NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Biontech-Gründer in Köln geehrt

Özlem Türeci und Ugur Sahin haben in Köln die Ehrendoktorwürde der Universität Köln erhalten. Außerdem trug sich das Biontech-Gründer-Ehepaar in das Goldene Buch der Stadt Köln ein. Kleiner Pressespiegel:

Stadt Köln, 17.09.2021:
https://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/biontech-gruenderpaar-erhaelt-ehrendoktorwuerde-in-koeln_1182844.html

Universität Köln, 17.09.2021:
https://portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/oezlem-tuereci-und-ugur-sahin-im-historischen-rathaus-zu-koeln-geehrt

Kölner Stadt-Anzeiger, 17.09.2021:
https://www.ksta.de/koeln/-rockstars-der-wissenschaft--biontech-ehepaar-im-koelner-rathaus-geehrt-39033746?cb=1631959890932

Die Zeit, 17.09.2021:
https://www.zeit.de/news/2021-09/17/biontech-gruenderpaar-erhaelt-ehrendoktorwuerde-in-koeln?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

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Von Klägern und Richtern - oder: Muss man wirklich mit Impfvordränglern abrechnen?

Die Ersten werden die Letzten sein, so lernten wir in Anlehnung an’s Neue Testament, Matthäus 19,30, als Kinder, wenn sich die anderen vorgedrängelt hatten, wo auch immer es was zu holen gab. In der Kindheit gibt der Satz wenig Trost, eher schon ist er ein Satz für die Weisheit des Alters. Dort noch nicht angekommen, sorgt er beim Menschen durchschnittlicher Abgeklärtheit eher für heimliche Schadenfreude. Vor allem dann, wenn er sich als richtig erweist.

Bernd Wiegand ist Oberbürgmeister von Halle und hat sich im Januar vorgedrängelt. Beim Impfen. Im Januar war das noch ziemlich unklug und jetzt ist er des Amtes enthoben worden. Vorläufig. Schon am 7. Juni, aber jetzt wird’s erst bekannt. RND am 15.06.2021:
https://www.rnd.de/politik/beim-impfen-vorgedraengelt-halles-ob-wiegand-des-amtes-enthoben-BGAU6FZMFITWJ7D5Z6YCOTZ34U.html

Damit ist er ganz offensichtlich ein Fall für oben dargelegte Schadenfreude. Oder, auch wieder biblisch betrachtet: Er könnte sich als bestmöglicher Sündenbock erweisen.

Jetzt aber lieber pragmatisch als weise: „Tausende Impfbetrüger“ schrien und titelten die Medien im Mai. Und sie machten uns Hoffnungen auf Bußgelder und Strafen, die all den Bösen, also den anderen, also nicht uns, drohen würden. Das Ziel: Den Vordränglern sollte eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen werden können, die dann mit Bußgeld belegt werden kann. Aus der Ordnungswidrigkeit wurde nichts, weil man vermeiden wollte, dass Impfstoff vernichtet wird, aus Furcht davor, Ordnungwidrigkeiten zu begehen, wenn übrig gebliebener Impfstoff an Nicht-Priorisierte geimpft würde. Diese Weisheit lag beim Gesetzgeber schon im März vor und wurde im Portal evangelisch.de als Text des evangelischen Pressedienstes auf ganzer Web-Breite ausgerollt.

https://www.evangelisch.de/inhalte/183337/04-03-2021/keine-hohen-bussgelder-fuer-vordraengler-beim-impfen

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Bill Gates und die künstliche Muttermilch

2013 noch hieß es aus der Universität Gießen: Muttermilch ist sehr komplex – und man könne nur die einfachen Zucker der Muttermilch verstehen. Dennoch lag die Latte höher: Das Ziel war mindestens, alle Zucker zu durchschauen. Nachbauen wäre noch schöner, so hieß es. Auch wenn, das altbekannte Credo lautet(e): "Stillen noch immer das Beste fürs Kind". Der Deutschlandfunk berichtete damals hier:
https://www.deutschlandfunk.de/muttermilch-aus-dem-labor.676.de.html?dram:article_id=245885

Keine 10 Jahre später, ein amerikanisches Start-up namens Biomilq, ein geschiedener Milliardär namens Bill Gates, die Berliner Morgenpost arbeitet mit Vokabeln wie Furore, Durchbruch und Euphorie. Zum ersten Mal sei es gelungen, Muttermilch außerhalb der mütterlichen Brust zu produzieren. Dahinter liegt nicht nur Hoffnung, dahinter liegt vor allem ein Markt, den die Morgenpost dann auch beziffert: 2025 soll der Markt für Babynahrung bei einer Größe von 104 Milliarden Dollar liegen, die Quelle für diese Einschätzung bleibt sprachlich unklar. Artikel vom 04.06.2021:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232456939/bill-gates-muttermilch-labor-investition.html

Überschriftlich besser auf den Punkt gebracht, hat’s natürlich die Bild. Sie gönnte sich und uns die Schlagzeile: Bill Gates investiert in Muttermilch. Artikel vom 03.06.2021:
3,5 Mio. Dollar für Start-up: Bill Gates investiert in Muttermilch - News Ausland - Bild.de

Bill Gates ist nicht der einzige Unterstützer der Firma Biomilq. Bei Futurezone finden Sie auch Marc Zuckerberg, Jeff Bezos u. a. in der Liste der Investoren. Futurezone wartet auch mit einem anderen positiven Aspekt auf: Der CO2-Ausstoß verringert sich, wenn die Baby statt mit Kuhmilchprodukten mit künstlicher Milch gefüttert werden. Soso.
https://futurezone.at/start-ups/bill-gates-muttermilch-biomilq-labor/401403969

Die Web-Seite der Biomilq informiert in Text und Bild hier. Firmenhinweis: „We’re women-owned, science-led, and mother-centered.”
https://www.biomilq.com/

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Affären, Epstein, Tigermücken - Schillernde Nachrichten rund um Bill Gates

Zwei Wochen, nachdem die Scheidung von Bill und Melinda Gates durch die Presse ging, rücken die Medien Bill Gates in die Nähe von Jeffrey Epstein. Auch Gates Affären sind Thema.

Das Handelsblatt titelt am 18.05.2021 „Die dunkle Seite von Bill Gates“:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/scheidung-des-microsoft-gruenders-die-dunkle-seite-von-bill-gates/27199366.html?ticket=ST-6857151-vbilJpd43K4PAsbP4lZB-ap6

Die Frankfurter Rundschau weiß schon in der Überschrift, dass Gates mit Jeffreys Hilfe den Nobelpreis gewollt hatte. 19.05.2021:
https://www.fr.de/panorama/bill-gates-scheidung-melinda-jeffrey-epstein-nobelpreis-microsoft-oslo-milliardaer-missbrauch-90651108.html

Russia Today hingegen informiert am 17.05.2021 darüber, dass Microsoft Bill Gates schon 2019 loswerden wollte:
https://de.rt.com/nordamerika/117601-bereits-2019-wollte-microsoft-gates-wegen-sexueller-eskapaden-loswerden/

Die „Welt“ berichtet in der Videonachricht am 18.05.2021 in Text und Bild auf Youtube, wie Bill Gates 2019 der Untersuchung bzw. ihrem Ergebnis 2019 zuvorgekommen ist und aus dem Verwaltugnsrat austrat:
https://www.youtube.com/watch?v=0yqv4Kws_RA

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Seehofer in Quarantäne - ohne Krankheitszeichen

Nun gibt’s umfassendere Infos: Bundesinnenminister Horst Seehofer ist positiv getestet trotz Erstimpfung im April, ist zuhause und hat keine Krankheitssymptome. Wo er sich angesteckt hat, ist noch unklar:

Bericht beim BR, 10.05.2021:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/trotz-erstimpfung-seehofer-mit-corona-infiziert,SX1g1rh

Beim Tagesspiegel, 11.05.2021:
https://www.tagesspiegel.de/politik/horst-seehofer-in-quarantaene-bundesinnenminister-trotz-erstimpfung-mit-corona-infiziert/27178420.html

Die Meldungen, die heute aber im Vordergrund stehen, betreffen Seehofers Bewertungen der Flüchtlingspolitik und der Ankündigung, dass er sich nach der Bundestagswahl aus der aktiven Politik zurückziehen wolle. Diese Ankündigung machte er im Rahmen eines Gesprächs zur Flüchtlings- und Migrationspolitik. Es berichten am 11.05.2021

die taz über Flüchtlingspolitik und Rückzug:
https://taz.de/Rueckzug-aus-aktiver-Politik/!5770939/

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Seehofer positiv auf Corona getestet

Innenminister Horst Seehofer ist positiv auf Corona getestet, berichtet RND am 10.05.2021:
https://www.rnd.de/politik/innenminister-seehofer-positiv-auf-corona-getestet-T7VMZI36EFJM3XJ4XA2PPATP5Q.html

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Österreich: Gesundheitsminister tritt zurück

„Österreichs Gesundheitsminister tritt wegen Überarbeitung zurück“, meldet die Süddeutsche Zeitung, 13.04.2021. Rudolf Anschober, Grüne, hat das Amt seit Januar 2020 inne:
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-weltweit-variante-grossbritannien-1.5261745

Der Standard diskutiert über die möglichen Nachfolger:
https://www.derstandard.de/story/2000125779414/gesundheitsminister-rudolf-anschober-tritt-zurueck

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Ostern - das Fest der Lockdown-Verkündigungen

„60plus“ räumt Astrazeneca-Angebot ab: Impftermine vergeben

titelten die Westfälischen Nachrichten am Ostermontag:
https://www.wn.de/NRW/4396774-Gesundheit-60-plus-raeumt-Astrazeneca-Angebot-ab-Impftermine-vergeben

Wenn das keine Frohe Botschaft ist! Ostern 2021 – das war nach dem österlichen Ausfall von 2020 – ein Freudenfest der Verkündigungen. Nicht nur von den Kanzeln wurde die Hoffnung gepredigt – auch die Politiker hatten sich fest vorgenommen, zur österlichen Erneuerung nach Kräften beizutragen. Und der Inhalt der politischen Verkündigungen misst sich selbstverständlich an den Inhalten des religiösen Festes. Das Ziel: nicht mehr und nicht weniger als unser aller Auferstehung. Hier irdisch gemeint, wenn vollzogen aber gewiss von allen als himmlisch empfunden.

So kreuzte denn NRWs Ministerpräsident Armin Laschet im Impfzentrum Aachen auf und versuchte sich sprachlich an der Quadratur des Kreises. Sein Ziel war es, den nächsten Lockdown strenger und mit Ausgangssperre obendrauf zu verkünden und zugleich ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Und er hat auch tatsächlich die Frohe Botschaft hinter der düsteren Perspektive gefunden: Wenige Wochen noch, so perspektivelte er – und wir sind ja schon auf den letzten Metern unterwegs. Der Lockdown, der uns jetzt auch aus Laschets Mund erwartet – und der Merkelsche Züge angenommen hat – heißt aufgrund zu vermittelnder Hoffnung darum konsequenterweise: Brückenlockdown.

Die Vermutung, dass hier eine PR-Agentur die Suche nach dem Schlüsselwort der Frohbotschaft übernommen hat, liegt nahe, Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig spricht sie im Interview mit Laschet auch aus (06.04.2020).
https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/laschet-zahlen-sind-zu-hoch-brueckenlockdown-nur-2-bis-3-wochen-topthema-100.html

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Merkel freudlos, Laschet abgekanzelt, Dunkelziffer dunkel, Ostern vor der Tür

Ist es nun schon die Krönung oder ist es erst noch der Gipfel? Auf jeden Fall reden wir über einen neuen Höhepunkt. Auch wenn die Kanzlerin ihn so nicht empfindet. Im Gegenteil, sie kanzelte den NRW-Kandidaten für die Kanzlerkandidatur bei Anne Will ab mit dem Satz: „Das erfüllt mich nicht mit Freude.“

Der Satz kommt Ihnen irgendwie vertraut vor, richtig? Bei den Briten ist es regelmäßig die Queen, die „not amused“ ist. Ebenfalls ziemlich freudlos.

Also: Was ist da in NRW los? Reden wir noch von Corona? Von der Krönung der amtierenden Kanzlerin? Oder von der künftigen Kündigung des nicht mehr erfreuenden Kandidaten? Oder welchen Höhepunkt hat Merkel im Blick? Sie verkündete auf jeden Fall, dass die kontrollierte Öffnungsstrategie in NRW, die der Ministerpräsident des Landes fährt, ihr entschieden missfällt. Und auch wenn Laschet seine Strategie vom Gipfel für gedeckt hält, Merkel setzt sich die Krone auf und ist „not amused“. Freudlos, sozusagen.

Laschets Argumentation geht bei dieser Klatsche ein wenig unter – und auch die Rezeption in den Medien klatscht lieber ein bisschen mehr. Für Argumente ist ja auch oft kein Platz in den Tageszeitungen. Ausgenommen die Ausnahmen, wie zum Beispiel der Kölner Stadt-Anzeiger (Papierausgabe, heute, 30,03.2021): Auf fast einer ganzen Seite rollt er den Merkel-Corona-NRW-Laschet-Konflikt so aus, dass wir alle überzeugte Laschets sind, um dann im Kommentar auf der nächsten Seite Laschet wieder abzukanzeln. Ganz schlechte Karten hat nämlich so einer, wenn nach Ostern Kanzlkerkandidatenkür ist. Nun denn. Laschet tut, was ein Mann tun muss: Er bleibt aufrecht.

Zurück zur Coronalage, auch wenn die Kanzlerkandidatur drängt: Laschet – und gewiss nicht nur er – führt ins Feld: Das Coronavirus vermehrt sich im Privaten. Dort ist es nicht zu fassen und versteckt sich hinter der Dunkelziffer. Locken wir die dunklen Ziffern aber in die Stadt unter Einhaltung der Hygieneregeln, vor allem aber mit der Bedingung eines Testnachweises, bilden wir sie nachweislich in der Gestalt von rosafarbenen Teststreifen auf einem Schnelltestkit ab. Und dann: Ab zum PCR-Test, in die Quarantäne und in die Statistik!

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Jan Hofer nachrichtet weiter

Jan Hofer bekommt wieder einen Sendeplatz, meldet RTL. Er soll in einer Nachrichtensendung die Rolle des Anchorman übernehmen, wissen Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Focus online am 24.03.2021. Ganz so viel weiß man sonst nicht, doch der Sender RTL lässt wissen, dass er im Sommer weiteres wissen lässt. Im Dezember hatte sich Hofer nach 35 Jahren von der Tagesschau verabschiedet.

Hier die Nachricht im Spiegel:
https://www.spiegel.de/kultur/tv/jan-hofer-soll-bei-rtl-nachrichten-moderieren-a-9dc486b3-00a1-4562-83a6-ad800c0f9723

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Neues über Neu-Spahnstein: Wir dürfen über den Preis reden, sogar öffentlich

Die Berichte über die Spahnsche Villa im Berliner Nobelviertel, finanziert mit Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland, hören seit Sommer 2020 nicht auf. Auch wenn der Gesundheitsminister beim Verwaltungsgericht bewirkt hat, dass die Kaufsumme nicht genannt werden darf. Doch steter Tropfen höhlt den Stein und nicht nur der Tagesspiegel triumphiert seit gestern. Spahns Rechtsanwälte haben Rechteverzicht erklärt. Will sagen: Wir dürfen’s jetzt sagen. Es sind 4,125 Millionen Euro. Einen Namen hat das Kind auch schon vom Volk bekommen: Neu-Spahnstein. Eine kleine Linksammlung:

Soweit die Berichterstattung. Es geht auch deutlich unseriöser zu und der Bundesgesundheitsminister wird in den sozialen Medien deutlich abgewatscht. Das überschreitet die Beleidigung- und Schamgrenze durchaus. Wer suchen will, der findet auch.

Besser, man wendet sich der Satire zu. Das machten am 16.09.2020 die Spät-Nachrichten. Sie beginnen ihre Glosse mit einem verbalen Ausflug von Berlin-Dahlem aus zu Putins Datscha in Größe vonn 300 qm. Mit Tresorraum. Um dann geht der Spott zurück zum Spahn. Lohnt sich zu lesen. Auch wegen der Vermutung, dass Satire in Deutschland alles dürfe, wenn der Satiriker tot oder beim ZDF beschäftigt sei. Hoffen wir mal, dass die Stephan Paetow von den  Spät-Nachrichten doch noch lebt und zumindest in diesem Punkt unrecht hat:
https://www.spaet-nachrichten.de/2020/09/geheimnisvolles-neu-spahnstein-und-die-pressefreiheit/

Bei Reitschuster beginnt die Satire am 22.12.2020 damit, dass sie an ein Wort erinnert, dass Spahn 2018 gesagt haben soll: Hartz IV bedeute keine Armut. Weiter geht’s mit dem neuen Dach über Spahns Kopf. Der Artikel widmet sich dann schwierigen oder schmierigen Geschäften, der Debatte über Freundschaftsdienste oder Vetternwirtschaft.
https://reitschuster.de/post/heikle-geschaefte-neues-von-neuspahnstein/

Samira Langer-Lorenzani handelt nicht nur Neu-Spahnstein, sondern auch den Minister-Auftritt bei Maischberger in Tichys Einblick ab. Artikel vom 14.01.2021:
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-maischberger-nichts-neues-in-neuspahnstein/

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Kein Fleisch und kein Salz - die Medien porträtieren Lauterbach

„Der ewige Mahner“ oder „Karlchen Überall“ – der BR hat sich um ein Porträt des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach bemüht, das sowohl seine Schlaf- und Essgewohnheiten als auch seinen politischen Werdegang beschreibt. Lesenswert. 11.03.2021:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/karl-lauterbach-der-ewige-mahner-in-der-corona-pandemie,SRLR4eO

Wesentlich umfangreicher widmete sich Focus online dem „Talkshow-Dauergast“ am 08.03.2021. Hier erfahren Sie auch alles, über Lauterbach, was Sie eigentlich gar nicht so genau wissen wollten. Trotzdem oder genau deswegen interessant – je nach eigener Klatschsucht:
https://praxistipps.focus.de/karl-lauterbach-von-der-spd-frau-kinder-einkommen_128869

Und wie zufällig zeitgleich hat der Stern ein Interview parat. Hirschhausen interviewt Lauterbach. Beim Tischtennis. Sie sprachen zum Beispiel über Essgewohnheiten. Womit dann auch geklärt wäre, woher der BR das Tischtennisfoto hat – und wieso Focus und BR wissen, dass Lauterbach kein Fleisch und kein Salz, dafür aber Fisch isst ....
https://www.stern.de/gesundheit/karl-lauterbach-im-interview---du-steckst-jede-menge-pruegel-ein--was-macht-das-mit-dir---30427960.html

Auch für Satiriker ist Karl Lauterbach ein gefundenes Fressen - sofern wir beim Bild bleiben wollen, auch wenn's wieder schief wird. Vieles ist meiner Meinung nach grenz- und ehrverletzend. Doch Satire ist auch eine Kunst - die maßlose Übertreibung kann ja auch deswegen nützlich sein, weil sie übertreibt statt zu verletzen. Wie auch immer, ich finde der Eulenspiegel kann's. Er lässt sich nahezu liebevoll überspitzend aus über Prof. Lauter und Dr. Bach, schon am 11.08.2020:
https://eulenspiegel-zeitschrift.de/2020/08/prof-lauter-und-dr-bach/

Zum Ausgleich dann auch noch der Link zu Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lauterbach

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Erstmals eine Frau an der Spitze der ABDA

Gabriele Regina Overwiening ist neue Präsidentin der Bundesvereinigung deutscher  Apothekerverbände (ABDA). Overwiening kommt aus Reken in Westfalen. Damit steht zum ersten mal eine Frau an der Spitze der ABDA.

Bericht in der Borkener Zeitung 09.12.2020:
https://www.borkenerzeitung.de/lokales/reken/Die-Rekenerin-Gabriele-Overwiening-ist-oberste-Apothekerin-Deutschlands-317482.html

Deutsche Apotheker-Zeitung 09.12.2020:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/12/09/overwiening-zur-neuen-abda-praesidentin-gewaehlt

Presseerklärung der ABDA 09.12.2020:
https://www.abda.de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/detail/gabriele-regina-overwiening-ist-neue-praesidentin-der-abda/

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Klaus Püschel geht in Rente - und diskutiert weiter

Der Leiter des Instituts der Rechtsmedizin an der Uniklinik in Hamburg Eppendorf geht in Rente. Klaus Püschel hat im März – gegen des Rat des RKI – damit begonnen, Menschen zu obduzieren, die an Corona gestorben waren. Das hat ihm nicht nur Lob eingebracht – aber die Diskussion um den Umgang mit der Pandemie deutlich nach vorn. Hier ein paar Würdigungsartikel:

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Söder und die manuelle Erfassung - Medienantworten am 13. August und 14. August

Es ist das Bayrische Rote Kreuz, das den Fehler beim Namen nennt: Fünf Teststationen innerhalb eines Tages sollten aufgebaut werden – eine Software für die Erfassung und Verarbeitung der Testdaten konnte das Landesamt für Gesundheit und Lebenmittelsicherheit aber nicht bereitstellen. So kam es wie es kommen musste: In Bayern wurden – wie an anderen Orten auch – die Daten auf Formulare notiert und händisch erfasst. Das führt selbstverständlich zu einem Datenstau – mit den bekannten Folgen. Eine Linksammlung:

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Spahn bewirbt sich nicht für den Parteivorsitz

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bewirbt sich nicht für den Parteivorsitz, unterstützt aber Armin Laschet. So die Nachricht im Focus, der die Nachrichtenlage zum Thema laufend als Ticker aktualisiert (25.02.2019):

https://www.focus.de/politik/deutschland/cdu-krise-im-news-ticker-laschet-gibt-kandidatur-fuer-cdu-vorsitz-bekannt-auch-merz-tritt-an_id_11647608.html

Hinter, vor allem aber auch vor den Kulissen geht es dabei hoch her: Jens Spahn verzichtet zugunsten von Armin Laschet auf die Kandidatur, soll aber Vize-Vorsitzender werden, wenn Laschet den Vorsitz übernimmt. Das wiederum beschimpft Friedrich Merz als Kartellbildung.

Hier noch ein paar Nachrichtenlinks:

Die Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/inland/cdu-laschet-109.html

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Der bleibende Gesundheitsminister und seine Presse

Nun ist er doch nicht Verteidigungsminister geworden … Eine Überschriften- und Linksammlung zur Zukunft von Jens Spahn:

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Kabinett(e)-Spekulationen: Spahn als Verteidigungsminister?

Kaum dass Ursula van der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin vorgeschlagen ist, hat die Diskussion um ihre Nachfolge begonnen. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn ist als Verteidigungsexperte im Gespräch:

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Führungswechsel in der Gematik

Führungswechsel bei der Gematik – Bundesgesundheitsminister setzt den ehemaligen Ratiopharm-Chef Dr. Markus Leyck Dieken ein. Apotheke adhoc berichtet (17.6.2019):

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Klöckner erntet Shitstorm für Nestlé-Video

Landwirtschaftsministern Julia Klöckner hat sich mit einem Nestlé-Video wohl mitten ins Nessel-Nest gesetzt. Es geht um die Reduktion von Zucker, Salz und Fett, damit wir uns alle gesund ernähren. Und um unsere Umwelt geht es auch. Und ganz gewiss auch um Öffentlichkeitsarbeit.

Klöckner hat auf jeden Fall ihr Ziel erreicht: Die Medien berichten. Ob das Ganze schon ein Shitstorm ist, ist dabei vielleicht gar nicht so wichtig. Auch für Nestlé nicht .....

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KBV Praxisnachrichten

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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