Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat sich umgefragt – oder umfragen lassen. 200 Ärzte und 100 Apotheker sind die Grundlage für folgende Ergebnisse: 9 von 10 Ärzten benutzen leichte oder auch mal gar keine Passwörter. Der E-Mail-Verkehr läuft nicht auf Grundlage moderner Verschlüsselungstechniken*. Teile von Passwörtern finden sich schon mal im Darknet. Berichte beim MDR und bei Heise.de – beide vom 8.4.2019.
Nachrichten aus dem Gesundheitswesen
Ärzte verdienen 18 Prozent mehr als vor zwei Jahren, halten das aber für zu wenig. So knapp kann man das Fazit aus dem Manager-Magazin zusammenfassen. Grundlage des dortigen Artikels ist eine Umfrage von Medscape und Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Am größten ist die Unzufriedenheit bei jungen Ärzten unter 45 Jahren. Der Durchschnittsverdienst beträgt hier 100.000 pro Jahr – zu wenig für die erbrachte Arbeitsleistung, so das Fazit der Umfrage.
Eine Umfrage zur Frage, ob in der Notaufnahme Gebühren erhoben werden sollen können, führt – vielleicht wenig verblüffend – zu nicht eindeutigen Ergebnissen bei potenziellen Patienten. Beauftragt hat die Studie die Kaufmännische Krankenkasse. Viel ist aus der Nachricht nicht herauszuholen, die Zeitungsportale stellen alle dieselbe dpa-Meldung online und auf der Seite der Krankenkasse ist die Meldung (noch?) nicht in den Presseverteiler eingestellt. Daher nur exemplarisch der Link zur Süddeutschen, 1.5.2019
Die Österreicher gehen – das ergab ein EU-Vergleich am häufigsten zum Hausarzt. Und sind EU-weit in der Gruppe derer, die selten bis nie zum Hausarzt gehen, am wenigsten vertreten. Diese und andere Daten finden sich im österreichischen Portal heute.at (25.2.2019). Die Griechen sind seltene Arztgänger. Über die Deutschen, deren Ergebnisse nicht so sehr von denen der Österreicher abweichen, verliert heute.at kein Wort, verweist aber auf die Studie.
Mit den Umfragen ist das ja so eine Sache – man weiß nie so genau, wovon das Ergebnis abhängt oder wer es bezahlt hat. Nachdem nun neulich laut Ärzte-Zeitung Baden-Württembergs Hausärzte gute Noten bekommen haben, bringt nun T-online über AFP ein Umfrageergebnis, das die Hausärzte bemängelt. Sie nähmen sich zu wenig Zeit. Fragen wir, wer’s gefragt hat: die Wirtschaftsprüfunggesellschaft PwC. Erhebungsmenge: 1000 Patienten.
Baden-Württembergische Patienten sind zufrieden mit dem deutschen Gesundheitssystem – und das liegt vor allem an den Hausärzten, meldet die Ärzte-Zeitung kurz und knapp am 8.2.2019:
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