NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Hebammen digital

2020 ist das Jahr der Digitalisierung in der Medizin. Und so hat Corona auch dafür gesorgt, dass Hebammen Schwangere vermehrt digital beraten. Wie die Schwangeren und die Hebammen davon profitieren, ob und wie die Hebammen die digitale Beratung beibehalten möchten, haben die Barmer, die Hochschule für Gesundheit und der Hebammenverband für 2020 erfragt. Der Bericht von AFP findet sich am 30.09.2021 im Täglichen Anzeiger (Holzminden):
https://www.tah.de/afpnewssingle/schwangere-in-pandemie-durch-hebammen-zunehmend-digital-betreut

Auch der Stern berichtet:
https://www.stern.de/news/schwangere-in-pandemie-durch-hebammen-zunehmend-digital-betreut-30788372.html

Die Pressemitteilung zur UMfrage findet sich hier:
https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/pressemitteilungen/digitale-hebammenbetreuung-348264

Und auch bei der Hochschule für Gesundheit, Bochum:
https://www.hs-gesundheit.de/aktuelles/details/digitale-hebammenbetreuung-gut-akzeptierte-alternative-in-pandemiezeiten

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Die Deutschen und die Digitalisierung - Umfrageergebnisse

Die VDI Nachrichten wissen, was die Deutschen wollen. Und im Moment wollen sie, aus pragmatischen wie pandemischen Gründen, natürlich gern den Impfausweis im Handy haben. Aber auch sonst, so die grundlegende Erkenntnis, ist das Interesse des Patienten an „digitaler Medizin“ durch die Pandemie enorm gewachsen. Artikel vom 28.07.2021, zugrunde liegen Umfragen des Verbandes Bitkom:
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/gesundheit/deutsche-wollen-mehr-digitalisierung-in-der-medizin/

Das Ärzteblatt berichtet ebenfalls am 28.07.2021 von den Ergebnissen einer Umfrage des Bitkom-Verbandes. 78 Prozent der Befragten sei die Notwendigkeit digitaler Medizin in der Pandemie deutlich geworden, so ein Ergebnis:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125930/Coronapandemie-rueckt-Digitalisierung-in-den-Fokus

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Die ePa für alle ist da - und jetzt?

Nun ist sie da – die elektronische Patientenakte. Irgendwie immer schon ein ungeliebtes Kind. Und jetzt eingeführt im absoluten Windschatten von Corona. Da segelt nichts. Denn es gibt kaum Patienten, die sie nutzen, so eine Recherche von rbb, die mehrere Krankenkassen befragt haben. Vielleicht gibt es auch zu wenig Patienten, die darum wissen. rbb hat Text und Video (2:33 min) zusammenstellt über die Folgen der ePa. Auch über die drohenden Strafen für Ärzte, die sich noch nicht auf die ePa eingestellt haben (26.07.2021):
https://www.rbb24.de/studiocottbus/panorama/2021/07/elektronische-patienten-akte-zwischenfazit-brandenburg.html

Dieser spärliche Erfolg und die anstehende Wahl, so die Vermutung der Deutschen Apotheker Zeitung, lässt die CSU ein Opt-out-Modell favorisieren. Opt-out? Wahrscheinlich stehe nicht nur ich auf der Leitung. Opt-out ist, wenn man eine Einrichtung, die nicht obligatorisch und zwingend ist, aktiv ablehnen muss, sofern man sie nicht wünscht. (Anmerkung: Über den Erfolg eines solchen Erfolgsmodells braucht man dann auch nicht mehr spekulieren.) Bericht 26.07.2021:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/07/26/csu-will-opt-out-modell-bei-der-elektronischen-patientenakte

Dem mangelnden Wissen der Patienten tritt die Verbraucherzentrale mit grundlegenden Informationen hier entgegen (27.07.2021):
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/elektronische-patientenakte-epa-gestartet-57223

Der Deutschlandfunk stellt dann auch fest, dass zwar eine große Einigkeit hinsichtlich der Notwendigkeit der elektronischen Patientenakte bestehe, aber die Uneinigkeit über die Ausgestaltung ebenso groß sei. Dass noch alle Ärze alles sehen, bemängeln sie. Und weisen zugleich daraufhin, dass die Anforderung an den Patienten, der demnächst den Zugriff selbst begrenzen kann, durchaus nicht klein ist. Außerdem kommt die Frage zur Sprache, wer alles noch gerne die Daten nutzen möchte. Artikel vom 10.07.2021:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/elektronische-patientenakte-streit-um-die-daten.1264.de.html?dram:article_id=500066

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Spahnischer Pressespiegel, 10.06.2021

Apothekerpreise für die Apotheken und verschwundene Intensivbetten: Der Bundesrechnungshof rechnet mit Jens Spahn ab, die Tagesschau berichtet. Geldverschwendung, so das Hauptwort der Überschrift am 10.06.2021:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/bundesrechnungshof-corona-101.html

Die Süddeutsche Zeitung setzt beim gleichen Thema das Gießkannenprinzip als Schlüsselwort in den Vorspann, 10.06.2021:
https://www.sueddeutsche.de/politik/jens-spahn-corona-masken-bundesrechnungshof-intensivbetten-1.5317544

Die „Welt“ macht sich ebenfalls über den Bundesgesundheitminister her. CDU und SPD wollen nämlich drei weitere Monate lang eine „epidemische Lage“ konstatiert wissen, getroffen werden soll die Entscheidung am morgigen Freitag und die „Welt“ schlägt sich in der Überschrift auf die Seite der Grünen: „Bundesregierung muss Entmachtung von Jens Spahn vorbereiten“ lautet der Titel am 10.06.2021:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article231702389/Epidemische-Lage-Regierung-muss-Entmachtung-von-Spahn-vorbereiten.html

Die Bild gibt sich volksnah, bildet ein Volksfest ab und bemängelt Spahns Partyzurückhaltung, 10.06.2021:
Obwohl Inzidenzen überall sinken - Spahn erteilt unseren Volksfesten Absage - Politik Inland - Bild.de

Was nachrichtlich etwas untergeht, ist der CovPass. Den hat der Bundesgesundheitsminister heute vorgestellt. Nach und nach sollen wir unseren Impfnachweis im Handy mit uns führen können. Nicht nur die Tagesschau hat die gesamte Vorstellung, Dauer 51 Minuten, online gestellt, es mangelt aber an medialer Auswertung.
https://www.youtube.com/watch?v=CAZp9130sSw

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CovPass: Noch nicht alles passt so ganz, dafür passiert aber wenigstens was

Das wird eng: Es drohen die Sommerferien und der digitale Impfnachweis. Weil’s europäisch beschlossen ist, weil’s praktisch ist, weil’s Urlaubskontrollen erleichtert. Ist auch alles ganz leicht, wenn man sich beim Bundesgesundheitsministerium durch die Web-Seite liest. Zumal das gelbe Heft weiterhin gilt und auch an Menschen ohne Smartphone gedacht ist. Die kriegen einen QR-Code zwar nicht aufs Auge gedrückt, aber doch als Papier auf die Hand.

Doch auch hier liegt der Teufel im Detail. Denn so ein Impfausweis muss erst einmal erstellt werden. Das geht, laut Bundesgesundheitsministerium so:

„Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können.“
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html

Merken Sie was? In dem Satz mit der „Eingabe und Übernahme“ fehlt das Subjekt. Da ist niemand, der eingibt und übernimmt. Sprachlich geht das ganz einfach: Im Passiv erduldet das Objekt stillschweigend Eingabe und Übernahme und braucht auch vom Täter nichts zu wissen.

Aber die Vermutung, dass hier Impfzentren und Arztpraxen gemeint sind, grenzt an Sicherheit. Sie sind nämlich das Subjekt bei der Generierung des Ausweises. Doch auch hier gilt: Wer macht’s? Klar, die Arzthelferin, ganz nebenbei. Wahrscheinlich während sie zugleich das Telefon bedient, das schon lange vor dem 7. Juni zur Impfhotline geworden ist.

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Pflaster von Henkel zur Überwachung von Corona-Patienten

Ein Pflaster, das der Überwachung von Patienten dient, hat Henkel zusammen mit Medizinunternehmen entwickelt. Es dient dazu Patienten mit Herzfehlern oder Epilepsie zu überwachen, kann aber auch bei Corona-Patienten eingesetzt werden. Das Handelsblatt berichtet am 08.05.2021:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/innovationweek/75-ideen/tele-medizin-henkel-hat-ein-gesundheitspflaster-entwickelt-das-patienten-aus-der-ferne-checkt/27153654.html?ticket=ST-646274-kWRKfhiPUzhLhdzWb2ia-ap5

06.05.2021, Die „Welt“ fasst den Quartalsbericht von Henkel zusammen:
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article230919745/Trotz-Corona-Henkel-waechst-mit-Klebstoff-und-Persil.html

Henkels Produktinfo zu medizinischen Klebebändern:
https://www.henkel.de/39750-39750

Henkels Pressebericht zur Entwicklung des Gesundheitspflasters ist vom 28.04.2020:
https://www.henkel.de/resource/blob/1060062/3bdde7646c76d7d58856eaca42c45ba5/data/2020-04-28-presseinformation-henkel-corona-smart-patch.pdf

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KI und Datenschutz - Essay in der "Welt"

Kristian Kersting und Andreas Maier haben einen Kommentar in der „Welt“ veröffentlicht mit dem Fazit: Die Medizin muss KI nutzen und Daten schützen – und das alles schnell, weil die Großkonzerne längst Daten sammeln. Kersting ist Professor für KI und Maschinelles Lernen an der TU Darmstadt, Maier Professor für Mustererkennung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Der Bericht vom 02.05.2021 ist mit Beispielen gespickt, kommentierend, informierend – und unbedingt lesenswert:
https://www.welt.de/wirtschaft/article230812509/KI-und-Medizin-Gesundheitsdaten-muessen-genutzt-und-geschuetzt-werden.html

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Datenleck bei Testzentren

Datenleck in Testzentren: 17000 Terminregistrierungen, 7000 Testergebnisse waren frei im Internet zu finden von der Testzentrenkette Testcenter-corona-de. Das Leck soll mittlerweile geschlossen sein.

Radio-Bericht beim NDR, (09.04.2021, 4 Minuten):
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Exklusiv-Datenleck-bei-Corona-Testzentren,audio866996.html

Tagesschau, 09.04.2021:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/datenleck-corona-test-101.html

BR, 09.04.2021:
https://www.br.de/nachrichten/meldung/datenleck-bei-corona-testzentren-entdeckt,300397e99

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Die App auf Rezept - Ärzte wünschen sich Testzugänge

„Ärzte wünschen sich Testzugänge für Apps“, titelt das Handelsblatt unter der Rubrik Digital Health. Zur Sprache kommt Jens Grothues, 3. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, der sich und allen anderen Ärzten mehr Infos erhofft hätte fürs Verschreiben digitaler Rezepte. Die App auf Rezept muss schließlich dem verschreibenden Arzt auch vertraut sein. Der Artikel vom 07.04.2021 liegt hinter Bezahlschranke, ein Testangebot gibt’s für 4 Wochen und 1 Euro:
https://www.handelsblatt.com/inside/digital_health/diga-aerzte-wuenschen-sich-testzugaenge-fuer-apps/27074800.html?ticket=ST-742164-zMcRcgn1XzImEdtKHUk5-ap2

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Hackerangriff auf ein Krankenhaus in Lippstadt

Hackerangriff auf ein Krankenhaus in Lippstadt. Die Ärzte-Zeitung berichtet am 31.03.2021 über den Aufnahmestopp. Notfallpatienten werden erstversorgt:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Hackerangriff-auf-Klinik-in-Lippstadt-418416.html

Der WDR berichtete am 30.03.2021:
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/lippstadt-krankenhaus-hacker-100.html

Das Evangelische Krankenhaus selbst informiert hier:
https://ev-krankenhaus.de/news/details/hackerangriff-auf-das-evk-lippstadt-patientenaufnahmen-muessen-gestoppt-werden.html

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Welche App taugt, welche App schadet?

Wie unterscheidet man gute von schlechten Gesundheits-Apps und wie erkennt man Schaden und Nutzen. Die Frauenärzte im Netz haben das Thema anlässlich eines Fortbildungskongresses aufgenommen. Nützliche Infos hier (12.03.2021):
https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/woran-man-eine-gute-medizin-app-erkennt/

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Nachrichten aus dem Alltag mit Sormas

Der NDR geht für Schleswig-Holstein am 11.03.2021 der Frage nach, warum die Gesundheitsämter keine einheitliche Software nutzen. Eigentlich lautet die Frage, warum die Gesundheitsämter die Software Sormas nicht oder noch nicht nutzen. Die häufigste Antwort: In der aktuellen Situation sei eine Umstellung auf eine Software, die zudem auf die Prozesse im Gesundheitsamt nicht passgenau eingehen kann, nicht leistbar. Offenbar aber gibt es Alternativen. Zum Beispiel das Programm eines privaten Anbieters. Auf jeden Fall seien die Gesundheitsämter Schleswig-Holsteins über die Zettel- und Excel-Phase hinaus:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Corona-Warum-Gesundheitsaemter-in-SH-Sormas-kaum-nutzen,sormas108.html

Der SWR berichtet ebenfalls – und zwar auch über die Umstellungsprobleme, die es gegeben hat, wenn Gesundheitsämter im laufenden Betrieb Sormas eingeführt haben. Artikel vom 10.03.2021:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/probleme-bei-sormas-nutzung-100.html

Der WDR berichtete am 28.02.2021:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/corona-sormas-gesundheitsamt-digital-100.html

Der Artikel aus Berlin ist vom 16.02.2021:
https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/02/berlin-gesundheitsamt-software-sormas-survnet-umstellung.html

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Bis Ende Juli wird's knapp: Arzt, ePa und Konnektor

Der Weg zur ePa ist steinig – und auf dem Weg liegt noch der Konnektor. Ob die notwendigen Updates auch dann bereitstehen, wenn die Ärzte längst nachweisen können müssen, dass sie ePa können, ist unklar. Gestern, Dienstag, 09.02.2021 hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf einer Pressekonferenz den Stand der Dinge dargelegt – und gefordert, dass nicht die Ärzte sanktioniert werden, wenn sie, wie bei der ePa, überhaupt nicht schuld an der Fristversäumnis sind.

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Ärzte und Digitalisierung - Infografiken bei heise.de

Wie digital sind Deutschlands Ärzte, fragt heise.de und liefert dazu ein paar hübsche Infografiken am 09.02.2021:
https://www.heise.de/hintergrund/Statistik-der-Woche-Wie-digital-sind-Deutschlands-Aerzte-5048943.html

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Neues und Altes über den faxenden Arzt und die Digitalisierung in der Praxis

Der Donaukurier hat die neuesten statistischen Zusammenfassung von dpa eingestellt zum Thema: der faxende Arzt. Danach schreiben 20 Prozent der Ärzte Briefe, 22 Prozent machen immer noch Faxen. Nein, so was aber auch. Und das in Zeiten des Internets. Kopfschüttel, Kopfschüttel. Allerdings mache die Digitalisierung auch Fortschritte - daher lohnt es sich auch, diesen Artikel, der mit dem altbekannten Lied beginnt, dennoch zu lesen (02.02,2021):
https://www.donaukurier.de/nachrichten/wirtschaft/Internet-Telekommunikation-Gesundheit-Krankheiten-Corona-Covid-19-Umfrage-Homeoffice-Mobilitaet-Deutschland-Jeder-fuenfte-Arzt-setzt-noch-auf-das-Fax;art154664,4739162

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Kritik am Entwurf zum neuen Digitalgesetz in der Medizin

Die Freie Ärzteschaft wendet sich gegen den Entwurd des Dritten Digitalgesetzes von Jens Spahn. Sie befürchtet, dass die persönliche Patientebetreuung in den Hintergrund gerät und von der „lobbgygesteuerte(n) digitale(n) Plattform-Medizin“ verdrängt wird. Ihre Kritik ist nicht ohne: Jahrelang seien die Ärzte zum Aufbau teurer Telematikinfrastruktur aufgefordert worden, um jetzt zusehen zu müssen, wie die Patientendaten über Apps bei Google & Co landen, so ihr Einwand. Die Pressemitteilung vom 28.01.2021 lesen Sie hier:
https://www.presseportal.de/pm/57691/4823719

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Telematikplattform mit deutlichen Sicherheitsmängeln

Die Telematik ist nicht ganz dicht. So könnte man schnoddrig den jüngsten Heise-Bericht zur Telematikplattform im Gesundheitswesen beschreiben. Sicherheitsforscher, so heißt es, haben Sicherheitslücken gefunden. Sie bekamen übers Internet Zugriff auf die Konnektoren von 200 Arztpraxen. Bei 30 Praxen konnten Sie bis zu den Patientendaten vordringen. Heise verspricht einen detaillierteren Bericht in wenigen Tagen. Die jetzige Zusammenfassung finden Sie hier. Der Bericht ist vom 15.12.2020:
https://www.heise.de/news/Wieder-Konfigurations-Panne-200-Konnektoren-von-Arztpraxen-online-erreichbar-4990376.html

Auch die Tagesschau berichtet von Sicherheitslücken am 15.12.2020. Hier ist der Bericht wesentlich umfangreicher als auf heise.de:
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/sicherheit-telematik-101.html

Das Ganze auch in Cashy Blogg - von Andreas Westphal. Ein zusammenfassender Artikel und mittlerweile (17.12.2020) 34 Kommentare
https://stadt-bremerhaven.de/e-patientenakte-an-der-sicherheit-in-arztpraxen-hakt-es/

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Sormas, Demis - oder immer noch das alte Fax? Digitale Kontaktnachverfolgung und ihre Grenzen

Das Programm, das es den Gesundheitsämter erleichtern sollte oder könnte, heißt Sormas, half bereits bei der Ebola-Epidemie in Afrika, wurde vor drei Jahren auch mit staatlichen Geldern entwickelt – und wird jetzt nur in wenigen Gesundheitsämtern eingesetzt.

Dass die Gesundheitsämter lieber mit Excel-Tabellen, Papier und Bleistift arbeiten, darüber wurde nicht nur in Köln gelästert, sondern zum Beispiel auch in der Tagesschau (Alle Links und Verweise am Artikelende). Nun aber hat Paul Gross sich im Kölner Stadt-Anzeiger des Themas angenommen. Mit dem Hinweis darauf, dass die Kölner seit Frühjahr selbst ihre Software entwickeln. Der Grund ist einfah: Sormas kann gar nicht alles, was man bräuchte. Gross zitiert ein Papier des Bundesgesundheitsministeriums vom Juli, das bemängelt, es könnten Fälle nicht über Landkreisgrenzen hinweg als Kontaktpersonen verknüpft werden.

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Digital Health: Her mit den Daten und app damit in die Zukunft - ein Kommentar

„34 Gesetze in 32 Monaten“ – die Überschrift im Netz prangt groß und grün auf der Web-Seite – und der Leser weiß noch nicht so recht, ob das jetzt ein Loblied auf die Regierung oder ein Verweis auf unsere preußische Tradition werden soll. Die grüne Farbe, das ist schnell erklärt, gehört zum Layout der Seite „Pharma Fakten“. Sie ist eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland – und es gibt tatsächlich schönere Farben. Schreien tut sie aber, und darum geht’s.

Schluss mit der Geschwätzigkeit: Die Pharmazeutische Industrie schätzt sich glücklich, dass endlich Bewegung in den Produktionsstandort Deutschland kommt. Es geht (auch und vor allem) um Digital Health. Auf der Hauptversammlung des BPI (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie) hat sich eine Expertenrunde ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war für ein Grußwort digital zugeschaltet und prangt deswegen jetzt mit seinem Konterfei unter der großgrünen Überschrift. Darunter die Zusammenfassung der pharma-industriellen Expertenrunde, die der Coronakrise eben so viel Positives abgewinnen kann, als dass es jetzt endlich losgeht.

Zitat aus dem Web-Auftritt:

Man habe in der Coronakrise erlebt, „wie viel besser es wäre, das alles schon zu haben – die Vernetzung in Europa direkt von den Patientenakten, die Zusammenführung von Daten, um daraus zu lernen und noch besser zu werden“.

https://www.pharma-fakten.de/news/details/1016-digitalisierung-im-deutschen-gesundheitswesen-34-gesetze-in-32-monaten/

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Asymptomatische Erkenntnisse

Sie sind die Gespenster der Gegenwart: die Asymptomatischen. Die Nicht-Erkrankten und Doch-Überträger. Wenn das Virus schon schlimm ist, weil man es nicht sehen kann, sind die Asymptomatischen noch schlimmer. Bei ihnen kann man das Virus nämlich auch übermorgen nicht sehen – sie stecken’s weg. Und niemand wird auf die Idee kommen, die Asymptomatischen zu testen. Weil’s zu teuer ist.

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KBV Praxisnachrichten

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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