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Spä(h)ne und Splitter

Der Referentenentwurf zum Werbeverbot für Abtreibung (§219a) ist in der Koalition abgestimmt, der Gesetzentwurf soll am 6. Februar im Kabinett beschlossen werden. Die Grundregeln: Werbung für Abtreibung bleibt verboten, informiert werden darf in einem breiteren Rahmen als bisher. Mit auf dem Plan: Bis zum Alter von 22 Jahren sollen Frauen die Pille kostenlos als Kassenleistung erhalten.

Die Presse reagiert umfassend (29.1.2019):
https://www.shz.de/tipps-trends/ernaehrung-gesundheit/aerzte-sollen-leichter-ueber-abtreibungen-informieren-duerfen-id22434177.html

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/aerzte-liste-im-internet-groko-lockert-werbeverbot-fuer-abtreibungen-59819350.bild.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100719/Aerzte-sollen-ueber-Schwangerschaftsabbrueche-informieren-duerfen

Vorabberichterstattung:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/pille-soll-kuenftig-bis-zum-22-lebensjahr-bezahlt-werden/

Für Apotheker soll es möglich sein, sogenannte Fernrezepte einzulösen. Damit können Rezepte von Online-Ärzten bedient werden. Auch wegen der Videosprechstunden, die Ärzten nun in Einzelfällen erlaubt sind, sei es notwendig, die Verschreibung nicht mehr zwingend an den Arzt-Patienten-Kontakt zu binden. (Apotheke adhoc, 28.1.2019):
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/spahn-kabinett-soll-fernrezepte-fuer-apotheken-freigeben-gsav/

Spahns Pläne gehen aber offenbar noch weiter: Die Deutsche Apotheker-Zeitung berichtet, dass die Apotheker mit ihm im Gespräch sind über Folgeverordnungen, die künftig in der Apotheke erstellt werden könnten. DAZ, 25.1.2019:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/01/25/becker-spahn-koennte-sich-folgeverordnungen-in-der-apotheke-vorstellen

Eigentlich wollte der Bundesgesundheitsminister günstige Medikamentenkopien fördern, berichtet das Handelsblatt. Aber offenbar hat der Wind gedreht – nun geht’s vorsichtig in Richtung rückwärts. Überschrift: Spahn schwächt Pläne zur Förderung günstiger Arzneimittel-Kopien ab. (Handelsblatt, 27.1.2019):
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pharma-spahn-schwaecht-plaene-zur-foerderung-guenstiger-arzneimittel-kopien-ab/23914226.html?ticket=ST-293060-hrFyzUml5i4KbxG2S2jN-ap2

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos trat der Bundesgesundheitsminister auf mit der festen Absicht, sich dem Krebs entgegenzustellen. Die FAZ berichtet über den Plan der Nationalen Dekade gegen Krebs, die vor allem auf Vernetzung zielt. (FAZ, 25.1.2019):
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/weltwirtschaftsforum/davos-jens-spahn-kuendigt-initiative-im-kampf-gegen-krebs-an-16007274.html

Von der Union abgelehnt: Keine PID im TSVG
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