1,8 Milliarden Euro ließen sich in der Pflegeversicherung sparen, wenn der Pflegegrad 1 in der Pflegeversicherung abgeschafft würde. Derzeit haben 860 000 Menschen diesen Pflegegrad, der ihnen einen monatlichen „Entlastungsbetrag“ von 131 Euro, Pflegehilfsmittel, Geld für technische Hilfsmittel wie den Hausnotruf und Geld für nötige Maßnahmen zur Wohnraumanpassung zusichert. Die Überlegungen der Bundesregierung, diesen Pflegegrad, der 2017 geschaffen wurde, wieder zu streichen, hat die Bild am Sonntag veröffentlicht. Die Debatte in den Medien, chronologisch seit Beginn, die aktuellsten Texte finden sich also am Ende:
Bild , 28.09.2025:
https://www.bild.de/politik/streichung-von-pflegegrad-1-wird-geprueft-darf-man-bei-der-pflege-wirklich-sparen-68d8ed210ce4b25e2dca28a7
Der NDR fasst am 29.09.2025 Stimmen des Für und Wider aus dem Norden zusammen:‘ https://www.ndr.de/nachrichten/info/abschaffung-von-pflegegrad-1-kritik-aus-dem-norden,pflegegrad-102.html
Die „Welt“ gibt am 30.09.2025 die Stellungnahme des NRW-Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann (CDU) wieder, der die Idee unterstützt:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article68db66ac88300c7476b9bda6/Streit-um-Streichung-von-Pflegegrad-1-NRW-Minister-plaediert-fuer-Reform.html
Der Spiegel fasst zusammen, wen diese Maßnahme wie betreffen würde. 30.09.2025:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/pflegeversicherung-leistungskuerzung-bei-pflegegrad-1-in-der-diskussion-a-19fcd441-609e-4b60-ac98-028c37e7fa6b
