte (BVF) vom 04.05.2021. Hier geht es vor allem um die Datenlage:
https://www.dggg.de/presse-news/pressemitteilungen/mitteilung/priorisierter-covid-19-schutz-fuer-schwangere-und-stillende-1346/

Das ZDF fasst die aktuellen Erkenntnisse hier zusammen (06.05.2021):
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-gefahr-schwangere-impfung-100.html

Auch die Deutsche Welle berichtet umfangreich: Von der Nicht-Empfehlung der Stiko, die dennoch kein Abraten bedeuten soll bis hin zu allen Schwierigkeiten der Abwägung und schließlich zu den Forderungen der Frauenärzte nach Impfung (06.062021):
https://www.dw.com/de/sollten-schwangere-gegen-corona-geimpft-werden/a-57432708

Der MDR am 06.05.2021:
https://www.mdr.de/wissen/covid-hohes-risiko-schwangere-impfung-dringend-empfohlen-100.html

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Welche App taugt, welche App schadet?

Wie unterscheidet man gute von schlechten Gesundheits-Apps und wie erkennt man Schaden und Nutzen. Die Frauenärzte im Netz haben das Thema anlässlich eines Fortbildungskongresses aufgenommen. Nützliche Infos hier (12.03.2021):
https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/woran-man-eine-gute-medizin-app-erkennt/

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Chile: Mehr als 140 Frauen trotz Pille schwanger

In Chile sind mehr als 100 Frauen trotz Pille schwanger geworden. Die Zahlen variieren je nach Quelle und Veröffentlichungsdatum, an anderer Stelle ist aktueller von 140 Frauen die Rede*. Die Pille war wohl auch vom staatlichen Gesundheitssystem an Frauen verteilt worden. Hergestellt wurde sie von einer Tochterfirma von Grünenthal.

Der Bericht im österreichischen Standard (07.03.2021):
https://www.derstandard.de/story/2000124738980/skandal-um-wirkungslose-pille-in-chile

und beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (04.03.2021):
https://www.rnd.de/panorama/chile-pille-versagt-uber-100-frauen-ungewollt-schwanger-XEBXWLOQ7ZGP5BSNDLGIRYB62Q.html

*Kölner Stadt-Anzeiger, Papier-Ausgabe, 08.03.2021, Panorama, Seite 16

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Hebamme mit 89 Jahren noch im Einsatz

Noch ein Lesetipp: Julia Littmann hat in der Badischen Zeitung ein wunderbares Porträt einer 89-jährigen Hebamme verfasst, die ihren Beruf immer noch (und seit 70 Jahren) ausübt. Leider gibt’s ne Leseschranke, wer aber bereit ist, Werbung postalisch und per E-Mail anzunehmen, bekommt fünf kostenlose Artikel pro Monat. Lesenswert ist das Porträt allemal. Wer irgendwie an die Papierausgaben kommt: Der Artikel ist vom 12.11.2020:
https://www.badische-zeitung.de/eine-89-jaehrige-arbeitet-seit-70-jahren-als-hebamme--197949574.html

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Mehr Babys, weniger Läuse? Eine kleine Corona-Positiv-Liste

Über die negativen Auswirkungen der Coronapandemie wurde und wird häufig und gern berichtet: Kontaktsperren vereinsamen, Isolation macht krank, ausbleibende Arztbesuche verhindern sinnvolle Behandlungen und/oder Diagnosen. Und ob die Zahl der depressiven Verstimmungen, Depressionen und die Zahl der Suizide angestiegen oder gesunken ist – auch darüber gibt es unterschiedliche Ansichten und Zahlen. Der Einschränkungen und Auswirkungen auf Körper, Seele und Geist, die eine indirekte Folge des Virus sind, sind also viele. Aber es gibt auch positive gesundheitliche Folgen. Hier also nun eine kleine Sammlung von Pluspunkten:

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Neue Studien zu Corona und Psyche

COVID-19 ist das Thema, was derzeit alle angeht. Jeder Mensch verarbeitet den "pandemischen" Zustand anders, so wie jeder Mensch anders ist. Und auch die Auswirkung von Lockdown, Maskenpflicht, Isolierung von Alten- und Pflegeeinrichtungen werden von dem/der Einzelnen anders verarbeitet. Besonders betroffen ist bspw. medizinisches Personal.

Die Online-Plattform Medscape hat mit den Erstellern der Studien ein Interview geführt:

Wie Corona auf die Seele drückt

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Corona und Schwangerschaft: Sinkt die Zahl der Frühgeburten?

Ist’s der fehlende Stress? Oder ist es einfach nur Krankenhaus-Hopping? Ein Wunder? Ein Rätsel? Auf jeden Fall treffen die Beobachtungen vieler Ärzte aufeinander: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie – bzw. seit Beginn des Lockdowns –  geht die Zahl der Frühgeburten zurück.

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Gebärmütterliches von Kaninchen und Frauen

Wisschenschaftlern ist es gelungen, eine Ersatzgebärmutter für Kaninchen zu züchten und einzupflanzen. Auch Kaninchen wurden schon geboren: Vier von zehn blieben am Leben. So weit, so gut. So kennen wir die Wissenschaft. Nach diesem fetten Vorspann auf wissenschaft.de geht’s nahtlos zum eigentlichen Thema: Sechs Prozent der Frauen haben Gebärmütter, die untauglich sind .... Wer noch mehr lesen will (20.06.2020):
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/eine-gebaermutter-aus-dem-labor/

Auch Deutschlandfunk Nova berichtet am 30.06.2020:
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/studie-mit-kaninchen-weibchen-eine-ersatz-gebaermutter-aus-dem-labor

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Der Geburtshilfe im westfälischen Borken droht die Schließung

In Borken (Westfalen) will das Klinikum Westmünsterland die Geburtshilfe im Marienhospital ab 2022 schließen. Borkener Kinder müssten dann in Bocholt geboren werden. Dagegen wehren sich die Bürgermeisterin und die Fraktionsvorsitzenden aller im Stadtrat vertretenen Parteien mit einer Resolution. Die Borkener Zeitung berichtet (22.11.2019):

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Studie in NRW zur Versorgung durch Hebammen

Hebammen sind überlastet, Geburtsstationen schließen, Schwangere finden keine Betreuung – die Lage ist bekannt, die Nachrichten sind vielfältig. Nun hat die Hochschule für Gesundheit in Bochum eine Studie erstellt, die den Mangel in Zahlen und Fragen erfasst.

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Medizingeschichte: Frühchen im Vergnügungspark

Lebende Frühchen in Brutkästen als Ausstellung – damit hat der Stern wohl eine der Geschichten aus dem Bereich der Medizin ausgegraben, die mindestens skurril ist. Ein Mann, der sich als Arzt ausgab, stellte von 1903 bis 1943 im Vergnügungpark auf Coney Island die Frühgeburten aus – und ermöglichte so ihr Überleben. Denn Brutkästen waren teuer – und die Mediziner glaubten nicht daran, dass die Frühchen überleben könnten. DerBericht von Amelie Graen erschien am 19.10.2019:

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Auch in und um Emden und Gießen wird's im Kreißsaal enger

Eigentlich könnten sich die Hebammen eines Krankenhauses in Gießen glücklich schätzen – ihr Team ist aufgestockt worden. Doch im Umkreis schließt eine Entbindungsstation nach der anderen – die Perspektive ist bedrückend. Schon jetzt müssen Schwangere abgewiesen werden – und oft finden Frauen keine Hebamme, die sie nach der Geburt betreut. Ein Zusammenfassung der Situation in der Gießener Allgemeine, 8.10.2019:

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Wenn das Auto den Kreißsaal ersetzen muss ...

Früher wär’s in den Tageszeitungen eine Nachricht auf „Aus aller Welt“: Die Geburt im Auto auf dem Weg in den Kreißsaal. Heute häufen sich solche Geburten, weil die Wege länger werden.. Chirurg und Publizist Bernd Hontschik klärt in der FR Ursachen und Zusammenhänge (7.10.2019):

https://www.fr.de/wissen/medizin-reisewarnung-schwangere-13071308.html

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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