Kritik am Entwurf zum neuen Digitalgesetz in der Medizin
Die Freie Ärzteschaft wendet sich gegen den Entwurd des Dritten Digitalgesetzes von Jens Spahn. Sie befürchtet, dass die persönliche Patientebetreuung in den Hintergrund gerät und von der „lobbgygesteuerte(n) digitale(n) Plattform-Medizin“ verdrängt wird. Ihre Kritik ist nicht ohne: Jahrelang seien die Ärzte zum Aufbau teurer Telematikinfrastruktur aufgefordert worden, um jetzt zusehen zu müssen, wie die Patientendaten über Apps bei Google & Co landen, so ihr Einwand. Die Pressemitteilung vom 28.01.2021 lesen Sie hier:
https://www.presseportal.de/pm/57691/4823719
Medtech Zwo gibt am 21.01.2021 einen Überblick über das neue Digitalgesetz:
https://medtech-zwo.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten/spahn-arbeitet-an-drittem-digitalgesetz.html
Die Bundesregierung informiert hier über das geplante Digitale Versorgung- und Pflege-Modernisierungsgesetz (DVPMG). Kabinettsvorlage und Referentenentwurf können Sie dort als PDF herunterladen:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/dvpmg.html
(Kleine Spiel-Herausforderung: Versuchen Sie mal mit geschlossenen Augen den vollständigen Namen des Gesetzes in der richtigen Reihenfolge und auswendig zu wiederholen.)
Sachlich informiert das Portal Krankenpflege digital (ohne Datum):
https://krankenpflege.digital/drittes-digitalgesetz-von-jens-spahn-in-planung/
Und das Handelsblatt berichtet über den bevorstehenden „Systemwechsel im Gesundheitsdatennetz“ am 20.01.2021:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/eckpunktepapier-videosprechstunde-digitale-pflege-datennetz-spahn-plant-weiteres-digitalgesetz/26291740.html?ticket=ST-836784-O5xSRfoOtGLDO42KBIXq-ap6
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