Keimausbruch in Köln
Keimausbruch in einer Kölner Radiologie, 28 Personen durch Spritzen infiziert, ein Todesfall wird untersucht, die Praxis hat selbst die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Verursacher ist Pseudomonas Aeruginosa, einer der gefährlichen Keime. Die WHO hält ihn in puncto Antibiotikaresistenzen für den gefährlichsten Keim. Der Infektionsweg ist unklar, zwar konnte ein solches Bakterium in der Praxis gefunden werden, es ist aber nachweislich nicht der Erreger gewesen. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet heute (14.5.2019) in der Papier-Ausgabe mit einem großen Aufmacher auf der Titelseite – und auf der ganzen Seite 3. Online ist der Titel-Artikel hier zu finden:
Die Geschichte der Opfer vor allem die Leidensgeschichte des Verstorbenen, ist mittlerweile auch online gestellt, aber nur für Abonennten frei zu lesen. Allerdings gibt's ja auch das Probeabo. Für morgen (15.5.2019) hat der Kölner Stadt-Anzeiger eine Einschätzung des Falles durch Wissenschaftler angekündigt. Hier der Link zum heutigen Text:
https://www.ksta.de/koeln/keim-ausbruch-in-koelner-praxis-die-leidensgeschichte-von-franz-o----witwe-berichtet-32536084
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Kommentare 4
Killer-Keim in Köln ausgebrochen, titelt die Bildzeitung,
https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/28-patienten-infiziert-ein-toter-killer-keim-in-koeln-ausgebrochen-61901132.bild.html
und im Stern wird aus dem MVZ eine Klinik:
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/koeln--patienten-nach-spritze-in-klinik-mit-gefaehrlichem-keim-infiziert-8709026.html
beide Links vom 14.5.2019
Der WDR berichtete am 14.5.2019 in der Lokalzeit (der erste Beitrag):
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-koeln/video-lokalzeit-aus-koeln---114.html
Der Kölner Stadt-Anzeiger hat heute das angekündigte Expertengespräch veröffentlicht. Online aber nur mit Abo oder Probeabo: https://www.ksta.de/koeln/keime-in-koelner-praxis--einer-der-groessten-ausbrueche-mit-dem-erreger-ueberhaupt--32541982
Der Spiegel berichtet auch, aber was den Todesfall betrifft, hat er die Fakten falsch und sehr verkürzt zusammengefasst. Der 84-Jährige starb nicht anderthalb Tage nach der Spritze, sondern anderthalb Tage nach einer Operation, die aufgrund der Komplikationen nach der Spritze vom Januar notwendig geworden war:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/koeln-staatsanwaltschaft-ermittelt-nach-todesfall-in-ambulanter-klinik-a-1267446.html
Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht heute (20.5.2019) in der Papierausgabe und online einen Hintergrund-Artikel zum Keimausbruch in Köln, der parallele Fälle aus der Vergangenheit aufzeigt. Und: Nicht nur wenn die Spritzen mit Keimen belastet sind, ist das Risiko hoch. Der online-Artikel ist allerdings nicht kostenlos:
https://www.ksta.de/koeln/nach-keim-infektion-in-koeln-warum-eingriffe-mit-injektionen-immer-riskant-sind-32566816
Der Kölner Stadt-Anzeiger nimmt die Berichterstattung heute, 12.6.2019, mit zwei Artikeln in der Papierausgabe wieder auf. Online, aber im Abo, erscheint auch der Bericht mit der Überschrift "Warum wurden wir nicht früher informiert". In dem Artikel kommen Patienten (und ihre Leidensgeschichten) und der Geschäftsführer des MVZ zu Wort. Online schon am 11.6.2019:
https://www.ksta.de/koeln/keim-ausbruch-in-koelner-radiologiepraxis--warum-wurden-wir-nicht-frueher-informiert---32684638
Und nur in der Papierausgabe vom 12.6.2019 findet sich auch ein Bericht über einen sehr ähnlichen Infektionsfall 2011 in Oldenburg. Der Fall wurde damals im Spiegel mit der Titelzeile "Schlamperei mit Todesfolge" überschrieben. Der Spiegelbericht vom 29.10.2001 findet sich hier: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-20462152.html
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