NACHRICHTENPORTAL

 

 

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Mit Macht und mit der Gunst der Coronastunde wird an der Telematikinfrastruktur gearbeitet.

Bereits seit über 20 Jahren soll eine nationale Telematikinfrastruktur zur Verbesserung der Qualität des Gesundheitswesens beitragen. Vielfache Ansätze sind immer wieder durch divergierende Interessen zwischen den Teilnehmern erstickt worden. Nunmehr nutzt Spahn die Gunst der Stunde, um ohne Rücksicht auf Ärzte, Patienten und Datenschutz zu nehmen, die Telematikinfrastruktur im Schweinsgalopp voranzutreiben. Ein nach wie vor komplexes Unterfangen, bei der eigentlich die Interessen aller Beteiligten unter einen Hut gebracht werden müssten. Einige dramatische technische Fehler haben bereits die Anfälligkeit des Vorhabens gezeigt, und dass - freundlich ausgedrückt - unliebsame  Situationen für die Beteiligten entstehen können.

Der IT-Verlag Heise hat eine Momentaufnahme verfasst. Lesen Sie bitte hier:

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© Heide Verlag

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Der große Hunger nach Daten

Künstliche Intelligenz braucht vor allem eines: Daten – und die in großer Menge. Wie diese Datenströme erhoben werden sollen, wie sie verantwortet werden, welche Wege sie nehmen, wann sie qualifiziert genug für die Anwendung sind – alles Themen mit Fragezeichen. Diesen Fragezeichen widmet sich das Portal von devicemed am 24.09.2020. Devicemed ist ein Fachmedium für die Hersteller medizintechnischer Produkte, der Artikel von Thorsten Hagemann, Adesso. Hier der Link zum Text:
https://www.devicemed.de/daten-die-neuen-instrumente-in-der-medizin-a-966107/

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Elon Musk und der Chip im Gehirn

Die Schnittstelle zwischen Hirn und Computer, der digitale Kopf, Computersteuerung per Gedanken – wir leben im Zeitalter, wo Träume Wirklichkeit zu werden scheinen. Elon Musk ist ganz vorn dabei, als Schöpfer des Neuralinks Das Handelsblatt berichtet – und blickt auch zurück. Artikel vom 30.09.2020:
https://www.handelsblatt.com/technik/digitale-revolution/digitalisierung-im-kopf-was-gehirnchips-wie-der-von-musks-neuralink-leisten-und-was-nicht/26224812.html

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Der Arzt und die KI

Elena Bernard ist Wissenschaftsjournalistin – und fürs „Spektrum der Wissenschaft“ hat sie das Buch „Medizin ohne Ärzte“ von Christian Maté rezensiert. Maté ist ebenfalls Wisschenschaftsjournalist und Arzt und eruiert die Möglichkeiten der KI. Die Rezension hält sich ans klassische Muster – so dass der Leser am Ende tatsächlich weiß, was er in dem Buch zu lesen bekommt – und was er möglicherweise davon zu halten hat. Am Ende hat man einen Überblick – und die Frage geklärt, ob man das Buch selbst lesen möchte (27.09.2020):
https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-medizin-ohne-aerzte/1775442

Christian Maté
Medizin ohne Ärzte
Verlag: Residenz, Wien und Salzburg 2020
ISBN: 9783701735020 | Preis: 22,00 €

Der Deutschlandfunk hat bereits im April ein Interview mit dem Autor Christian Maté über das Thema KI und über das Buch geführt – hier als Podcast und Text. Ausgerichtet ist das Interview vor allem auch auf die Frage nach der künftigen Rolle des Arztes, dessen Arbeit durch KI unterstützt bzw. ersetzt wird. 11.04.2020:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/kuenstliche-intelligenz-und-medizin-es-kommt-darauf-an-dass.1270.de.html?dram:article_id=474497

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Tatort aus Wien: Handel mit elektronischer Patientenkarte hat böse Folgen

„Solide, aber unspektakulär“ betitelt die Augsburger Allgemeine heute (07.09.2020) ihre Kritik am Wiener Tatort – dem ersten nach der Sommerpause. Man ahnt: In freundlichem Gewand wird ein Verriss daherkommen. Doch es ist noch viel schlimmer: Die Augsburger Allgemeine beschränkt sich darauf, die Rezensionen der anderen zu zitieren. Die schärfste Waffe fährt ntv auf: Der Plot ist zu wirr.

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Das Patientendatenschutzgesetz und die verpuzzelte Verantwortlichkeit

Hartmut Gieselmann lässt von Anfang an keinen Zweifel aufkommen: „Bald entscheidet der Bundesrat über das Patientendatenschutzgesetz. Doch die aktuelle Fassung schützt vor allem die Verantwortlichen möglicher ­Datenpannen.“ Und eines ist schon mal ganz sicher: Die Gematik ist niemals schuld. Der Artikel vom 28.08.2020 auf heise.de hat die rechtlichen Zusammenhänge so aufgedröselt, dass der Leser sich, sofern er Arzt oder Patient ist, am Ende recht unbehaglich fühlt:
https://www.heise.de/news/Warum-es-bei-kuenftigen-Datenpannen-in-der-Medizin-keine-Schuldigen-geben-wird-4876918.html

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Was macht eigentlich ...? - Die Corona-App

Die Euphorie ist vorbei, die Corona-App hat nicht die erhoffte Download-Rate. Ob sie dennoch sinnvoll ist oder nicht, hängt offenbar auch vom Berichterstatter ab. Nein, natürlich nicht – aber Sie wissen, was ich meine. Die Gedanken sind frei – und die Fazits eben auch. Hier eine kleine Zwischen-Fazit-Sammlung:

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Hautärztliche Diagnose per App

App statt Whatsapp: Weil zwei junge Hautärzte immer mal wieder Fotos von Muttermalen per Whatsapp bekamen, machten sie ein Startup daraus. Nun gibt’s die App zum Hautarzt. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet am 20.08.2020 über das telemedizinische Projekt:
https://www.rnd.de/wirtschaft/app-gestartet-corona-hit-gelandet-wie-vier-junge-arzte-die-telemedizin-umkrempeln-wollen-AOK5GCTTCZG3NEBVL6K75PZ7HI.html

Die App heißt Dermanostic – und verspricht eine Diagnose in 24 Stunden. Videogespräche gibt es nicht, Telefonate wohl und manchmal wird am Ende zum Besuch eines Hautarztes geraten:

https://dermanostic.com/

 

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Apotheken in Deutschland schließen sich an Telematik-Infrastruktur an

Die Apotheken in Deutschland beginnen, sich an die bundeseinheitliche Telematik-Infrastruktur (TI) anzuschließen. Das meldet die ABDA –Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Mit der Anbindung versprechen Sie sich einen Zugang zu den von Spahn initiierten, zukünftigen Patientenakten und sicheren Transportweg für das e-Rezept. Der Auslöser solle die Zulassung des ersten E-Health-Konnektors und die Ausstellung von Heilberufsausweisen und Institutionenkarten sein

Lesen Sie die Pressemitteilung der ABDA: Telematikanbindung der Apotheken

 

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Starker Aufwind für die Online-Sprechstunde

Die Corona Pandemie gibt auch technischen Lösungen Aufwind, die zwar bisher schon vorhanden waren, aber - vielleicht aus Berührungsängsten oder ungelösten Sicherheitsfragen - immer ein Nischendasein gefristet haben.

So war  es bisher auch mit PC-Videolösungen. Warum nicht auch da einsetzen, wo der zwischenmenschliche Kontakt zu Nachteilen für medizinisches Personal führen könnte.

Die MEDNET AG selbst bietet im Rahmen des Kompetenznetz-Paketes eine Videolösung unter datensicheren Bedingungen an.

Allerdings geht es in Deutschland auch nicht ohne die berühmten Bedenkenträger, thematisiert von WELT online:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article213718788/Digitale-Sprechstunde-Groesste-Herausforderung-sind-nicht-Patienten-sondern-die-Aerzte.html

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Söder und die manuelle Erfassung - Medienantworten am 13. August und 14. August

Es ist das Bayrische Rote Kreuz, das den Fehler beim Namen nennt: Fünf Teststationen innerhalb eines Tages sollten aufgebaut werden – eine Software für die Erfassung und Verarbeitung der Testdaten konnte das Landesamt für Gesundheit und Lebenmittelsicherheit aber nicht bereitstellen. So kam es wie es kommen musste: In Bayern wurden – wie an anderen Orten auch – die Daten auf Formulare notiert und händisch erfasst. Das führt selbstverständlich zu einem Datenstau – mit den bekannten Folgen. Eine Linksammlung:

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Labore am Limit

In den Laboren wird durchgearbeitet. Nicht nur am Wochenende und nicht erst, seit die Reiserückkehrer zum Test verpflichtet sind. Es fehlt an Zeit, an Arbeitskräften und auch an  Möglichkeiten serieller Datenerfassung. Denn die dazu nötige Software muss sich ja nicht nur ins eigene System einfügen.

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KBV und KVen: Offener Brief an Jens Spahn - wird laufend aktualisiert

Die KBV und die Kven wenden sich geschlossen gegen die Digitalisierungspläne des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn. Begründung: Ein Mehrwert ist den Ärzten nicht zu vermitteln, die Bürokratisierung steigt. Das Handelsblatt berichtet am 26.07.2020 hier:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesundheitspolitik-aerzte-rebellieren-geschlossen-gegen-spahns-digitalisierungsplaene/26034284.html?ticket=ST-13713284-YWq4ovQpVA3kOdQmd1hY-ap5

Den offenen Brief gibt’s u. a. auf der Seite der KV Rheinland-Pfalz als PDF:
https://www.kv-rlp.de/nachrichten/nachrichtentext/kven-und-kbv-an-bm-jens-spahn-rahmenbedingungen-der-ti-ausgestaltung-geeignet-akzeptanz-der-niede/

Aktualisierung 03.08.2020:

Die Firma Noventi drückt bei den Apothekern auf die Tube und will sie mit einem TI-Sorglos-Paket ausstatten, um dem eRezept in die Zukunft zu verhelfen. Die Pressemitteilung voller Tatendrang jubelt: "Der TI-Day ist da". Der Text ist vom 28.07.2020:
https://www.pressebox.de/inaktiv/noventi-gmbh/Der-TI-DAY-ist-da-NOVENTI-startet-TI-Installation-in-Apotheken/boxid/1015968

Das Ärzteblatt berichtete am 30.07.2020:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115176/Aerztekritik-an-Tele%C2%ADma%C2%ADtik%C2%ADinfra%C2%ADstruk%C2%ADtur-Spahns-Antwort-steht-noch-aus
Hier der Kommentar vom Chefredakteur des Ärzteblatts, Egbert Maibach-Nagel:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/214862/Digitalisierung-Der-Druck-muss-raus

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Schnelle und unkomplizierte Software-Lösung für Corona-Massentests

Die MEDNET AG hat eine schnelle, einfache und unkomplizierte Software-Lösung für die Erfassung von Patientendaten bei Corona-Massentests programmiert. Der MEDNET Port hilft überall da, wo viele Menschen einer Gruppe auf das Corona-Virus getestet werden müssen. Die Patientendaten können manuell eingegeben werden, von der Versichertenkarte eingelesen werden oder als Sammelimport aus Tabellen übertragen werden. Je nach Order-Entry werden dann die Daten einzeln oder als Sammelaufruf ans LIS übergeben.

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Algorithmen in der Medizin - Hintergrundbericht im Deutschlandfunk

„Wenn Computer besser diagnostizieren als Ärzte“, titelt der Deutschlandfunk über einen Hintergrundbericht von Dagmar Röhrlich. Es geht um KI, aber auch um Datenspeicherung, es geht um die Cloud, aber auch um Corona. Kurz: Dagmar Röhrlich hat sich aller Aspekte angenommen, die das Thema bietet – und das auch noch gründlich. Man kann sich den Bericht vorlesen lassen – das dauert 18 Minuten. Man kann aber auch selbst lesen – und findet eingelinkt bei manchen Aspekten Verweise zu weiterführenden anderen Artikeln. So wird der Hintergrundbericht zu einem Kompendium, der den Stand der Dinge ganz gut wiedergibt. Der Artikel ist vom 12.03.2020 und findet sich hier:

https://www.deutschlandfunk.de/algorithmen-in-der-medizin-wenn-computer-besser.724.de.html?dram:article_id=472398

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Auf der Suche nach dem nächsten Leck - der Ada-App-Skandal soll Folgen haben

Das c’t magazin sucht Hilfe: Auf der Suche nach Datenlecks bei medizinischen Apps möge ein jeder seine Apps überprüfen. Anlass ist eine Analyse der Health App Ada, die ct druchgeführt hatte – und auf die zahlreiche Leser reagiert hatten. (Alle Links s.u.). Der Berliner Datenschutzbeauftragte habe diese Analyse bestätigt. Im Artikel gibt’s Tipps, wie man den undichten Stellen auf die Spur kommt.

Der Aufruf im c’t magazin (25.10.2019):
https://www.heise.de/ct/artikel/Datenverkehr-von-Medizin-Apps-auswerten-4563599.html

Der Artikel zur Analyse von Ada (11.10.2019):
https://www.heise.de/ct/artikel/Massive-Datenschutzmaengel-in-der-Gesundheits-App-Ada-4549354.html

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Aktuelle Artikel zum Thema KI in der Medizin

Ein Loblied auf die KI und ihre Zukunft, auch aber auf ihre Gegenwart in China und USA, singt Anastassia Lauterbach am 15.10.2019 in der Wirtschaftswoche. Lesenswert ist der Artikel auch deshalb, weil in ihrem Artikel die Rolle des Arztes offenbar trotz aller Möglichkeiten der KI im Mittelpunkt der Betrachtung bleibt.
https://www.wiwo.de/erfolg/management/fuehrungswechsel-ki-in-der-medizin-bietet-grosse-chancen-was-fehlt-sind-die-daten/25117568.html

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Radio-Tipps - Digitale Medizin

„Digitale Medizin – Wie geht das?“ fragt der NDR für Hamburg mit und in einer Radiosendung am Donnerstag, 26.9.2019 auf 90,3 um 10 und um 16 Uhr. Hier der Link zur Ankündigung:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Digitale-Gesundheit-Was-passiert-in-Hamburg,digitalegesundheit102.html

 

Wie verlässlich ist die digitale Medizin?“, fragt hingegen rbb Praxis. Die Sendung ist für Mittwoch, 25.9.2019, 14.25 Uhr angekündigt, ist aber jetzt schon online. Der Beitrag von gut drei Minuten vergleicht die Diagnosefähigkeit von Arzt und App im Test:
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/rbb_praxis/201909/25/373471.html#top

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Wem soll die KI gehören?

Wem soll die KI gehören? Und wie müssen solche Programme geordnet und verwaltet werden? Diese und andere Fragen organisatorischer Art werden im Artikel von Stefan Krempl auf heise.de diskutiert. Der Artikel ist vom 24.9.2019:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Krankenkasse-Wichtige-medizinische-Algorithmen-sollten-allen-gehoeren-4538180.html

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Dem gelben Schein droht das Aus

Dem gelben Schein droht das Aus, das ZDF spricht vom Ende der Zettelwirtschaft, die AU soll digital werden. So der Gesetzesentwurf von Peter Altmaier (CDU, Wirtschaftsminister), der heute, Mittwoch, 18.9.2019, im Kabinett zur Debatte steht.

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KBV Praxisnachrichten

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