NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Online-Arzt kommt mit Millionen-Unterstützung nach Deutschland

Dr. Ed will sich in Deutschland vergrößern. Der Online-Arzt aus London, der bisher vor allem in Fragen der Verhütung und Sexualitätsstörungen heimgesucht wurde, expandiert nach Hamburg. Die FAZ. weiß schon vor der offiziellen Kündigung von der Finanzspritze des niederländischen Fonds HPE Growth, der sich mit 28 Millionen Euro an Zava, so der neue Name von Dr. Ed, beteiligt.

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Was hat die KI mit Monty Python zu tun? Die NZZ gibt Hinweise ....

Der heilige Gral der Medizin der Zukunft heißt KI. Oder Robotik. Oder Digitalisierung. Manchmal werden auch alle drei Substantive in einem Atemzug oder in einem Satz genannt. Die Gebetsmühlen zum Thema sind bekannt, Beispiele und Bewunderung in aller Munde. Dass die Kritik dabei nur stört, stört auch die Neue Züricher Zeitung. Die hat im Kampf um mehr Diskussionsfreiheit und Objektivität ganz tief in der Klamottenkiste nachgewühlt – und ein wunderbares Monty Python-Video gefunden. Eines, das den Glauben an die Gerätemedizin vorbildlich und (sau-)komisch in Szene setzt. Es geht um eine Geburt. Oder um die Maschine, die Ping macht. Aber erzählen kann man das nicht – das muss man sehen. Und den Artikel der Neuen Züricher sollte man vorher überflogen haben:

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Viel Wirbel um's E-Rezept - und um DocMorris

Das E-Rezept startet in Stuttgart und Tuttlingen im November, die Stuttgarter Nachrichten und die Wolfsburger Allgemeine berichten (10.6.2019). Handlungsweg ist hier das Programm docdirect der Kassenärztlichen Vereinigung:

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Ärztetag - eine unsystematische Linksammlung für den Rückblick

Auf dem Deutschen Ärztetag in Münster ging es um viele grundsätzliche Themen. Eine kleine, unsystematische Presseschau im Rückblick:

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Das telematische Chaos - Berichte aus der Praxis

Die FAZ berichtet – allerdings nicht kostenlos, sondern nur für Abonnenten – über einen Arzt, dem beim Anschluss an die Telematikplattform das bekannte Unglück ereilte: Nichts geht mehr, und damit wieder was geht, kostet es Geld und Zeit. Schmidt hat, so der Anriss der FAZ, ein Video gedreht, das in der Ärzteschaft umgeht. Der zweite Link führt auch ohne Abokosten zum br, der dasselbe Thema aufnimmt. Mit dem nicht nur finanziellen Fazit einiger Mediziner: Lieber den Honorarabzug riskieren – als später die Strafen nach der Datenschutzverordnung zahlen zu müssen.

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Telemedizin im Alltag

Nikolaus Nützel ist im Deutschlandfunk der Frage nachgegangen, wie viele Ärzte in Deutschland via Internet behandeln – und wie’s überhaupt mit der Telemedizin in Deutschland steht. Heraus kommt wohl auch das bekannte Klagelied: Es sieht schlecht aus, auch mit den Bedingungen. Allerdings ist Nützel auch dort unterwegs, wo bereits tele-medizinisch behandelt wird. Sein Artikel (27.5.2019) ist ein Mittelweg aus Reportage und Bericht, und er ist anschaulich:

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7000 Besucher werden beim Kongress der Radiologen in Leipzig erwartet

Deutlich mehr Besucher als beim 122. Deutschen Ärztetag werden in Leipzig beim Deutschen Röntgenkongress erwartet: 7000 im Vergleich zu 1500 Gästen, die in Münster erwartet werden. Und während der Ärztetag schon zum 122. Mal tagt, können die Radiologen mit einem wirklich runden Jubiläum aufwarten: Sie treffen sich zum 100. Mal. Zur Eröffnung kommt  Ranga Yogeshwar. Der Wissenschaftsjournalist spricht über KI und Radiologie.

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Das Handelsblatt über KI in der Medizin

Das Handelsblatt diskutiert das Thema KI praxisnah, Stefan Merx beginnt seinen Artikel mit einem Menschen, dessen Handprothese sich seinen Gedanken anpasst und nicht umgekehrt. KI macht’s möglich. So wird sein Text auch zu einem Loblied auf den Weltmarktführer in Prothetik, der in Niedersachsen zuhause ist.

Doch um den Artikels „rund“ zu machen, spricht Merx auch andere Möglichkeiten der KI an, ebenso wie die Gefahren und die Frage nach den ethischen Grundlagen bzw. Grenzen. Wobei er bei den Kehrseiten ein wenig im Vagen bleibt. Dennoch lesenswert:

https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/gesundheit-so-werden-daten-die-medizin-von-morgen-lenken/24390996.html?ticket=ST-271180-b1x3MfsXjeVUq0aePvRc-ap4

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Uniklinik und Uni Essen gründen Institut für KI

Die Uniklinik Essen und die Universität Duisburg-Essen gründen ein Institut für Künstliche Intelligenz. Vier Professuren sind vorgesehen. Es geht um die Auswertung von Diagnosen und individuellen Therapien.

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Digitale Gesundheitstechnologie an der Uni Bielefeld

Ein neues Zentrum für digitale Gesundheitstechnologien entsteht in Bielefeld. Die Neue Westfälische berichtet am 20.5.2019. Es geht zum Beispiel um digitale Angebote für Pflege und Therapien:

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Patientenakte: Jeder Nutzer sieht alles?

„Bei Spahns Patientenakte wird der Datenschutz erst nachgeliefert“, titelt die Süddeutsche Zeitung – und man ist versucht, einen spöttischen Unterton darin zu lesen. Der Spott ist aber nun wirklich nicht in der Überschrift nachweisbar. Eine gewisse Freude scheint aber die Journalistin Kristiana Ludwig befallen zu haben, als sie mit der Erklärung begann, wie diese Einschränkung im Alltag aussieht. Im Anfang wird es nämlich dem Patienten nicht möglich sein, auszuwählen, wer welche Daten einsehen darf.

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Montgomery: Datenschutz beachten

Ärztepräsident Montgomery fordert Digitalisierung mit Maß. Der Datenschutz dürfe nicht aus den Augen verloren werden, zitiert ihn das ZDF. Vor allem verweist Montgomery aber auch darauf, wie leichtfertig Patienten selbst ihre Daten sammeln und den Datenkonzernen via App, Schrittzähler, Smartphone zur Verfügung stellen. (20.5.2019):

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App auf Rezept

Jens Spahn will die Ärzte künftig auch Apps verschreiben lassen, wenn sie beispielsweise Blutdruckwerte sammeln. In die elektronische Patientenakte sollen Mutterpass, Impfpass, Zahn-Bonus-Heft eingestellt werden, berichtet der Spiegel. Mit dem Verweis auf die Honorareinbußen, die Ärzten drohen, die die elektronische Patientenakte nicht vorhalten. Am Ende des Artikels landet der Spiegel an dem Punkt, an dem es heikelt: Wenn nämlich ITler im Dienste der Digitalisierung die Schutzsysteme außer Kraft setzen, die vor Hackerangriffen schützen.

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Schränken Algorithmen die Entscheidungsmöglichkeiten ein?

Der Deutschlandfunk berichtet über eine Medienwissenschaftlerin, die die Prozesse bei der digitalen Überwachung von Patienten analysiert. Überschrieben ist der Artikel „Wenn der Patient zum Datenkörper wird“. Zwar trifft die Überschrift, doch sie unterschlägt den anderen Aspekt. Untersucht wird, wie die digitale Auswertung von Daten Entscheidungen steuert, bevor sie Patient (oder Arzt) fällen. Durch den Vergleich und die Analyse von Daten geraten ja auch immer andere Paradigmen aus dem Blickfeld.

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Die Mühen der Ebene - oder: Wenn die Telematik den ITler platt formt

Detlef Borchers hat sich auf heise.de um die Telematikanbindung der Arztpraxen gekümmert. Recherche-Ergebnis: Um Konnektoren anzuschalten, schalten Techniker Firewalls gerne mal aus. Oder die Online-Schaltung wird als Parallelbetrieb eingerichtet, während die Gematik dies nur für große Praxen empfiehlt.

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Ende eines telemedizinischen Traums?

Die Ostsee-Zeitung prognostiziert schon das Aus des einstigen Vorzeigeprojektes. Die Uniklinik Rostock will Patienten mit Herzerkrankungen mithilfe der Telemedizin das Leben erleichtern verbinden. Es fehlt auch nicht an Fördermillionen, aber an Probanden und Patienten. Am 8. April, so die Nachricht, gab es 545 Probanden, erwartet wurden 3000. Das Projekt heißt „Herzeffekt MV“ – und stehe auch bei der Uni auf dem Prüfstand. Der Artikel ist vom 23.4.2019 und die Reaktion auf eine Anfrage der Linken im Landtag:

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Digitaler Krankenhausalltag - eine kleine Reportage

Ein kleines journalistisches Kunststück: Michaela Schwinn hat es geschafft, das Thema Digitalisierung und Vernetzung im Krankenhaus als Reportage aufzupeppen. So wird eine Lesegeschichte draus, deren Infos man zwar in zwei Sätzen zusammenfassen könnte. Nichts Neues also (zumindest nachrichtlich nicht, der Alltag hinkt der Nachricht bekanntermaßen immer hinterher), das aber wirkungsvoll. Schwinn berichtet aus der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (28.4.2019):

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Wie klappt's denn mit der Digitalisierung?

Tja, es sieht so aus, als ob die Ärzte nicht wollen. Die Gesundheitskarte nicht, das Internet nicht. Und die FAZ schüttelt missbilligend ihr weises Haupt. Zumal nicht einmal sichere Zahlen vorliegen. Sicher ist nur eines: Die Gesundheitskarte wird nicht bis Mitte des Jahres überall installiert sein. Unsicher allerdings ist, wo der Autor des Artikels das sichere Internet ausgemacht haben will. Der Schwarze Peter, der auch in diesem Artikel rumgereicht wird, wechselt von den Händen der Gematik über die KBV bis hin zur Industrie.

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Hautkrebs: Software sieht mehr als der Arzt - kann aber immer noch weniger

Heidelberger Forscher haben bewiesen, dass eine Software bei der Erkennung von Hautkrebs besser ist als die Ärzte. Der Spiegel berichtet – nicht ohne eine gewisse Vorsicht, denn ebendiese Heidelberger Forscher hatten bereits einmal mit einer Sensation aufgewartet, die der Spiegel später nicht mehr so bewertet haben wollte, wie die Bildzeitug es getan hatte. Der Bluttest gegen Brustkrebs hatte zwar die Aktien steigen lassen, die Erwartungen aber hinterher nicht mehr erfüllt. Diese Vorsicht schadet dem Spiegelartikel jetzt ebenso wenig wie der Studie, über die der Spiegel berichtet. Der Bericht hat nur deswegen eine eigenwillige Form. Martin U. Müller beginnt ihn als Brief an den Leser (15.4.2019):

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Ein neues Lied auf die KI - mit vielen B-Vorzeichen

Das Hohelied auf die KI wird in vielen Tonarten gesungen – und es hat gar arg viele Strophen. Nun stimmt Stephen Brobst, Technik-Chef des amerikanischen Big-Data-Spezialisten Teradata, eine Melodie an, die so viele b-Vorzeichen hat, dass das Lied schon fast ein trauriger Abgesang werden könnte. Die Lehre der Ballade vorab: Man verspricht sich von Künstlicher Intelligenz zu viel – und Deep Learning ist nicht die Antwort auf alle Fragen.

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KBV Praxisnachrichten

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