Übers Frühstücken gibt es hinreichend Meinungen, Sprüche, Erkenntnisse und Forderungen. Studien auch – die jetzige Studie kommt aus den USA und bringt das alte Ergebnis neu auf den Punkt: Ohne Frühstück lebt es sich deutlich ungesünder. Vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht tragen die Forscher als Ergebnis zusammen. Analysiert wurde von 1988 bis 1994 das Verhalten von 6500 Amerikanern, die Art des Frühstücks selbst spielte bei der Untersuchung keine Rolle.
Nachrichten aus dem Gesundheitswesen
Abwarten und Tee trinken – diese Redensart ist seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts verbürgt, schreibt Lutz Röhrich in seinem Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. Über die Entstehung dieser Redensart kann auch Röhrich nur spekulieren: Entweder war’s ein Arzt, der einem ungeduldigen Patienten zu Geduld und Kräutertee riet, oder aber, ein wenig aufregender, es geschah in den Salons der Biedermeierzeit, in denen der Tee erst zu späterer Stunde gereicht worden sein soll.
Original-Link zu Youtube:
https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=dPjwLGJaKp4
Karneval am Krankenbett – und das seit 57 Jahren. Das Ganze ist eine etablierte Veranstaltung, zu der auch immer Besucher und Gäste kommen – und vor allem auch Karnvalisten, für die das „Lachende Schpital“ fest zum Terminplan gehört. Für Kranke beginnt die Veranstaltung um 9.11 Uhr – und endet um 13 Uhr. Die anderen feiern weiter. Bericht in der Aachener Zeitung (8.2.2019):
AKK kann’s. Nicht nur das Reden – auch das Putzen. Schon aus Tradition räumt sie seit Jahren im saarländischen Karneval als Putzfrau mit dem Landtag auf. In diesem Jahr (2018 hatte sie ausgesetzt) ist ihr Thema selbstverständlich Berlin. Und selbstredend auch Jens Spahn, der sich um alles andere kümmere als um Gesundheit.
Am besten, wir fangen gleich mit den Ergebnissen an: Ärzte golfen weniger, als ihr Ruf behauptet. Dazu auch noch schlechter, als ihr Ruf erwarten lässt. Lediglich Chirurgen bringen es auf ein gutes Handicap. Die Medical Tribune formuliert das so: „Die schneidenden Fächer stellten mit ihren technischen Fertigkeiten ihre Kollegen in den Schatten.“
Seltsam, seltsam. Da ist ein neues Wort geprägt – und gleich schon wieder tabu? Im Kölner Stadt-Anzeiger finde ich heute (10.2.2019) in der Papierausgabe die Begleitmusik zu den Anti-Diesel-Verbot-Demos in Stuttgart. Und die Überschrift lautet: kurz, knapp, einzeilig und nur dreispaltig auf einem Sechsspalter: „Die Hup-Bürger“.
Auch im Kanton Luzern steigen die Arztkosten stetig. Doch dagegen kann was getan werden, meinen die politisch Zuständigen. Eine Kampagne soll weiterhelfen – und DJ Bobo hilft auch. Er lässt sein Konterfei plakatieren: Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo zum Arzt, lautet der Rat an alle, die ein wenig hypochondern oder einfach nur voreilig sind.
Im Kampf gegen den Krebs hat sich der Bundesgesundheitsminister ganz weit aus dem Fenster getwittert: Wir alle können etwas gegen den Krebs tun. Schon heute. Wir müssen nur: Nicht rauchen, gesund leben, Sport treiben usw.
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