Linksammlung: KI für viele die erste Anlaufstelle in Gesundheitsfragen
„Es geht auch ohne KI“ – das ist am 07.06.2026 die große Überschrift in der Sonntagsausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers, die nur im Internet erscheint. Es folgt, nach einem Foto, das durch das Schutzgitter ins Innere eines Serverschrankes blickt, eine ganze Seite Text. Denn es gibt viele Gründe, KI zu meiden. Einige von ihnen gipfeln in: Sie nervt. Andere in: Energieverschwendung. Beides wird richtig sein. Die Anleitung zur KI-Abstinenz bedeutet aber auch: KI ist mitten in unser aller Alltag angekommen. Und zweifelsohne – sie hat an vielen Stellen einen Nutzen haben und ist an ebenso vielen Stellen fast nicht mehr wegzudenken.
Hier soll die KI deswegen nun fortlaufend tickern …, gesammelt werden Links zu Artikeln (vorwiegend ohne Bezahlschranke), die sich dem Thema KI in der Medizin, im Krankenhaus, im Labor und in der Arztpraxis widmen.
17.06.2026:
Der MDR berichtet aus einer Studie der Barmer. Danach nutzen etwa die Hälfte der Jugendlichen in Mitteldeutschland KI als ersten Ansprechpartner in Gesundheitsfragen, 16.06.2026:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/gesundheitsfragen-nutzung-ki-,jugendstudie-120.html
Aber nicht nur Jugendliche wenden sich vertrauensvoll an die KI. Insgesamt befragt, so ein Bericht im Stern am 03.06.2026, ein Viertel der Deutschen erstmal die KI:
https://www.stern.de/news/umfrage--knapp-ein-viertel-der-deutschen-zieht-ki-dem-gang-zum-arzt-vor-37484076.html
08.06.2026:
Auf op-online.de wird eine Arztpraxis vorgestellt, die KI zum Erkennen von Hautkrebs einsetzt, Artikel vom 08.06.2026:
https://www.op-online.de/hessen/hautkrebs-hausarztpraxis-scannt-mit-ki-bodyscanner-nach-94339391.html
Die Adhoc News, Untertitel „Finanzzeitung für Deutschland“ geht den Vorteilen der KI in der Wirtschaft nach. Für Krankenhäuser bringt sie das Ergebnis, dass KI-gestützte Schreib- und Verwaltungsprogramme den Ärzten täglich 43 Minuten Verwaltungsarbeit gespart haben sollen. Artikel vom 08.06.2026:
https://www.ad-hoc-news.de/wissenschaft/ki-im-krankenhaus-43-minuten-taeglich-pro-arzt-gespart/69500242
t3n geht der Suche nach Antibiotikaresistenzen in Kliniken hinterher. KI dient hier sozusagen als Vorwarnsystem. 08.06.2026:
https://t3n.de/news/wir-aerzte-sind-gewohnheitstiere-wie-ein-ki-dashboard-gefaehrliche-resistenzen-frueher-aufspueren-soll-1745823/
Das IT-Magazin BornCity überrascht mit einer Studie, die herausgefunden haben soll, dass Chatbots in der Diagnose von Nervenerkrankungen mit menschlichen Ärzten mithalten können. Sie liegt zwischen Nicht-Spezialisten und Fachärzten demnach bei der Erfolgsquote im Mittelfeld, 05.06.2026: https://borncity.com/news/chatgpt-4o-vs-aerzte-ki-erreicht-82-bei-diagnosen/
Über die KI, die Befunde erfindet – und trotzdem im Einsatz ist, berichtete Telepolis am 16.05.2026:
https://www.telepolis.de/article/KI-Schreibassistent-beim-Arzt-erfindet-Befunde-und-ist-trotzdem-im-Einsatz-11295817.html
Von 20 Prozent Zeitersparnis im Klinikalltag (also ein völlig anderer Wert als in den Adhoc News oben) spricht esanum – und zählt auf der Seite für die Kardiologen Vor- und Nachteile der KI im Arztbrief auf. 19.05.2026.
https://www.esanum.de/fachbereichsseite-kardiologie/feeds/kardiologie/posts/ki-im-arztbrief-wo-kardiologen-heute-wirklich-zeit-sparen-und-wo-es-gefaehrlich-wird
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