Die britische Arzneimittelbehörde warnt Allergiker vor dem Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer. Sie richtet ihre Warnung aber vor allem an Allergiker, die erfahrungsgemäß extrem auf Lebensmittel, Arzneimittel oder Impfstoffe reagieren. Die zwei Personen, die auf den neuen Impfstoff mit einer schwer allergisch reagiert hätten, seien aber wieder wohlauf. Näheres im Bericht der Tagesschau (10.12.2020):
Nachrichten aus dem Gesundheitswesen
Die öffentlich-rechtlichen Sender stehen derzeit nicht nur wegen der erneuten Forderung nach Erhöhung des Beitrags in der Kritik. Auch die Corona Krise trägt dazu bei, einen kritischen Blick auf die Arbeit der Medien zu werfen. Es werden allenthalben Stimmen laut mit dem Vorwurf, man genüge nicht mehr dem Grundversorgungsauftrag neutraler Information und politischer Unabhängigkeit. Als Beispiel werden Nachrichtensendungen und die politischen Talkshows mit immer den gleichen Diskutanten angeführt.
Ein Blick über den Zaun zeigt, wie es herzerfrischend neutral und ohne Ideologie gehen kann. Der österreichische Sender ServusTV, der zum Konzern des Multimlliardärs Dietrich Mateschitz gehört, wartet mit Michael Fleischhacker als einem Moderator der Sonderklasse auf. Er moderiert gleich 2 Talksendungen mit hochqualifizierten deutschen und österreichischen Persönlichkeiten .
https://www.servustv.com/?s=Corona+Quartett – u.a. mehrmals mit Prof Bhakdi, Roland Tichy und Prof Homburg. In der letzten Sendung sprach Bhakdi über die Wirkung und die Folgen des übereilten Impfens.
https://www.servustv.com/?s=Talk+in+Hangar7 - donnerstags mit immer wieder wechselnden Themen.
Ebenso ein Genuss ist der Kommentator Ferdinand Wegscheider - ein Freund der offenen Sprache. https://www.servustv.com/?s=Wegscheider
Nun geht’s dem Virus an die Gurgel: Nicht nur der Bundesgesundheitsminister empfiehlt uns das Gurgeln gegen den Virus, ihm und der Forschung folgt bereits die ganze Medienlandschaft. (Alle Links am Textende und hinterlegt).
Zur Erinnerung: Im März tauchten Videos und Geheimtipps im Internet auf, wonach man durch gehöriges Trinken und häufiges Gurgeln dem Virus Contra bieten könnte. Diese Videos und Geheimtipps wurden von Ärzten und Journalisten als schädlich bewertet, weil sie die Menschen in falsche Sicherheit wiegen. Fake News, die wie immer aus dem Sumpf vom Youtube kamen.
Schulpflicht ab 14. Dezember aussetzen, nicht vor dem 10. Januar wieder beginnen, keine größeren Zusammenkünfte, keine Reisen: Die Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina appellieren an die Politiker, der Spiegel und die FAZ berichten (08.12.2020):
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/leopoldina-nationalakademie-raet-bundesregierung-zu-hartem-corona-lockdown-a-4f0aaa01-971f-434b-8284-fb6e939f4852
https://www.faz.net/aktuell/wissen/corona-leopoldina-empfiehlt-vier-besinnlich-harte-wochen-im-lockdown-17091172.html
Die Pressemitteilung der Leopoldina:
https://www.leopoldina.org/presse-1/pressemitteilungen/pressemitteilung/press/2758/
Das Programm, das es den Gesundheitsämter erleichtern sollte oder könnte, heißt Sormas, half bereits bei der Ebola-Epidemie in Afrika, wurde vor drei Jahren auch mit staatlichen Geldern entwickelt – und wird jetzt nur in wenigen Gesundheitsämtern eingesetzt.
Dass die Gesundheitsämter lieber mit Excel-Tabellen, Papier und Bleistift arbeiten, darüber wurde nicht nur in Köln gelästert, sondern zum Beispiel auch in der Tagesschau (Alle Links und Verweise am Artikelende). Nun aber hat Paul Gross sich im Kölner Stadt-Anzeiger des Themas angenommen. Mit dem Hinweis darauf, dass die Kölner seit Frühjahr selbst ihre Software entwickeln. Der Grund ist einfah: Sormas kann gar nicht alles, was man bräuchte. Gross zitiert ein Papier des Bundesgesundheitsministeriums vom Juli, das bemängelt, es könnten Fälle nicht über Landkreisgrenzen hinweg als Kontaktpersonen verknüpft werden.
20200 Tote in Deutschland im Alter von über 65 Jahren im Jahr 2018 sind auf die große Hitze zurückzuführen, ist das Ergebnis eine Klimastudie. Damit liegen wir im Ländervergleich ziemlich vorn. (Tagesschau 03.12.2020)
https://www.tagesschau.de/inland/hitzetote-deutschland-103.html
Ende September hat in Altenessen, ein Stadtteil von Essen, ein Krankenhaus die weitere Aufnahme von Patienten eingestellt, die Intensivstation ist geschlossen, Ende des Monats das ganze Krankenhaus. Das Marienhospital gehört zur Contiliagruppe, und die will im Stadtteil Stoppenberg, ebenfalls im Kölner Norden, ein weiteres Krankenhaus schließen, das St. Vinzenz-Hospital. Die Essener demonstrieren und planen ein Bürgerbegehren.
Der WDR berichtet am 03.12.2020:
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/protest-aktion-zur-krankenhausschliessung-in-essen-100.html
Radio Essen, 03.12.2020:
https://www.radioessen.de/artikel/essen-proteste-gegen-krankenhaus-schliessung-gehen-weiter-796421.html
Webseite der Contilia, Krankenhaus Altenessen
https://www.contilia.de/einrichtungen/marienhospital-altenessen.html#null
St Vinzenz-Krankenhaus:
https://www.contilia.de/einrichtungen/st-vincenz-krankenhaus.html#null
„34 Gesetze in 32 Monaten“ – die Überschrift im Netz prangt groß und grün auf der Web-Seite – und der Leser weiß noch nicht so recht, ob das jetzt ein Loblied auf die Regierung oder ein Verweis auf unsere preußische Tradition werden soll. Die grüne Farbe, das ist schnell erklärt, gehört zum Layout der Seite „Pharma Fakten“. Sie ist eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland – und es gibt tatsächlich schönere Farben. Schreien tut sie aber, und darum geht’s.
Schluss mit der Geschwätzigkeit: Die Pharmazeutische Industrie schätzt sich glücklich, dass endlich Bewegung in den Produktionsstandort Deutschland kommt. Es geht (auch und vor allem) um Digital Health. Auf der Hauptversammlung des BPI (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie) hat sich eine Expertenrunde ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war für ein Grußwort digital zugeschaltet und prangt deswegen jetzt mit seinem Konterfei unter der großgrünen Überschrift. Darunter die Zusammenfassung der pharma-industriellen Expertenrunde, die der Coronakrise eben so viel Positives abgewinnen kann, als dass es jetzt endlich losgeht.
Zitat aus dem Web-Auftritt:
Man habe in der Coronakrise erlebt, „wie viel besser es wäre, das alles schon zu haben – die Vernetzung in Europa direkt von den Patientenakten, die Zusammenführung von Daten, um daraus zu lernen und noch besser zu werden“.
Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet von oder startet die Debatte um den Impfausweis. Online liegt der Artikel hinter einer Bezahlschranke, in der Papierausgabe findet er sich heute, 03.12.2020, auf Seite 8 (Länge etwa ¾ Spalte). Josef Neumann, uns hier als Gesundheitsexperte der NRW-SPD vorgestellt, eröffnet die Diskussion mit dem so bildhaften wie auch richtigen Verweis darauf, dass der Impfausweis genauso fälschungssicher ist wie der Schülerausweis. So kommen wir natürlich nicht wieder ins Flugzeug. (Der online-Artikel datiert auf den 02.12.2020):
https://www.ksta.de/politik/impfpaesse-in-corona-zeiten-spd-will-die-ausweise-faelschungssicher-machen-37770562?cb=1606998250919
Seltsam ist: Neumann rennt hier mit sprachlicher Verve durch eine Tür, die halb oder auch schon ganz offen ist. Der digitale Impfausweis soll ab 2022 in der elektronischen Patientenakte zur Verfügung stehen, die Rahmenbedingungen sind längst geschaffen. Bericht im Ärzteblatt, 10.07.2020:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114594/Rahmendaten-fuer-digitalen-Impfpass-festgelegt
Fast unbemerkt im Weihnachtstrubel beginnen Politiker und Veranstalter an den Stellschrauben gesellschaftlichen Handelns und Einverständnisses zu drehen. Das Ziel: Der Impfausweis als Eintrittskarte. Klar, so kommen die Organisatoren von Groß- und Größtveranstaltungen sicher aus der Falle raus. Und so können wir ein letztes Relikt aus dokumentarischen Zeitaltern in die digitale Zukunft retten. Der Impfausweis kriegt nen QR-Code verpasst, Labore hätten damit schon gute Erfahrungen gemacht, heißt es nicht nur in der nordrhein-westfälischen SPD. Einsetzbar ist ein solcher fälschungssicherer und digitaler Impfausweis vielfältig: Als Eintrittskarte fürs Fußballspiel, für den Flieger, für die neue Stelle, für den Besuch im Krankenhaus, um nur wenige Vorschläge zu machen. Die Linkliste zum Thema finden Sie im folgenden Artikel auf dieser Seite. Ich möchte an dieser Stelle nämlich lieber schnell noch ein paar weitere gute Ideen loswerden:
Nachdem wir uns nun neun Monate lang weder per Handschlag begrüßt haben, noch uns in die Arme gefallen sind, vom Küssen ganz zu schweigen,
Pandamie
Nein, das ist kein Schreibfehler.
Das ist Kunst, Protest, Witz. Vielleicht alles in allem zusammen. Corona macht’s auch hier möglich bzw. fördert es ans Licht. Ein Wirt aus Frankfurt, dem eigentlich das Lachen eher tief im Halse stecken müsste, hat sein Restaurant mit Pandas besetzt. Und die trinken dazu, wie sollte es auch anders sein, eine Flasche Corona. Abends ist das Restaurant, zum Vergnügen der Spaziergänger, beleuchtet. Hier das pandastische Video, das sich fast keines der großen Zeitungsportale entgehen ließ.
Die Süddeutsche Zeitung, 25.11.2020:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/frankfurter-restaurant-mit-pandas-durch-die-pandamie-1.5127871
Noch mehr pandamische Nachrichten? Dann bitte auf Weiterlesen klicken.
Mit dem Lkw auf den Weihnachtmarkt, das geht gar nicht, dagegen wurde dann auch zur Sicherheit gepollert. Corona aber öffnet nun zumindest dem Auto Tor und Tür, wo vorher Schloss und Riegel für. Hier ein Video aus Unterbrunn, eingestellt auf Youtube von Russia Today
https://www.youtube.com/watch?v=2HKVBKLjHlY
Auch die Bild-Zeitung war da und hat getestet. Das Video hat für den Zuschauer den Vorteil, dass es berichtet, was so alles auf der Speisekarte steht.
Glühwein gibt’s durchs Fahrerfenster | BILD testet Drive- In-Weihnachtsmarkt - München - Bild.de
Aber auch in Landshut können Sie in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt erfahren:
ZDF:
https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-drive-in-weihnachtsmarkt-100.html
Erstaunliche Nachrichten: Im ersten Halbjahr 2019 wurden in Deutschland mehr Patienten mit Atemwegserkrankungen auf Intensivstationen behandelt als 2020. Außerdem hätten ein Drittel der Corona-Patienten, die auf Intensivstationen behandelt wurden, der Intensivbehandlung nicht bedurft.
Hört sich an, als stricke da jemand an Fake-News. Doch die Studie ist eine Auswertung von Krankenhausdaten aus Deutschland in großem Ausmaß. Und geht auf das Konto des Vereins „Inititiative Qualitätsmedizin“.
Hier die Links zum Weiterlesen:
Der Bericht des Vereins:
https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie
Sputnik.news (30.11.2020):
https://de.sputniknews.com/wissen/20201130328458013-krankenhausstudie-2020-ergebnisse/
Nicht nur die Weihnachtsmärkte fallen aus – auch die Grippe. Dennoch gibt es die eine oder andere Nachricht über die Krankheit, die aufgrund der Hygieneregeln und anderer Einschränkungen sich milde gebärdet.
Die AOK Nordost hat ihre Krankmeldungen ausgewertet. Ergebnis: Von Anfang September bis Mitte November nur halb so viele Grippe-Kranke wie im Vorjahr. Lungenentzündungen und Magen-Darm-Erkrankungen um ein Drittel weniger, Bronchitis mehr als die Hälfte. Bericht be ntv, 29.11.2020:
https://www.n-tv.de/panorama/Corona-Regeln-drosseln-auch-andere-Infekte-article22201445.html
Diego Maradonas Arzt steht unter Verdacht, eine Durchsuchung von Haus und Behandlungsräumenfand am Sonntag statt.
n-tv, 29.11.2020:
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Hausdurchsuchung-beim-Arzt-von-Maradona-article22202374.html
Die Steigerung von rot ist pink – so will es das RKI. Nötig wird der neue Komparativ der Farbskala bei den Grafiken zu den coronaren Inzidenzzahlen. Pink eingefärbt sind nun die Stadt Passau und der Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Derart ausgezeichnet wird, wer den Inzidenzwert von 500 überschreitet. Im Moment liegt Hildburghausen ganz vorn mit einem Wert von 579,1, berichtet die Passauer Neue Presse am 29.11.2020:
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-regen/regen/Laut-RKI-Inzidenzwert-in-der-Stadt-Passau-auf-ueber-500-gestiegen-3852645.html
Fan von Freddy Mercury? Ich hätte da ein Super-Cover-Version für Sie. Finden offenbar andere auch, habe sie erst entdeckt, als sie mehr als schon 4,2 Mio. Klicks hatte. Mama mia wash your hands! Hier geht's los, viel Spaß:
Seit einer Woche macht eine Gruppe Wissenschaftler von sich reden, die die Corona-Maßnahmen, die Art der Zahlen-Erhebung und die Einschränkung der Grundrechte heftig kritisiert. Gegenvorschläge gibt’s auch. Das Zauberwort: repräsentative Kohortenstudien. Und besondere Schutzmaßnahmen für besonders Schutzbedürftige. Im Mittelpunkt der Diskussion steht der ehemalige Gesundheitsweise Professor Matthias Schrappe (Universität Köln).
Das Thesenpapier selbst, datiert auf den 22.11.2020, finden Sie hier als PDF:
http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_files/Thesenpap6_201122_endfass.pdf
Die gesammelten Thesen und Vorträge von Matthias Schrappe übersichtlich gelistet hier:
http://www.matthias.schrappe.com
Schon im April kritisierten die Wissenschaftler die Regierung ebenso grundlegend. Hier der Artikel aus der Tagesschau vom 06.04.2020:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-experten-thesenpapier-101.html
Die Berichterstattung über das aktuelle Thesenpapier – chronologisch geordnet, gewiss unvollständig, die neuesten Texte am Ende, so wird der Verlauf der Debatte eher deutlich:
Jannik Deiters hat ganze Arbeit geleistet und im Handelsblatt zusammengetragen, welche Firma welchen Impfstoff entwickelt – und nach gleichen Parametern gelistet. Fast tabellarisch erhalten Sie so den Überblick und vor allem die Vergleichsmöglichkeit über Studienlage, Studienteilnehmer, Produktionskapazitäten etc. Artikel vom 24.11.2020:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/covid-19-vakzin-diese-firmen-haben-im-impfstoff-rennen-aktuell-die-besten-chancen/26651624.html?ticket=ST-564506-1afZcePl2kpIvbVkfFZ2-ap4
Rhonda passt in einen Schuhkarton, dauert 40 Minuten und soll nicht mehr als 50 Euro kosten. Der Schnelltest der Firma Spindiag aus Freiburg im Breisgau hat das Bewertungsverfahren abgeschlossen und kann jetzt am Markt angeboten werden.
Pressemitteilung Spindiag, 16.11.2020:
https://www.spindiag.de/spindiag-erhalt-eu-marktzulassung-fur-rhonda-corona-pcr-schnelltest/
Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg, 16.11.2020:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/wirtschaftsministerin-verkuendet-start-eines-pcr-schnelltests/
Mitteilung der Uni Freiburg, 16.11.2020:
http://news.tf.uni-freiburg.de/single-news/artikel/552/spindiag-bringt-pcr-schnelltest-fuer-sars-cov-2-auf-den-markt.html
Badische Neueste Nachrichten, 17.11.2020 – bis Jahresende kostenlos möglich mit Anmeldung:
https://bnn.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/corona-labor-im-schuhkarton-kosten-sollen-pro-test-bei-maximal-50-euro-liegen
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