Von Rindviechern und Antibiotika-Resistenzen
Der eine Bericht steht auf heise.online – der andere, ausführliche, in der Heiseschen Technology Review. Die Technologie: Gentechnik. Es geschah in den USA. Dort wurde mittels Gentechnik das hornlose Rind gezüchtet. Zweifelsohne ein Vorteil für Rind und Mensch, denn nun muss dem Rind das Horn nicht mehr schmerzhaft genommen werden und die Gefahr ist trotzdem gebannt. Unerwarteterweise ist aber das Gen-Taxi, so der schöne Name für das Gen, das das erwünschte Hornlos-Gen an die gewünschte Stelle transportiert, im Körper des Richviechs verblieben. Was es nicht sollte – denn es ist ein Gen für Antibiotika-Resistenz. Das ist zwar unmittelbar noch kein Schaden für Rind und Mensch. Doch möglicherweise ein großer Nutzen für die Darmbakterien der Rindviecher. Die Folge ist spekulativ, aber denkbar.
Hier der Bericht im Heise Newsticker:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/FDA-findet-Bakterien-DNA-in-gen-editierten-Rindern-4513657.html
und ein längerer Bericht in der Technology Review:
https://www.heise.de/tr/artikel/Erbgut-gen-editierter-Rinder-enthaelt-unerwuenschte-DNA-4513576.html
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