Auch Gesundheitspolitik beginnt manchmal im Wirtshaus
„Spahn will bessere Windeln" titelte vor drei Wochen die FAZ – und zielte darauf, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Ausschreibungsverfahren bei den Heil- und Hilfsmitteln abschaffen wollte, damit Pflegebedürftige eben nicht in Billigstwindeln gewickelt sind. Das Thema betrifft vor allem kleine und mittlere Unternehmer und gefragt sind nicht nur Inkontinenzprodukte, sondern auch Toilettenstühle, Rollatoren etc.
Nun müssen die Krankenkassen in Rahmenverträge mit den Hilfsmittelerbringern Qualitätsstandards festlegen, die simple Regel „billig ist besser" gilt nicht mehr.
Einer, der sich genau dafür eingesetzt hat, ist der Erdinger Unternehmer Rainer Graf, dessen Geschichte der Remscheider General-Anzeiger aufnimmt. Ist eine Lese- und bestimmt auch eine PR-Geschichte und bestätigt die alte Weisheit, dass man Politik besser im Wirtshaus als im Ministerium einfädelt. Sie stillt aber auch die Sehnsucht nach kleinen und großen Helden im Alltag (8.1.2019):
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