App oder Napp - Journalistische Betrachtungen künftiger Behandlungsmuster
Heise.de meldet Zweifel an, ob der Patient künftig bei den Gesundheits-Apps tatsächlich die Kontrolle über seine Daten behält. Wichtig sei auch hier das Kleingedruckte. Der Artikel von Hartmut Gieselmann ist vom 9.8.2019 – und schmückt sich mit einem Spahn-mit-Patientin und-App-Foto, das zwar gestellt, aber vielleicht auch darum durchaus vielsagend ist:
In der Thüringer Allgemeinen kommen Ärzte zu Wort, die die Anwendung von Gesundheitsapps ebenfalls kritisch sehen. Der Artikel von Hanno Müller ist vom 1.8.2019:
https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/gesundheit-medizin/gesundheits-app-auf-rezept-thueringer-aerzte-sind-skeptisch-id226648741.html
Im Versicherungsjournal hingegen wird diskutiert, ob und wieso überhaupt PKV-Versicherte bezüglich der Anwendung von Gesundheits-Apps auf Krankenkasse ins Hintertreffen geraten sind (1.8.2019):
https://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/gkv-bei-medizinischen-apps-im-vorteil-gegenueber-der-pkv-136202.php
Auf Futurezone.de haben die Autoren den Teufel gleich an die Wand gemalt: Hacker können mit Apps auch töten, so die plakative Überschrift am 18.7.2019, der der Text in nichts nachsteht. Sie brauchen nur die Seriennummer der Geräte des Patienten. Nicht nur Patienten mit Herzschrittmacher seien gefährdet, auch Diabetes-Patienten. Töten aus der Ferne – hier wird der Stoff der Krimis der Zukunft schon mal vorgegart. (Wenn’s dann bei den Krimis bliebe, Wie realitätsnah die entworfenen Szenarien sind, darüber mag jeder selbst spekulieren):
https://www.futurezone.de/digital-life/article226518787/Hacker-beweisen-Diese-App-kann-aus-der-Ferne-Menschen-toeten.html
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