Coffee to go - Schadstoffe im Einwegbecher
Kaffeebecher aus Bambus, verrät uns nicht nur der Focus, bestehen keinesfalls nur aus Bambus, sondern auch aus synthetischen Kunstharzen. Und die sind ab einer Temperatur von 70 Grad in der Lage, sich im Kaffee aufzulösen. Also wie der Name schon sagt: Coffee to go. Das ganze Modell sei zwar öko – aber möglicherweise nicht gesund, und möglicherweise sogar krebserregend.
Erstaunlich: Die Nachricht bei Focus ist sozusagen eine Wiederauflage, am 27.5.2019 gab es sie mit ähnlichem Text und gleicher Quelle schon einmal:
https://www.focus.de/gesundheit/schadstoffgefahr-im-kaffee-becher-giftstoffe-to-go-wenn-sie-bambusbecher-nutzen-schaden-sie-ihrer-gesundheit_id_10749697.html
Ausführlich und deutlich informativer wird das Thema schon im April bei rbb behandelt:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/04/bambus-becher-krebserreger-melanin-formaldehyd-verbraucherzentrale-berlin.html
und um noch einen ganz anderen, auch gesundheitlichen, Aspekt zu betrachten: Der Coffee-to-go-Abstecher auf dem Arbeitsweg ist keinesfalls unfallversichert (t-online, 14.6.2019):
https://www.t-online.de/nachrichten/id_85926876/gericht-coffee-to-go-unfall-nicht-versichert.html
Wer nun den Bambusbecher meidet und zum Vorgängermodell aus Pappe zurückkehrt - oder dabei bleibt - dem sei gesagt: Zuvor hatte sich wahrscheinlich nicht nur der Focus den Pappbecher kritisch vorgenommen. Denn das Naturgesetz, dass sich Schadstoffe bei einer bestimmten Temperatur und in Verbindung mit Fett, gerne mal lösen, um sich dann im Kaffee wiederzufinden gilt auch für ihn. Hier das Focus-Video vom 25.1.2018:
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/achten-sie-auf-die-verpackung-gefahr-fuer-ihre-gesundheit-warum-sie-keinen-coffee-to-go-kaufen-sollten_id_8297074.html
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