Reim dich oder ich fress dich - Versliches dicht am Virus
Die Bewältigung der Coronakrise in Versform ist Thema der Wiener Zeitung. Sie hat sich unter Literaten und vor allem unter solchen, die es werden wollen, durchgelesen. Bonuspunkte gibt es gleich vorab: Die deutsche Sprache wartet mit wenig Reim-Möglichkeiten auf – und Corona-Reime sind zwar, rein technisch betrachtet, möglich und vorhanden, inhaltlich aber oft eher unmöglich.
Dennoch ist im Land der Dichter die Lyrik nicht verlassen. Manchmal aber unbeholfen. Damit geht die Wiener Zeitung recht verständnis- und liebevoll um.
Der Artikel ist nun schon einen Monat alt, aber das Lesevergnügen bleibt. Und vielleicht liest der Leser danach den einen oder anderen humpelnden Vers, der sein Leben schon gekreuzt hat, mit mehr Verständnis:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/literatur/2058433-Kein-Corona-in-Altona.html
PS: Auch der Name der Gattung konnte in der Wiener Zeitung gefunden werden. Es handelt sich um „Anlass-Lyrik“. Und hat jahrhundertelange Tradition, so die Wiener Zeitung. Ich möchte vermuten, die Menschen dichten seit Menschengedenken aus Anlässen heraus ...
Ähnliche Beiträge
Kommentare
KBV Praxisnachrichten
-
KBV-Vorstand: „Da passt nichts zusammen“ – Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Notfallversorgung
Scharfe Kritik an der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen...
-
Praxen treiben Nutzung der ePA voran – Mehr als 100 Millionen eingestellte Dokumente
Mehr als 100 Millionen Dokumente wie Befundberichte und Arztbriefe...
-
Zi-Praxis-Panel startet: Wie gut sind Praxen auf Krisen- und Katastrophensituationen vorbereitet?
Rund 70.000 Praxen erhalten in diesen Tagen eine Einladung zum...
Robert-Koch-Institut
-
Epidemiologisches Bulletin 17/2026
Verwendete Long/Post-COVID-Falldefinitionen in nationalen...
-
Epidemiologisches Bulletin 16/2026
RKI-Ratgeber Tularämie Ausbruch mit Salmonella Bochum unter Kindern...
-
Epidemiologisches Bulletin 15/2026
Gemeinsam Stark: Übung zu einem Ausbruchsgeschehen im Hamburger...
