Notfallmediziner schlagen Alarm: Schon heute sei die intensivmedizinische Versorgung in Gefahr, weil es in dreiviertel aller Krankenhäuser auf den Intensivstationen Bettensperrungen wegen Personalmangels gebe. Das berichtet die „Welt“ von der Deutschen Gesellschaft für internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN). Auch plane ein Großteil der Pflegekräfte auf Intensivstationen, den Beruf in den nächsten fünf Jahren aufzugeben (8.3.2019):
Nachrichten aus dem Gesundheitswesen
Der Beitrag des SWR ist von Ende Januar – das tut seiner Aktualität jedoch keinen Abbruch. Die Redakteure waren bei Kaspersky – und konnten zuschauen, wie schnell die Experten im Darknet auf der Suche nach Patientendaten fündig wurden. Ein Beitrag zum Thema Patientendaten und Hacker. Mit durchaus erpresserischen Folgen:
Die Filstalwelle meldet, die Alb Fils Kliniken seien in Baden-Württemberg Vorreiter in Sachen E-Portal. Das Göppinger Krankenhaus sei hier unter den ersten Häusern die den E-Arztbrief verwirklichen, 50 Ärzte und ihre Patienten seien bereits angeschlossen (28.2.2019):
Der Beruf des Krankenpflegers und auch die Ausbildung dazu ist in verschiedenen Ländern verschieden geregelt. Zusammen mit den Sprachhindernissen führe dies in Kliniken häufig dazu, dass sich zwei Gruppen von Pflegern herausbildeten – die deutschen und die aus dem Ausland. Oftmals würde dann den zwar gut ausgebildeten, aber nicht sicher Deutsch sprechenden Pflegern die einfachen Tätigkeiten als Aufgabe zugeteilt – die in ihren Heimatländern von der Familie oder von Helfern ausgeführt würden. Den Zwiespalt ausgelotet hat die Hans-Böckler-Stiftung in einer Studie, die Süddeutsche Zeitung berichtet (1.3.2019):
Karneval am Krankenbett – und das seit 57 Jahren. Das Ganze ist eine etablierte Veranstaltung, zu der auch immer Besucher und Gäste kommen – und vor allem auch Karnvalisten, für die das „Lachende Schpital“ fest zum Terminplan gehört. Für Kranke beginnt die Veranstaltung um 9.11 Uhr – und endet um 13 Uhr. Die anderen feiern weiter. Bericht in der Aachener Zeitung (8.2.2019):
Selbstverteidigungskurse werden nun auch bereits in Arztpraxen durchgeführt, die Märkische Allgemeine berichtet (1.3.2019):
Pilotprojekt in Bayern: Mit dem Heli zum Schlaganfallpatienten. 60 Patienten sind binnen eines Jahres im Rahmen des Projektes so versorgt worden. T-online veröffentlicht den dpa-Bericht (27.2.2019):
Gelenkoperationen mit Roboter-Unterstützung – ein Bericht aus Weilheim (Süddeutsche Zeitung, 18.2.2019):
Die Ameos-Gruppe will die Sana-Kliniken in Ostholstein kaufen. Die kartellrechtliche Zustimmung steht noch aus. Am Dienstag wurden die Pläne der Ameos-Gruppe für die vier Kliniken im Hauptausschuss des Eutiner Kreistages vorgestellt:
Das Handelsblatt hat sich heute (13.2.2019) die falschen Abrechnungen der Krankenhäuser zum Thema gemacht. Die Daten aus NRW hochgerechnet, hätten dann 2000 Krankenhäuser im vergangenen Jahr drei Millionen Euro zu viel mit den Krankenkassen abgerechnet:
KBV Praxisnachrichten
-
Gassen: Praxen müssen nicht umsonst arbeiten – Bundestag will GKV-Spargesetz am 10. Juli beschließen
Ohne Nachbesserungen am Gesetzentwurf drohen gravierende Folgen für...
-
Höhere Cybersicherheit darf ärztliche Schweigepflicht nicht gefährden
Die Bundesregierung will für mehr Cybersicherheit sorgen und den...
-
Weitere EBM-Zuschläge für Eingriffe bei Kindern
Die Übergangsregelung für ambulante Operationen bei Kindern und...
Robert-Koch-Institut
-
Epidemiologisches Bulletin 26/2026
HIV-Jahresbericht 2025
-
Epidemiologisches Bulletin 25/2026
Herausforderungen im Ausbruchsmanagement – am Beispiel eines...
-
Epidemiologisches Bulletin 24/2026
30-jähriges Jubiläum: Die Nationalen Referenzzentren und...
