NACHRICHTENPORTAL

Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Operationsverbot für Krankenhaus zunächst ausgesetzt

Der NDR berichtet über eine Gerichtsentscheidung, die wenn nicht wegweisend, so aber doch mindestens als weiterführend gewertet werden muss. Die AOK hatte einem Krankenhaus im Emsland die Operation von Oberschenkelhalsbrüchen untersagt, weil am Wochenende kein spezialisierter Altersmediziner zur Verfügung stünde und damit die Qualitätsstandards nicht gehalten werden könnten. Das Krankenhaus hatte argumentiert, dass eine Operation binnen 24 Stunden erfolgen müsse, das Gericht sehe das auch so und habe das Verbot vorerst ausgesetzt. Der Artikel ist vom 11.11.2024:
 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Gericht-Krankenhaus-darf-weiter-Oberschenkelhalsbrueche-behandeln,krankenhaus1004.html

Die Pressemitteilung des Landessozialgerichtes Niedersachsen findet sich am 11.11.2024 im Datev-Magazin:
https://www.datev-magazin.de/nachrichten-steuern-recht/recht/behandlungsverbot-fuer-oberschenkelhalsbrueche-vorlaeufig-ausgesetzt-133227

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet hinter Bezahlschranke am 14.11.2024 hier:
https://www.noz.de/lokales/lk-emsland/artikel/emsland-krankenhaus-darf-oberschenkelbrueche-vorlaeufig-behandeln-47981047

Seit Ende 2023 müssen Krankenhäuser nachweisen, dass sie für Operationen nach Oberschenkelhalsbruch die Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfüllen. Das Helios-Krankenhaus in Schwelm ist eines dieser Krankenhäuser, die diese Hürde genommen haben. Am 23. September berichtet es per Pressemitteilung von der Operation einer Patientin, die drei Monate später wieder auf Reise ging. Der Artikel ist vom 23.09.2024:
https://www.helios-gesundheit.de/standorte-angebote/kliniken/schwelm/news/2024/auszeichnung-oberschenkelhalsbruch/

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Welche Folgen hat das Scheitern der Koalition für die geplanten Gesetze im Gesundheitswesen?

„Ampel tot. Lauterbach lebt“ – das ist wohl die lauteste Überschrift, die sich mit der Frage beschäftigt, was mit dem Gesundheitswesen und was mit dem Bundesgesundheitsminister passiert, nachdem die Ampel nun ausgefallen ist. Getitelt hat so am 07.11.2024 „Apotheke adhoc“ – und das Organ warnt alle Apotheker, sich nicht zu früh zu freuen. Lauterbach gelte in der SPD als Aktivposten und es könne durchaus sein, dass er in der nächsten Regierung wieder der Bundesgesundheitsminister werde:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/ampel-tot-lauterbach-lebt/#

Ganz anderer Ansicht ist die Pharmazeutische Zeitung am 07.11.2024. In einem Kommentar geht Alexander Müller davon aus, dass Karl Lauterbach in der nächsten Regierung keinen Ministerposten mehr erhalten wird:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/lauterbach-vor-dem-aus-151218/

Karl Lauterbach hingegen selbst ist überzeugt: Die Krankenhausreform werde und müsse kommen. Zitiert wird er im Ärzteblatt, dass dieser Überzeugung zum Trotz titelt: „Alle Gesundheitsgesetze stehen nach Koalitionsbruch auf der Kippe“, 07.11.2024:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155542/Alle-Gesundheitsgesetze-stehen-nach-Koalitionsbruch-auf-der-Kippe

Wie kippelig die ganze Angelegenheit mit der Krankenhausreform tatsächlich ist, wird in der FAZ deutlich: Alle Ost-Ministerpräsidenten haben sich gegen die Krankenhausreform positioniert, steht dort zu lesen. Darüber die Überschrift: „Zwei SPD-Länder sprechen sich gegen Krankenhausreform aus“. 08.11.2024:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-laender-im-osten-gegen-krankenhausreform-110099936.html

Der Focus berichtet am 07.11.2024 von Lauterbachs Seite aus: „Trotz Ampel-Aus: Lauterbach will Krankenhausreform noch durchsetzen“. Das Gleiche gilt fürs Pflegekompetenzgesetz. 07.11.2024:
https://www.focus.de/politik/deutschland/koalitionsbruch-katastrophe-fuer-die-pflege-trotz-ampel-aus-lauterbach-will-krankenhausreform-noch-durchsetzen_id_260460240.html

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NDR-Doku über Krankenhäuser in Niedersachsen in der Mediathek

Der NDR hat eine Doku über die Krankenhausversorgung in Norddeutschland, die möglichen Folgen der Krankenhausreform, die Sorgen der Menschen vor Ort und die Lage des Krankenhauses in Varel gesendet. Zu sehen ist die Sendung mit dem Titel "Hilfe mein Krankenhaus stirbt! Was bringt die Reform?" noch in der Mediathek, sie dauert etwa 45 Minuten:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM0ODMzNl9nYW56ZVNlbmR1bmc

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Virtuelle Krankenstation in Hamburgs Pflegeheimen

„Hamburg bekommt virtuelles Krankenhaus – so funktioniert es“ – so lautet die Überschrift bei t-online, die vielleicht in die Zukunft weist, die nächstes Jahr schon beginnt. Die aber auch mehr Zukunft suggeriert, als gemeint ist. Gemeint ist: Patienten aus Pflegeeinrichtungen, die ins Krankenhaus müssen, sollen dort auch erstversorgt werden. Zur weiteren Pflege aber sollen sie ins Pflegeheim zurückgebracht werden – und per Telemedizin betreut werden. Der Bericht vom 25.10.2024 findet sich hier:
https://www.t-online.de/region/hamburg/id_100517576/asklepios-klinik-hamburg-virtuelle-krankenhausstation-geplant.html

Die Ärzte-Zeitung formuliert vorsichtiger: „Asklepios testet virtuelle Klinikstationen“. 25.10.2024:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Asklepios-testet-virtuelle-Klinikstationen-453876.html

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Cyber-Attacke auf Johannesstift-Diakonie in Berlin

Auf die Johannesstift-Diakonie, die Krankenhäuser in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen betreibt, ist am 13.10.2024 ein Cyberangriff erfolgt. Alle Server seien verschlüsselt, ein Großteil der IT-Systeme ausgefallen. Die Johannesstift-Diakonie informiert hier auf ihrer Webseite:

https://www.johannesstift-diakonie.de/cyberangriff

Die Nachricht bei rbb24, 13.10.2024:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/10/cyberangriff-johannesstift-diakonie.html

Die Mitteldeutsche Zeitung informiert am 13.10.2024 über die Auswirkungen auf das Paul-Gerhard-Stift in Wittenberg:
https://www.mz.de/lokal/wittenberg/johannesstift-diakonie-ist-opfer-eines-cyberangriffs-3931738

t-online berichtet am 13.10.2024 über die Auswirkungen auf Einrichtungen in Berlin:
https://www.t-online.de/region/berlin/id_100508982/berlin-cyber-attacke-auf-krankenhausbetreiber-johannesstift-diakonie.html

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Spiritual Care - Neuer Studiengang in Münster beginnt mit vier Studenten

In diesem Wintersemester beginnt in Münster ein neuer Studiengang mit dem Namen „Spiritual Care“. Ziel ist es, die spirituelle Seite des Menschen – gemeint ist die ganze Bandbreite von Religionen und Weltanschauungen – in die Heilungsprozesse einzubeziehen. Die Absolventen dieses Studienganges sollen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens arbeiten können. Laut Rheinischer Post, die am 13.10.2024 über außergewöhnliche Studiengänge in NRW berichtet,
https://rp-online.de/nrw/panorama/fuenf-ungewoehnliche-studiengaenge-in-nrw_aid-120036763, beginnen jetzt im Wintersemester vier Studenten. 16 Studienplätze seien künftig geplant.

Die Rheinische Post berichtete auch am 21.05.2024:
https://rp-online.de/nrw/hochschulen/hochschule-niederrhein-und-universitaet-muenster-neue-studiengaenge-zur-gesundheit_aid-112667977

Die Universität Münster informiert hier über den Studiengang:
https://www.uni-muenster.de/EvTheol/studium/abschluesse/spiritualcare/

Neu ist der Gedanke, die Spiritualität in der Medizin zu verankern, keineswegs. Nein, eigentlich ist er sogar uralt – die Medizinmänner und -frauen anderer Zeiten und Welten arbeiteten immer schon innerhalb dieses Zusammenhanges. In Deutschland ist der Gedanke in Forschung und Lehre mindestens seit 2010 verankert. Damals wurde an der Ludwig-Maximilans-Universität in München eine Professur eingerichtet. Ökumenisch besetzt mit den Professoren Eckhard Frick (katholisch) und Traugott Roser (evangelisch).Über den weiteren historischen Verlauf können Sie sich bei Wikipedia informieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritual_Care

Derzeit arbeitet Frick an der Technischen Universität weiter an dem Thema Spiritual Care;
https://spiritualcare.de/

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Köln: Größte Evakuierung seit dem 2. Weltkrieg am Krankenhaus Merheim

Aktualisierung, Freitag, 11.10.2024: Die Bombe in Köln-Merheim muss kontrolliert gesprengt werden. Dafür wird tonnenweise Sand angefahren. Der Kölner Stadt-Anzeiger informiert im Ticker-Format hier:
https://www.ksta.de/koeln/kalk/merheim/bombe-bei-kliniken-in-koeln-merheim-wird-heute-entschaerft-878036

Aktualisierung: Es wurde eine Zehn-Zentner-Bombe gefunden, die Entschärfung wird Freitag, 11.10.2024, wie geplant stattfinden, die Evakuierung der Krankenhäuser hat begonnen, die Anwohner müssen erst am Freitagmorgen ihre Häuser verlassen. Bericht Kölner Stadt-Anzeiger, 09.10.2024:
https://www.ksta.de/koeln/kalk/merheim/koeln-merheim-bombe-bei-kliniken-gefunden-grosse-evakuierung-geplant-876502
und der WDR berichtet aktuell hier:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-merheim-bombe-evakuierung-vorbereitung-100.html

Den Kölnern könnte am Freitag, 11.10.2024 die größte Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg bevorstehen. Heute wird auf dem Gelände des Krankenhauses Merheim nach Blindgängern gesucht. Mehrere Verdachtsmomente ergaben sich bei den Bauplanungen für ein Gesundheitscampus am Krankenhaus Merheim. Die Stadt plant Monaten, die Medien berichten seit Wochen. Betroffen wäre das Klinikum Merheim, die RehaNova-Klinik, die LVR-Klinik Köln, ein Seniorenheim und – je nach Evakuierungsradius – bis zu 5000 Haushalte.

Der WDR berichtet heute über die Vorbereitungen, 09.10.2024:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-merheim-bombe-evakuierung-vorbereitung-100.html

Die Rheinische Post berichtet ebenfalls am 09.10.2024:
https://rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-merheim-moegliche-evakuierung-wegen-kampfmittel-untersuchungen_aid-119372391

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Krankenhaus klagt gegen Lauterbach

Das Krankenhaus in Groß-Gerau, Hessen, hat im März als erstes eine Klage gegen den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eingereicht. Der Wiesbadener Kurier nimmt das Thema aktuell wieder auf und spricht von einer Klagewelle, die auf den Minister zurollt. Klinikgeschäftsführerin Erika Raab fordert beim Landgericht Darmstadt Schadensersatz in Höhe von 1,7 Millionen Euro für die Deckungslücke in 2023. Eingeblockt in den Artikel des Wiesbadener Kuriers ist ein Verweis auf Bayrische Kliniken, die ebenfalls klagen.

Wiesbadener Kurier, 28.09.2024:
https://www.wiesbadener-kurier.de/ratgeber/gesundheit/krankenhaeuser-verklagen-bundesgesundheitsminister-lauterbach-3999680

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Krankenhausärzte streiken

Der Marburger Bund hat bundesweit Ärzte an kommunalen Kliniken zum Streik aufgerufen. Bei Thieme sind die Forderungen des Marburger Bundes zusammengefasst, 12.09.2024.
https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/marburger-bund-ruft-zum-aerztestreik-auf-52564

Die zentrale Kundgebung findet in Hessen statt. Mittelhessen.de informiert am 13.09.2024:
https://www.mittelhessen.de/lokales/hessen/marburger-bund-ruft-zum-warnstreik-auf-3966481

In Hessen sind mehr als 50 Kliniken vom Streik betroffen, berichtet Radio FFH am 16.09.2024:
https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/mittelhessen/412334-montag-warnstreik-an-kommunalen-kliniken-in-hessen-angekuendigt.html

In Niedersachsen sind 40 Kliniken – einschließlich der MHH – betroffen. NDR, 16.09.2024:
 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Warnstreik-40-kommunale-Kliniken-in-Niedersachsen-betroffen,mhh542.html

In Schleswig-Holstein sind es 22 Kliniken, NDR, 16.09.2024:
 https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Warnstreiks-an-22-kommunalen-Krankenhaeusern-in-Schleswig-Holstein,aerztestreik282.html

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Investigativer Journalismus: Stern gegen Charité

Die Charité steht in der Kritik von Ärzten, Patienten und Medizinstudenten. So die Aussagen von Stern und RTL. Sie veröffentlichen Ergebnisse monatelanger Recherchen und Umfragen. Selbstverständlich exklusiv. Die zitierte Umfrage ist klinikintern, der Informant bleibt ungenannt. Im Umkehrschluss bedeutet das zurzeit: Alle anderen Medien zitieren nur. Der Stern aber wartet unter der Überschrift „Stern investigativ, Inside Charité“ mit insgesamt neun Artikeln bzw. Videos auf. Die Charité wehrt sich auf ihrer eigenen Webseite gegen die Vorwürfe.

Der Stern am 12.09.2024:
https://www.stern.de/gesundheit/charit%C3%A9--aerzte-ueben-vernichtende-kritik-an-versorgungsqualitaet-der-klinik-35037258.html

Dazu ein Hintergrundbericht über die Geschichte der Charité, Stern, 12.09.2024:
https://www.stern.de/digital/technik/charit%C3%A9--wie-die-berliner-klinik-die-medizin-revolutionierte-35023568.html

Ein Hintergrundbericht, beginnend mit einer Patientengeschichte:
https://www.stern.de/gesundheit/inside-charit%C3%A9--reporter-von-stern-und-rtl-decken-schwere-missstaende-auf-35037290.html

Dazu ein Video-Interview mit einem Arzt der Charité nach 13-stündiger Schicht, 12.09.2024, Länge 1:39 min (nach der Werbung):
https://www.stern.de/gesundheit/charit%C3%A9-arzt-ueber-druck---es-ist-fuer-meine-patienten-gefaehrlich--35053230.html

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Video-Tipp: Warum dem Klinikum in Ludwigshafen keine Mitarbeiter fehlen

Der Beitrag über die Mitarbeiterausbildung im Klinikum Ludwigshafen ist vom 10.09.2024, dauert etwa vier Minuten - und zeigt das Ausbildungskonzept der Klinik, das dazu führt, dass es mehr Bewerber als Plätze gibt:
https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/warum-das-klinikum-ludwigshafen-genug-personal-hat-100.html

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Krankenhausreform in der Diskussion

Heute treffen sich Politiker und Gesundheitsexperten zur Diskussion der Krankenhausreform. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft will die Klinikreform blockieren.

Tagesschau, 09.08.2024:
https://www.tagesschau.de/inland/kliniken-reform-leistungen-krankenhaeuser-100.html

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) unterstützt die Krankenhausgesellschaft. Die Süddeutsche Zeitung berichtet:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/klinikreform-gerlach-fordert-soforthilfen-fuer-krankenhaeuser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240909-930-227096

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Der BR sucht die Ursachen fürs Krankenhaussterben

Der #Faktenfuchs vom BR ist der Frage nachgegangen, wer schuld ist am Krankenhaussterben. Der Artikel vom 06.09.2024 geht gründlich auf die Finanzierung der Krankenhäuser in den unterschiedlichen Bereichen ein:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/faktenfuchs-wer-ist-schuld-am-krankenhaussterben,UNVakMV

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Ermittlungen in Rosenheim

In den RoMed-Kliniken soll es zwischen 2020 und 2023 zu Behandlungsfehlern bei Geburten gekommen sein. Im Raum steht der Verdacht auf eine fahrlässige Tötung und elf fahrlässigen Körperverletzungen. Der BR berichtet am 28.08.2024:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/durchsuchungen-bei-rosenheimer-romed-kliniken,UMkrnyp

Hinter Bezahlschranke berichtet auch OVB online am 28.08.2024:
https://www.ovb-online.de/rosenheim/wasserburg/wasserburg-behandlungsfehler-auf-geburtenstation-ermittlungen-gegen-ex-chefaerztin-der-klinik-wasserburg-93266171.html

Radio Charivari veröffentlicht eine kurze Nachricht am 28.08.2024:
https://radio-charivari.de/nachrichten-aus-rosenheim-und-der-region/vorwuerfe-zu-behandlungsfehlern-bei-entbindungen-in-wasserburg-romed-klinikverbund-aeussert-sich

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Der SWR nimmt den Bundesklinikatlas in den Blick

Der SWR stellt den Bundesklinikatlas vor und auch die kritischen Stimmen kommen zur Sprache.Der aktuelle Fernsehbeitrag dauert etwa 5 Minuten, 27.08.2024:
https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/mehr-informationen-fuer-krankenhaus-patienten-bundesklinikatlas-100.html

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Neue und alte Wege im Kampf gegen Krankenhauskeime

Der Bücherskorpion und die Landkarten-Kegelschnecke – sie könnten dem Reich der Fantasie entsprungen sein. Tatsächlich aber haben sie, genauer gesagt ihr Gift, fantastische Fähigkeiten. Während das Gift des Bücherskorpions gerade Furore macht als mögliche Waffe im Kampf gegen Krankenhauskeime, könnte das Gift der Landkarten-Kegelschnecke aufgrund seiner Ähnlichkeit mit menschlichen Hormonen bei Diabetes und Hormonstörungen zum Einsatz kommen.

Der MDR berichtet am 21.08.2024 über beide Möglichkeiten:
https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/giftigste-Tiere-der-Welt-Neuer-Ansatz-zur-Heilung-Diabetes-Hormonstoerungen-100.html

Über die hessischen Forscher, die das Gift des Bücherskorpions in den Blick nehmen, berichtete die Hessenschau mit Video und Text am 09.08.2024:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/das-gift-dieser-mini-skorpione-koennte-krankenhauskeime-ausschalten-v1,buecherskorpion-forschung-100.html

ntv am 07.08.2024:
https://www.n-tv.de/wissen/Gift-des-Buecherskorpions-toetet-Krankenhauskeime-article25142985.html

Ganz konventionell geht eine Chefärztin in Köln gegen Krankenhauskeime vor: Mit Hygienemaßnahmen. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat mit ihr gesprochen – auch über nachlassendes Hygienebewusstsein, seit der Schrecken der Corona-Pandemie sich verflüchtigt. 26.08.2024:
https://www.ksta.de/koeln/koelner-expertin-so-gehen-koelner-kliniken-gegen-krankenhauskeime-vor-836492

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Zum Mittagessen ins Krankenhaus

Das Essen im Krankenhaus hat nicht den besten Ruf. Das pauschale Urteil ist durchgängig und führt auch zu Studien, die beweisen, dass das Essen im Krankenhaus krank macht – oder die Gesundung verlangsamt. Darüber berichtete im Februar 2023 der BR:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/essen-im-krankenhaus-mit-risiken-und-nebenwirkungen,TVNPHKE

Der MDR nahm das Thema am 22.09.2023 auf:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/krankenhaus-essen-schlechte-qualitaet-100.html

Einen ganz anderen Weg hat die Krankenhausküche in Tuttlingen genommen. Sie tischt für Studenten auf – und für Senioren. Und die können sich das Essen auch mit nach Hause nehmen. 40 Mitarbeiter sorgen in der Küche dafür, dass das Essen allen schmeckt.
https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/tuttlingen/im-klinikum-gibts-mittagstisch-fuer-senioren-2793259

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Ausländische Pflegekräfte - "Triple Win"

Das Krankenhaus in Emmerich hat drei indische Pflegekräfte eingestellt im Rahmen eines Programms der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Bundesagentur für Arbeit. Die NRZ berichtet am 19.08.2024:
https://www.nrz.de/lokales/emmerich-rees-isselburg/article407011191/emmerich-besonderes-pflege-trio-unterstuetzt-das-krankenhaus.html

Die Bundesagentur für Arbeit informiert hier über das Programm:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/zav/projects-programs/health-and-care/triple-win

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit informiert hier:
https://www.giz.de/de/weltweit/41533.html

Infos auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Triple-Win_Migration

Kritik am Projekt und seinem möglicherweise täuschenden Namen kommt von verschiedenen Seiten: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bezog am 27.07.2024 hier Stellung:
https://www.rosalux.de/news/id/50802/triple-win-ein-abkommen-im-interesse-aller

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Zur Zukunft des Krankenhauses St. Ingbert in Saarbrücken

Die Lage im Krankenhaus St. Ingbert ist keineswegs rosig – und das nicht zum ersten Mal. In der Saarbrücker Zeitung berichtet Redakteur Eric Kolling über die Perspektive des Krankenhauses in Saarbrücken auf der Folie einer Studie zur Situation der Krankenhäuser in Saarbrücken – und aus Perspektive des Vorsitzenden der Arbeitnehmervertreter. Der Artikel ist unbedingt lesenswert, denn er benennt einmal mehr die zwischenmenschlichen Fakten und Faktoren, die nicht in Gutachten auftauchen, die nicht gemessen werden. Der Artikel ist vom 28.07.2024:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-pfalz-kreis/sanktingbert/krankenhaus-betriebsrat-zuernt-wegen-spar-gutachten_aid-116708099

Zwei Tage zuvor hatte Kolling über die Veränderungen berichtet, die für das Krankenhaus St. Ingbert erwartet werden. Geplant ist unter anderem ein Neubau für 90 Millionen Euro. 26.07.2024:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-pfalz-kreis/sanktingbert/wie-sich-das-kreiskrankenhaus-neu-aufstellen-will_aid-116411191

Das Kreiskrankenhaus St. Ingbert berichtet selbst über sein Zukunftskonzept „Gesundheitscampus Altersmedizin“:
https://kreiskrankenhaus.saarland/aktuelles/

(in den Pressemitteilungen ist nichts über das Zukunftskonzept und die Gegenwart des Krankenhauses zu finden. Dennoch lohnt ein Blick in die Liste: Sie besteht vor allem aus Berichten über eine Vortragsreihe „Medizin aktuell“. https://kreiskrankenhaus.saarland/presse/)

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Operations-Besteck zum Wegwerfen

In einem Pasewalker Krankenhaus landet gebrauchtet OP-Besteck im Müll. Und das aus nachvollziehbaren Gründen. Susanne Böhm sammelt im Nordkurier Gründe und Argumente für und gegen die Nachhaltigkeit und sucht auch die Frage zu beantworten, wie es so weit kommen konnte. Dass Nachhaltigkeit auch eine Zukunftsfrage für das Krankenhaus ist, ist eine der Perspektiven des Artikels. Einblicke gibt es viele, Lösungen müssen gesucht werden. 24.07.2024:
https://www.nordkurier.de/regional/pasewalk/pasewalker-krankenhaus-schmeisst-operations-besteck-neuerdings-in-den-muell-2727940

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Robert-Koch-Institut

Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Epidemiologisches Bulletin.

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