Auch im Saarland mangelt es an Landärzten. Über die Landarztquote dort berichtet die Saarbrücker Zeitung am 04.04.2022:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland-mit-dieser-quote-studieren-auch-bewerber-mit-schlechten-chancen-medizin_aid-67768485
Nachrichten aus dem Gesundheitswesen
Auch der Kompromissvorschlag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren ist schon wieder Vergangenheit: Die Unionsfraktion will gegen diesen Vorschlag stimmen. Bericht Tagesschau, 06.04.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/impfpflicht-60-kompromiss-vorschlag-103.html
Der Deutschlandfunk berichtet und sprach mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz, 06.04.2022:
https://www.deutschlandfunk.de/merz-union-lehnt-auch-impfpflicht-ab-60-jahren-ab-100.html
Die „Welt“ trägt heute morgen, 06.04.2022 hinter Bezahlschranke „Sieben zwingende Argumente gegen eine Impfpflicht“ zusammen:
https://www.welt.de/kultur/plus238012041/Corona-Politik-Sieben-zwingende-Argumente-gegen-eine-Impfpflicht.html
Rückwärtsgang: Die Idee, dass Corona-Infizierte nur noch freiwillig in die Isolation gehen – ausgenommen Beschäftigte im Gesundheitswesen – ist Schnee von gestern. Lauterbach rudert zurück. Es sei das falsche Signal, wenn Infizierte selbst entscheiden. Und Corona sei ja auch keine Erkältung.
Bericht NDR, 06.04.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Falsches-Signal-Lauterbach-kassiert-freiwillige-Isolation,corona10498.html
MDR, 06.04.2022:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/corona-lauterbach-isolation-nicht-freiwillig-100.html
Ab dem 1. Mai müssen Corona-Infizierte nicht mehr zwingend sich in häusliche Isolation begeben, können dies aber freiwillig tun. Das gilt nicht für Beschäftige im Gesundheitswesen. Hier bleibt die bisherige Regel bestehen, wonach die Mindest-Isolationsdauer fünf Tage beträgt. Danach kann man sich freitesten. Die neuen Regeln hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach heute in Berlin kundgegeben. Ziel ist, einen hohen Personalausfall bei hohen Inzidenzen zu verhindern. Die „Welt“ berichtet am 04.04.2022:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article237988321/Lauterbach-Isolation-bei-Corona-Infektion-ab-1-Mai-nur-noch-freiwillig.html
Auch im Spiegel, 04.04.2022:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/isolation-laut-gesundheitsminister-karl-lauterbach-ab-mai-nur-noch-freiwillig-a-a0215e30-75ff-4743-8f64-d99f7215c432
t-online hat einen Mathematiker zu diesen Regeln befragt, der die Pandemie „modelliert“. Seine Einschätzung: ein schlechter Aprilscherz. 04.04.2022:
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91955192/lockerung-der-quarantaene-regeln-experte-wohl-ein-schlechter-aprilscherz-.html
Ein Jahr und elf Monate, wenn man’s genau nimmt, ist die Maske im Gesicht Pflicht gewesen. Und zur Gewohnheit geworden. Nun gibt’s keine Pflicht mehr, aber genügend Appelle. Vermutlich werden die auch zum großen Teil gehört. Und nun, am ersten Werktag, nachdem die Pflicht zur Maske gefallen ist, gibt’s auch schon die ersten Artikel: Was machen Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann , wenn sie in den Supermarkt gehen? Eine kleine Liste – für alle die, die auch erst mal gucken wollen, was der Rest der Welt jetzt so mit seinem Mundwerk macht. Ohne Mundschutz fühlen wir uns wahrscheinlich alle irgendwas zwischen nackt und unhöflich. Das legen auch die Artikel folgenden nahe:
Die Aachener Nachrichten haben am 03.04.2022 sich bereits in Gaststätten und beim Sonntagseinkauf, wo möglich, erkundigt, weichen dann aber für den Rest des Artikels auf die Inzidenzzahlen als Thema aus. Fazit unklar: Die einen freuen sich, ohne Maske durchs Restaurant zu gehen. Die anderen sind beim Einkaufen vorsichtig:
https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/beim-einkaufen-bleiben-die-masken-sichtbar_aid-67741735
Auch der BR kommt zu dem Ergebnis, dass die Regensburger wie selbstverständlich mit Maske und Impfausweis auftauchen – und dass eine Gewohnheit sich nicht von alleine ablegt. 04.04.2022:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/erster-tag-ohne-maske-so-lief-er-in-der-regensburger-gastro,T1x5OhV
In Trier war der Sonntag verkaufsoffen – und der SWR fand dort Menschen mit und ohne Maske. Bericht 03.04.2022:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kunden-in-trier-nutzen-wegfall-der-maskenpflicht-im-einzelhandel-100.html
Die Süddeutsche Zeitung schickte Mitarbeiter am Sonntag durch die Stadt – und berichtet am Montag hinter Bezahlschranke. Das Fazit ist aber vorab schon offen lesbar: die einen so, die anderen anders. Artikel vom 04.04.2022:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-corona-maskenpflicht-hofbraeuhaus-1.5560066?reduced=true
Wetten, dass auch Sie den Überblick verloren haben? Welche Coronaregel gilt ab morgen wo? Müssen Sie die Maske im Supermarkt tragen, im Krankenhaus, im Seniorenheim? Welche Bundesländer oder Städte sind Hotspots – und wie lange überhaupt ist der Bürgertest noch kostenlos? Fragen über Fragen, die nach zwei Jahren Corona zwar nicht an Dringlichkeit eingebüßt haben, aber im wirklichen Leben von den meisten mittlerweile erst dann gestellt werden, bevor ihre Beantwortung nötig ist. Also kurz vor gleich.
Sollten Sie doch irgendwie das Gefühl haben, sich grundsätzlich informieren zu wollen, ist der schnellste Überblick wahrscheinlich auf der Seite der Bundesregierung zu finden. Nach Bundesländern geordnet:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198
Die Hotspot-Regelung wird zurzeit nur von Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern genutzt:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-hotspot-regeln-anwendung-100.html
Bürgertests bleiben noch bis Ende Juni kostenlos. Badische Zeitung, 30.03.2022:
https://www.badische-zeitung.de/corona-buergertest-bleiben-bis-ende-juni-kostenlos--211091945.html
Und hier die Infos der regionalen Medien/Sender zu den einzelnen Bundesländern.
Der Marburger Bund hat heute seine Mitglieder in 460 Kliniken in ganz Deutschland zum Streik aufgerufen. Planbare Operationen können nicht stattfinden, der Notdienst soll aufrechterhalten bleiben. Hier die aktuelle Berichterstattung:
Der Spiegel, 31.03.2022:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/aerzte-bestreiken-460-krankenhaeuser-a-061eeb1e-e94a-4277-8321-e418aae161bf
In Niedersachsen werden 40 Kliniken bestreikt. Bericht beim NDR, 31.03.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Aerzte-Warnstreik-40-Kliniken-in-Niedersachsen-betroffen,warnstreiks434.html
In Schleswig-Holstein sind 13 Kliniken betroffen. NDR, 31.03.2022:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Aerzte-streiken-heute-an-Kliniken-in-Schleswig-Holstein-,aerztestreik208.html
Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 31.03.2022 ausführlich und noch aus der Voraus-Perspektive vor allem über die Situation der Ärzte:
https://www.sueddeutsche.de/politik/aerzte-streik-donnerstag-hintergrund-1.5557538
Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech veröffentlicht seinen Bericht über das Geschäftsjahr 2021 und über die Pläne für die Zukunft. Die Pressemitteilung des Unternehmens finde Sie hier:
https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/biontech-veroeffentlicht-ergebnisse-fuer-das-vierte-quartal-und
Die Medien reagieren natürlich prompt und zahlreich. Hier eine kleine Linkliste:
Hier der dpa-Bericht zu den Zahlen und Zukunftspläne Biontechs in der Westdeutschen Zeitung, 30.03.2022:
https://www.wz.de/wirtschaft/biontech-steckt-milliardengewinn-in-forschung_aid-67631031
Die Tagesschau berichtet am 30.03.2022 ausführlich. Die Suche nach einem auf die Omikron-Variante des Coronavirus passenden Impfstoff, die Forschung an Impfstoffen gegen Gürtelrose, Grippe etc. stehen hier im Mittelpunkt:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/biontech-2021-gewinn-umsatz-101.html
Das ZDF verlinkt seinen Bericht u. a. mit einem Interview mit Ungernehmensgründer Ugur Sahin (30.03.2022):
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/corona-covid-19-biontech-gewinn-100.html
Der Nachrichteninformationsdienst Wissenschaft idw verweist auf eine interessante Studie, die die Zukunft der Medizin in den Blick nimmt. Vor allem die digitale Zukunft. Es geht nicht nur um KI – es geht auch um die „neue Lust der Selbstverdatung“. Oder um es schöner und neudeutscher zu sagen: Lifelogging. Prämiert wurde die Bachelorarbeit von Magdalena Soetebeers mit dem Titel „Smarte Gesundheit“ auch.
Hier geht’s lang, wenn Sie mehr wissen wollen:
https://nachrichten.idw-online.de/2022/03/29/weg-vom-prinzip-one-drug-fits-all-hin-zur-smarten-gesundheit-bachelorarbeit-zeigt-perspektiven-auf/?groupcolor=3
Kaffeegenuss in moderaten Mengen kann einem Schlaganfall vorbeugen, so die jüngsten Forschungen aus London. Die Stuttgarter Nachrichten berichten offensichtlich gerne. Am 29.03.2022:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.studien-zur-gesundheit-kann-kaffee-schlaganfaellen-vorbeugen.071176da-2b89-4e25-94a5-f2855bf7705c.html
Der Marburger Bund bereitet für den 31.03.2022 einen Ärztestreik in Kliniken vor. Eine kleine, unvollständige Linkliste:
In Niedersachsen sind rund 40 Kliniken betroffen. Bericht in der Süddeutschen Zeitung, 29.03.2022:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-hannover-aerzte-warnstreik-40-kliniken-in-niedersachsen-betroffen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220329-99-718865
Über den Streik in Schleswig-Holstein berichten die Kieler Nachrichten – hinter Bezahlschranke – am 29.03.2022 hier:
https://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Aerztestreik-in-Kiel-Preetz-Rendsburg-am-31.03.2022-Das-muessen-Patienten-wissen
Das Städtische Klinikum Karlsruhe berichtet hier:
https://www.klinikum-karlsruhe.de/aktuelles/presse/detailansicht/2022/03/ganztaegiger-aerztestreik-am-klinikum-karlsruhe-2
Der Marburger Bund berichtet in einer Pressemitteilung über den geplanten ganztägigen Streik am 31.03.2022 hier:
https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/marburger-bund-mobilisiert-fuer-ganztaegigen-warnstreik-am-31-maerz
Etwas unspektakulär, die neue Freiheit, die keine ist. Freedom Day – das hatte doch nach großer weiter Welt geklungen. Nach Hoffnung. Nach: Wenn die bunten Fahnen wehen, weht der Wind wohl übers Meer. Woll’n wir ferne Länder sehen, fällt der Abschied uns nicht schwer. Nun, das ist nur meine Assoziation zum Thema Freiheit. Aber: Wir haben ihn ja nicht. Kein Freedom Day, sondern ein Übergang mit Bauchschmerzen in eine Freiheit, die sich keiner traut und keiner wünscht. Zumindest nicht ausgerechnet jetzt. Vor allem aber: Eine Freiheit, die sich bei den meisten im Alltag kaum widerspiegeln wird. Denn im Supermarkt bleibt die Maske auf. Und letztendlich: Zwischen all den Übergängen, Neuregelungen, möglichen Änderungen in möglichen Hotspots, nach all den Durchbrüchen und coronaren Wiederholungen und Doppelschleifen: Es lohnt nicht, sich grundsätzlich zu informieren, was man alles wieder darf. Denn wenn man wieder etwas dürfen möchte, kann sich ja schon alles wieder geändert haben. Und im notwendigen Einzelfall, nämlich Hochzeit, Geburtstag, Massentreffen, Konzertpläne, kann man dann ja immer noch nachschlagen. So zumindest mein eigener Pragmatismus. Sollte ich also ein Event planen wollen, ich finde die Regeln für NRW bestimmt. Ganz schnell. Und bis dahin: abwarten und Tee trinken. Von der großen Freiheit höre und sehe ich nichts. Keine bunte Fahnen. Stattdessen: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin ...
So – so weit wollte ich sprachlich gar nicht ’rausschwimmen. Eigentlich wollte ich Sie nur zur Süddeutschen Zeitung lenken, in der Stephan Handel über die „Verschobene Freiheit“ spöttelt. Mit der Erkenntnis am Ende: Hände waschen? Können wir vielleicht auch bleiben lassen. 21.03.2022:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-corona-freedom-day-glosse-1.5551877
Die Aachener Nachrichten nehmen heute, 22.03.2022, den Artikel zum Thema Personalmangel in Krankenhäusern wegen (oder im Zusammenhang mit?) Corona auf. Anlass ist wohl der künftige Wegfall des Rettungsschirmes.
https://www.aachener-nachrichten.de/politik/deutschland/omikron-faelle-bei-personal-schraenken-krankenhausbetrieb-ein_aid-67376171
Auch die Tagesschau berichtet am 22.03.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/rki-zahlen-personalmangel-101.html
RND beziffert am 22.03.2022 den Personalnotstand in Krankenhäusern mit der Überschrift: „Personalnotstand wegen Omikron: 75 Prozent der Krankenhäuser arbeiten nur noch eingeschränkt“
https://www.rnd.de/politik/omikron-personalmangel-in-kliniken-75-prozent-arbeiten-eingeschraenkt-3P7PYYX4NZFBZMF4D6W5HMIROY.html
Über Personal- und Geldmangel klagen auch die Bayerischen Kliniken. Der dpa-Text findet sich u. a. in der Augsburger Allgemeinen, 22.03.2022:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/krankenhaeuser-zwei-drittel-der-bayerischen-kliniken-fuerchten-rote-zahlen-id62130091.html
Auch in Schweinfurt sind bereits Krankenhäuser nicht mehr handlungsfähig, so die Berichterstattung in der Main-Post. Nicht notwendige Operationen werden mancherorts verschoben. Bericht am 22.03.2022:
https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/corona-lage-weiter-angespannt-es-gibt-wieder-ein-erstes-elektivverbot-art-10756329
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) argumentiert gegen die Umsetzung einer gesetzlichen Impfpflicht auf Seiten der Krankenkassen – und sorgt mit seinen Argumenten durchaus auch für Spott. Denn worum es wirklich geht, ist klar – und wir auch von der GKV so benannt. Die GKV fürchtet, dass die ganze Verwaltung auf die Krankenkassen abgeschoben wird. Vor allem aber, dass das Vertrauenverhältnis zu den Patienten doch sehr darunter leiden wird, wenn nun die Krankenkassen verpflichtet werden sollten, ungeimpfte Patienten der Bußgeldstelle zu melden.
Das Argument leuchtet unmittelbar ein, steht aber in der Berichterstattung in zweiter Reihe. Der wahre, wirkliche, große und schwere Grund, den die GKV benennt: Papiermangel. Es fehle an Material für die 120 Millionen Schreiben.
Die Reaktionen in der Presse? Unterschiedlich. Der WDR zum Beispiel hat den Bundesverband der Papierhersteller befragt. Der sagt natürlich: Papier ist da. Ist halt nur teuer. Bericht am 21.03.2022:
https://www1.wdr.de/nachrichten/wirtschaft/impfpflicht-papiermangel-100.html
Der ganze – auch mediale – Diskussionsverlauf wird bei t-online widergespiegelt. Denn am Ende fühlte sich die GKV grundsätzlich missverstanden. Gegen eine Impfpflicht sei sie nicht. Nur gegen die Abschiebung des Aufwands (so meine vielleicht etwas saloppe Übersetzung). Auf jeden Fall hilft Ihnen dieser Artikel beim Überblick (21.03.2022):
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91871374/corona-impfpflicht-wegen-papiermangel-nicht-umsetzbar-.html
In der Tagesschau ist nur von 60 Millionen Anschreiben die Rede – und von der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums, dem keine Erkenntnisse zum Papiermangel vorlägen. Bericht 21.03.2022:
https://www.tagesschau.de/inland/corona-impfpflicht-papiermangel-gkv-101.html
WW International und Tochterfirma haben in den USA illegal Daten erhoben und sie mittels KI genutzt für eine App, mit deren Hilfe Kinder unter 13 Jahren ihr Gewicht kontrollieren können sollen. Ein Gericht hat jetzt darüber geurteilt: WW muss nicht nur die Daten löschen – sondern alle Modelle und Algorithmen, die auf Grundlage dieser Daten entstanden sind. Und eine Strafe in Höhe von 1,5 Mio. Dollar zahlen. Bericht bei Heise.de, 21.03.2022:
https://www.heise.de/news/US-Gericht-ordnet-Zerstoerung-von-KI-Algorithmen-an-6596305.html
In einem Bericht bei CBS am 04.03.2022 erfährt man mehr zu den Hintergründen:
https://www.cbsnews.com/news/weight-watchers-diet-kids-ftc/
In Aachen wird in April ein Gesundheitskiosk eröffnet. Der Kiosk ist vor allem ein Beratungsangebot. Die DAZ online berichtet am 17.03.2022 – vor allem über das Vorbild in Hamburg:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2022/03/17/beratung-fuer-die-beim-arzt-die-zeit-fehlt
Die AOK informiert hier:
https://www.aok.de/pk/rh/inhalt/gesundheitskiosk-in-aachen/
Über den Erfolg des Gesundheitskioks in Hamburg berichtete die AOK am 17.02.2022 in einer Pressemitteilung:
https://www.presseportal.de/pm/135478/5149551
Waren Coronaviren vielleicht auch die Ursache für die Russische Grippe? Seit 2020 wird diese Frage immer wieder diskutiert. Hier zwei neuere Links:
Was für eine Covid-Pandemie im Jahre 1889 spricht, hat Spektrum.de am 14.03.2022 hier zusammengetragen. Autor Frederik Jötten ist Biologe und Journalist:
https://www.spektrum.de/news/russische-grippe-ausgeloest-durch-ein-coronavirus/1998340
Der Deutschlandfunk hat am 23.01.2022 einen Hörbeitrag von 8 Minuten eingestellt:
https://www.deutschlandfunk.de/war-die-russische-grippe-von-1889-in-wahrheit-die-erste-corona-pandemie-dlf-83c315e5-100.html
Die „Welt“ diskutiert in einem ausführlichen Artikel die Frage, ob in Deutschland zu viele Covid-Patienten ans Ecmo-Gerät angeschlossen werden. Die Misserfolgsquote jedenfalls sei durch die Einsatz an Coronapatienten deutlich gestiegen. Gefragt wird, ob das Alter der Patienten für die Erfolgsquote eine Rolle spielt, die Fachkenntnisse des Personals etc. Artikel vom 14.03.2022:
https://www.welt.de/gesundheit/article237542985/Corona-und-Ecmo-Aerzte-vermuten-Uebertherapie-am-Lebensende.html
Der Artikel findet sich auch bei ntv, in der Berliner Zeitung, im Reutlinger Generalanzeiger usw. Die Pharmazeutischen Zeitung vom 15.03.2022 hat ebenfalls ein Artikel übers Ecmo bei Covid eingestellt, hier ist schon die Überschrift Kritik: „Sterberate bei Ecmo Therapie <inakzeptabel hoch>“:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/sterberate-bei-ecmo-therapie-inakzeptabel-hoch-131989/
Rückruf von Hanfkaugummis in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern und Sachsen. Artikel in der Braunschweiger Zeitung, 14.03.2022:
https://www.braunschweiger-zeitung.de/wolfsburg/article234815741/Rueckruf-in-Wolfsburger-Hanfgeschaeft-Kaugummi-macht-high.html
Die Erkenntnis ist nicht neu: An der Zahl der Coronaviren im Abwasser lässt sich die nächste Corona-Welle vorhersagen. Daraus könnte ein Frühwarnsystem werden. Modellprojekte gibt’s bereits. Hier ein paar neuere Fernseh- und Textbeiträge:
Hier der NDR mit einem Nachrichtenbericht aus Hamburg vom 03.03.2022, Video etwas länger als 2 min., Verlinkungen zu älteren Artikeln zum selben Thema:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-Fruehwarnsystem-durch-Abwasser-in-Hamburg-gestartet,abwasser238.html
General-Anzeiger Bonn mit einem Bericht über die Uniklinik Bonn, die im städtischen Abwasser im Rahmen eines Pilotprojektes nach Coronaviren sucht (01.03.2022). (Die Barriere, die sich vor den Leser schiebt, ist keine Bezahlschranke – Sie müssen nur rechts die Werbung akzeptieren.)
https://ga.de/bonn/stadt-bonn/corona-in-bonn-uniklinik-sucht-viren-im-abwasser_aid-66725647
Die Zeitung für kommunale Wirtschaft berichtet am 16.02.2022 über 20 deutsche Städte, die mit Fördergeldern beim Monitoring des Abwassers unterstützt werden:
https://www.zfk.de/wasser-abwasser/abwasser/20-staedte-beim-corona-abwassermonitoring-dabei
buten un binnen berichtet aus Bremen, 10.02.2022:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/corona-abwasser-ueberwachung-bremen-100.html
KBV Praxisnachrichten
-
Heilberufsausweise: Kartenaustausch jetzt beauftragen
Ärzte und Psychotherapeuten mit einem neuen Heilberufsausweis der...
-
Höhere Kosten und mehr Aufwand für Praxen – KBV-Vorstand warnt erneut vor Übertragung ärztlicher Aufgaben an Apotheker
Unmittelbar vor der ersten Lesung des...
-
Welt-HPV-Tag: Impfraten immer noch zu niedrig – KBV stellt Infomaterialien bereit
Zum Welt-HPV-Tag am 4. März stellt die KBV Infomaterialien zur...
Robert-Koch-Institut
-
Epidemiologisches Bulletin 09/2026
FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2026) Anlage:...
-
Epidemiologisches Bulletin 08/2026
RKI-Ratgeber Pneumokokken, invasive Infektion
-
Epidemiologisches Bulletin 07/2026
Epidemiologische Untersuchung eines Norovirusausbruchs in...
