Auf dem Weg zum Reagenzglasbaby oder nur Werkzeug für Forscher?
Forscher können Stammzellen mithilfe eines Proteins zu embryonenähnlichen Gebilden verwandeln. Am Anfang ähnelten diese Gebilde zehn Tage alten Embryos, auch weitere Entwicklungsschritte würden vollzogen, heißt es in der Süddeutschen Zeitung. Selbstverständlich, so die Forscher, werde kein Mensch daraus. Wahrscheinlich auch kein Frankenstein. Eher schon ein willkommenes Forschungsobjekt. Am Ende steht die ethische Frage, wie lange man diese „Produkte“, die bei den Wissenschaftlern „Werkzeuge“ heißen lebenlassen darf, soll, kann, muss.
Süddeutsche Zeitung, 5.7.2019:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/stammzellen-synthetische-embryonen-1.4511391
Die Jüdische Allgemeine veröffentlichte bereits am 17.6.2019 einen Artikel zum Thema – und denkt die Möglichkeiten nicht nur mehr wesentlich weiter – sondern spitzt sie auch zu: „Kann es sein, dass in Jerusalem die unbefleckte Empfängnis erfunden wurde“, beginnt der Artikel von Sabine Brandes. Die Überschrift lautet: „Babys aus dem Reagenzglas“ – und Professor Yossi Buganim von der Medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität hält das, so erfahren wir im Laufe des Artikels, auch für eine Möglichkeit der Zukunft:
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/babys-aus-dem-reagenzglas/
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