Krankenkassen: Bald Milliarden-Defizite?
Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung warnt: Auch wenn Krankenkassen derzeit Milliarden-Überschüsse erwirtschaften, könnte das Vorzeichen sich schon in wenigen Jahrzehnten ändern. Für 2040 wird ein Defizit von 50 Milliarden prognostiziert. Die Alterung der Bevölkerung, so die Information des Instituts IGES, das die Studie durchgeführt hat, trage dazu, anders als erwartet, in vergleichsweise geringem Umfang bei.
Die Studie ist vom Berliner Institut IGES im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt worden. Auf der Seite der IGES finden Sie die Infos zur Studie hier:
https://www.iges.com/kunden/gesundheit/forschungsergebnisse/2019/gkv-finanzen/index_ger.html
Die Tagesschau berichtet (9.10.2019) hier:
https://www.tagesschau.de/inland/krankenkassen-defizit-101.html
Die Süddeutsche Zeitung (9.10.2019):
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/krankenkassen-defizit-beitragssatz-1.4633008
Spiegel online, (9.10.2019):
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/demografie-krankenkassen-droht-bis-2040-milliarden-defizit-a-1290623.html
Ähnliche Beiträge
Kommentare
KBV Praxisnachrichten
-
KBV: Der Bundestag sollte sich ein Beispiel am Bundesrat nehmen
Unmittelbar vor der ersten Lesung des Spargesetzes im Bundestag...
-
EBA beschließt drastische Kürzungen in der Humangenetik
Die Ausgaben für humangenetische Untersuchungen werden drastisch...
-
Sonderlinsen bei Kataraktoperationen: Privatrechnung für Mehraufwand nicht mehr möglich
Für den Mehraufwand bei der Implantation einer Sonderlinse auf...
Robert-Koch-Institut
-
Epidemiologisches Bulletin 24/2026
30-jähriges Jubiläum: Die Nationalen Referenzzentren und...
-
Epidemiologisches Bulletin 23/2026
HPV-Impfkommunikation wirksam gestalten – Erkenntnisse aus...
-
Epidemiologisches Bulletin 22/2026
Neufassung der Kategorien in den Empfehlungen der Kommission für...
