Stimmen und Kommentare zur Gesundheitspolitik
Hanno Müller kommentiert heute (24.1.2019) in der Thüringer Allgemeinen die Spahnsche Gesundheitspolitik als „Gesundheit mit der Brechstange“. Sein Fazit: „Mit Spahn laufen die Pferde schneller“ – aber Spahn täte eben besser dran, auch die Akteure aufsitzen zu lassen.
https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Leitartikel-Gesundheit-mit-der-Brechstange-370772888
Die FAZ hat sich Spahn vorgenommen, als es darum ging, die Organspende-Bereitschaft der Bundesbürger durch Druck und Stups zu erhöhen. Der Kommentar (einer von denen, der nur am Ende kommentiert und am Anfang berichtet) ist vom 18. Januar – und trotz einer gewissen Trockenheit unbedingt lesenswert:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/spahns-stups-kommentar-zur-organspende-debatte-15994214.html
Rebekka Höhl von der Ärztezeitung scheint Mitleid mit dem geschundenen Gesundheitsminister zu haben – und fordert dazu auf, nicht zu jammern, sondern mitzuarbeiten. Auch ne Ansicht – allerdings für eine Zeitung, die sich an Ärzte richtet, hätte die Begründung vielleicht etwas ausführlicher ausfallen können. Wesentliches Positiv-Merkmal, das sie für Spahn einspielt: Seine Gesprächsbereitschaft.
Kommentar vom 18. 1.2019:
https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/979856/kommentar-spahn-dialog-jetzt-braucht-gestalter.html
Dass auch die Ärzte-Zeitung Politik macht, wird deutlich, wenn man den Kommentar zum TSVG vom 14.1.2019 liest. Vier Tage früher als Rebekka Höhl kommt Wolfgang van den Bergh nämlich schon zum selben Positiv-Ergebnis: Spahn ist gesprächsbereit, das muss man anerkennen:
https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/979528/kommentar-tsvg-chance-abrechnung.html
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