In den Laboren wird durchgearbeitet. Nicht nur am Wochenende und nicht erst, seit die Reiserückkehrer zum Test verpflichtet sind. Es fehlt an Zeit, an Arbeitskräften und auch an Möglichkeiten serieller Datenerfassung. Denn die dazu nötige Software muss sich ja nicht nur ins eigene System einfügen.
Ab September 2020 werden im Emsland Physician Assistants ausgebildet, die dem Arzt zur Seite stehen und nach seinen Anweisungen auch ärztliche Tätigkeiten ausüben dürfen. Die Ausbildung geschieht auf Hochschulniveau, ausgebildet werden Pfleger, Helferinnen und Physiotherapeuten, die seit mindestens zwei Jahren in einem medizinischen Beruf arbeiten. Das Projekt, für das das Ludmillenstift in Meppen und die Hochschule Fresenius zusammenarbeiten, hat Modellcharakter – denn bislang gibt es diesen Beruf nur für den stationären Bereich.
Corona verändert auch die Blickwinkel, den Berichterstattung und die Geschichtsschreibung. So hat unter Journalisten die Medizingeschichte Konjunktur. Hier ein paar spannende Berichte:
Der Hausarztmangel hat sich so etabliert, dass er auf den Nachrichtenseiten nur noch aus aktuellem Anlass vorkommt. Dennoch ist die Ergebnisliste der Google-Suche zum Thema Hausarztmangel überaus lang: Die Medien berichten seit Jahren. Hier eine kurze Linksammlung zum Thema Hausarztmangel, nicht vollständig und nur nach Bundesländern geordnet, Artikel nicht älter als Juni 2020: