Medikamentenmangel in der Endlosschleife?
Der Mangel hangelt sich offensichtlich durch viele Sparten. So berichtet die Märkische Allgemeine, hinter Bezahlschranke, wie die Insulinspritze für Diabetiker, die es schon vor Monaten zum Abnehmtrend für Nicht-Diabetiker geworden ist, nun auf der Mangelliste steht und so für Diabetiker, die auf das Medikament angewesen sind, eine Gefahr entstanden ist. Bericht vo 20.01.2024;
https://www.maz-online.de/lokales/ostprignitz-ruppin/kyritz/medikamentenmangel-in-opr-dramatischer-engpass-fuer-diabetiker-in-den-apotheken-S4JVX7HJINALFNX2KBENL7AUQ4.html
Die taz hingegen deckt einen anderen Mangel auf: das HIV-Medikament Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil sei fast nirgendwo mehr zu bekommen. Mit lebensgefährlichen Folgen. Bericht 22.01.2024:
https://taz.de/Medikamentenmangel-in-Deutschland/!5986722/
Kinder- und Jugendärzte hatten zu Anfang des Monats einen erneuten Mangel an Penicillin beklagt. Die Tagesschau berichtete am 09.01.2024:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kinderaerzte-versorgungslage-100.html
Das Handelsblatt geht am 11.01.2024 auf Ursachensuche. Wobei die Ursachen leicht zu finden und auch häufig schon benannt sind. Eine Ursache ist die Preispolitik bzw. das Generikakonzept. Der Artikel im Handelsblatt ist für Abonnenten – aber Leser ohne Abo kommen auch ein gutes Stück weit an Text:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/fehlende-medizin-medikamentenmangel-schlimmer-als-gedacht/100002663.html
